Entsendung - Fragen und Bitte um Info

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Entsendung - Fragen und Bitte um Info

Beitragvon Patolino » Do 24. Aug 2006, 14:59

Hallo Leute,

ich bin neu hier, daher sorry, wenn meine Frage schon anderweitig beantwortet wurde.
Im Rahmen einer möglichen Entsendung/Transfer (Porto Alegre) mache ich mir natürlich auch Gedanken über die Punkte, die es in finanzieller Hinsicht zu beachten gibt.

Hat jemand Informationen zu den folgenden Punkten? Es geht in meinem Fall um eine vierköpfige Familie (2 Erwachsene, zwei Kinder):

1) Krankenversicherung: Wo? Welche Kosten?
2) Lebenshaltungskosten, d.h. Miete (Haus/Appartment 4-6 Zimmer), Unterhalt, Mobilität
3) Schulgebühren (internationale bzw. deutsche Schule)
4) Steuern / Sozialabgaben?

Es geht mir hier nicht um präzise Zahlen, aber zumindest der ein oder andere Daumenwert wäre schon sehr hilfreich.

Vielen Dank
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Beitragvon AfroClub » Do 24. Aug 2006, 15:04

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Noch einer

Beitragvon seitenwandkletterer » Do 24. Aug 2006, 15:29

Gleich zu Anfang: Sinsheim? --> SAP?

Also:
KV:
Als Krankenversicherung hier ist die UNIMED quasi Monopolist. Ich bezahle ca. 100 R$ im Monat, bin aber über den Arbeitgeber meiner Frau mtiversichert. Eigentlich haben aber fast alle Firmen "convênios" mit den privaten KVs hier und daher sollte Deine Personalabteilung Dich darüber informieren.
Kurz zu den Leistungen: Arztkosten werden zu 50% übernommen (deine 50% werden normalerweise über den Arbeitgeber abgerechnet), Medikamente musst Du selbst zahlen, Zahnarztkosten werden nur übernommen, wenn Du eine Zusatzversicherung abschliesst. Die ist aber wesentlich teurer als einen zweimaligen Zahnarztbesuch pro Jahr zum Check selbst zu bezahlen. Also ist das ganze bei gesunden Hackelchen nicht zu empfehlen.

Steuern und Sozialabgaben: Du kannst (ich gehe mal von einem Gehalt höher als R$ 10000 - mehr als 3700 EUR brutto pro Monat aus) mit ungefähr 35% Steuer und Sozialabgaben rechnen.

Zu den Lebenshaltungskosten lies den Link den Afroclub gepostet hat.

...SWK!
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Beitragvon horizont » Do 7. Sep 2006, 03:25

Als Daumenwert kannst du in Porto Alegre mit den gleichen Ausgaben (und mehr) rechnen wie in Deutschland - wenn du alles selber zahlen musst.

Die Erfahrungswerte vieler "Auswanderer" hier im Forum sind wenig hilfreich, weil die einfach eine ganz andere Lebensphilosophie auserkoren haben und ich mir sicher bin, dass deine Frau (wenn Deutsche / Europäerin / Nordamerikanerin) damit spätestens nach 6 Monaten die Koffer packen würde.

Als Krankenversicherung gibt es in Rio Grande do Sul (wozu Porto Alegre gehoert) Odontoprev für Zähne und Unimed für alles andere. Die Versicherungen sind wesentlich günstiger als in D und es gibt sie in verschiedenen Stufen, auch mit 100% Kostenübernahme. Kosten bei einem brauchbaren Packet sind ca. R$200 für die ganze Familie. Das hängt aber im wesentlichen von deiner Firma ab, ob und wie die sich um die Belange der Firmenangestellten kümmert. Also deine Firma fragen.

Die Einkommenssteuer ist in BR wesentlich höher als in D (>30%).
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während meiner zwei Jahre in BR Sozialabgaben bezahlt habe. Habe alles in D abgeführt (Renten- u. Arbeitslosenversicherung)

Kosten für einen fahrbaren Untersatz sind auch höher als in D, und für einen Ausländer schon zweimal, weil ... wirst du noch rausfinden.

Als Unterkunft käme in Porto Alegre für mich nur ein ausreichend grosses Haus in Frage, mit Swimmingpool, Garten usw.

Und natürlich eine 44 Stunden Hausangestellte, die die Arbeit im Haus macht (kostet 550 R$ / Monat mit allen Abgaben)

Von einer deutschen Schule in Porto Alegre habe ich noch nie gehört.
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Beitragvon Lemi » Do 7. Sep 2006, 09:06

horizont hat geschrieben:Als Daumenwert kannst du in Porto Alegre mit den gleichen Ausgaben (und mehr) rechnen wie in Deutschland - wenn du alles selber zahlen musst.


Wäre schlimm, wenn es wirklich so wäre.

horizont hat geschrieben:Die Erfahrungswerte vieler "Auswanderer" hier im Forum sind wenig hilfreich, weil die einfach eine ganz andere Lebensphilosophie auserkoren haben und ich mir sicher bin, dass deine Frau (wenn Deutsche / Europäerin / Nordamerikanerin) damit spätestens nach 6 Monaten die Koffer packen würde.


Welche Lebensphilosophie haben diese untauglichen Auswanderer denn?

horizont hat geschrieben:Als Krankenversicherung gibt es in Rio Grande do Sul (wozu Porto Alegre gehoert) Odontoprev für Zähne und Unimed für alles andere. Die Versicherungen sind wesentlich günstiger als in D und es gibt sie in verschiedenen Stufen, auch mit 100% Kostenübernahme. Kosten bei einem brauchbaren Packet sind ca. R$200 für die ganze Familie.


Aha ..... interessant.

horizont hat geschrieben:Die Einkommenssteuer ist in BR wesentlich höher als in D (>30%).


Die Lohnsteuertabelle hört in Brasilien bei 27,5% auf. Soviel zu deinem hier weitergegeben Insiderwissen.

horizont hat geschrieben:Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während meiner zwei Jahre in BR Sozialabgaben bezahlt habe. Habe alles in D abgeführt (Renten- u. Arbeitslosenversicherung)


ja, dann hast du auch deinen Lohn in Deutschland bekommen, denn sonst hättest du wohl oder übel INSS in Brasilien abführen müssen. Das wäre dann also die Sozialversicherung.

horizont hat geschrieben:Kosten für einen fahrbaren Untersatz sind auch höher als in D


Diese Ausage ist größtenteils falsch.

In Brasilien hergestellte Autos (hauptsächlich VW, Chevrolet, Fiat und Ford) sind billiger als in Deutschland. Importautos wie BMW oder Jaguar sind aufgrund der Importsteuer teurer.

Benzin ist in Brasilien billiger.

Steuern und Versicherungen sind grob abgeschätzt ungefähr gleich in beiden Ländern.

horizont hat geschrieben:Als Unterkunft käme in Porto Alegre für mich nur ein ausreichend grosses Haus in Frage, mit Swimmingpool, Garten usw.


Aha, jetzt verstehe ich auch deinen 1. Satz über die "Lebensphilosophie". :roll: :lol:

horizont hat geschrieben:Und natürlich eine 44 Stunden Hausangestellte, die die Arbeit im Haus macht (kostet 550 R$ / Monat mit allen Abgaben)


Das ist natürlich völlig natürlich ......... weil das natürlich auch jede deutsche/europäische/nordamerikanische Ehefrau hat.

horizont hat geschrieben:Von einer deutschen Schule in Porto Alegre habe ich noch nie gehört.


Da gibt es auch keine, aber dafür gibt es jede Menge andere Schulen.
Man sieht sich,
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Beitragvon Severino » Do 7. Sep 2006, 11:46

Oi patolino
Da mach Dir mal keine Sorgen. Wenn Du entsandt wirst, dann wirst Du ja zu "europäischen" Konditionen Deinen Lohn bekommen. Das reicht allemal für ein komfortableres Leben als in Deutschland.
Der brasilianische Durchschnittslohn liegt bei R$ 1100. Der Minimallohn bei R$ 350. Beides reicht sicher nicht, um eine 4-köpfige Familie nach deutschen Komfortgewohnheiten durchzubringen.
Der brasilianische Standard sieht häufig so aus: Kleines, einfaches Häuschen mit 3-4 Zimmern in denen 4-12 Personen wohnen. Von den Erwachsenen sind zwei-drei berufstätig und kommen zusammen gerade so durch. Auto gibt es nicht, SwimmingPool und Hausangestellte schon gar nicht.
Entsandter in Brasilien ist also ähnlich wie Chefarzt oder Politiker in Brasilia. Besser geht es fast nicht.
Krankenversicherung ist auch wirklich ganz anders, als wir es gewohnt sind. Der Preis für die gebotene Leistung ist hoch.
Auch sind Auto und Benzin in Brasilien sehr teuer. Die Preise sind fast wie hier, aber die Einkommen, naja, siehe oben.
Schweineteuer sind auch Privatschulen. Die anderen Schulen taugen aber nichts. Dort wird versucht den Kindern in 8 Jahren das fehlerfreie Bedienen des Taschenrechners beizubringen. Musst Du selbst entscheiden, was Du für Deine Kids willst. Leisten kannst Du Dir das....
paz e amor
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Beitragvon Trem Mineiro » Do 7. Sep 2006, 20:38

Oi Galera
Irgendwie läuft das hier am Thema vorbei:
Es geht doch um Entsendung. Für Entsendungen gibt es einen Vertrag und eine gesetzliche Regelegung. Diese Entsendungsregelung ist eine versteckte Exportförderung, die es den Firmen erleichtern soll, dem Mitarbeiter Konditionen zu gewähren, die es im wiederum leichter machen, die Erschwernisse eines Auslandaufenthaltes zu ertragen (schluchz). Aus diesen vom Arbeitgeber absetzbaren Leistungen ergeben sich folgende, übliche Regelungen.
1 bis 2 Heimflüge im Jahr, wenn die Firma nicht zu arm ist, Businessclass. Bei Großfamilien wird das sicher ehr mal Touri sein
Auslandszulage in Höhe von 20 % des Bruttogehaltes, muss aber im Gegensatz zur Auslösung versteuert werden.
Übernahme der Unterbringungskosten. Hotel oder bei längerem Aufenthalt ein angemessenes Apartment in guter Wohnlage (2.000 Reais mit Condominho(Nebenkosten) Glücklich der in der Zeit seine Wohnung in D aufgeben kann oder sein Haus vermieten.
Hinzu kommen noch Kosten für basic Möbelausstattung, wenn die Wohnung möbliert sein soll, ist sie natürlich einiges teurer.
Übernahme der Fahrtkosten vor Ort, in der Regel Gestellung einen kleinen Firmenwagen einschl. Privatnutzung.
Übernahme der Transportkosten für die wichtigsten privaten Mitbringsel nach Brasilien, Computer, Bücherkiste, ein paar Kartons Wäsche, Kleidung etc.
Bitte beachten, dass im Vertrag mit drinsteht, dass die Firma bei Beendigung eines mehrjährigen Aufenthalts deine Sachen, die du in der Zeit angehäuft hast, Möbel, Andenken, etc, wieder zurückholt. (bei mir 177 Packstücke)
Regelung, dass du nach Rückkehr wieder auf einen vergleichbaren Arbeitsplatz kommst.

Das sind so die Standards, normalerweise liegt das Interesse an der Entsendung ja bei der Firma, die dich für teuer Geld verleiht bzw. deren Exportgeschäfte du betreust. Da schickt man in der Regel keine Nieten, schon gar keine mit Familie und 2 Kindern, was ungewöhnlich ist.

Die Krankenversicherung ist Problem deiner Firma, es gibt für Firmen all-inclusieve Pakete. Lass dich nicht auf eine brasilianische Versicherung ein. Die zahlen nicht alles und die fehlende Leistung müsste deine Firma dir ersetzen,. Regelung Unfall/Tod.
Steuern: in deinem Vertrag wir stehen, das du für deine Steuern selbst verantwortlich bist. (aber nur einmal) Aufgrund des ausgelaufenen Doppelbesteuerumgsabkommen könnte es evtl passieren, dass du 2 mal zahlen müsstest. In der Praxis hat es das aber noch nicht gegeben. Solltest du gezwungen sein, in Brasilien dein Welteinkommen zu versteuern und du würdest trotz geringerem Steuersatz von 27,.. % in Deutschland wegen der besseren Absetzbarkeit weniger zahlen, ist die deutsche Firma verpflichtet, dir die in Brasilien mehr gezahlte Differenz zu vergüten.

Es soll aber auch Leute geben, die zahlen gar keine Steuer :wink:

Wenn du gut bist und selbstbewusst, wirst du bei deinem Abgang für die neuen und schwierigen Aufgaben und Mühen im Ausland auch noch eine Gehaltserhöhung aushandeln. Das ist nicht mehr als gerecht, kommst du nach 6 oder 10 Jahren wieder in Mutterhaus zurück, wirst du dich wundern.

Gruß

Manfred


PS: Ach ja, wenn du dir bei den Konditionen noch Sorgen wegen der Lebenshaltungskosten in Brasilien macht, sei beruhigt. Dort lebst du in der Regel billiger oder bei gleichen Ausgaben komfortabeler. Einige Sachen werden dir aber immer fehlen, dafür der finanzielle Ausgleich.

Man sollte schon jeden Monat in D ein hübsches Sümmchen zurücklegen können. Ausnahme bei dir sind die Schulkosten. Die müssten, da ja entsendungsbedingt, von der Firma als außergewöhnliche Belastung gesondert gezahlt werden.
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Wo steht das alles?

Beitragvon enyone » Mi 8. Nov 2006, 17:30

Trem Mineiro hat geschrieben:Oi Galera
Irgendwie läuft das hier am Thema vorbei:
Es geht doch um Entsendung. Für Entsendungen gibt es einen Vertrag und eine gesetzliche Regelegung. Diese Entsendungsregelung ist eine versteckte Exportförderung, die es den Firmen erleichtern soll, dem Mitarbeiter Konditionen zu gewähren, die es im wiederum leichter machen, die Erschwernisse eines Auslandaufenthaltes zu ertragen (schluchz). Aus diesen vom Arbeitgeber absetzbaren Leistungen ergeben sich folgende, übliche Regelungen.
1 bis 2 Heimflüge im Jahr, wenn die Firma nicht zu arm ist, Businessclass. Bei Großfamilien wird das sicher ehr mal Touri sein
Auslandszulage in Höhe von 20 % des Bruttogehaltes, muss aber im Gegensatz zur Auslösung versteuert werden.
Übernahme der Unterbringungskosten. Hotel oder bei längerem Aufenthalt ein angemessenes Apartment in guter Wohnlage (2.000 Reais mit Condominho(Nebenkosten) Glücklich der in der Zeit seine Wohnung in D aufgeben kann oder sein Haus vermieten.
Hinzu kommen noch Kosten für basic Möbelausstattung, wenn die Wohnung möbliert sein soll, ist sie natürlich einiges teurer.
Übernahme der Fahrtkosten vor Ort, in der Regel Gestellung einen kleinen Firmenwagen einschl. Privatnutzung.
Übernahme der Transportkosten für die wichtigsten privaten Mitbringsel nach Brasilien, Computer, Bücherkiste, ein paar Kartons Wäsche, Kleidung etc.
Bitte beachten, dass im Vertrag mit drinsteht, dass die Firma bei Beendigung eines mehrjährigen Aufenthalts deine Sachen, die du in der Zeit angehäuft hast, Möbel, Andenken, etc, wieder zurückholt. (bei mir 177 Packstücke)
Regelung, dass du nach Rückkehr wieder auf einen vergleichbaren Arbeitsplatz kommst.

Das sind so die Standards, normalerweise liegt das Interesse an der Entsendung ja bei der Firma, die dich für teuer Geld verleiht bzw. deren Exportgeschäfte du betreust. Da schickt man in der Regel keine Nieten, schon gar keine mit Familie und 2 Kindern, was ungewöhnlich ist.

Die Krankenversicherung ist Problem deiner Firma, es gibt für Firmen all-inclusieve Pakete. Lass dich nicht auf eine brasilianische Versicherung ein. Die zahlen nicht alles und die fehlende Leistung müsste deine Firma dir ersetzen,. Regelung Unfall/Tod.
Steuern: in deinem Vertrag wir stehen, das du für deine Steuern selbst verantwortlich bist. (aber nur einmal) Aufgrund des ausgelaufenen Doppelbesteuerumgsabkommen könnte es evtl passieren, dass du 2 mal zahlen müsstest. In der Praxis hat es das aber noch nicht gegeben. Solltest du gezwungen sein, in Brasilien dein Welteinkommen zu versteuern und du würdest trotz geringerem Steuersatz von 27,.. % in Deutschland wegen der besseren Absetzbarkeit weniger zahlen, ist die deutsche Firma verpflichtet, dir die in Brasilien mehr gezahlte Differenz zu vergüten.

Es soll aber auch Leute geben, die zahlen gar keine Steuer :wink:

Wenn du gut bist und selbstbewusst, wirst du bei deinem Abgang für die neuen und schwierigen Aufgaben und Mühen im Ausland auch noch eine Gehaltserhöhung aushandeln. Das ist nicht mehr als gerecht, kommst du nach 6 oder 10 Jahren wieder in Mutterhaus zurück, wirst du dich wundern.

Gruß

Manfred


PS: Ach ja, wenn du dir bei den Konditionen noch Sorgen wegen der Lebenshaltungskosten in Brasilien macht, sei beruhigt. Dort lebst du in der Regel billiger oder bei gleichen Ausgaben komfortabeler. Einige Sachen werden dir aber immer fehlen, dafür der finanzielle Ausgleich.

Man sollte schon jeden Monat in D ein hübsches Sümmchen zurücklegen können. Ausnahme bei dir sind die Schulkosten. Die müssten, da ja entsendungsbedingt, von der Firma als außergewöhnliche Belastung gesondert gezahlt werden.


Hallo Manfred,
dein Beitrag ist sehr interessant für mich da ( wenn nichts mehr schief geht ) ich meinen neuen Arbeitsvertrag mit folgender Entsendung nach Brasilien morgen in der Post habe zum unterschreiben :wink:

Was mich interessieren würde wäre ein Link o.ä. wo dies alles steht / dieses Gesetz?!

Ich habe schon reichlich Informationen gesammelt und kenne Bra ganz gut aber diese Erfahrungswerte was im Vertrag stehen muss bzw. sollte fehlen mir natürlich.

Würde mich freuen schnell einen nützlichen Hinweis zu bekommen da es eilt.

Danke im Voraus,
abracos,
Enrico
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Beitragvon Trem Mineiro » Mi 8. Nov 2006, 20:47

Hallo Enrico

Schicke mir bitte eine PN, dann sehen wir weiter. Die generellen Vertragsbedingungen sollten bei Firmen, die eine vernünftige Personalabteilung haben, standardisiert sein, d.h., was ich geschrieben habe solltest du da auch wieder finden. Nur über die Höhe der einzelnen Punkte kann man verhandeln.
Es hängt aber von deiner internen Position/Situation ab. Ich will dir da keine Flausen in den Kopf setzten.

Gruß

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