Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Robinho » Do 28. Jan 2010, 20:17

Für das „Wo“ steht ein Land, in dem ich mich wohl fühle und ein selbständiges eigenverantwortliches Leben möglich ist.



So ist es =D> =D> =D>
Könnte natürlch auch Brasilien sein.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon littlebee » Fr 29. Jan 2010, 22:58

Sorry, ich habe mit meiner Frage (fürchte ich) eine falsche Richtung eingeschlagen...
Mir ging es eher um ein "Weiterspinnen" der Idee- also selbst wenn man davon ausgeht, dass die politische Situation akzeptabel ist, gibt es eurer Meinung nach trotzdem Länder, in denen ihr nicht leben wollen würdet?
Ich dachte eher so in Richtung Naturkatastrophen, Trinkwasser-und Grundnahrungsmittelsituation etc. :wink:
Liebe Grüße,
littlebee
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon dimaew » Fr 29. Jan 2010, 23:31

Da gibt es eine ganze Menge Länder, in denen ich nicht gerne leben würde (wobei das getreu Deiner Frage nichts mit den dort lebenden Menschen zu tun hat): Holland --> zu flach, Europa nördlich der Alpen --> zu kalt, Afrika südlich der Maghreb-Staaten und nördlich von Namibia --> zu trocken bzw. zu heiß, Australien --> zu leer, Nordamerika --> kalt, Tornados, Blizzards, Asien --> kenne ich zu wenig (ich habe nur Peking gesehen und das allein zählt nicht), bleibt Südamerika, da könnte ich mir außer Brasilien auch noch Chile (der nördliche Teil), vielleicht noch Peru, Bolivien, Kolumbien vorstellen.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Rainer » Sa 20. Feb 2010, 00:33

Hallo! von was Traeumt ihr denn Nachts? Ich warte hier in Neuseeland nach 90 Tagen Urlaub auf meinen Rueckflug nach Germany und bin heilfroh darueber , dass nicht alle Kriminellen reisen koennen wohin sie wollen. Sonst waehre das gute Sozialsystem der Daeutschen scho lange zusammengebrochen.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Sa 20. Feb 2010, 10:42

Rainer hat geschrieben:Hallo! von was Traeumt ihr denn Nachts? Ich warte hier in Neuseeland nach 90 Tagen Urlaub auf meinen Rueckflug nach Germany und bin heilfroh darueber , dass nicht alle Kriminellen reisen koennen wohin sie wollen. Sonst waehre das gute Sozialsystem der Daeutschen scho lange zusammengebrochen.


Viva Floripa hat geschrieben:Verwaltung der Kriminalität durch den Heimatstaat – Bedingungslose Abschiebung, auch bei Wirtschaftsdelikten. .


Finde ich auch, es sind schon genügend deutsche Kriminelle nach Südamerika abgehauen.
Träum weiter vom guten deutschen Sozialsystem und denk nicht daran, dass es inzwischen beachtlich wackelt. :|
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Robinho » Mo 22. Feb 2010, 18:40

Viva Floripa hat geschrieben:
Rainer hat geschrieben:Hallo! von was Traeumt ihr denn Nachts? Ich warte hier in Neuseeland nach 90 Tagen Urlaub auf meinen Rueckflug nach Germany und bin heilfroh darueber , dass nicht alle Kriminellen reisen koennen wohin sie wollen. Sonst waehre das gute Sozialsystem der Daeutschen scho lange zusammengebrochen.


Viva Floripa hat geschrieben:Verwaltung der Kriminalität durch den Heimatstaat – Bedingungslose Abschiebung, auch bei Wirtschaftsdelikten. .


Finde ich auch, es sind schon genügend deutsche Kriminelle nach Südamerika abgehauen.
Träum weiter vom guten deutschen Sozialsystem und denk nicht daran, dass es inzwischen beachtlich wackelt. :|


Und ist es nicht so, dass die richtig Kriminellen schon lange dahin reisen und wohnen, wo sie wollen.
Nur die die es ehrlich meinen und versuchen etwas auzubauen sind in den Ländern
eingesperrt.
Ich glaube dass Deutschland vom freien Aufenthalt in der Welt am meisten profitieren würde.
Überlege mahl wieviel Harz4 Empfänger hier eingesperrt sind
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Di 23. Feb 2010, 16:17

Robinho hat geschrieben:Für das „Wo“ steht ein Land, in dem ich mich wohl fühle und ein selbständiges eigenverantwortliches Leben möglich ist.


Robinho hat geschrieben:Ich glaube dass Deutschland vom freien Aufenthalt in der Welt am meisten profitieren würde.
Überlege mahl wieviel Harz4 Empfänger hier eingesperrt sind


Die Harz4- Empfänger können wie andere auch dahin gehen, wo sie wollen. Nicht alle, aber viele sperren sich selbst ein, weil sie nicht auf die Stütze verzichten wollen oder können. Eine alleinerziehende Mutter, ein kranker Mensch oder alte Personen haben wenig Chancen, in anderem Land ein eigenverantwortliches Leben zu führen, weil es der persönliche Umstand nicht erlaubt.

Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann so die Überschrift- JEDER in JEDEM Land…. Und wieder sind wir am Anfang.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Itacare » Di 23. Feb 2010, 16:27

:!: Wir sollten mal den Cameron fragen.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Eine Welt vorstellen in der jeder in jedem Land Leben kann

Beitragvon Viva Floripa » Di 23. Feb 2010, 16:29

Dabei komme ich immer wieder zu dem Gedankenspiel mit dem bedingungslosen Grundeinkommen, wobei jedes Land andere Kosten für Krankenversicherung und Lebenshaltung hat. Nehmen wir das Beispiel, dass jeder weltweite Einwohner 800 Euro wert ist und jedes weltweite Land irgendwann keine Entwicklungshilfe mehr braucht.

Beispielsweise hätte Brasilien 400 Euro, Deutschland 800 Euro als Existenzminimum im eigenen Land (incl. KV).

Die Brasilianer bezahlen 400 Euro Existenzminimum an jeden gemeldeten Einwohner in Brasilien, die Deutschen 800 Euro an die deutschen Einwohner– unabhängig von der Nationalität.
Die Zahlungen decken ein dürftiges Existenzminimum, welches niemand auf die Idee bringt, wegen Vorteilen aus Sozialleistungen in ein anderes Land zu ziehen.

Dieses Geld wird einem Topf entnommen, der von verschiedenen Ländern gespeist wird.

Das entsprechende Land bezahlt für jeden seiner Staatsbürger (mit Staatsbürgerschaft) das Grundeinkommen in den Topf, das im eigenen Land gilt, egal wo die Staatsbürger leben.

Ziehen zwei Deutsche nach Brasilien (2 x 400 Bürgergeld) und zieht ein Brasilianer nach Deutschland (1x 800) würde die Rechnung stimmen. Stimmt aber nicht, weil die Leute ja nach Eigenermessen umziehen.
Somit muß der Topf mit weiteren Geldern gespeist werden, Ausgaben, die bereits vorhanden sind. Nehmen wir mal Entwicklungshilfegelder, irgendwelche Ausgleichsgelder.

Diese Gelder sollen bewirken, dass es dem schwachen Staat besser geht und das Existenzminimum der Bevölkerung angehoben wird, was sich wieder auf die Zahlungen in den weltweiten Topf auswirken würde.

Ergeben beispielsweise weltweite Entwicklungshilfegelder und sonstige Ausgleichsgelder dividiert durch die Weltbevölkerung 400 Euro pro Kopf, hätte Brasilien 400 (selbst bezahltes Bürgergeld) + 400 (von anderen bezahlte Wirtschaftshilfe) aus diesem Topf zu beanspruchen. Afrika vielleicht 200+600, Deutschland 800+0 bezogen auf die Anzahl der Menschen, die im Land gemeldet sind unabhängig von der Staatsbürgerschaft.

Je nach Wohlstand des Landes variiert diese Aufteilung mit dem Ziel: volles 800 Bürgergeld und kein 0 Ausgleichsgeld. Also , jeder Einwohner irgendeines Staates ist 800 Euro wert.

Da die Aufteilungsquoten Bürgergeld-Ausgleichsgeld regelmäßig neu berechnet werden müssten und vor dem weltweiten Topf veröffentlicht werden müssten, käme es zu einer indirekten Doppelkontrolle, da auch der Bürger etwas sensibilisiert wäre bei staatlicher Geldverschwendung zulasten seines Bürgergeldes (welches vom Wohlstand des Landes abhängt).

Die „armen“ Staaten wären bemüht, ihre Leute durch Anreize im Land zu behalten (es geht ja um Entwicklungshilfezahlungen und um Arbeitskräfte).
Die Bevölkerung hätte ein Grundeinkommen, um Selbsthilfe zu versuchen (das Huhn im Hinterhof vielleicht)
Das Unwort „Sozialschmarotzer“ gäbe es nicht mehr und Arbeitswillige hätten mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
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