Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon juef » So 31. Mai 2015, 21:05

sefant hat geschrieben:
Das Unternehmen, welches meine Frau einstellt, war exclusiv an ihren portugiesischen und deutschen Sprachkenntnissen interessiert. ich geb Dir gern Recht, dass frau Englisch auch kommunizieren sollte können.


Meine Frau konnte dem Arbeitsmarkt auch nichts anbieten, sie wurde genommen, weil sie hierher wollte. Es gibt so ein deutsches Sprichwort: 'Wo ein Wille, da ein Weg!' Vielleicht sind wir etwas zu gläubig in Deinen Augen, aber der HERR im Himmel hat doch ein Auge auf unseren Weg, nicht wahr?


wie meine Frau, die nur wenige Jahre jünger ist und vor 8 Jahren nach Schland kam, weil sie eben hier arbeiten wollte und sie eingeladen wurde (also der Weg Gönner) bei einer Export/Import Firma zu arbeiten


Du wirfst die Hintergründe auch extra nur Bröckchenweise hin, ne? :wink:

Erst führst du an daß es mit der Jobnummer bei deiner Frau ja auch geklappt hat, wegen der dualen Sprachkenntnisse etc, dann war es auch der unbedingte Willen deiner Frau und am Ende kommt es raus daß es ganz einfach nur eine Gönner-Nummer war und die eigentlichen Kenntnisse deiner Frau eher nebensächlich waren, sondern anscheinend jemand sie unbedingt in Deutschland haben wollte (laß mich raten, ein Ex-Freund von ihr mit eigener Firma?)

Die Nummer mit deiner Frau war dann alles andere als normal und zu glauben du findest dann hier im Forum irgendeinen "netten", der mal eben aus Nächstenliebe mit bezahlten Studium/Anschluß Bluecard-Job etc um sich schmeisst ist dann auch wieder komisch :wink:

Das Problem mit der Einbürgerung sind halt die Belege und daß es sich immer um "flexible" Fälle handelt. Paulo Rink konnte damals einen deutschen Urgroßvater nachweisen, hat Google gerade ausgespuckt. Fangt an dort nachzuforschen bzw. deine Frau sollte anfangen dieses in Brasilien zu tun. Vielleicht gibt es da ja auch Ahnenforscher etc die sowas gegen Bezahlung machen. Denke gerade im Süden kommt sowas doch öfter vor.

Aber das mit dem Berufsweg vergesst einfach mal, hör da auch auf Moni und mach da der Schwester keine Hoffnung. Fokussiert euch auf die Vorfahrengeschihcte und das Aufstöbern von Belegen. Und im Deutschland-Urlaub soll sie halt mal verstärkt flirten. Kostet nix und vielleicht mit Zufall...wer weiß. Das sind jedenfalls ihre beiden besten Chancen. Eigentlich die einzigen (außer die Investitionsnummern im EU-Ausland)




Nee, keine Sorge, Sefant,

da ist kein Brotkrümmeln...ich weiss auch selbst nicht alles, und ich mach das hier auch nur nebenbei, ich muss meine Masterarbeit noch zuende schreiben. Von daher sind das häufig mein Halbwissen kombiniert in der Hitze...;)

Also, meine Frau war in BRA beschäftigt. Sie hatte den Wunsch nach BRD zu kommen, zumal sie schon 10 Jahre zuvor als au-pair hier tätig gewesen war. Dann hat sie bei ihrer Fimra Kontakt bzw Austausch mit der deutschen Firma gehabt. Und dabei hat sie erwähnt, dass sie gern eine Zeitlang wieder in Schland arbeiten wolle. Das fand er interessant - übrigens ist der Kerl verheiratet mit eigenener Tochter - und hat sich gekümmert, alles organisatorische für seine Firma und Person hinzubekommen. Insofern - vielleicht ein Wink des Zufalls, aber in erster Linie für mich der Wille meiner Frau und dann traf sie einen deutschen Chef, der darin einen großen Nutzen für seine Firma fand.

Also, von Brotkrummen keine Rede, sondern vielleicht chronologische Herangehensweise meines rudimentären Wissens.

Der Hinweis mit Ahnenforscher ist interessant und ein gang- und denkbarer Weg. Herzlichen Dank!!

Dann makts mal jut,
Jürgen

Ah, amazonas klaus: bedeutet das nicht letztlich, dass das Konsulat im Archiv Unterlagen besitzen könnte?
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon cabof » So 31. Mai 2015, 21:09

Die Polemik kenne ich, Anfang der 90iger kamen ein paar Mädels (meist Au-Pair), alles deutscher Abstammung - meist waren die Ur-Urgroßeltern ausgewandert und zur Frage der Einbürgerung wurden Dokumente aus der Zeit verlangt, abgesehen davon, das die damaligen Auswanderer andere Probleme hatten als Papierkram, nehme auch an, daß die Papiere sich in den Tropen "aufgelöst" haben. Der Zahn der Zeit sozusagen...
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon GatoBahia » So 31. Mai 2015, 21:19

@juef:

Unterlagen zu Abstammung sind am ehesten in den Tauf und Sterberegistern in der lokalen Kirche zu finden, in Brasilien geordnet nach der weiblichen (?) Abstammung.

(strange, auch von mir wurde da unten die Geburtsurkunde meiner Mutter verlangt)

Ich betrachte Ahnenforschung eher als ein Hobby, trotzdem viel Glück :roll:

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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon Trem Mineiro » So 31. Mai 2015, 21:41

juef hat geschrieben:Wir fragen uns gerade, wie wir Naldo vom VfL Wolfsburg im deutschen TV beim Feiern zusehen, was eigtl der Hintergrund seines Einbürgern gewesen ist? Weil er 8 Jahre als Kicker beschäftigt gewesen ist?
Jürgen


Na endlich mal Beitrag, der von Optimismus, Hoffnung und Gottvertrauen geprägt ist. Jürgen, zieh die Sache durch, mach dich schlau und zeig uns, das wenn ein Wille da ist, es auch einen Weg gibt. Und halte uns auf dem laufenden.

Klar, in meinem Inneren bin ich natürlich so ein Pessimist und Miesepeter, der anderen die Stimmung versaut. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich mich in den Jahren 2005 - 2008 intensive mit den Aufenthaltsmöglichkeiten für Brasilianer in D gekümmert habe, aus Eigen-Interesse da ich meine damalige Freundin erst mal 2-3 Jahre in D halten wollte bevor ich sie geheiratet habe. Hilfreich ist das schon vorher erwähnte Forum info4aliens und auch die Ausländerbehörde.

Für Ausbildung (das vielgelobte Duale System) gibt es in der Regel kein Visum (haben wir damals mit geprüft).
Für ein Studentenaufenthalt braucht man eine brasilianische Studienberechtigung und Sprachkenntnisse nach C1 (Goethe)(oder nach DaF Standards. Für die Studienberechtigung ist am besten, wenn man min. 4 Semnester in Brasilien studiert hat und dann hier weiterstudiert. So haben wir das hier gemacht, wobei wir feststellen mussten, dass 4 Semester Biologie in Brasilien hier für die Katz sind. Man fängt also bei 0 an, und auch für den Bachelor braucht man mehr als 3 Jahre (wenn man nix anders macht. Dazu ist die Lernmethode vollkommen anders und für Brasilianer ein wenig fremd, in B hat man auch an der Uni das Gefühl man ist im College.
Man kann also ein Sprachvisum und Studentenvisum beantragen, allerdings wird da immer gefragt, wo der Deutschland-Bezug ist, schließlich lernt man in Brasilien Deutsch leichter und billiger.

Für die C1 Prüfung hat meine Frau übrigens 2 Jahre Vollzeit-Unterricht gebraucht, das ist eine wahnsinnig schwere Prüfung weil es da vor allem um schreiben/formulieren und verstehen geht. Man hat das Gefühl, die gehen davon aus, dass das alles Auswandererkinder sind, die zumindest deutsch sprechen. Die Kurse haben auch eine Menge Geld gekostet, da gehen locker 3.000 € pro Jahr drauf, heute ehr mehr.

Die Möglichkeiten für deine Arbeitserlaubnis sind ja sehr eng definiert, Akademiker und ein veritables Gehalt (und kein Deutscher, der den Job machen kann) wobei man da bei letzteren ja trixen kann, wenn man Beziehungen hat.
Wie Gemic es an anderer Stelle beklagt hat: Man kommt leichter als Asylant nach Deutschland als wie ein regulärer Einwanderer.

Dann gibt es immer diese Gerüchte, dass man mit Italienischen oder portugiesischen Wurzeln die dortige Staatsangehörigkeit "leichter" erlangen kann. Mit dem Schengen-Vertrag wurden die einzelnen Bedingungen homogenisiert und die Staaten mussten mit einer Übergangsfrist diese Sonderregelungen aufgeben.
Darunter wäre z.B. auch die Verbalnote zwischen Deutschland und Brasilien gefallen, aber die wurde erst entdeckt, nach Abschluss des Schengen-Vertrages und bleibt somit verschont. Ist aber ein Ärgernis im Regelwerk.

Das mit den Deutschen Wurzel hat leider auch einen Haken. Ist der Vater deutsch gibt es kein Problem, wenn er die Deutsche Staatsbürgerschaft beibehalten hat, kann er sie für den Sohn/Tochter auch beantragen.
War der Opa Deutscher und der Sohn hat seine Staatsbürgerschaft nicht selber für sich beantragt, so geht das dann nicht mehr für den Enkel. Daran scheitern die meisten Versuche, weil da die Opas gepennt haben.

Auf welcher Basis Naldo und andere ein Arbeitsvisum und AE bekommen ist wohl klar, sind halt Leute die für Deutschland wichtig sind, das gleiche gilt für Klinsmann und ähnliche Fälle. Und nach 8 Jahren regelmäßigem Aufenthalt Sprachkenntnissen und einem kleinen Einbürgerung-Test freut sich Deutschland über jeden der Einwandert. Aber bei deiner Schwägerin steht ja erst mal die AE an.

nachdem du die ganzen Anregungen hier im Forum aufgenommen hast, kann ich dir vor allem raten, dich mit der zuständigen Ausländerbehörde in Verbindung zu setzten. Bis auf das FzF (Familienzusammenführung meist für Eheleute), das ein Anspruchs-Visum ist, sind alle anderen Visa Kann-Visa und in der Regel von der Kooperation der AB abhängig. Ich hab zu denen in der Anfangszeit immer ein gutes Verhältnis gepflegt und hab auch einige Male Probleme, die hier im Forum angesprochen wurden, mit meiner damaligen Sachbearbeiterin besprochen. An sich gehört ja Beratung in deinem Sinne zu ihren Aufgaben.

Ich wünsche dir viel Glück, wird schon irgendwie klappen und halte uns auf den Laufenden.
Entschuldige, dass ich hier so eine pessimistische Note reingebracht habe, ich wollte aber mehr die Stolpersteine mal aufführen.

Gruß
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon amazonasklaus » So 31. Mai 2015, 21:42

Die Meldung im Konsulat wir bis ca. 1900 Pflicht. Andernfalls ist die deutsche Staatsbürgerschaft nach zehn Jahren Auslandsaufenthalt automatisch erloschen. Verloren hat man sie auch, wenn man einen Antrag auf die brasilianische Staatsbürgerschaft gestellt hat. Außerdem hat sich damals die Staatsangehörigkeit nur in der männlichen Linie weitervererbt.

Also muss man nachweisen:
  1. Eine männliche Abstammungslinie zu einem deutschen Auswanderer
  2. dessen Anmeldung im Konsulat
  3. dass er die brasilianische Staatsbürgerschaft nicht beantragt hat

Wenn der Uropa bekannt ist, warum nicht mal im zuständigen Konsulat nachfragen. In Blumenau gab's früher wohl auch einen Honorarkonsul, aber das zuständige Generalkonsulat dürfte in Porto Alegre sein.
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon Colono » So 31. Mai 2015, 21:58

Ein Bekannter von mir ist ebenfalls Brasilianer mit deutschen Wurzeln. Zur Anerkennung seiner deutschen Staatsbūrgerschaft wurde neben anderen Dokumenten die Schiffspassage (Ticket) der Ūberfahrt seiner Urgroßeltern verlangt. Nicht gerade einfach beizubringen.

Juef, du bist ein Fake. Die Wiedergeburt von Becks. Mit der gleichen bescheuerten Geschichte. Deutschstämmige Brasilianerin nach Heim ins Reich zu holen etc. Nun erzähl uns mal mehr von São Bento do Sul, wo deine Friedas jetzt angeblich herkommen und weshalb du glaubst daß die Leute aus Santa Catarina so abgefahren darauf sind ins kalte und langweilige Deutschland auszuwandern. Wir können das gerne mal diskutieren.
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon amazonasklaus » So 31. Mai 2015, 22:03

Naldo spielt schon lang in Deutschland. Ich meine, dass er vor 10 Jahren oder so zu Werder gekommen hast. Ganz normaler Einbürgerungsfall. Bei Dante werden nächstes Jahr auch die 8 Jahre voll. Deshalb lässt er sich jetzt auch nicht nach Russland oder England abschieben. Recht so, ich tippe dass, er nächste Saison bei den Bayern wieder besser zur Geltung kommen wird.

C1 ist richtig schwer. Mit dieser Stufe soll man immerhin nachweisen, dass man hinreichende Sprachkenntnisse für ein Hochschulstudium hat. Da reicht's bei weitem nicht, im Alltag zu allen Themen mitreden zu können. Da geht es darum, komplexe Sachtexte zu interpretieren und kohärente, grammatikalisch saubere Aufsätze zu verfassen. Vermutlich würden viele Deutsche an C1 scheitern.
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon Mazzaropi » So 31. Mai 2015, 22:07

Beim Nachweis der deutschen Abstammung muss aber immer auch noch nagewiesen werden das die Vorfahren, auf die man sich beruft, verheiratet waren zum Zeitpunkt der Geburt Ihrer Kinder, der Nachweis der dt. Staatsbürgerschaft allein reicht nicht. Das kann in Brasiland u.U. zum Problem werden wo auch frührer nicht immer der grosse Wert auf eine standesamtliche Hochzeit gelegt wurde. Wenns hoch kam gab´s ´ne kirchliche. Und selbst wenn, dann ist die Beibringung der entsprechenden Nachweise wieder eine ganz andere Geschichte.

Bitte auch beachten das nach deutschem Recht die Staatsangehörigkeit bis 1975 nur vom deutschen Vater abgeleitet werden konnte. Erst seit 1975 kann auch die Mutter ihre deutsche Staatsangehörigkeit auf die Kinder weitergeben.

:cool:
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon rossoneri » Mo 1. Jun 2015, 01:33

Colono hat geschrieben:Nun erzähl uns mal mehr (...) weshalb du glaubst daß die Leute aus Santa Catarina so abgefahren darauf sind ins kalte und langweilige Deutschland auszuwandern. Wir können das gerne mal diskutieren.


In Blumenau und Umgebung gibt's nun wirklich genug Deutschstämmige, die sehr gern nach Deutschland gehen würden, die Stolz auf ihre Herkunft sind und versuchen die deutsche Kultur zu konservieren. 80% der Leute sagen hier auch, dass Winter die beste Zeit im Jahr ist, da es ansonsten viel zu heiß ist.

Also ich kenne mehr als einen Brasilianer, der lieber heute als morgen auswandern würde. Gründe gibt's ja leider auch genug: das hiesige Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystem als erstes genannt.
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Re: Einwandern von Brasilien als Verwandte 1.Grades

Beitragvon Colono » Mo 1. Jun 2015, 20:14

rossoneri hat geschrieben:Also ich kenne mehr als einen Brasilianer, der lieber heute als morgen auswandern würde. Gründe gibt's ja leider auch genug: das hiesige Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsystem als erstes genannt.

Mag ja sein, aber viele kennen das gelobte Land gar nicht. Ich wiederum kenne verschiedene Deutsche die du hier nicht mehr wegbringst. Ich schließe mich da an.

Nun bei der Gelegenheit stelle ich dir mal die Gretchenfrage.
Weshalb bist du eigentlich nach Blumenau gekommen bzw. immer noch mit deiner Frau hier, wenn doch alles so schlecht ist in Brasilien und Blumenau eigentlich im Sommer zu heiss ist? Was in dem Fall durchaus zutreffend ist. Anders als die meisten Catarinese könnt ihr's euch doch aussuchen wo ihr leben wollt.
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