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 Betreff des Beitrags: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 10 MĂ€r 2008 21:50 
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Hallo Leute,

ich habe gestern mit meiner Freundin gechattet. Sie will, sobald sie das Geld durch einen Job zusammen hat mich mal besuchen kommen. Es scheint allerdings in manchen LĂ€ndern hohe Einreisebedingungen bei Brasilianern und der Einreise zu geben, zum Beispiel in Spanien die Zahlung von 56 R$ pro Tag zusĂ€tzlich zu den anderen Voraussetzungen (siehe http://www.estadao.com.br/estadaodehoje ... 6193,0.php ). Aus diesem Grund macht sie sich jetzt zu Recht sorgen, da es den Aufenthalt bei 30 Tagen mal 1680 R$ teurer macht als der Flug eh schon ist. Dann habe ich gehört, dass die Einreise in Italien und Deutschland nicht so streng sind. Was sind eure Gedanken dazu? Ich finde es einfach unfair..Ich kann ja verstehen dass man eine LiquiditĂ€t nachweisen muss die ĂŒber den Zeitraum des Aufenthalts ausreichen muss aber im Fall Spanien muss man das Geld ja direkt zahlen. Sie ist (zu Recht) besorgt, und ich auch...



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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 11 MĂ€r 2008 12:57 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
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Spanien und Brasilien befinden sich momentan im Streit ĂŒber Illegale im jeweils anderen Land. Aktuell befinden sich ca. 200 Brasilianer/-innen in spanischen GefĂ€ngnissen. Diese haben illegal in Spanien gearbeitet und warten nun auf ihre Abschiebung. Und letzte Woche hat Brasilien mehrere illegale Spanier und Italiener ausgeschafft.
Daher wĂŒrde ich momentan eine Einreise ĂŒber Spanien nur bedingt empfehlen. FĂŒr Deutschland kannst Du ja die sogenannte "VerpflichtungserklĂ€rung" und eine Reisekrankenversicherung fĂŒr sie machen und ihr das dann zuschicken. Dann gibt es auch keine Probleme bei der Einreise.
Allerdings konnten die Grenzbeamten bisher nur verlangen, dass ein Tourist nachzuweisen hat, dass er ĂŒber genĂŒgend finanzielle Mittel verfĂŒgt, um den Urlaub auch finanzieren zu können. Das man da jetzt im Voraus was einzahlen muss, ist mir neu.



paz e amor
Severino


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 Betreff des Beitrags: die Sache scheint Kreise zu ziehen.....
BeitragVerfasst: 11 MĂ€r 2008 21:34 
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Registriert: 24 Jul 2007 16:24
BeitrÀge: 310
ich erwarte mein Schatzerl Mitte Juni, ĂŒber Madrid kommend, - sie ist schon Ă€lter, fĂ€llt auch nicht ins
"Raster" und kann im Pass mehrere EU-Einreisen ĂĄ 3 Wochen pro Jahr nachweisen - werde auf jeden
Fall ein Einladungsschreiben usw. in spanischer Sprache erstellen.... werde mal nachhören ob ich eine
Zweitkarte der Postsparbank auf ihren Namen ausstellen lassen kann - internat. brasil. Kreditkarten
sind wohl sehr zweifelhaft.... berichte dann mal. Allen anderen, viel GlĂŒck bei der Einreise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 12 MĂ€r 2008 00:38 
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Registriert: 10 Okt 2006 11:36
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Severino hat geschrieben:
Spanien und Brasilien befinden sich momentan im Streit ĂŒber Illegale im jeweils anderen Land. Aktuell befinden sich ca. 200 Brasilianer/-innen in spanischen GefĂ€ngnissen. Diese haben illegal in Spanien gearbeitet und warten nun auf ihre Abschiebung. Und letzte Woche hat Brasilien mehrere illegale Spanier und Italiener ausgeschafft.
Daher wĂŒrde ich momentan eine Einreise ĂŒber Spanien nur bedingt empfehlen. FĂŒr Deutschland kannst Du ja die sogenannte "VerpflichtungserklĂ€rung" und eine Reisekrankenversicherung fĂŒr sie machen und ihr das dann zuschicken. Dann gibt es auch keine Probleme bei der Einreise.
Allerdings konnten die Grenzbeamten bisher nur verlangen, dass ein Tourist nachzuweisen hat, dass er ĂŒber genĂŒgend finanzielle Mittel verfĂŒgt, um den Urlaub auch finanzieren zu können. Das man da jetzt im Voraus was einzahlen muss, ist mir neu.


Das hört sich ja schon mal ganz gut an!
Was genau ist denn eine "VerpflichtungserklÀrung"?



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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 12 MĂ€r 2008 02:26 
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Sagt mal. Gibt es in Europa eigentlich keine Gesetze mehr. Kann nun jeder Bananenstaat mit GĂ€sten machen was er will? Glaube ich nicht. Brasilianer haben das Recht 3 Monate Urlaub in Spanien oder sonstwo in der EU zu machen. Maximal könnte man bei begrĂŒndetem Verdacht den Nachweis verlangen, dass fĂŒr den Unterhalt gesorgt ist. Vielleicht noch eine Kranken- und Unfallversicherung und das war es. Oder was geht nun ab?


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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 12 MĂ€r 2008 05:34 
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Registriert: 15 Feb 2006 20:47
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Du irrst. Es gibt kein Recht auf das Betreten des Hoheitsgebietes eines fremden Staates.

Und ja richtig: jeder Staat kann wie ER will, die Regeln festsetzen. Und wenn Brasilien morgen festlegt, dass man nur einreisen darf, wenn man Samba tanzen und dabei die Nationalhymne singen kann, dann ist das so. Ende der Diskussion.

Amis werden ja bei der Einreise nach Brasilien mittlerweile fotografiert und bekommen FingerabdrĂŒcke abgenommen. Der perfekte Einstieg in einen All-Inclusive-Pauschalurlaub, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 12 MĂ€r 2008 15:43 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
BeitrÀge: 2994
Wohnort: Anapolis GO
brasilblog hat geschrieben:
Und ja richtig: jeder Staat kann wie ER will, die Regeln festsetzen. Und wenn Brasilien morgen festlegt, dass man nur einreisen darf, wenn man Samba tanzen und dabei die Nationalhymne singen kann, dann ist das so. Ende der Diskussion.

Naja, den ersten Teil wĂŒrde ich ja noch hinkriegen - und den zweiten kann ich noch schnell lernen. Krieg ich dann auch gleich die Permanencia, wenn ich auch noch eine Feijoada kochen kann?

Helebel hat geschrieben:
Was genau ist denn eine "VerpflichtungserklÀrung"?
Das ist ein Formular, in dem Du Dich bereit erklĂ€rts die Kosten fĂŒr ihren Aufenthalt zu ĂŒbernehmen. Hatten wir schon öfters hier.
Musste ich einmal bei den Kantonspolizisten am Flughafen in ZĂŒrich unterschreiben. In der Schweiz ist diese KostenĂŒbernahme-ErklĂ€rung aber sowohl zeitlich, als auch von der Höhe her limitiert - im Gegensatz zu Deutschland !



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Severino


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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 13 MĂ€r 2008 03:15 
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Registriert: 15 Nov 2007 19:39
BeitrÀge: 452
Wohnort: Stuttgart 7/12 Recife 5/12
brasilblog hat geschrieben:
... Und ja richtig: jeder Staat kann wie ER will, die Regeln festsetzen. Und wenn Brasilien morgen festlegt, dass man nur einreisen darf, wenn man Samba tanzen und dabei die Nationalhymne singen kann, dann ist das so. Ende der Diskussion. ...
Ja, aber wir haben weiterreichende Verpflichtungen. Will sagen EU Richtlinien. So jedenfalls mein intuitives VerstĂ€ndnis. Und wenn ein Staat Visa-Regelungen festlegt, dann muss er die zuerst Ă€ndern, bevor was anderes gilt. So mein intuitives VerstĂ€ndnis. Keine Ahnung was da abgeht, mit den Spaniern. Ohne Unternehmer und BĂŒrger, die Schwarzarbeiter anstellen, keine Schwarzarbeiter. So mein intuitives VerstĂ€ndnis. Sachen gibts...so ganz gegen mein intuitives VerstĂ€ndnis...Tsss...


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 Betreff des Beitrags: Re: Einreise von Brasilien nach Deutschland
BeitragVerfasst: 13 MĂ€r 2008 22:02 
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Hallo Don
Es gibt eine EU-Regelung die deutlich klar und bekannt ist. Gilt fĂŒr den gesamten Schengen Bereich. Die sieht Regeln, PrĂŒfungen, Verfahrensweisen, Kriterien und Protokollpflichten vor, wenn einer zurĂŒckgewiesen wird. Und an diese Richtlinien halten sich Spanier, Portugiesen und auch Deutsche Grenzbeamte. Die Spanier, Portugiesen und Franzosen stehen im Moment in der Schusslinie, weil dort die billigen Carrier mit den die weniger begĂŒterten GĂ€ste ankommen. Vieleicht stellt amn sich auch weniger Sprachprobleme bei der Einreise vor. Bei den Brasilianern fehlt wohl auch die Information, was hier so ablĂ€uft. Und vielleicht bei den Granzbeamten manchmal die Nerven, soll vorkommen.
Ich muss aber ehrlich gestehen, ich habe mich auch frĂŒher nie fĂŒr die Brasilianischen Vorschriften interessiert, was sollte mir schon passieren, ok, dass mit den 180 Tagen habe ich gewusst.
Liest man jetzt genauer, sieht man, dass die Brasilianer genau die gleichen Bedingungen stellen: gĂŒltiger Pass, nicht mehr als 180 Tage, RĂŒckflugticket und ausreichende Mittel, Geld, Kreditkarte oder BankauszĂŒge. Und die zurĂŒckgewiesenen EuropĂ€er haben wohl diese Kriterien nicht erfĂŒllt. Das gilt ja auch fĂŒr die Brasilienschicksale. In den meisten Artikeln wurden die AusweisungsgrĂŒnde ja meist breit mitgeliefert.

Gruß
Manfred

PS: Die Richtlinie/Verordnung gibt bei der ARD zum runterladen.


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 Betreff des Beitrags: 90 Tage beliebig aufteilbar
BeitragVerfasst: 20 MĂ€r 2008 13:46 
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BeitrÀge: 17
Wohnort: Campinas
Ich hÀtte zu dem Thema auch noch ne Farge,

Also , soweit verstanden,
sind fĂŒr Brasilianer 90 Tage pro Halbjahreszeitraum Aufenthalt möglich in Deutschland.
Ist es völlig gleich wie man die aufteilt ? Oder gibt es noch so eine Regel wie 3 Monate draussen bleiben oder so?

wÀre es z.B. Möglich ( jetzt als Extremfall )

Einreise 1. Januar ...Ausreise 2.Januar ....
Einreise 1April .......Ausreise 30 Juni
Einreise 2 Juli.....Ausreise 30 Oktober

Es wĂ€ren also fast 6 MOnate am StĂŒck Aufenthalt in Deutschland !! ( Bis auf die kleine Unterbrechung am Anfang )
In diesem Fall wĂ€re die Regel der 90 Tage eingehalten, die fĂŒr 180 tage nach erster Einreise gilt.
Ich habe natĂŒrlich nichts dergleichen vor, mir geht es persönlich eher darum, dass ich hĂ€ufiger besucht werde und daher nicht 3 Monate Ausserhlab von deutschland eingehalten werden. Die 90 Tage allerdings schon !!

Gruß
TC


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