Einreise in die Schweiz

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Einreise in die Schweiz

Beitragvon Sandy25 » Mo 26. Okt 2009, 21:59

Hallo zusammen!

Hat jemand von euch einen Tipp für mich wo die Gästeversicherung am günstigsten ist (Preis?). Brauche eine für meinen Freund, er reist im Januar mit mir in die Schweiz! Und reicht eine selbst geschriebene Verpflichtungserklärung oder muss die von einem bestimmten Amt kommen?

Vielen Dank im voraus für eure Hilfe.

Beijos Sandy
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Re: Einreise in die Schweiz

Beitragvon cabof » Di 27. Okt 2009, 12:39

Hallo - die sog. Incomingversicherung (Gästeversicherung) gibt es günstig bei Hanse-Merkur und/oder
Würzburger Versicherung. Welch andere Dokumente für die Schweiz gültig sind - keine Ahnung.
Cabof
Du hast keine Chance - aber nutze sie
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Re: Einreise in die Schweiz

Beitragvon ana_klaus » Di 27. Okt 2009, 12:56

also, wenn Dein Freund einen plano de saude in Br. hat, kann er eine Auslandreise temporär mitversichern.

klaus
www.pension-brasilien.de
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Re: Einreise in die Schweiz

Beitragvon MESSENGER08 » Di 27. Okt 2009, 13:52

Sandy25 hat geschrieben:... Und reicht eine selbst geschriebene Verpflichtungserklärung oder muss die von einem bestimmten Amt kommen?...


Natürlich reicht eine "selbst geschriebene" Verpflichtungs erklärung nicht aus. Die musst Du schon bei der Ausländerbehörde Deiner Stadt ausstellen lassen.

Lass Dich aber VOR der Unterschrift einer solchen Erklärung ausführlich über die möglichen rechtlichen Folgen und Konsequenzen informieren, sprich lies auch das Kleingedruckte !!!

Eine Verpflichtungserklärung ist keine lapalie, die man mal ebenso aus Gefälligkeit unterschreibt.

Abgesehen davon sehe ich zum jetzigen gar keine Notwendigkeit bzw. Zwang ein derartiges Dokument für eine Besuchsreise eines Brasilianers der nach EUropa kommt, auszustellen.

http://www.verpflichtungserklaerung.info/

http://www.portal-darmstadt.de/rathaus/ ... N=92064152

Verpflichtungserklärung (Ausländerrecht)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Abgabe einer Verpflichtungserklärung zur Übernahme der Unterhaltskosten zu Gunsten eines Ausländers stellt eine Möglichkeit dar, dem Ausländer zu einem Aufenthaltstitel zu verhelfen, wenn er selbst nicht über ausreichende Mittel verfügt. Der Verpflichtungsgeber kann eine natürliche oder eine juristische Person sein. Die Rechtsfolgen einer solchen Erklärung, die gegenüber der Ausländerbehörde oder Auslandsvertretung abzugeben ist, regelt § 68 Aufenthaltsgesetz. Die Verpflichtungserklärung begründet nach Auffassung der Rechtsliteratur keine Verpflichtung gegenüber dem eingeladenen Ausländer, eröffnet aber staatlichen Stellen eine Rückgriffsmöglichkeit für den Fall, dass sie wegen des Aufenthalts Kosten tragen müssen, die nicht aus Sozialversicherungsbeiträgen entstanden sind, also etwa Sozialhilfekosten, nicht aber Rente oder Arbeitslosengeld, wenn der Ausländer dafür Beiträge bezahlt hat.

Je nach Art und Dauer des angestrebten Aufenthaltes werden an die finanzielle Leistungsfähigkeit des Verpflichteten unterschiedliche Anforderungen gestellt, damit durch sie die Erteilungsvoraussetzung ausreichender Mittel zum Lebensunterhalt erfüllt werden kann.

Die Verpflichtungserklärung, die auf einem bundeseinheitlichen und fälschungsgesicherten Formular von der entgegennehmenden Behörde beglaubigt wird, kann auch im Verfahren für Kurzbesuchervisa (Schengen-Visum) als Nachweis einer Einladung verwendet werden. Einige andere Schengen-Anwenderstaaten wie z. B. Frankreich kennen ähnliche Rechtskonstrukte, bislang hat aber neben Deutschland nur ein weiterer Mitgliedsstaat seinen Erklärungsvordruck durch Vorlage bei der EU-Kommission und Aufnahme in die Anlagen zur gemeinsamen konsularischen Instruktion harmonisiert. Bei der beabsichtigten Neuregelung des Visumrechts der EU soll die Verpflichtungserklärung durch einen einheitlichen Vordruck zum Nachweis von Einladung und Unterkunft ersetzt werden. Die Bestimmungen des deutschen Aufenthaltsrechts wären darauf nicht mehr anwendbar, wodurch die Verpflichtungserklärung als Möglichkeit der Absicherung der öffentlichen Kassen bei Kurzbesuchen nicht mehr in Betracht kommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verpflicht ... 4nderrecht)


:cool:
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Re: Einreise in die Schweiz

Beitragvon dimaew » Di 27. Okt 2009, 16:12

Die Hinweise sowie das Wikipedia-Zitat von Messenger08 gelten für Deutschland.

Da die Schweiz weder zur europäischen Union noch unmittelbar zum Schengen-Raum gehört, können dort durchaus andere gesetzliche Vorschriften gelten. Deshalb am einfachsten dort bei einer Ausländerbehörde informieren.
Und wenn hier jemand posten möchte: Die Anfrage bezieht sich auf die Schweiz
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Einreise in die Schweiz

Beitragvon Tuxaua » Di 27. Okt 2009, 18:15

dimaew hat geschrieben:Da die Schweiz weder zur europäischen Union noch unmittelbar zum Schengen-Raum gehört...
Seit Anfang 2009 schon, d.h. die Schengen-Regelungen sind anwendbar.

@Sandy25
Wenn der Freund mit dir zusammen reist würde ich mir gar keine großen Gedanken zur Einreise "nach Schengen" machen, da du eventuelle Probleme am ersten europäischen Flughafen selber lösen kannst.
Eine Krankenversicherung speziell für die Schweiz kenne ich nicht, schau halt mal nach, ob die einschlägigen deutschen incoming-KV's für dich in Frage kommen.
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