Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Takeo » Fr 22. Jan 2010, 20:31

valentino29 hat geschrieben:Ich denke für so eine Welt müsste man nur mal die tausend reichsten Leute dazu auffordern einen Tag auf Ihre Einnahmen zu verzichten.


Wieso nicht 200 Mio. relativ reiche Mitteleuropäer und 200 Mio relativ reiche Nordamerikaner???
Wenn jeder 20.000,- Euro pro Jahr transferieren würde, kämen wir schon auf 8 Billionen Euro... tun wir noch 100 Mio relativ reiche Südamerikaner und 100 Mio relativ reiche Asiaten dazu, kommen wir schon auf 12 Billionen Euro...pro Jahr... geile Zahl, wa... genauso geil ist es sich auszudenken, wieviel 20.000 Euro pro Jahr einem jeden für eine bessere Welt wert sind... dann brauch' man auch nicht mehr nach Brasilien zu fahren...
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 22. Jan 2010, 20:43

Robinho hat geschrieben:Wer Kann sich eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann.
Was müsste es dann für Regel geben. Was währen die Vor - Nachteile ?


Hat es doch im Paradies schon gegeben. Aber die Frau hatte versagt und musste unbedingt ein Apfel klauen.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon amazonasklaus » Fr 22. Jan 2010, 21:01

valentino29 hat geschrieben:Ich denke für so eine Welt müsste man nur mal die tausend reichsten Leute dazu auffordern einen Tag auf Ihre Einnahmen zu verzichten.

Die Summe wäre noch viel niedriger als der Betrag, den die entwickelten Staaten Jahr für Jahr an Entwicklungshilfe aufwenden. Beispielsweise hat Deutschland 2007 immerhin 0,37% seines Bruttoinlandsprodukts als Entwicklungshilfe ausgegeben, also das, was alle Deutschen (einschließlich der Reichsten) in ca. 1,4 Tagen erwirtschaftet haben. Entweder ist das noch viel zu wenig, um die Welt zu verbessern, oder das Geld fließt überwiegend in die falschen Kanäle.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Takeo » Fr 22. Jan 2010, 21:12

amazonasklaus hat geschrieben:Beispielsweise hat Deutschland 2007 immerhin 0,37% seines Bruttoinlandsprodukts als Entwicklungshilfe ausgegeben...


Du meinst, dass was sich Deutschland vorstellt Entwicklungshilfe (also Entwicklung und Hilfe) zu sein... Geld in die falschen Kanäle, das kann schon sein...
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon valentino29 » Fr 22. Jan 2010, 22:55

Was ich mir in so einer Welt noch wünschen würde, ist ein Telefon, wo ich in der ganzen Welt mit der gleichen Nummer und dem gleichen Preis zu Hause wäre. So alla Skype.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Sa 23. Jan 2010, 10:42

BrasilJaneiro hat geschrieben:Hat es doch im Paradies schon gegeben. Aber die Frau hatte versagt und musste unbedingt ein Apfel klauen.

:bprust: vielleicht mag ich deshalb keine Äpfel mehr, ich eß nur noch Birnen
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon morgenrot » Sa 23. Jan 2010, 11:36

Viva Floripa hat geschrieben:
BrasilJaneiro hat geschrieben:Hat es doch im Paradies schon gegeben. Aber die Frau hatte versagt und musste unbedingt ein Apfel klauen.

:bprust: vielleicht mag ich deshalb keine Äpfel mehr, ich eß nur noch Birnen


Eva hatte halt sofort kapiert daß das ohne Apfel nichts wird mit den Männers,
alles muß Frau selber machen.... #-o
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Takeo » Sa 23. Jan 2010, 13:52

hoffentlich liest harry mit!

Paulo Coelho schrieb: wieso war der liebe Gott denn auch so dämlich und musste den Baum der Erkenntnis mitten ins Paradies stellen? Genügte es ihm nicht dass alles bei rechter Ordnung war? Er wollte doch nur mit uns Menschen spielen... es ist nicht Evas schuld, es ist seine Schuld!

PS: Es war kein Apfel, es war der Baum der Erkenntnis... Es war Eva's Pflicht als aufrechter Mensch hiervon zu probieren! Gut gemacht Eva!!! Bravo!!!
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Robinho » Sa 23. Jan 2010, 15:57

Viva Floripa ich glaube dass Du am meisten Vorstellungsvermögen in diesem Forum hast.
Es geht, so glaube, ich nicht uns Geld. Ich glaube es geht darum dass sich die Politiker des jeweiligen Landes um die Menschen dort bemühen müssten. Sonst wären sie irgendwann ohne Volk. Wer würde dann dort noch Arbeiten, das Land verteidigen, wählen u.s.w.
Ein Land könnte dann nur noch bestehen wenn es sich um seine Bewohner bemüht
Jetzt ist es einfach " Wer in einem Land geboren wird der muss da bleiben und hoffen dass
die Herren des Landes gnädig gesinnt sind .
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon dimaew » Sa 23. Jan 2010, 16:55

Robinho hat geschrieben:Viva Floripa ich glaube dass Du am meisten Vorstellungsvermögen in diesem Forum hast.
Es geht, so glaube, ich nicht uns Geld. Ich glaube es geht darum dass sich die Politiker des jeweiligen Landes um die Menschen dort bemühen müssten. Sonst wären sie irgendwann ohne Volk. Wer würde dann dort noch Arbeiten, das Land verteidigen, wählen u.s.w.
Ein Land könnte dann nur noch bestehen wenn es sich um seine Bewohner bemüht
Jetzt ist es einfach " Wer in einem Land geboren wird der muss da bleiben und hoffen dass
die Herren des Landes gnädig gesinnt sind .


Robinho, das ist sicher die richtige Ausgangsbasis.
Wenn man mal Deine Idee wirklich konsequent durchdenkt, muss man bei dem miser5abelsten möglichen Staat anfangen, ich denke z.B. an Uganda mit Idi Amin, Haiti mit Papa Doc und Baby Doc, Nordkorea mit Kim Il Song. Staaten, in denen die "Herrscher" eigentlich komplett ohne Volk (leb(t)en. Was muss gescehen, um das zu ändern. Klar, erster Schritt, die Herrscher müssen weg. Aber das allein hilft ja nicht, siehe Haiti. Jetzt kommt schon der erste Scheidepunkt: Geld reinpumpen in das Land an eine "neue" Regierung, die nicht einmal bewiesen hat, ob sie fähig ist, das Land auf die Beine zu stellen, so wie die heutige "Entwicklungspolitik vielfach funktioniert. Oder Menschen in das Land schicken, die auf einem Gebiet, das den Menschen in dem Land auch wirklich etwas nützt gut sind und das auch nweitergeben können, in Haiti also z.B. Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Touristik. Das wäre mein Vorschlag (und der ist ja nicht neu, sondern wird von vielen insbesondere NGOs vertreten). Die "Regierung" des Landes muss dabei gezwungen sein, diesen Helfern freie Hand zu lassen in der Ausbildung der Bewohner des Landes. Sind dann die Bewohner ausreichend ausgebildet und damit in der Lage, für sich selbst zu sorgen, müssen möglicherweise andere Helfer in das Land, die zeigen, wie man mit dem erlernten Wissen Geld verdient, "Ökonomen" sozusagen. Ist auch das erledigt, ist meine ich, das meiste geschafft. Die Bewohner des Landes können sich selbst helfen, sie sind kaum auf eine "starke" Regierung angewiesen, sondern nur auf eine die sie nach außen repräsentiert, sie haben gelernt, dass Fremde auch als Freunde und Helfer kommen und werden deshalb offen für sie sein. Und wenn dieses Prinzip in allen echten Entwicklungsländern konsequent angewandt würde, gäbe es meiner Meinung nach nicht nur viel weniger Armut auf dieser Welt, sondern auch viel mehr Länder, die für Neues offen sind und in denen auch "Ausländer" ohne Probleme leben und arbeiten können.
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