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Die Europäische Reiseversicherung




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BeitragVerfasst: 20 Jan 2007 15:23 
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Lieber Max
Es ist in Pecém noch ein bisschen besser, da pro Woche nur ein Schiff kommt.Und Ausländische Touristen hat es auch nicht viel,wenn dann nur Dezember- Februar.Ansonsten sähe ich für Pecém auch schwarz.
Grüsse
DANIELE


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 12:10 
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Bin auch der Meinung, dass die kurzzeitigen Touristen die, angeblich, gefährlichste sind.

Hier ein Fall (unter Polizei Beobachtung, habe ich gelesen): Der Mann, mit so einen undefinierbar Beruf wie Finanzberater o. ä., übernimmt seit Jahre Kinderpatenschaft in Fortaleza. Wahrscheinlich nur von größere Kindern - dann muss er nicht so lang zahlen! - in speziell Mädchen. Wenn die Kinder soweit sind, er, als liebevoller Patenonkel, lädt sie nach Deutschland ein um seine "Familie" und in speziell seine Freunden kennenzulernen.
Das schlimmste, seine Frau hat einen Geschenkladen - warscheinlich als Lockvogel! - wo nur teure und exklusiv Ware :?: :?: :?: :oops: für gut betucht Kunden verkauft sind.

So funktioniert es die Schweinerei gegen Kindern und Jugendlich in arme Länder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was das mit
BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 13:08 
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bruzundanga hat geschrieben:
Letztendlich ist das sowas ähnliches wie Rassismus. Stell Dir mal vor Du bist ein sagen wir mal 30 Jähriger, hast nichts am Hut mit dieser Art von Tourismus. Hast vielmehr Deine zukünftige letztes Jahr kennengelernt und wirst heuer abgestempelt.


Nun stellen wir uns einmal den hysterischen Aufschrei vor, den die brasilianische Presse fabrizieren würde, wenn die europäischen Behörden so etwas mit alleinreisenden brasilianischen Frauen zwischen 18 und 35 Jahren machen würden, weil sie ihnen einfach pauschal unterstellen, geschäftlich in Sachen Prostitution unterwegs zu sein. :twisted:

Das meine ich natürlich nur hypothetisch, denn so etwas - brasilianische Nutten in Europa - gibt es im realen Leben sicherlich nicht. :pfeif:


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 14:22 
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Zitat:
wenn die europäischen Behörden so etwas mit alleinreisenden brasilianischen Frauen zwischen 18 und 35 Jahren machen würden, weil sie ihnen einfach pauschal unterstellen, geschäftlich in Sachen Prostitution unterwegs zu sein.
Und das machen die europäischen Behörden auch. Davon kann ich aus persönlicher Erfahrung berichten. Zuhälter war mit das harmloseste, was man mir schon unterstellen wollte....
Dennoch ist es Tatsache, dass alleine hier in Zürich mindestens 1000 Brasilianerinnen im "Gewerbe" arbeiten. Der grösste Teil davon übrigens mit gültigen Aufenthaltspapieren. Aber jetzt kommt ja der Lula mit seinen Jungs nach Davos. Wenn genug Zeit bleibt, fahre ich mit ihm Mal da vorbei, wo seine armen Brasilianerinnen arbeiten "müssen"....
Übrigens herrscht sogar in Brasilien die Meinung vor, das nahezu jede Frau, die ins Ausland geht dort - naja ihr wisst schon...
Dass aber nun diese neue Regelung am Flughafen irgend etwas ändern wird, das glauben wohl nur Träumer.......



paz e amor
Severino


Zuletzt geändert von Severino am 23 Jan 2007 11:57, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 15:13 
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Severino hat geschrieben:
Zitat:
wenn die europäischen Behörden so etwas mit alleinreisenden brasilianischen Frauen zwischen 18 und 35 Jahren machen würden, weil sie ihnen einfach pauschal unterstellen, geschäftlich in Sachen Prostitution unterwegs zu sein.
Und das machen die europäischen Behörden auch. Davon kann ich aus persönlicher Erfahrung berichten. ...


Dazu brauchen die Brasilianerinnen gar nicht erst nach Europa, das fängt schon in BRA bei der Polícia Federal an, wenn nicht schon beim benatragen des Pass, dann spätestens bei der Ausreisekontrolle am Flughafen. Dort unterstellen die Beamten generell jeder Brasilianerin die in Ausland reisen kann das Sie Prostituierte ist, selbst wenn der Ehemann dabei ist :!: :evil:
Das ist typisch Brasiland! :twisted:


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 16:24 
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Severino hat geschrieben:
Und das machen die europäischen Behörden auch. Davon kann ich aus persönlicher Erfahrung berichten. Zuhälter war mit das harmloseste, was man mir schon unterstellen wollte...


Hmm, was soll ich darauf nun antworten? Das nächste Mal vielleicht das Pimp-Outfit im Schrank lassen... :lol: (War ein Scherz, Severino!) Tatsache ist: Keine einzige unserer alleinreisenden brasilianischen Bekannten hatte je auch nur das geringste Problem.


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 17:46 
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Zitat:
Das nächste Mal vielleicht das Pimp-Outfit im Schrank lassen...
Wahrscheinlich liegts es an mir..... die Damen, die ich abgeholt habe waren eben nicht alles meine Ehefrauen. Irgendwie muss man sich ja in einer Trennungsphase ein bisschen trösten... :roll: :oops: 8)

Aber zum Thema zurück:
Es bringt absolut nichts. Ein 30 Tage-Visum zu stempeln mit dem Hintergedanken somit etwas gegen Sextourismus in Fortaleza zu machen.... diese brasilianischen Politiker und Polizisten sollte man öffentlich auslachen lassen....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 18:50 
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Severino hat geschrieben:
Aber zum Thema zurück:
Es bringt absolut nichts. Ein 30 Tage-Visum zu stempeln mit dem Hintergedanken somit etwas gegen Sextourismus in Fortaleza zu machen.... diese brasilianischen Politiker und Polizisten sollte man öffentlich auslachen lassen....


Schön (aber natürlich komplett illusorisch) wäre, wenn nun all die bösen Sextouristen sagen würden: "Leckt mich, da fliege ich eben nach Kuba/Thailand/Legoland und befriedige da meine Bedürfnisse." Was wäre der Effekt, mal abgesehen von einem Einnahmeausfall der brasilianischen Tourismusindustrie? Die Mädels müßten sich noch mehr prostituieren, weil die europäischen und amerikanischen Dumpfbacken, die immer übertariflich gezahlt haben, wegbleiben. Was glaubst du, wie schnell man dann wieder den status quo ante herbeizuführen versuchte? Oder meint einer, daß dann tatsächlich einmal die wahren Ursachen des Problems in Angriff genommen werden würden?


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 20:10 
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Oi Jorginho,
absolut richtig. Das "Problem" ist nämlich so nicht zu lösen. Aber wer ist daran schuld?
Die Politiker, die der Bevölkerung keine andere Chance lassen?
Die Freier, die ihr Geld dazu nutzen Sex zu kaufen?
Die Frauen, die sich den Männern verweigern und sie so zu den Damen schicken?
Ich weiss es nicht.....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 22 Jan 2007 20:23 
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Stellt Euch einmal vor, es wäre potentiellen Käufern von "Churrasquinho do Gato" verboten nach Brasilien einzureisen. Muss man dann bei der Einreise schwören, dass man kein potentieller Käufer von "churrasquinho de Gato" ist? Und wenn ja, wie? Unter Eid aussagen, dass man Vegetarier sei...

Fakt ist, dass das Limit von 30 Tagen für "potentielle Sextouristen" die übliche Augenwischerrei ist. Die einzige Folge ist, das derjenige, der die Entscheigung getroffen hat, demnächst sein Gesicht öfter mal in der Zeitung oder im Lokalfernsehen sieht. Und bei den nächsten Wahlen erinnern sich ein paar Mitbürger daran, das Fulano de Tal etwas entscheidendes gegen den Sextourismus gemacht hat.
[ironic=on]Dass Politico Fulano de Tal den Aufenthalt von potentiellen Sextouristen auf 30 Tage begrenzt hat und dies keinen spürbaren Effekt hatte ist unwichtig, denn daran sind die internationalen Grosskonzerne und die bösen ausländischen Investoren schuld. [/ironic=off]

...SWK!



"Onde tudo que se planta cresce e o que mais floresce é o amor"


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