Empfänglichkeit für Moskitostiche

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Campinense » Di 25. Mai 2010, 13:31

Bom dia ihr User,

das Forum scheint am einschlafen zu sein - Zeit für eine neue Frage :!:

Hier im Bundesland SP werde ich beinah tgl. von den Mücken (Mosquitos, Pernilongos) gestochen. Traue mich schon kaum noch, die Fenster zu öffnen... Könnte ja auch mal Dengue bei sein :shock:
Ich bin einer dieser Typen, die mit 100 anderen Leuten in einem geschlossen Raum sein können. Hat´s dort auch nur 1 Mücke drin, sticht diese garantiert mich :evil:

Diese Mistviecher scheinen sich nie für meine Frau zu interessieren, was ich eigentlich sehr schade finde :mrgreen: Jedenfalls hat sie nie Mückenstiche [-X

Nun waren wir letzte Woche in Salvador und siehe da, die baianischen Pieckser scheinen anders zu ticken :!: Meine Frau klagte ständig über stechende Mücken, während bei mir keine einzige war =D>

Zuhause sprach ich meinen Schwiegervater darauf an und er meinte, daß er hier in Campinas auch keine Probleme hätte. Bis zum letzten Jahr arbeitete er allerdings noch tgl. in Litoral SP und dort hätten ihn die Mosquitos auch mächtig geplagt.

Soweit zum Sachverhalt ! Und nun erklär mir mal bitte einer, warum diese Blutsauger Personen in manchen Regionen verschonen und in anderen Landstrichen befallen :?:

Ich bin kein Biologe und genau deshalb finde ich das verdammt komisch :roll:
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon moni2510 » Di 25. Mai 2010, 14:38

das würde mich aus interessieren, denn ich kann an mir auch dieses Phänomen beobachten...
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Itacare » Di 25. Mai 2010, 15:08

@ campinense
Deine Frau wird vermutlich genau so oft gestochen wie Du. Nur ist sie an die speziellen Eiweißverbindungen der Viecher in eurer Region schon so gewöhnt, dass es bei ihr keine oder kaum Reaktionen hervorruft.
Ist die Zusammensetzung dann leicht verändert, reagiert ihr Immunsystem entsprechend.
Auf dem Bauernhof des Onkels meiner Frau gibt es so Winzlinge dass man sie kaum sehen kann, aber deren Stiche verursachen bei mir wahre Vulkankrater. Bei meiner Frau hingegen nur rosa Pünktchen, die man mit der Lupe suchen muss.
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Teckpac » Di 25. Mai 2010, 15:21

Die Attraktivität eines Einzelnen begründet sich doch aus der chemischen Zusammensetzung der jeweiligen Körperausdünstungen! Also dürfte die Ernährung auch eine grosse Rolle spielen, soll heissen dass eventuell zu der Zeit wo man häufiger gestochen wird, man sich anders ernährt und dadurch für die Moskitoladies ein lohnendes Ziel wird! Die Mähr vom "süssen" Blut gehört auf jeden Fall in die Tonne!
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Biorio » Di 25. Mai 2010, 15:22

Das Phänomen kenne ich auch nur zu gut! Sie lieben mich zu sehr, das war auch schon in Deutschland und Afrika so. Gringoblut muß echt lecker sein.
Ich behaupte ja auch, daß meine Frau mich deshalb genommen hat, um sich die Biester vom Leib zu halten :lol: :lol: :lol:
Aber ich hatte auch schon Tage, da wollten alle nur zu ihr und ich wurde komplett missachtet, was mir in diesem Fall nur recht ist.
Habe bisher keine Antwort gefunden warum sie speziell auf mich stehen, würde viel drum geben es zu wissen und Abhilfe zu schaffen.

Derjenige, der für die Mückenproblematik eine funktionierende, ungiftige und einfache Lösung findet wird mit Sicherheit Millionär!
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Itacare » Di 25. Mai 2010, 15:31

Meist sind es gar nicht so viele Moskitos, sondern nur einzelne, die aber immer wieder verscheucht und gestört werden und entsprechend öfter als nur einmal zustechen.

Soweit mir bekannt, muss ein Moskito auch bei der Person weiter machen, die er als erste gestochen hat, weil unterschiedliches Blut nicht so einfach gemischt werden kann. Fazit: nie als erster ins Bett gehen. :mrgreen:
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Campinense » Di 25. Mai 2010, 19:23

Erstmal scheint es so zu sein, daß wir Gringos tatsächlich mehr geplagt sind. So lese ich es jedenfalls bisher heraus.

Allerdings war ich auch schon in Deutschland ein häufiges Mückenopfer...

Ich will hier noch einmal die Kernfrage herausstellen, denn so einige Antworter scheinen dies nicht ganz 100% verstanden zu haben (was ja nicht wild ist):

In Campinas werde ich tgl. gestochen, während meine Frau verschont bleibt. Wir essen übrigens zu 90% das selbe, da wir zusammen arbeiten, wohnen, leben, schlafen.

In Bahia wurde meine Frau tgl. gestochen, während ich verschont blieb. Wir waren dort 24h zusammen und haben unser stets 1 Gericht geteilt.

Am Essen kann es also nicht liegen :!:
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Teckpac » Di 25. Mai 2010, 19:40

Ich denke mal, dass es auf deine Frage keine plausible Erklärung geben wird! Selbst die Wissenschaft tappt da eher noch in einer Grauzone rum, was das Thema angeht! Und soweit ich weiss, haben wir keinen Entomologen im Forum! :mrgreen:
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon Itacare » Di 25. Mai 2010, 20:46

Teckpac hat geschrieben:Ich denke mal, dass es auf deine Frage keine plausible Erklärung geben wird! Selbst die Wissenschaft tappt da eher noch in einer Grauzone rum, was das Thema angeht! Und soweit ich weiss, haben wir keinen Entomologen im Forum! :mrgreen:


Auf die Rechnung dieser Viecher gehen jährlich einige Millionen Tote. Ist also ein Milliardenmarkt, in dem schon entsprechend geforscht wird.
Nur gibt es eben viele verschiedene Moskitos, und die tun den Forschern nicht den Gefallen, sich alle gleich zu verhalten.
Die Aussage von campinense hat unbewiesen auch keinen wissenschaftlichen Wert. Ist es tatsächlich so wie er sagt oder nur subjektives Empfinden, d.h. die Moskitostiche werden aufgrund der Verträglichkeit der jeweiligen Eiweißverbindung einfach nur nicht bemerkt.
Tippe auf letzteres. :?
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Re: Empfänglichkeit für Moskitostiche

Beitragvon itapoa666 » Di 25. Mai 2010, 22:20

dieses leidige thema! ich war auch schon immer der eine unter 1000 den es erwischt hat. meine frau ist schon langsam genervt von meinen allabendlichen antimoskito-aktivitaeten. sie hat, zumindest hier in salvador wenig probleme, in deutschland war das anders, da hatten wir diese beide!
muss allerdings feststellen, dass ich inzwischen hier laengst nicht mehr so empfindlich bin wie auf meinen frueheren reisen. es ist wohl so wie schon von jemand beschrieben, dass sich der koerper an das eiweiss zumindest einigermassen gewoehnt. wenn´s ganz uebel kommt, wie ab und zu waehrend der regenzeit hilft mir "OFF", ist von der gleichen firma wie autan... es lebe die firma johnson (oder ist das schleichwerbung ??) hilft zumindest fuer einige stunden.... und den ventilator entsprechend ausrichten damit die viecher beim anflug so richtig kaempfen muessen....und natuerlich, unmittelbar vorm bett gehen duschen, auch wenn man 1 stunde vorher schon geduscht hat, moskitos gehen auf den schweissgeruch ab !
aber brasilien ist da ja eher harmlos, mein schlimmstes erlebnis in der richung hatte ich in finnland, ich war dort zur sommersonnwendfeier...... danach niemals wieder !!!!!!!
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