Ein ziemlich eindeutiges Angebot

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Ein ziemlich eindeutiges Angebot

Beitragvon Gast » Fr 17. Jun 2005, 18:18

Moin, moin an alle Brasilienfreunde !

Ich selber bin auch einer bzw. möchte es noch werden. Ich reise schon seit einiger Zeit, anfangs nur beruflich, mittlerweile auch privat, nach Brasilien. Neben den tollen Stränden habe ich ich mich vor allem in die zartbeseideten und überaus hübschen Frauen Brasiliens verknallt. Ich fahre aber nicht dort hin, um als Sextourist mit meinem Geldbeutel herumzuprotzen. Nur lasse ich es natürlich nicht an mir vorbeigehen, wenn mir so eine wunderhübsche, braune Schönheit zuzwinkert und sich anschliessend auch noch auf einen Drink einladen lässt. Dazu ist das Leben viel zu kurz, um solche Dinge verpassen zu können.

Bevor ich euch mit meiner Story belaste, stelle ich mich erstmal kurz vor. Bin ja erst seit heute in diesem schön gestalteten Forum über Brasilien. Mein Name in Brasilien ist Onkel Branco, eigentlich ja Tio Branco, aber vielleicht versteht das ja nicht jeder. Logischerweise liegt das an meiner blassen Hautfarbe, die durch den rauhen Nordseewind hier in Bremerhaven nicht gerade besser wird. Ich bin knapp 40 und arbeite seit einiger Zeit freiberuflich als technischer Berater für Windkraftanlagen. Nachdem meine 1. Ehe gescheitert ist, bin ich eigentlich nicht so besonders auf den Dauerbeziehungstrip eingestilt. Frauen können mich zwar ganz schnell antörnen, aber ebensoschnell wieder abtörnen. Kann die Leier von Gleichberechtigung und Geldaufteilen schon nicht mehr hören. Bin da wohl ein gebranntes Kind.

Nun zu meinem konkreten Anliegen. Ich habe auf meinem letzten Trip nach Brasilien, genauer gesagt, nach Vitoria, eine sehr nette Frau kennengelernt, die mich überaus gut behandelt hat. Sie selber ist Geschäftsfrau (Besitzerin eines Schuhladens), arbeitet aber noch selber in ihrem Laden. Wie ich meine, sogar sehr angagiert. Ihr Laden ist blitzeblank, äusserst modern eingerichtet und scheint auch sehr viele Kunden anzulocken.

An einem Wochenende geschah es dann. Wir sind mit ihrem Auto raus an den Strand gefahren, irgendwo nähe Guarapari, und verliebten uns ziemlich heftig. Ich meine sagen zu können, dass es nicht nur Sex war, denn auch das drum herum stimmte, also die Gespräche, die Atmosphäre bei unserem Zusammensein usw. Neben der Geschäftsfrau hat sie auch noch eine ganz romatische Ader. Sie wollte unbedingt bei Nacht mit mir am dunklen Strand eine Flasche Rotwein trinken und anschliessend im Meer mit mir .......... ihr wisst schon.

Ich fand das alles sehr prickelnd und muss sagen, dass ihr Frauentyp meinen Vorstellungen entspricht und ich mir durchaus vorstellen könnte mit ihr zusammen zu leben. Diesen Vorschlag habe ich ihr dann auch gemacht und sie hat akzeptiert. Das Problem kam erst danach. Sie wollte nämlich nicht mit nach Deutschland kommen, sondern will, dass ich nach Brasilien komme. Sie könnte ihr Geschäft nicht einfach so hinschmeissen. Hingegen meinte sie, dass ich das schon könnte !

Ich sollte mir auch nicht so viele Sorgen wegen des Geldes machen. Wie ich sehen könnte, fehle es ihr an nichts und das Geschäft würde auch genug für uns 2 abwerfen. Ich bat um eine Denkpause.

Ich fragte sie später mal nach den Bilanzen ihres Ladens. Da schaute sie mich ziemlich böse und fragte, ob ich nicht wüsste, wie man in Brasilien Geld macht. Ich wusste es ehrlich gesagt nicht. Sie erklärte mir dann, dass der Grossteil ihres Umsatzes in keinem Buch erscheint und somit auch nicht steuerpflichtig wird. Auf dem Papier macht sie also wenig Umsatz und sogut wie keinen Gewinn. In der Praxis, so zumindest will sie mir weiss machen, hat sie das dicke Geld, mit dem sie sogar mich aushalten könnte !

Ich habe jetzt so meine Zweifel, was ich mache. Einerseits liebe ich diese Frau, andererseit habe ich Angst meinen Job so einfach an den Nagel zu hängen und von ihren "ominösen" Einkünften zu leben.

Was würdet ihr tun oder mir raten zu tun ?
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Mazzaropi » Fr 17. Jun 2005, 19:09

Also an Deiner Stelle würde ich es erstmal langsam angehen lassen. Du kennst dieFrau kaum und nach ein paar heissen Nächten willst Du gleich mit ihr zusammenleben :banging: auch wenn ihr Euch sonst gut versteht und so. Deshalb muss man doch nicht gleich zusammenleben!!!!

Lass Dir etwas mehr Zeit, um zu sehen ob das wirklich eine Beziehung mit Zukunft ist. Dann kann man immer noch darüber nachdenken nach Brasilien auszuwandern, denn ich kann mir nicht vorstellen das die Frau nach Deutschland will. Wozu auch??? Sie hat doch alles in Brasilien, ein eigenes Geschäft das offensichtlich läuft (egal ob legal oder illegal, ist sowieso !&@*$#! in BRA), genug Geld, vermutlich eine eigene Wohnung/Haus, wieso sollte sojemand nach Deutschland gehen und dann auch noch nach Bremerhaven???
Ausserdem scheint sie mir eine Frau zu sein die nicht einfach nach eine Mann mit Geld her ist, damit sie von dem dann abhängig ist.

Ausserdem als Freiberufler kannst DU doch Deine Windmühlenberatung auch von BRA aus machen, oder? Oder DU machst es wie Al Bundy und wirst Schuhverkäufer im Laden Deiner Freundin. :wink:

Ausserdem solltet ihr beiden nicht vorhaben zu heiraten, dann sieht es sowieso schlecht aus mit Visum/Aufenthaltsgenehmigung/Permanência, etc... Denn sowohl Du in BRA als auch sie in D werden ohne Heirat keine Aufenthaltsgenehmigungen bekommen.

Also wie gesagt, immer ruhig Blut. Führt erst einmal eine Fernbeziehung für ein oder 2 Jahre, dann seht ihr ja ob´s klappt und dann kann man über den nächsten Schritt nachdenken. :wink:
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Beitragvon Gast » Fr 17. Jun 2005, 19:52

moin Mazza,

vielen Dank für dein rasches Feedback. Langsam angehen ist gut, das dachte ich mir auch so, aber wie soll das in der Praxis aussehen ? Wenn ich übersiedeln will, muss ich eine Entscheidung treffen und das kann man nun mal nicht allmählig.

Ausserdem hatte ich 2 vielleicht wichtige Fakten in der Eile des Gefechts vergessen zu erwähnen.

Mein Geschäfte mit der Windkraft laufen im Moment nicht so besonders. Aber das weiss sie natürlich nicht.

Andererseits bot sie mir sogar an, wahrscheinlich um nicht wie ein Plepps ohne gar nichts dazustehen, mit in ihr Geschäft einzusteigen. Ich könnte mich mit 50% beteiligen. So würde ich auch gleich mein Visum für Brasilien bekommen. Ich müsste lediglich eine Investition von 50.000 US$ bei der Zentralbank Brasilien anmelden und dann in ein Geschäft (also in ihres) investieren. Mit dem Geld, so schlägt sie vor, könnte sie einen 2. Laden eröffnen. Da sie schon sehr stadtbekannt ist, wie sie selber sagt, würde sie gern den Markennamen ihres Hauptgeschäfts dort weiterverwenden. Klingt alles sehr logisch. Ich kann auch nichts faules daran erkennen. Heiraten ist also gar nicht notwendig. Ich muss lediglich 42.000 Euros nach Brasilien überweisen. Da ich das Geld zur Verfügung habe bzw. einen Teil noch aus dem Verkauf meines Wagens bekomme, sehe ich auch darin keine Hürde.

Man könnte natürlich meinen, dass ich mir eventuell mit der Übernahme von 50% ihres Ladens Schulden bei Banken oder Zulieferern auflasten könnte. Da sie aber Mitinhaberin bleibt, hätte sie nicht allzuviel davon. Ich sehe also kein Übel.

Lediglich mit dem Schriftstück eines Gesellschaftervertrags in portugiesisch hätte ich wohl einige Schwierigkeiten, da ich natürlich jede einzelne Klausel perfekt verstehen wollte, bevor ich irgendwas unterzeichne.

Gibt es eigentlich unter euch einen in Brasilien tätigen, selbstständigen Inhaber oder Teilhaber einer Firma, der mir da ein paar Tips geben kann ?
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Beitragvon tinto » Sa 18. Jun 2005, 09:08

Vielleicht ist das ein Thema für die Investoren-Ecke unseres Forums. Es gibt Licht und Schatten bei denen, die in Brasilien investiert haben.

Ich meine aus meinen Beobachtungen über die vergangenen 13 Jahre sagen zu können, dass es nicht leicht ist, ohne geschäftliche Erfahrungen und rechtliche Grundkenntnisse in Brasilien erfolgreich zu investieren. Die meisten, die eine Frau dort kennengelernt haben, holen sie aus der Armut in gesicherte deutsche Verhältnisse. Du hast andere Perspektiven.

Aber, wenn Du Deinen Einsatz nicht unbedingt zum Überleben brauchst - riskier es doch einfach mal!
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Schöne Grüße,
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Beitragvon thomas » Sa 18. Jun 2005, 12:58

Die Windenergieförderung wird wohl nach dem Herbst in Deutschland eher verringert werden.. und wenn Du jetzt schon Flaute hast, solltest Du vielleicht einen Sprung machen, solange Du noch ein gutes Polster hast. Auf der anderen Seite willst Du Dich kaum abhängig machen von der Frau. Einzelhandel ist auch immer eine schwierige Sache. Wäre für mich persönlich zu konjunkturabhängig. Aber eigentlich kann es in Brasilien ja nur aufwärts gehen..
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Verlockendes Angebot

Beitragvon caruso » Sa 18. Jun 2005, 17:49

Oi Onkel Branko,

es ist immer schwierig sich als aussenstehender ein klares Bild zu machen.
Aber ich würde mich Mazzaropi anschliessen.Erst mal langsam anfangen.
Die Liebe ist schnell verraucht wenns ums Geld geht. :cry:
Und als Bra-Neuling wäre ich erst recht vorsichtig.
Zwei Fragen hätte ich allerdings noch um die Situation besser einschätzen zu können.
1.Sprichst du die Sprache :?:
2.Wieso braucht sie von dir Geld wenn Sie angeblich soviel hat ,sie könnte dich doch auch ohne Geld zum Teilhaber machen und wenn Ihr wirklich heiratet bringst du dein Geld ja mit in die Ehe . :)
Dann hättest du meiner Meinung nach den Beweis den du bräuchtest :lol:
Deine Permanencia kannst du auch anderst bekommen. :)

Viel Glück
Caruso. :wave:
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Beitragvon Gast » Mo 20. Jun 2005, 00:16

caruso hat geschrieben:Oi Onkel Branko,

es ist immer schwierig sich als aussenstehender ein klares Bild zu machen.
Aber ich würde mich Mazzaropi anschliessen.Erst mal langsam anfangen.
Die Liebe ist schnell verraucht wenns ums Geld geht. :cry:
Und als Bra-Neuling wäre ich erst recht vorsichtig.
Zwei Fragen hätte ich allerdings noch um die Situation besser einschätzen zu können.
1.Sprichst du die Sprache :?:
2.Wieso braucht sie von dir Geld wenn Sie angeblich soviel hat ,sie könnte dich doch auch ohne Geld zum Teilhaber machen und wenn Ihr wirklich heiratet bringst du dein Geld ja mit in die Ehe . :)
Dann hättest du meiner Meinung nach den Beweis den du bräuchtest :lol:
Deine Permanencia kannst du auch anderst bekommen. :)

Viel Glück
Caruso. :wave:


Naja, dann versuche ich mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Im Prinzip sehe ich der ganzen Show gar nicht so skeptisch entgegen, da ich wirklich nicht weiss, wie es mit der neuen Regierung in Sachen Windkraft weitergeht und ehe ich alles wieder reinvestiere, was ich mir so nach und nach aufgebaut habe, schaffe ich es lieber dorthin, wo es mir sowieso schon immer gefallen hat, d.h. nach Brasilien.

Als Brasilienneuling würde ich mich auch nicht unbedingt bezeichnen. Ich bereise jetzt das Land schon seit 12 Jahren ziemlich regelmässig. Ich hatte es auch schon geschrieben, anfangs war es rein dienstlich, in den letzten 5 Jahren auch immer wieder privat. Die Sprache beherrsche ich auch ganz gut, natürlich noch weitab von der Perfektion, aber es reicht, um mich mit meiner Freundin aus Vitoria problemlos zu unterhalten. Ich glaube, dass gewisse Sprachhürden sogar manchmal das Salz in der Beziehung sind. Sie lacht öfters, wenn ich mich blöd oder umständlich ausdrücke.

Mein Geld braucht sie nicht. Es war eine Idee an ein Dauervisum in Brasilien zu kommen. Ich sagte ihr, dass ich 50000 US$ in Brasilien müsste oder eben heiraten. Da wir beide es mit dem Heiraten nicht eilig haben, übrigens genau aus den von euch genannten Gründen, wollten wir den Weg mit den 50000 Dollar gehen. Und welche Investition wäre da nicht besser als in ein schon etabliertes Geschäft zu investieren ? Ausserdem vertraue ich der Frau halbwegs, da ich gesehen habe, wie sie lebt und was sie sich aufgebaut hat.

Nur sind eben 50000 Dollar auch für mich kein Pappenstiel und ich will zumindest bei der Geldanlage, in Sachen Frauenangelegenheiten geht es ja sowieso nicht, auf "Nummer Sicher" gehen.

Also Caruso, du entschuldigst doch, dass ich genau anders herum denke als du, nämlich erst zu investieren und dann (vielleicht) zu heiraten ?

Bleibt die Frage nach dem Gesellschaftervertrag. Wer kann mir da helfen ?

Und was anderes noch: Wie prüfe ich am besten bestehende Aussenstände der Firma ? Ich stelle mir das schwierig vor, da sie ja ziemlich viel ohne Rechnung macht. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Schuhlieferant Bargeld gegen Schuhe tauscht. Damit verliert der Laden ja jegliches Anrecht auf Herstellergarantie. Ähnlich müsste es ja auch beim Verkauf laufen. Sie MUSS ja Rechnungen/Quittungen für die Kunden ausstellen. Ansonsten kauft doch keiner einen Schuh. Also irgendwas ist da noch faul. Wahrscheinlich wirft sie die Rechnungsblocks nach Ablauf der Garantiefrist, in Brasilien glaube ich nur 1 Jahr, in den Mülleimer ?

So jetzt fallen mir die Augen zu. Boa Noite.
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Beitragvon thomas » Mo 20. Jun 2005, 09:26

Die Gesellschaftsverträge sind nicht so kompliziert geschrieben..
Du findest bei der AHK in Sao Paulo allgemeine Einführungen, mit denen Du Dich erstmal vertraut machen kannst.
Falls Du unbedingt einen deutschsprachigen Rechtsanwalt haben willst, kannst Du bei der dt. Botschaft anfragen, die haben da eine Liste.
Gesellschaftsgründen sind relativ problemlos, solange Du Deine Dokumente zusammenhast. Hast Du schon eine CPF-Nummer (Steuernummer) ?
t.
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Beitragvon Gast » Mo 20. Jun 2005, 14:50

Vielen Dank für deinen Tip, Thomas!

Ich habe gerade mal bei der AHK in Sao Paulo nachgeschaut und dort unter Publikationen einige sehr interessante Veröffentlichungen gefunden. Man kann sie alle als PDF kostenlos downloaden. Hab mir "So gehts - Einstieg in Brasilien" heruntergeladen und auch gleich "verschlungen". Interessant ist, dass eine Beteiligung von Ausländern wirklich relativ locker gehandhabt wird. Ich brauche lediglich einen Wohnsitz (kein Problem, denn den will ich ja). Es wird natürlich auch davor gewarnt, dass Schulden und Altlasten zu 100% an den Neubesitzer bzw. Teilhaber übergehen und selbst gewisse Garantien des Verkäufers beim Verkauf nicht allzuviel Wert sind. Dies bestätigt nur meine Zweifel. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass eine "Due Dilligence" da Abhilfe schafft. Nun weiss ich absolut nicht, was das sein soll ! Kann mir mal jemand unter die Arme greifen? Was ist "Due Dilligence" und was bewirkt sie?

Ansonsten bin ich nach wie vor positiv gestimmt was meine Aussiedlung betrifft. Ich werde bestimmt keine 50000 Dollar verschenken. Ich bin ja auch nicht gerade ein Plepps was Geschäfte angeht, auch wenn die Al Bundy-Option (wirklich guter Gag) rein gar nichts mit meinen bisherigen "windigen" Geschäften zu tun hat. Es ist eine Möglichkeit das Dauervisum für Brasilien zu erhalten und das recht billig, finde ich. Warum soll ich eine Heirat riskieren oder ein Geschäft, von dem ich nicht mal weiss, ob überhaupt ein Markt in Brasilien existiert. Ausserdem nehme ich an, dass es in Brasilien nicht so sehr viele Marktlücken gibt, wie man immer annimmt. Als "deutsche Firma" würde man auch automatisch in ein anderen Licht gerückt werden was Fiskus und Kundschaft angeht. Ich agiere lieber aus dem Hintergrund. Wenn möglich mit einem fachkundigen Frontman, in meinem Fall einer Frontlady.

Falls es aber noch andere Optionen gibt ein Visum für Brasilien zu erlangen, ausser Heiraten oder Investieren, könnt ihr es mir gerne mitteilen. Ich bin immer offen für weitere Tips.
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Beitragvon thomas » Mo 20. Jun 2005, 14:58

Haftungserleichterungen gibt es in dem Zusammenhang nicht, Du haftest wie auch in Deutschland als Teilhaber für alle Verbindlichkeiten.

Due Diligence hast an der Stelle nichts anderes als Augen offenhalten. Du sollst vor dem Vertragsschluss alle Parameter sorgfältig prüfen und dokumentieren, insoweit eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Treten später alte Verbindlichkeiten auf und Du kannst beweisen, dass Du nur investiert hast, weil Dir der Verkäufer die Schuldenfreiheit garantiert hat, kannst Du später so uU Ersatz vom Verkäufer verlangen. Vorsicht vor dem Spielchen, dass als Verkäufer die Ltda auftritt, deren Anteile Du kaufst.

t.
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