Erdkater schluckt Menschen und Fahrzeuge

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Erdkater schluckt Menschen und Fahrzeuge

Beitragvon Theo » Sa 13. Jan 2007, 16:40

Erdkater schluckt Menschen und Fahrzeuge

Quelle: Focus

Ein riesiger Erdkrater mit 80 Metern Durchmesser hat in der brasilianischen Metropole Sao Paulo mehrere Fahrzeuge und Menschen in die Tiefe gerissen und Panik ausgelöst.

http://www.focus.de/panorama/welt/brasi ... 42607.html

Gruß Theo
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Beitragvon Helebel » So 14. Jan 2007, 09:03

"Mindestens sieben Menschen werden noch vermisst."

:(

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459572,00.html
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Feuerwehr hält Vermisste im Riesenkrater für tot

Beitragvon mikelo » So 14. Jan 2007, 17:40

Ein gigantischer Krater als Todesfalle: Zwei Tage nachdem in der brasilianischen Metropole Sao Paulo ein gigantisches Erdloch aufriss und Menschen und Autos verschluckte, gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden.
Sao Paulo - Die dramatische Suche nach den mindestens sieben Vermissten verfolgten Millionen Menschen seit Freitag gebannt am Fernsehschirm. Aber anders als in den in Brasilien so beliebten Telenovelas wird es wahrscheinlich kein Happy End geben: Die Hoffnung, noch Überlebende in dem 30 Meter tiefen Loch zu finden, ist heute auf den Nullpunkt gesunken. Alle Vermissten seien wohl tot, sagte Feuerwehrmajor Marco Pinto mit Tränen in den Augen.
Am Freitag waren die Wände eines 40 Meter breiten Schachts in einer geplanten U-Bahn-Station in Sao Paulo plötzlich in sich zusammen gestürzt. Erdmassen rutschten nach - ein Krater mit einem Durchmesser von 80 Metern und einer Tiefe von 30 Metern entstand. Augenzeugen zufolge wurde ein Kleinbus mit vier Insassen in das Erdloch gerissen. Vorerst unauffindbar waren nach Medienberichten auch ein Lastwagenfahrer, der auf der Baustelle arbeitete, sowie zwei Passanten.
Regen erschwerte die Suche nach Überlebenden. Das aufgeweichte Erdreich erhöhte das Risiko weiterer Erdrutsche beträchtlich. Ein 100 Tonnen schwerer Kran am Rande des Erdlochs könne zudem auf die Suchteams stürzen, warnten Experten. Die Tiefe des Kraters im Nobel-Stadtteil Pinheiros könne außerdem auf 50 Meter wachsen.
"Das war ein Albtraum, wie ein Katastrophenfilm aus Hollywood", erzählt die 25-jährige Fernanda Garcia, die die Entstehung des Erdkraters direkt vor ihr Haustür mit erlebte. Das vor der Haustür geparkte Auto ihres Vaters sei genauso von der Erde geschluckt worden wie zwei andere geparkte Fahrzeuge, der gerade vorbeifahrende Kleinbus sowie mehrere Lastwagen und Fahrzeuge der Bauteams. Nach dem Erdrutsch sind viele Häuser in dem Stadtviertel schwer beschädigt worden, berichteten Medien. Mindestens 80 Familien seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.
Die zuständigen Stadtbehörden haben jede Verantwortung für das Unglück von sich gewiesen. Das Erdloch sei wahrscheinlich wegen des heftigen Regens und des aufgeweichten Bodens aufgebrochen, hieß es. Erste Medienberichte, wonach es eine ungewollte Detonation gegeben habe, dementierten die Behörden. Die Ursache solle mit einer Untersuchung ermittelt werden, sagte der Transportminister der Stadt Sao Paulo, José Portella. Arbeiter berichteten, dass eine größere Tragödie verhindert wurde, liege daran, dass sich der Erdrutsch mit "komischen Geräuschen" und mit an der Baustelle herabfallenden Steinchen angekündigt habe. "Wir waren 20 bis 30 Männer in der Baustelle und sind alle gerade noch rechtzeitig weggelaufen", sagte ein Bauarbeiter.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459633,00.html
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Habe ich gestern auf record gesehen... mit FOTOS

Beitragvon brasilmen » Mo 15. Jan 2007, 06:38

Krater schluckt Autos, Lkw und einen Bus
Bei U-Bahn-Bauarbeiten in Sao Paulo öffnet sich plötzlich die Straße - wahrscheinlich sieben Tote

RIO DE JANEIRO (dpa) Gigantischer Krater als Todesfalle: Ein riesiges Erdloch hat in der brasilianischen Metropole Sao Paulo mindestens sieben Menschen und mehrere Fahrzeuge verschlungen. Die dramatische Suche nach Vermissten verfolgten Millionen gebannt am TV-Schirm. Doch anders als in den in Brasilien so beliebten Telenovelas wird es wohl kein Happy End geben: Gestern war die Hoffnung, noch Überlebende im 30 Meter tiefen Loch zu finden, auf Null gesunken. Alle Vermissten seien wohl tot, hieß es.
Der Sohn des 22-jährigen Wescley wird seinen Vater nie kennen lernen. Der Fahrkarten-Verkäufer eines Kleinbusses ist ebenso unter den mutmaßlichen Toten wie der Fahrer des in den Krater gestürzten Busses, drei Passagiere und zwei Passanten, darunter eine 80-jährige Großmutter. "Ich kann nur beten", sagte weinend Wescleys hochschwangere Frau Thais, die in drei Wochen mit der Geburt ihres Sohnes rechnet.

Das 30 Meter tiefe Loch mit einem Durchmesser von 80 Metern entstand aus unbekannter Ursache bei den Arbeiten für eine U-Bahn-Station. "Ein Alptraum, wie ein Katastrophenfilm aus Hollywood", so Fernanda Garcia, die das Unglück beobachtet hatte. Der geparkte Wagen ihres Vaters sei ebenso geschluckt worden wie zwei andere Autos, der gerade vorbeifahrende Kleinbus und mehrere Lkw.

"Wir müssen langsam arbeiten, weil das Erdreich sehr instabil ist", so die Feuerwehr. Regen erschwerte gestern die Suche. Ein 100-Tonnen-Kran am Rande des Erdlochs droht auf die Suchteams zu stürzen. Zahlreiche Häuser wurden schwer beschädigt, 80 Familien in Sicherheit gebracht. Eine der wichtigsten Schnellstraßen der größten Stadt Südamerikas wurde gesperrt.
Gruss brasilmen Thomas
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Beitragvon sefant » Mo 15. Jan 2007, 16:53

"Die zuständigen Stadtbehörden haben jede Verantwortung für das Unglück von sich gewiesen. Das Erdloch sei wahrscheinlich wegen des heftigen Regens und des aufgeweichten Bodens aufgebrochen, hieß es. Erste Medienberichte, wonach es eine ungewollte Detonation gegeben habe, dementierten die Behörden"

Die Schuld liegt dann auch nur beim Wetter :roll:
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Beitragvon tinto » Mo 15. Jan 2007, 18:15

Bei diesem U-Bahn-Bau soll es schon zu vielen Unfällen gekommen sein. Hier hat man offenbar ein kreisrundes Loch gemacht, ohne es ausreichend mit Beton und Absperrungen abzusichern. In den Durchmesser hätte mind ein Träger gehört um beide Seiten zu stabilisieren. So aber konnte der Krater durch den Wasserdruck entstehen, weil eine Seite wegrutschte.

In das Loch hat man mit dem Kran wohl Material eingeliefert. Da hätte ein solcher Träger gestört. Die schweren Baufahrzeuge im Einstürzbereich zeigen, dass man nicht unerhebliche Arbeiten durchführte.

Eiegntlich kann man solche Szenarien im Sandkasten üben. Kreisrundes Loch machen und Wasser drauf, schon rutscht es....
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Schöne Grüße,
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Erste Leiche nach Kraterunfall in Brasilien geborgen

Beitragvon mikelo » Mo 15. Jan 2007, 19:42

Rio de Janeiro (dpa) - Rund 60 Stunden nach dem Krater-Unglück in Brasilien haben Suchteams die erste Leiche geborgen. Der leblose Körper einer älteren Frau sei am Unfallort in der Stadt Sao Paulo gefunden worden, berichteten Medien unter Berufung auf den Zivilschutz.

Es handelt sich den Angaben zufolge um eine 75 Jahre alte Rentnerin, die gerade zum Einkaufen aus dem Haus gegangen war, als der Krater aufbrach. In dem Krater werden mindestens sechs weitere Todesopfer vermutet. Das 30 Meter tiefe Erdloch mit einem Durchmesser von bis zu 80 Metern war am Freitag aus noch unbekannter Ursache während der Bauarbeiten für eine U-Bahn-Station entstanden. Dabei waren Menschen und Fahrzeuge verschlungen worden.

Der Gouverneur des Bundesstaates Sao Paulo, José Serra bekräftigte die Meinung von Experten, dass es praktisch keine Hoffnung mehr gebe, Überlebende zu finden. «Wer da unten ist, ist wohl als Todesopfer zu registrieren», sagte Serra. Die Bergungsarbeiten waren in der Nacht zum Montag fortgesetzt worden. Ein Sprecher des Zivilschutzes versicherte, man habe inzwischen auch den Kleinbus lokalisiert, in dem fünf der Vermissten vermutet würden. Bis zur Bergung des «offenbar völlig zerquetschten Fahrzeugs» würden aber noch viele Stunden vergehen, hieß es.

«Wir müssen äußerst vorsichtig und langsam agieren, weil das Erdreich hier sehr instabil ist», sagte ein Sprecher der eingesetzten Feuerwehrtrupps. Regen erschwerte auch am Sonntag die Suche. Arbeiter sagten, eine größere Tragödie sei nur verhindert worden, weil sich der Erdrutsch mit «komischen Geräuschen» und mit an der Baustelle herabfallenden Steinchen angekündigt habe. Der Fahrer eines Lastwagens konnte am Freitag lebend gerettet werden.

Zahlreiche Häuser und eine Straße des Stadtviertels wurden infolge des Erdrutsches schwer beschädigt. Mindestens 80 Familien wurden in Sicherheit gebracht. Mehrere Gebäude am Rande des Kraters seien besonders gefährdet, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden.

Die zuständigen Stadtbehörden wiesen jede Schuld von sich. Das Erdloch sei wahrscheinlich wegen des heftigen Regens und des aufgeweichten Bodens entstanden, hieß es. Gouverneur Serra versprach eine Untersuchung. Vorerst liege die Priorität aber auf den Bergungsarbeiten.
http://www.weltexpress.info/index.php?a ... ket_id=964
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