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In Brasilien ist es üblich eine Haushaltsgehilfe anzustellen, im weiteren Kontext auch Faxi (dt.: Putze) genannt. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen sind Faxis meist Analphabeten bzw. haben eine so minderwertige Ausbildung hinter sich, dass sie lediglich Anspruch auf das Salário minÃmo (dt.: Mindestlohn) haben, welcher in Brasilien extrem niedrig, momentan bei 300 R$ = 100 Euro liegt. Dadurch ergibt sich für einen großen Bevölkerungsteil Brasiliens die Möglichkeit, den für uns Deutsche fast unvorstellbaren Luxus, eine Hausangestellte zu halten. Vielleicht spielt in einigen Fällen auch ein sozialer Aspekt eine Rolle. Schließlich hilft man einer Familie aus extrem armen Verhältnissen zu überleben und anstatt mit Diebstahl oder anderen kriminellen Mitteln sich seinen Lebensunterhalt ehrlich zu verdienen. Die Liason aus Arm und Reich unter ein und demselben Dach ist natürlich nicht frei von Spannungen und kann unter Umständen sogar vor Gericht enden. Die folgenden Storys sollten im eigentlichen Sinne bei der Auswahl einer Putzfrau helfen, können aber durchaus auch als Wegweiser für den Versuch des sich Arrangierens zwischen 2 völlig verschiedenen Bevölkerungsgruppen betrachtet werden:
Unlängst bemerkte ich, dass wir eine prima Faxi haben und dass sie jetzt schon seit knapp 3 Jahren für uns tätig ist. Ein meiner Meinung schon fast unwiderlegbares Qualitätsurteil. Das war natürlich nicht immer so. Dahinter steckt ein Reifeprozess, denn vor allem wir Gringos erst einmal leidvoll durchmachen müssen. Ich habe nicht mitgezählt, aber in den vielen Brasilienjahren hatte ich wohl einen Verschleiß von ca. 10 – 15 verschiedener Faxis unterschiedlichster Prägung. Ich beziehe das jetzt nicht auf eine einzige Eigenschaft, da meines Erachtens eine Kombination unterschiedlichster Faktoren, ich nenne Sie hier mal „Putzauswahlkriterien unter feinfühligem Einbezug menschlicher Aspekte“, zusammenpassen muss. Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung und stelle hier keine wilden Thesen auf, wie man mir sicherlich im Verlaufe der Diskussion zu unterstellen versuchen wird.
Eines der Hauptauswahlkriterien sollte wohl zweifellos der Finanzstatus und damit verbunden, die soziale Herkunft sein. Es ist in Brasilien fast obligatorisch eine Faxi zu haben, die natürlich aus ärmlichen Verhältnissen stammt, schon aus dem Grund, damit sich die eigentliche Hausfrau mit dem Status der sozial Engagierten anstatt der faulen Sau schmücken darf.
Bei einer meiner früheren Angestellten, auch aus armen Verhältnissen, merkte ich jedoch frühzeitig Erscheinungen wie Unzufriedenheit, Widerworte und ständiges Bitten um Lohnerhöhungen. Da wir unser Geld zusammenhalten müssen, kam für mich aber nie ein höheres Gehalt als das staatlich regulierte Salario Minimo in Frage. Beim tieferen Bohren kam heraus, dass ihr vorheriges Gehalt (bei einer stinkreichen Familie) bei 500 R$ lag – deshalb also meine 240 R$ für sie unakzeptabel waren. Nach der Frage, warum sie dass nicht gleich sagte, kam die Antwort: „Erstens brauchte ich einen Job und zweitens hätte ich erwartet, dass ihr bei meinen Referenzen bald mehr zahlen würdet.“
Ich war aber anderer Meinung, denn ich zahle nicht nach Referenzen, sondern nach Leistung. So schmiss ich sie nach 2 Monaten wieder raus, hatte aber gelernt, dass man auf jeden Fall vorher mal einen Blick ins Arbeitsbuch werfen sollte, um die bisherige Gehaltshöhe abzuchecken.
Komischerweise, ohne rassistisch werden zu wollen, sind wohl mindestens 80% aller Faxis schwarzer Hautfarbe. Ich hatte mal mit einer eine Art Gegenprobe machen wollen, was aber vollkommen in die Hose ging. So ein verschüchtertes Weibsstück hatte ich selten gesehen. Außerdem mussten ihr praktisch alle Handgriffe erst noch beigebracht werden. Sie konnte weder bügeln noch Wäsche waschen, geschweige denn kochen. Eine absolute Nullnummer.
Wichtig sind meiner Meinung auch der Ehestand und die Anzahl der Kinder. Kinderreiche Faxis sind höher belastbar, da sie i.d.R. schon einiges durch gemacht haben. Sie sind meist multifunktionell einsetzbar, geübt, d.h. alle Handgriffe sitzen. Wichtig für die Effizienz der Arbeitskraft. Außerdem kann man ihnen in unpässlichen Situationen auch mal die eigenen Kinder für eine Weile anvertrauen, ohne gleich befürchten zu müssen, dass sie beim ersten Heuler in Panik verfallen.
Dagegen spricht natürlich die Anfälligkeit gegen Krankheit, vor allem wenn sie noch Kleinkinder haben. Hier haben wir aber einen guten Kompromiss gefunden. Um nicht immer auf die Faxi bei Kinderkrankheit verzichten zu müssen, darf sie das jeweilige kranke Kind mitbringen und neben ihrer Tätigkeit pflegen. Äußerst vorteilhaft wirkt sich natürlich das Vorhandensein einer dritte Person aus (Bekannte, Schwägerin, Nichte, große Schwester etc.), die im angesprochenen Falle zur Verfügung steht. Dies wäre dann schon fast der Idealfall. Bei Lemes ist das natürlich der Fall, wobei wir auch die Option des Mitbringens kranker Kinder freigestellt haben.
Ehestand sollte auf jeden Fall verheiratet sein. Ich hatte mal eine ca. 24-jährige Ledige als Faxi. Mein Gott - wie die mich immer angeguckt hat. Ich kam mir vor, wie so ein Stück Filet Mignon, dass sie jeden Moment verspeisen wollte. Ihre Arbeitsleistung litt natürlich extrem darunter. Als meine Frau dann mal für länger als 3 Tage verreiste, stand sie in Strapsen in der Küche, als ich von Arbeit kam. Sie sagte, sie müsse das Bett noch machen, ob ich ihr nicht helfen wollte. Ich half natürlich nicht, sondern schmiss sie raus. Ein Flirt oder mehr mit einer Faxi ist tödlich, da sie dich später bei deiner Frau anzinkt, um sie auszustechen – ich sag nur FORGET IT.
Körperliche Robustheit ist auch wichtig. Ich bevorzuge mittlerweile dicke, kleine, meinetwegen auch hässliche (keine Bedingung) Faxis. Am besten ist, wenn sie wie meine, keine Neigung zum Schwitzen haben. Das sorgt dafür, dass sie ausreichend Kondition für einen 8- Stunden-Tag mitbringen. Die Dickheit sorgt nur dafür, dass sie etwas langsamer arbeiten, was aber bei entsprechender Kondition wieder wettgemacht wird. Dickheit wird aber in Brasilien als selbstbewusstseinszerstörend betrachtet, weshalb ich von meiner jetzigen Faxi wohl auch noch nie angemacht wurde – sehr gut so.
Eine gewisse, im Rahmen bleibende, Gleichgültigkeit ist auch vorteilhaft. Erstens übernimmt sie so auch mal schmutzigere Arbeiten, die für andere vielleicht schon unter die Ekelgrenze fallen würden und zweitens habe solche Leute ein geringeres Zeitgefühl, was wichtig ist, wenn es darum geht auch mal länger zu bleiben, um das Arbeitsvolumen bewältigen zu können. Zuviel Gleichgültigkeit ist natürlich unangebracht, weil so Vasenbruch, blutende Kinder oder eventuell sogar bewaffnete Einbrecher gar nicht wahrgenommen werden würden.
Ein Ehrlichkeitstest schafft bei positivem Ausgang eine gute Vertrauensbasis. Ich verlange eigentlich keine 100%-ige Ehrlichkeit, sondern nur eine gewisse Grundehrlichkeit. Wenn sie zu ehrlich wäre, würde ich vielleicht sogar schon misstrauisch werden!?
Da ich weiß, dass Faxis im Grunde genommen arme Schweine sind (auf ihre Finanzlage bezogen), lassen ich Kleindiebstähle zu und tue so als hätte ich sie nicht bemerkt. Darunter fallen u.a. Lebensmittelklau von Zucker (in kleine Beutel abgefüllt), einzelne Kartoffeln (besonders beliebt), fast gammeliges Obst, Puddingpulver .......... also reine Mundraub, aber in kleinen Dosierungen. Etwas peinlicher für die Faxi ist das Benutzen der Parfüms der Hausherren. Wenn die Faxi plötzlich wie meine Frau schnuppert, weiß ich sofort Bescheid. Schlimmer (aus Faxi- Sicht) finde ich, wenn sie nach Moschus riecht! Im Grunde genommen lasse ich diese Art von Diebstahl auch noch durchgehen, allerdings frage ich dann schon mal bei Überhandnahme, woher sie das tolle Parfüm hat, nachdem sie gerade riecht. Man kann im Normalfall davon ausgehen, dass sie sich ertappt fühlt und es eine Weile nicht mehr benutzt.
Nicht zulässig ist Diebstahl von Klamotten (obwohl Bedarf besteht), Keramik (Teller, Tassen, Klo- und Waschbecken), Metallteilen (Besteck, Handtuchhalter, Fahrräder) und Möbeln. Den Geld-Hinlege-Test haben wir auch gemacht, welchen sie perfekt bestand. Bis heute ein wichtiges Einstellungskriterium - ihre perfekte Ehrlichkeit in Sachen Geld.
Den Bonbonpapier-hinter-dem-Sofa-Test für kinderreiche Familien hat sich nicht richtig kapiert, da Sofawegrücken wohl bei ihr nur 1x pro Monat und das auch noch Aufforderung auf dem Programm steht. Diesen kleinen Mangel kann ich aber verkraften ...........
Tja, was kostet nun so eine Putzfrau wirklich – ich meine inklusive aller Nebenkosten und „Verluste“.
In Brasilien gibt immer noch die 44-Stunden-Arbeitswoche, d.h. sie arbeit Montag bis Freitag je 8 Stunden und samstags noch mal 4 Stunden. Unsere Faxi arbeitet aber nur 5 Tage / Woche. Samstag geben wir ihr frei, weil wir da unsere Ruhe haben wollen.
Das Gehalt liegt im Moment bei 300 R$. Ich weiß, dass es sehr wenig für sie ist, deshalb lassen wir ja auch den Mundraub zu und kaufen auch ab und zu mal ein paar Lebensmittel für sie mit ein. Hinzu kommt, dass sie die abgetragenen Sachen und Schuhe aller Familienmitglieder abstaubt (und das mit Kusshand), obwohl ich innerhalb der eigenen Familie auch Verwendung dafür hätte.
Zu den eigentlichen Lohnkosten von 300 R$ kommen (bei Eintragung ins Arbeitsbuch) noch 20% Sozialversicherung + plus Fahrgeld von ca. 150 R$ im Monat. Man kommt also auf einen Gesamtbetrag von 510 R$, inklusive Mundraub und Lebensmittelgeschenken sind es sogar 600 R$.
Nüchtern betrachtet sind die Kosten für eine Hausangestellte für Besserverdienende immer noch recht gering, aber zieht man ins Kalkül, dass fast jede brasilianische Familie ab einem Einkommen von ca. 1000 R$ eine Faxi hat, sieht es schon anders aus. Sozialleistungen wie INSS werden dann schon nicht mehr bezahlt. Außerdem muss sie dann aus der unmittelbaren Nachbarschaft kommen, um Fahrtkosten zu sparen.
Es ist also nicht unbedingt üblich, die Faxi auf legale Weise einzustellen, da man so die 20% Sozialversicherung einspart. Diese Denkweise ist aber sehr kurzsichtig, denn auf jeden Fall wird die Faxi nach ihrer Entlassung vor Gericht gehen und wegen unterlassener Pflichten klagen. Im Regelfall bekommt in Brasilien immer der Arbeitnehmer Recht. Schlimmer ist es aber, wenn der Faxi ein Arbeitsunfall passiert. Ich hab schon von Einzelfällen gehört, bei denen die Faxi beim Fensterputzen einfach aus dem 7. Stock heraus gefallen ist und natürlich nur noch Knochensalat übrig blieb. Beim Nachforschen kam dann heraus, dass die Dame illegal gearbeitet hatte und das somit eine Entschädigung und Rentenzahlung auf Lebenszeit an die Hinterbliebenen gerichtlich festgelegt wurde. Das ist dann nicht mehr Pech, sondern Dummheit.
Ich kenne viele Familien, die bis zu 4 Angestellte haben:
Eine All-in-One- Putze + Büglerin + Kindermädchen + Chauffeur.
Da sind dann gleich mal 1500 - 2000 R$ im Monat weg. Absoluter Blödsinn und Geldheraus-Schaufelei in meinen Augen, aber eben ein STATUSSYMBOL.
Woher bekomme ich aber nun meine Faxi? Zeitungsanzeige, Familie, Mundpropaganda, Favela?
Vergiss Anzeigen! Die Faxi, die soweit gehen muss, Geld für eine Bewerbung auszugeben, taugt normalerweise nichts. Mundpropaganda und Favela schließen sich nicht voneinander aus. Für mich 2 wichtige Bestandteile bei einer Neueinstellung. Familie nie und nimmer .... über kurz oder lang halst man sich damit eine übergewichtige Gegenpartei im eigenen Hause auf, die meine Position als Familienoberhaupt in Frage stellen kann.
Hat die Putze einen Wohnungsschlüssel?
Natürlich gibt es keine Schlüssel für die Faxi. Hier hat man schon desöfteren von Totalausräumungen während des 4-wöchigen Jahresurlaubs gehört. Mein Kumpel hatte nach einem dieser Urlaube bereits einmal eine leere Wohnung vorgefunden. Ein Nachbar wusste zu berichten, dass einige Tage zuvor tatsächlich ein Umzugscontainer vor der Tür stand. Seitdem hat er nie wieder was von seiner Ex-Faxi gehört.
Auch wenn man mal umziehen sollte, wechselt man in Brasilien als erstes sämtliche Türschlösser aus. Der Vormieter hat mit Sicherheit noch Schlüsselkopien, die regelrecht zum Missbrauch verleiten (direkt oder über Verkauf an Dritte). In solchen Fällen ruft man zwar die Polizei, aber nicht, um den Täter zu fassen oder zuerst einmal zu lokalisieren, sondern lediglich, um eine Anzeige zu machen, die dann im Falle des Vorhandensein einer Versicherung bei der Schadensmeldung von Nöten ist. Diese Art von Versicherung ist in Brasilien vor allem in Etagenwohnungen nicht unbedingt üblich. Brasilianer sehen in Versicherungen eigentlich nur unnötige Kosten (ohne Nutzen = typisch brasilianische kurzsichtige Denkweise) und in ihren Vertretern natürlich Halsabschneider.
Es gibt natürlich eine Anzugsordnung für Faxis. Wie schon angedeutet, sind kurze Röcke absolut verpönt. Außerdem finden beiden Familienteile (Mann und Frau) es äußerst wichtig, dass die Faxi ein Haarhäubchen trägt. Die Dame des Hauses befürchtet nämlich, dass ein verlaustes Haar in die Suppe fallen könnte, wogegen der Herr des Hauses Angst hat, dass sich ein Haar beim Bettenmachen löst, welches Anlass zu einer Eifersuchts-Szene geben könnte. Das Haar könnte hierbei nicht nur der Faxi zugeordnet werden, sondern eventuellen anderen imaginären Besucherdamen. Man sollte deshalb bei der Auswahl der Faxi darauf achten, dass ihr Haar möglichst drahtiger und klein gelockter als das der Hausdame ist. Da sich brasilianische Frauen der Upper-Class nicht gerne mit dem ursprünglich afrikanischen Haartyp identifizieren, haben sie meist künstlich geglättetes Haar (Lockwellen sind hier gänzlich unbekannt) oder stülpen sich einfach eine Damenstrumpfhose über den Kopf. Meist erfolglos.
Die Gehaltszahlung erfolgt laut Gesetz bis zum 5. Kalendertag des Folgemonats. Bei Lemis läuft alles etwas flexibler ab. Unter normalen Umständen (die fast nie anzutreffen sind) zahlen wir am letzten Arbeitstag des Monats das gesamte Gehalt aus. Meist braucht ROSA (nennen wir sie mal beim Namen, um das Unpersönliche rauszukriegen) schon eher Geld, um diverse Einkäufe tätigen oder auch Reparaturarbeiten an ihrem Häuschen vornehmen zu können. Es kommt auch vor, dass der werte Ehegatte sie beklaut, um sich den Schädel mal wieder richtig zudröhnen zu können und anschließend eine Strichdame begattet. Man kann sich leicht vorstellen, dass die 300 R$ so schnell im Arsch sind. Deshalb geben wir auch schon mal einen Vorschuss. Meist so gegen Monatsmitte wird um 20, 50 oder auch schon mal 100% "Vorschuss" gebeten. Bei Rosa war das nie ein Problem, da ihre Bitten sich lediglich auf Vorschüsse beschränkten, also keine Lohnerhöhungen oder evtl. sogar Kredite. Gezahlt wird cash gegen Unterschrift.
Wie lange hält sich eine Faxi?
Die Spanne ist sehr groß. Ich würde mal sagen zwischen 3 Tagen und 3 Jahren. 3 Tage Bewährung sollte man ihr mindestens geben, denn am 1. Tag zerbrochenes Porzellan kann man noch auf eine gewisse Grundnervosität zurückführen. Auch eine noch nicht perfekte Toilettenreinigung (vor allem unter den Rändern) lernt man nicht so schnell. Diebstahl im größeren Ausmaß und das Tragen von Reizwäsche sollte jedoch sofort mit Entlassung bestraft werden. Nach 3 Jahren sind die Abnutzungserscheinungen normalerweise so groß, dass ein Tapetenwechsel fällig wird. Meist ist es dann auch schon soweit, dass Faxi und die Dame des Hauses Freundinnen geworden sind, was für den Hausherr eine weibliche Gegenkoalition in Überzahl bedeuten würde und somit nicht akzeptabel ist.
Man sieht sich, Lemi
http://www.brasilien-forum.net
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