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Ausnahmsweise erlaubt: Brasilienirrelevante Diskussionen über die Heimat des Grossteils unserer Forums-User.

Beitragvon yens » Fr 23. Sep 2005, 17:44

Macumba hat geschrieben:
vasco hat geschrieben:Der Mann ist mutig. Du kommst hier als ziemlicher Ego-Typ rüber. Ich glaube nicht, dass du das Zeug zum Teamplayer hast.


Vasco, ich glaube er hat nicht "Teamwork", sondern "Mentoring" gemeint...dabei spielt's keine Rolle, wie egoistisch er erscheint.

Noch was zum beliebten Thema "Staatsquote":
D: ca. 48%
S: ca. 58%
CH: ca. 38%
Kann man daraus irgendetwas ableiten???


Ja, S ist fast Pleite. Schau Dir uebrigens mal die Staatsquoten von UK und USA an.

Auf dieser Index ist interessant (SChweden ist da eine Ausnahme):
http://www.heritage.org/research/featur ... ntries.cfm

Gruss Yens
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Beitragvon tinto » Sa 24. Sep 2005, 09:08

vasco hat geschrieben:
yens hat geschrieben:ICh versuche gerade ein Geschaeft abzuwickeln und mir wurde schnell klar, dass ich da alleine auf verlorenem Posten stehe. Jetzt greift mir jemand unter die Arme.


Der Mann ist mutig. Du kommst hier als ziemlicher Ego-Typ rüber. Ich glaube nicht, dass du das Zeug zum Teamplayer hast.


Yes, sir, das sehe ich genauso, in Sachen Sozialkompetenz ziemlich chancenlos bei größeren Unternehmungen.

Und noch etwas zur Staatsqoute: Ich bin der Überzeugung, nirgendwo ist sie in Wirklichkeit höher als in den USA. Rita und Irak-Krieg beweisen das ganz anschaulich.

Private, wirtschaftliche und staatliche Interessen sind nirgendwo enger verbunden als in den USA, da kommt kaum einer auf die Idee, angesichts des dortigen Patriotismus, irgendetwas gegen den Nationalstaat zu haben.

Yens Hinweis, dass S fast pleite sei, kann ja wohl gar nicht über die ungleich höheren und bislang unbezahlten Rechnungen hinwegtäuschen, die den USA tagtäglich zugestellt werden,....bestimmt wird auch yens all das bald, ja sehr bald sogar, das mitbezahlen... :twisted:
Übrigens, yens, hab gerade in Erfahrung gebracht, dass alle der unter cahpter11 stehnden Pensionsverpflichtungen privater Unternehmen, die jetzt auf den staatlichen Auffangfonds übertragen werden, noch gar nicht eingerechnent sind, darunter u.a. die gesamten Belegschaften aller größeren US-Airlines, mehr als 100.000 neue Leute, nach den Katastrophen von Enron usw.... Um wieviel Milliarden Dollar geht es da eigentlich???
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Beitragvon yens » Sa 24. Sep 2005, 21:01

tinto hat geschrieben:Yes, sir, das sehe ich genauso, in Sachen Sozialkompetenz ziemlich chancenlos bei größeren Unternehmungen.


Aus meiner Abneigung gegenueber dem Staat mangelnde Sozialkompetenz herzuleiten ist gewagt.

tinto hat geschrieben:Und noch etwas zur Staatsqoute: Ich bin der Überzeugung, nirgendwo ist sie in Wirklichkeit höher als in den USA. Rita und Irak-Krieg beweisen das ganz anschaulich.


Mensch Tunto, jetzt haben Dich alle guten Geister verlassen? Die Staatsquote in den USA betraegt 35% (Deutschland ca. 50%). Wie man die Staatsquote, auch ganz ohne Sozialkompetenz und mit und ohne Irakkrieg errechnet, findest Du hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsquote


Yens Hinweis, dass S fast pleite sei, kann ja wohl gar nicht über die ungleich höheren und bislang unbezahlten Rechnungen hinwegtäuschen, die den USA tagtäglich zugestellt werden,

Was sollen das fuer Rechnungen sein? Eine Ueberschuldung von Privathaushalten hat nichts mit der Staatsquote zu tun. Aber auch dies wird ueberbewertet. Der stetige Zufluss von Kapital kann nicht ad infinitum aufrechterhalten werden. Zurueckgezahlt werden die Schulden natuerlich auch nie, da die USA die Weltleitwaehrung hat. Die drucken einfach Dollar nach und bauen die SChulden ueber Inflation oder gleich durch eine Waehrungsreform ab. Eine Diskussion hierueber wuerde aber zu weit fuehren.

....bestimmt wird auch yens all das bald, ja sehr bald sogar, das mitbezahlen... :twisted:


Das werden die Leute bezahlen, die DOllar bunkern.


Übrigens, yens, hab gerade in Erfahrung gebracht, dass alle der unter cahpter11 stehnden Pensionsverpflichtungen privater Unternehmen, die jetzt auf den staatlichen Auffangfonds übertragen werden, noch gar nicht eingerechnent sind, darunter u.a. die gesamten Belegschaften aller größeren US-Airlines, mehr als 100.000 neue Leute, nach den


Peanuts. Da werden zwar noch einige Zahlungen auf die USA zukommen, aber der grossteil der Renten ist nun mal, wie in Japan, Fondsgestuezt. Was da auf Deutschland zukommt sind ganz andere Dimensionen.

Katastrophen von Enron usw.... Um wieviel Milliarden Dollar geht es da eigentlich???


Na und? Das ist eine Firma zusammengebrochen. Voellig normal. In der zwischenzeit sind x neue enstanden. Wenn Du fuer Deine Pension alleine auf eine Firma setzt bist Du doch selbst schuld.


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Beitragvon yens » Sa 24. Sep 2005, 22:44

manu_dibango hat geschrieben:sag mal yens, gibt es die Weisheit, die Du mit Eimerweise zu Dir nimmst,
irgendwo zu kaufen, oder woher kommen all die genialen Ansichten,
sind das Deine originären?


Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Alle meine Meinungen kann ich mit Daten stuetzen (Staatsquote, Wirtschaftliche Freiheit etc.). Was verstehst Du daran nicht? Meine wirtschaftlichen Ansichten moegen einen Hauch libertaer sein. Wenn Du mir eine konkrete Frage auf die Herkunft bestimmter Ansichten stellst, werde ich Dir gerne ein Buch empfehlen. Ein Gesamtwirtschaftliches Verstaendnis muss man sich aber selbst erarbeiten, ein paar "Bildzeitungsschlagzeilen" reichen da nicht auf (nicht auf Dich bezogen). Eines der Probleme in Deutschland ist, dass in der breiten Bevoelkerung im Prinzip keinerlei Verstaendnis fuer volkswirtschaftliche Vorgaenge existiert. So erklaert sich auch das gute Abscheinden von Linkspartei und Gruenen bei den Wahlen. Viel Glaube, viel Weltanschauung, viel Ideologie, kein wirtschaftliches Verstaendnis.

Gruss Yens

PS: Einen Einstieg findest Du hier
http://www.mises.de/

und vielleicht hier:
http://www.ef-magazin.de/Archiv/archiv.html
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