Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon pedrinho2405 » Di 9. Sep 2014, 23:04

Hallo Leute,

ich hoffe Ihr steinigt mich jetzt nicht gleich wieder, weil ich nochmal ein Thema aufmache.

Mich würde dieses Thema sehr interessieren und vielleicht kommen ja doch ein paar nette Beiträge zustande.

Ich habe zum Glück sehr wenig Erfahrungen mit dem Thema Ärzte und Krankenhäuser in Brasilien.
Ich selber war einmal zu einer Untersuchung in Recife im Hospital Portuguese und fand es super dort.
Der Arzt hat sich superviel Zeit genommen und war wie sich herausgestellt hat auch sehr kompetent. Kosten 100 Reais.
Denn ich war mit dem selben Problem auch hier in Deutschland schon beim Arzt, der war lang nicht so gut.

Nur meine Frau hat sich jeden Tag in Brasilien über meine Aktivität zur Genesung amüsiert.
Mußte jeden Tag 30 Minuten in eine Schüssel mit warmen Seifenwasser sitzen.
Wie gesagt die Frau und die Kinder fanden es super. Und, es hat geholfen, ohne wie in Deutschland gleich was aufzuschneiden.

Liebe Grüße
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon Cheesytom » Mi 10. Sep 2014, 00:34

Furunkel? .....................................................................................................
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon pedrinho2405 » Mi 10. Sep 2014, 01:00

Oi cheesyTom,

nao vou responder :-) [-X

boa noite
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon cabof » Mi 10. Sep 2014, 06:04

Ich habe zum Glück so gut wie keine Erfahrung mit der Medizin in Brasilien, mit Antibiotika sind die aber schnell bei der Hand, Zahnarzt-Notdienst zu Karneval war auch nicht der Brüller... das war`s auch schon.
In DE als Kassenpatient kannste Glück haben, meist aber nicht. Dein Arzt bekommt im Trimester 25 Euros von
der Kasse, egal wie oft Du ihn konsultierst, dafür zieht in BR der Doc noch nicht mal das Stetoskop aus der Kitteltasche.... offtopic: meine Frau hat einen Behandlungsfehler in DE reklamiert, kann bis zu 15 Monate dauern bis ein Resultat vorliegt. Krankenhaus OP.... ((ohne Seifenwasser)
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon moni2510 » Mi 10. Sep 2014, 07:45

wie immer in Brasilien kommt es drauf an, wo man ist.

Meine Erfahrungen in Rio sind sehr gemischt. Wenn du ein grösseres Leiden hast und "nur" die SUS hast, dann hast du ewige Wartezeiten. Bandscheiben-OP in Rio derzeit 15 Monate Wartezeit. Wenn du einen sehr guten Plano hast, dann geht das schneller. Aber auch mit Plano muss jede OP bei der Versicherung beantragt werden und das kann dauern.

Dann kommen die ganzen ärzte, die nur cash akzeptieren, ein Orthopäde in Rio kann bis 800R$ pro Besuch kosten. Ich hatte einen Bandscheibenvorfall und habe pro Sitzung 500R$ bezahlt, einen teil aber von der Versicherung zurückbekommen. Dann Reha, Physio etc... selbst mit Plano Wartezeiten, zumindest in Rio, weil einfach zu wenige die Versicherungen akzeptieren. D.h. Cash ist king. Physio für meine Bandscheibe 120R$ pro Stunde. Danach Pilates 270R$/Monate für 2xWoche.

Klar, sicher gibts alles irgendwie günstiger, aber wenns um die eigene Gesundheit geht, finde ich sparen nicht angebracht.

Ich wohne jetzt auf dem Land, dort gibt es nur eine UPA der SUS und sonst quasi nix. Wirklich krank werden oder krank sein möchte ich da nicht. Nach Rio sind es um die 100km und viele fahren zum Arzt nach Rio. Chemo oder Bestrahlung, da werden die Patienten in Van nach Rio gefahren zum INCA, auch hier ist die Wartezeit bis zu 6 Monaten. Ausser man klagt sich früher rein, weil man eigentlich schneller Anspruch hat.

Ach ja, Medikamente sind immer selbst zu bezahlen, das kann im Alter so richtig ins Geld gehen. Selbst Generika sin deutlich teurer als in Deutschland. War gerade in DE beim Arzt, 100 Tabletten für meinen Blutdruck 15,98EUR, in Brasilien kosten 30 Stück 60R$, beides Generika. Und in Brasilien kann ich mir nicht mal 100% sicher sein, dass ich dann auch das bekomme, was auf der Schachtel steht.

Alles in allem ist das deutsche System um Längen besser, auch wenn es sicher nicht perfekt ist.
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon cabof » Mi 10. Sep 2014, 08:19

Moni - so oder so ähnlich schätze ich das Gesundheitswesen in Brasilien ein. Erfahrungen aus dem Familien- und Bekanntenkreis... mir wird übel daran zu denken.

So, jetzt könnt ihr mich zerreißen, mein Bauchgefühl sagt: Ein Menschenleben in BR ist nichts wert, man sieht wie die Obrigkeit (Regierung) damit umspringt, Gesundheitsvor/fürsorge eher prekär, irgendwelche staatlichen
(Verkehrs) Unfallversicherungen - Kleckerbeträge... im Fall der Fälle kommen nur Beiträge, wenn es Prominente betrifft.

Anderes Thema: Totenkult wie ich es mal so nennen darf. Residents, wie sieht es in eurem Umfeld aus mit Friedhofsbesuchen? Meine Holde hat ihren Vater vor über 15 Jahren verloren, sie war nie mehr am Grab - aus welchen Gründen auch immer, sie sagte mir, Angst vor Überfall auf dem Friedhof, dort leben Strauchdiebe in den Monumentalgräbern... bei uns in DE wird im November wieder die Friedhofsindustrie angekurbelt... X Euros für Grabschmuck verpulvert - der Tote hat nichts davon, alles nur fürs Auge - wegen den Nachbarn....

Noch eine Gesundheitsfrage: wie sieht es bei der SUS aus wenn eine REHA / Kur ansteht - gibt es da einen Balneario-Aufenthalt für lau? Bäder-Orte gibt es ja in Brasilien. Denke da an die heissen Quellen in Minas,
Goias etc. etc.

Offtopic aus DE, gerade kürzlich... REHA beantragt, abgelehnt und noch bevor der Einspruch abgeschickt wurde,
kam die Genehmigung. Zuzahlung pro Tag 10 Euros... aber suppi und die Ärzte dort mit viel, viel Zeit für den Patienten.
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon Frankfurter » Mi 10. Sep 2014, 11:32

Erfahrungen: gemischt :twisted:

Kam aus D nach Br. mein Gesundheitszustand verschlechterte sich. Hier zum Arzt: RS 250,00. Blutuntersuchungen. Das Ergebnis nach D. gefaxt. Keine Reaktion. Hier in Br. der Arzt hatte den richtigen Riecher. Tabletten umgestellt. Es ging dann besser.

Blöde auf s Knie gefallen. Schürfwunde. In die Notaufnahme. Wartezeit 5 Minuten. Mit dem Arzt die Fussballweltmeisterschaft erörtert. Sauber alles verbunden. Kosten keine.

Generell möchte ich sagen, dass sich die Ärzte, wenn Du sofort bezahlst, auch wirklich Zeit nehmen. Bisher gute Erfahrungen gemacht.

Schwägerin wird morgen an der Galle operiert. 1 Tag Krakenhaus. Mal hören wie der Verlauf ist.

Klar sind die Verhältnisse nicht auf ganz Br. übertragbar. In einem Notfallkrakenhaus in SP - in der Nähe einer Favela, haben die Ärzte Schusswunden zu versorgen, wie im Kriegsgebiet. Aber in SP soll das Krankehaus "Einstein" besser als ein 5 Sterne Hotel sein. ( Sicherlich auch die Kosten )
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon Mazzaropi » Mi 10. Sep 2014, 13:12

cabof hat geschrieben:Anderes Thema: Totenkult wie ich es mal so nennen darf. Residents, wie sieht es in eurem Umfeld aus mit Friedhofsbesuchen? Meine Holde hat ihren Vater vor über 15 Jahren verloren, sie war nie mehr am Grab - aus welchen Gründen auch immer, .


Da haben die Brasis eine andere Einstellung und Mentalität als wir Deutsche. Ich würde mal sagen das die wenigsten nach der Beistezung überhaupt noch mal das Grab besuchen, nicht mal bei engen Familienangehörigen, wie z.B. Eltern oder Geschwister.

cabof hat geschrieben:Noch eine Gesundheitsfrage: wie sieht es bei der SUS aus wenn eine REHA / Kur ansteht - gibt es da einen Balneario-Aufenthalt für lau? Bäder-Orte gibt es ja in Brasilien. Denke da an die heissen Quellen in Minas,
Goias etc. etc.


REHA in BRA ???
Davon habe ich noch nie gehört, weder bei den Privatversicherungen und schon gar nicht beim SUS ! [-X

Wie schon erwähnt, ein s.g. PLANO DE SAÚDE ist auch fast nicht mehr sein Geld wert. Lange Wartezeiten um einen Termin beim Arzt zu bekommen und selbst die eigenen Kliniken und Krankenhäuser bei den grossen Gesellschaften wie z.B. UNIMED sind dauernd überfüllt = wenigstens 1 Std. Wartezeit bevor man auch nur den Arzt zu sehen bekommen. An Wochenenden und Feiertagen ist es noch schlimmer.

Generell kann man zu Brasilien sagen, bei Kleinigkeiten oder Notfällen ist die Behandlung O.K. oder sogar gleichwertig wie in Deutschland.
Wer aber kronisch krank ist oder langwierige Behandlung benötigt oder nur den SUS hat, der ist arm dran in Brasilien. Die Privaten wollen die Patienten auch schnell loswerden. D.h. wer dauern krank ist, ständige Behandlung von Ärzten benötigt muss viel Geduld mit der Gesellschaft aufbringen und um jede Behandlung kämpfen. Ganz zu schweigen davon das in BRA die Medikamente zu 100% auf den Patienten gehen, egal ob SUS oder Privat. O.K. es gibt die s.g. Farmácias Populares der SUS die kostenlos Medikamente abgeben, aber ausser Aspirin und Pflaster wird man dort kaum was brauchbares bekommen. Ständig verklagen Leute den Staat vor Gericht um teure Medikamente zu importieren, Behandlungen durchzuführen oder nur um Patienten in ein Krankenhaus einzuweisen, selbst das bringt oft nicht viel.

Da ist es in Deutschland noch 100 mal besser als in BRA, obwohl auch dort das Gesundheitswesen nicht mehr das ist was es mal vor 20 Jahren war !

:cool:
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Mi 10. Sep 2014, 13:39

Oi Gente
In den 20 Jahren in Brasilien hab ich natürlich viele Erfahrungen gemacht, wahrscheinlich bleiben nur die unangenehmen in der Erinnerungen, viel positives ist da nicht geblieben außer mal ein freundlicher Mediziner, der sich nett mit mir über medizinfremde Themen unterhalten hat.
Erst mal zum Status: Als Expat war ich Privatpatient, konnte ungefragt zu jeden Arzt gehen und hab alle Kosten von der Firma bzw. deren Auslandskrankenversicherung ersetzt bekommen.
Meine deutsche Frau hatte eine Vorerkrankung (Lupus) und konnte nicht von einer deutschen Auslandsversicherung versichert werden, man schickt halt keine Kranken ins Ausland, was auch mal Kollegen lernen mussten, wenn sie irgendwas Chronisches hatten.
Wir haben dann erst mal eine Auslands-Reiseversicherung abgeschlossen, immer 6 Monate gültig, die dann immer durch unseren Versicherungsvertreter verlängert wurde. Der hat aber nur seine Provision gesehen, dass so eine Regelung für permanent im Ausland wohnende nicht geht, hat er verschwiegen. Das geht so lange für Kleinigkeiten, z-B. bei kleinen Unfällen etc. gut. Wenn man aber bei so einem Konstrukt mal einen Krankheitsfall der 10 oder 50.000 Euro an Kosten beschert (ein paar Tage Intensivstation und 10-20 Tage Station einschl. einer kleinen Operation) dann werden die Versicherungen schon prüfen, ob man nicht brasilianischer Resident ist und evtl. dann die Übernahme der Kosten ablehnen. Und die finden das raus.
Das wird auch ein Problem des TEs sein, bei der Oma wird man aufgrund des Alters höchstwahrscheinlich Versicherungsschutz ablehnen.

Um dem Problem meiner Frau abzuhelfen, hat meine Sekretärin in Brasilien einen Plano Saude der Bradesco abgeschlossen, damals (1997) schon 500 Reais/Monat mit 6 Monatiger Karenzzeit und unter Ausschluss der Vorerkrankung „Lupus“. Da das ja nichts so akutes ist, wurde der Lupus weiterhin in D betreut, meine Frau ist sowieso wegen er Kinder öfter nach Deutschland geflogen. Wir sind weiter in der deutschen KV geblieben und meine Frau hat die Medikamente aus D mitgebracht. Die Flüge und das drum herum hat die Firma bezahlt
Was man da im Hinterkopf haben muss, ist , das bei einer Entsendung die die Frau einschließt, die Firma für die Gesundheuitsvorsorge verantwortlich ist, egal on das irgendeine KV bezahlt oder nicht. In dieser komplizierten Konstruktion war also kein persönliches Risiko für mich.
In der Praxi sah das so aus, dass ich, der so gut wie nie Krank wurde, freie Arztwahl hatte und meine Frau halt immer schauen musste, welche Ärzte und Krankenhäuser für meine Frau zugänglich waren. Bei der Bradesco war das recht ordentlich, heute bei einer Unimed-Versicherung ist das schon recht beschränkt.
Uns ist dann passiert, dass meine Frau mal in ein 6-Bett-Zimmer musste, obwohl der Vertrag Einzelzimmer vorsah (war nix frei) oder dass meine Frau in einem Hospital mit Bradesco-Zulassung von einem Arzt operiert wurde, der keine Brasesco-Zulassung hatte und die Differenz zu seinem Honorar (etwa das 4-fache) von uns privat erstattet haben wollte. Und das Spiel hat die Bradesco-Agentin im Krankenhaus mitgespielt, mit Ausländern kann an das ja machen. Wir haben die Arztrechnung nie bezahlt.
Bei jeder Krankheit fielen irgendwelche Sonderleistungen an, die die Bradesco nicht bezahlen wollte, und klar, Medikamente oder sonstige Hilfsmittel auch nicht.
Viele Probleme it dem Gesundheitssystem und dem Plano Saude hängen aber auch damit zusammen, dass es für einen Ausländer Neuland ist und man halt (manchmal bittere) Erfahrung sammeln muss und Lehrgeld zahlt. Und nicht jeder hat eine Firma, die sowas übernimmt.
Fortsetzung folgt……..
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Re: Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken in Brasilien

Beitragvon pedrinho2405 » Mi 10. Sep 2014, 13:44

Hallo Leute,

das mit dem schnellen Antibiotika kann ich bestätigen. War mal wochenlang übelst erkältet ( danke nochmal an meine Klimaanlage :-) ) dann bin ich irgendwann mal ins öffentliche Krankenhaus. Hab ca. 30 Minuten gewartet ist ok.
Kam dann zum Arzt rein und der hat per Ferndiagnose ( 2 Meter Abstand ) sofort gesehen, das ich Antibiotika brauche.
Ich fragte ihn, ob er nicht abhören wollte oder sonst was, Antwort : nao preciso nao, ja sei :-).
Rezept bekommen und weg war er ohne tschüss ohne alles (war auch auf dem Land)

Mit meinem Kleinen ( 4 Jahre alt ) war ich dann schon ab und an mal beim Arzt und hab da muß ich sagen supergute Erfahrungen gemacht. Ich wurde immer vorgelassen mußte nie lange warten, egal ob im privaten oder öffentlichen Krankenhaus. Einmal war weder im privaten, noch im öffentlichen KKH ein Arzt da (kam öfter mal vor). Bin dann zu einem Kinderarzt, der aber nicht mit Planos zusammenarbeitet und nur Cash akzeptiert. Kosten 30 Reais, wurde sofort drangenommen und muß sagen bis heute Hut ab vor diesem Arzt. Der hat mit Sicherheit 30 MInuten erstmal mit meinem kleinen gespielt und mich alles mögliche gefragt zu Allergien, wo ist die Mama usw. Danach hat er ihn mit einer Feinfühligkeit untersucht, was ich bis dahin noch net kannte.

Also ich denke es gibt in Brasilien und auch hier in Deutschland noch Ärzte die ihren Beruf auch aus Leidenschaft machen, wenns auch nimmer viele sind, aber ich denke es gibt sie noch :-).
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