Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Do 21. Jan 2010, 18:44

Itacare hat geschrieben:Hau mir bloß ab mit all diesen Weltverbesserern. Marx, Stalin, Mao, Castro und wie sie alle heißen – haben die noch nicht genug Unheil angerichtet?


Deshalb ist es ja gut, dass Länder wie Kuba anfangen, ein wenig umzudenken, die Menschen zufriedener sind und gleichzeitig einen kleinen Wohlstandseffekt erzielen.

RonaldoII hat geschrieben:das ganze erinnert mich eigentlich an den guten alten Alex Z..Der die Welt verbessern wollte , aber ohne Geld :mrgreen: .
Danke


Ohne Geld lässt sich die Welt nicht verbessern! Aber man kann den ganzen unnützen Kram vereinfachen, sinnlose Geldverschleudrerei teilweise unterbinden und enorme ersparte Beträge sinnvoller einsetzen.
Ein winziges Beispiel ist hierzu der Müller-Milch-Skandal aus dem Jahr 2008, der sich weltweit tausendfach wiederholt.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/mue ... 43566.html
oder aber die Erklärung für Kinder:
Wenn Ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt - dafür könnt Ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen - dann wisst Ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuse ... =509425589
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon tja » Do 21. Jan 2010, 18:45

RonaldoII hat geschrieben:

das ganze erinnert mich eigentlich an den guten alten Alex Z..Der die Welt verbessern wollte , aber ohne Geld :mrgreen: . Weiß einer was aus ihm geworden ist.

Danke



es gibt gewisse anstalten für "träumer (damit wir nicht beleidigend werden hier, oder?)", da wird er sein, schätze ich
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Do 21. Jan 2010, 18:55

tja hat geschrieben:es gibt gewisse anstalten für "träumer (damit wir nicht beleidigend werden hier, oder?)", da wird er sein, schätze ich


Wie der Titel sagt:
Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann
Alles fängt irgendwann mit einer Vorstellung an, was daraus wird, ist eine andere Sache….
Leider gibt es zu wenige Anstalten für jene Realisten, die allzu viele Schäden anrichten.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon tja » Do 21. Jan 2010, 19:15

Viva Floripa hat geschrieben:
tja hat geschrieben:es gibt gewisse anstalten für "träumer (damit wir nicht beleidigend werden hier, oder?)", da wird er sein, schätze ich


Wie der Titel sagt:
Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann
Alles fängt irgendwann mit einer Vorstellung an, was daraus wird, ist eine andere Sache….
Leider gibt es zu wenige Anstalten für jene Realisten, die allzu viele Schäden anrichten.



ist das hier ein träumerforum?
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon dimaew » Do 21. Jan 2010, 21:20

nein, aber ein Träumerthread, wie der Titel schon sagt.

Vorstellen kann man sich viel. Anlass war ja wohl der kurze Ergebnisbericht von (ich weiß schon nicht mehr wem), nachdem mal bei der Ankunft in Frankfurt was geklappt hat ohne Probleme. Und Robinho dann, wenn auch in nicht so feinen Worten, meinte, so müsse es überall sein.

Und davon träumen, von einer Welt ohne Grenzen, in der jeder leben kann, wo er möchte, ohne Repressalien fürchten zu müssen wegen der Hautfarbe, der "Religion", dem Geschlecht, der sexuellen Ausrichtung, der "Stammeszugehörigkeit" usw. ist erlaubt.
Bis es soweit ist, kann eben jeder ein bißchen an sich und seiner Umgebung arbeiten. Und ob wir Menschen je dahin kommen, ist aus meiner Sicht fraglich wenn ich die Frage lese: "Ist das hier ein Träumerforum?"
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon valentino29 » Do 21. Jan 2010, 22:47

Ich denke für so eine Welt müsste man nur mal die tausend reichsten Leute dazu auffordern einen Tag auf Ihre Einnahmen zu verzichten. Es gäbe keine Personen mit Hunger mehr, mit diesem Geld. Und die Bill Gates und Co. würden dies auf Ihren Konto nicht mal merken.
Oder auch bei der Herstellung von Gebäuden, den Geografischen gegebenheiten anpassen. Solche Unglücke wie Haiti, oder Rio würde sicher viel weniger Tode vordern.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon dimaew » Fr 22. Jan 2010, 11:29

Danke für diesen Beitrag Valentino. Bill Gates ist allerdings gerade das falsche Beispiel - oder das richtige, je nachdem wie man es nimmt. Der Mann hat bereits Milliarden gespendet und unterstützt mit seiner Stiftung gerade dort, wo es wirklich nötig ist, beispielsweise im Kampf gegen Aids in Südafrika. Würden die übrigen 999 reichsten Menschen der Welt den gleichen Prozentsatz ihres Vermögens spenden und richtig einsetzen, gäbe es tatsächlich wohl schon weniger Elend auf der Welt.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Fr 22. Jan 2010, 13:04

Nicht mit Spenden wird etwas verbessert sondern damit, dass sich Verantwortliche um mehr Solidarität bemühen und die Länder gegenseitig um vereinfachte Lösungen.
Ich halte es für falsch, immer nach den Reichen zu rufen und an Freiwilligkeit beim Geldverschenken zu appellieren. Die meisten sind bestrebt, einen gewissen Wohlstand zu erreichen und mit diesem in eigenem Ermessen umzugehen.

Anzufangen wäre eher bei jenen, die in führenden Stellen versagen und mit Millionen Abfindungen dafür belohnt werden.
Weshalb kosten Leiharbeiter nicht mehr als Normal-Beschäftigte – sie schieben doch Bereitschaftsdienst.
Weshalb kostet die Hotelübernachtung neuerdings weniger Mehrwertsteuer als lebenswichtige Medikamente?

Weltweit sieht das recht übel aus, Brasilien liegt auf Rang 117, Haiti wird gar nicht erwähnt. Hier:
Gini-koeffizient im Ländervergleich
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... verteilung
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon amazonasklaus » Fr 22. Jan 2010, 14:40

Allein mit Geldtransfers von reichen zu armen Ländern lässt sich Armut nicht dauerhaft beseitigen. Eine Grundvoraussetzung, die leider in vielen armen Ländern nicht erfüllt ist, besteht in einer kompetenten und ehrlichen Verwaltung. Kleptokratie, Korruption und Selbstbereicherung der Eliten führen häufig dazu, dass von der Entwicklungshilfe wenig bei den Bedürftigen ankommt. Länder, in denen solche Bedingungen herrschen, finanziell zu unterstützen, bringt keinen dauerhaften Erfolg.

Umgekehrt scheinen zwei Jahrzehnte mit einer stabilen, vernünftigen Politik auszureichen, um Millionen aus der Armut zu holen. Südkorea und Brasilien sind gute Beispiele dafür.
"Em Portugal, de onde eu acabei de vir, o desemprego beira 20%, ou seja, um em cada quatro portugueses estão desempregados." -- Dilma Rousseff
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon mikelo » Fr 22. Jan 2010, 15:01

amazonasklaus hat geschrieben:Allein mit Geldtransfers von reichen zu armen Ländern lässt sich Armut nicht dauerhaft beseitigen. Eine Grundvoraussetzung, die leider in vielen armen Ländern nicht erfüllt ist, besteht in einer kompetenten und ehrlichen Verwaltung. Kleptokratie, Korruption und Selbstbereicherung der Eliten führen häufig dazu, dass von der Entwicklungshilfe wenig bei den Bedürftigen ankommt. Länder, in denen solche Bedingungen herrschen, finanziell zu unterstützen, bringt keinen dauerhaften Erfolg.

Umgekehrt scheinen zwei Jahrzehnte mit einer stabilen, vernünftigen Politik auszureichen, um Millionen aus der Armut zu holen. Südkorea und Brasilien sind gute Beispiele dafür.


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