Detlefnbg hat geschrieben:
erstmal ein herzliches hallo an alle forenmitglieder!
Ja, dann mal ein Hallo zurück an Euch.
Detlefnbg hat geschrieben:
... und kommen aus dem staunen nicht heraus wennns ums auswandern nach brasilien geht. im speziellen um die benötigten finanziellen mittel um ein 'erträgliches' leben in brasilien zu führen. ...
Das geht mir ähnlich und deckt sich auch nicht meinen Erfahrungen (Recife/Nordosten). Ich wurde schon belehrt, dass Sao Paulo nicht mit Recife vergleichbar wäre und dabei sind auch in etwa 5.000 Reais als Minimum erwähnt worden, die man dort wohl haben muss. Aus Gesprächen mit Einheimischen, die in Sao Paulo leben, schließe ich jedoch, dass man auch mit wesentlich weniger z.B. 2.000 bis 3.000 Reais anständig leben und wohnen kann. Mit Euren 3.250 Reais kommt ihr sicherlich gut zurecht, wenn man nicht unbedingt den ganzen Tag in Kneipen sitzt, die 7,50 für ein Bier verlangen. Und wenn es Dir als Rentner langweilig wird, kannst Du vielleicht noch ein paar Reallos dazu verdienen.
Detlefnbg hat geschrieben:
... ich möchte in deutschland mein konto bei der dresdner bank behalten und in brasilien über das geld verfügen. das müsste eigentlich über geldautomaten möglich sein. hier wäre ich über vorschläge sehr dankbar. ...
Mache es doch genau so, wie Du schreibst. Ich würde mich über einen guten Online-Zugang kümmern. Schaue Dir das TAN-Verfahren an. Es wäre lästig, wenn man sich TAN-Blöcke aus DE nachschicken/faxen lassen müsste. Ich habe ein Konto mit TAN-Blöcken und ein Geschäftskonto mit einem TAN-Generator. Da gehen die TANs nicht aus. Wenn die Kreditkarte einmal nicht ausreicht, könntet Ihr vermutlich über die Banco do Brasil in Frankfurt auch was nach Brasilien überweisen. Habe keine eigene Erfahrung. Es gibt aber Threads zu diesem Thema.
Detlefnbg hat geschrieben:
... nochwas am rande : ich lese immer wieder über die hohen kosten von mietwohnungen oder häusern in brasilien.
wir waren im januar in brasil und ich habe mich mal genauer umgeschaut. für ein haus ca. 130 qm in ibiruba (rio grande do sul) wurden im schnitt 350 - 400 reais verlangt. hinzu kommen die kosten für strom und gas sowie wasser etc. diese sind mit ca. 130 euro zu beziffern. ...
Wow, das klingt wirklich sehr günstig. In einem armen bis mittleren Bairro in Recife zahlt man für ein kleines Casa Popular so ab 200 Reais pro Monat. So ab 400 bis 600 bekommt man in mittleren Bairros etwas Bewohnbares. Aber 130 qm glaube ich nicht. Habe nie die qm erfragt, weil eh keiner weiß, was qm sind

Ein Bekannter von mir wohnt in Sao Paulo für 600 mit Frau und Kind. War nie dort, aber so wie ich ihn kenne, wohnt er weder super schick noch "favelamäßig". Und ca. 50% für Wohnung ist bei uns eigentlich auch Gang und Gebe.