Erfahrungsberichte von Auswanderern

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon zagaroma » Mi 16. Jan 2013, 00:50

Elsass hat geschrieben:Brasilien ist AUSWANDERUNGSLAND nicht Einwanderunsland
soll heisen, viele wollen hier einfach nur weg machen. :evil:
allerdings mit ein paar Millioenchen laesst es sich auch hier gut leben. :cool:


Mit ein paar Milliönchen lässt es sich ÜBERALL gut leben! Wir und alle, die ich oben angeführt habe, sind mit maximal den vorgeschriebenen 150.000 R$ hergekommen und haben was draus gemacht.

Was man wirklich braucht sind Lernfähigkeit, Durchhaltevermögen, Initiative und know-how irgendwelcher Art. Kein Bock is schlecht. Wer sich nur an die brasilianische Lebensart "Bier-Fussball-Strand-Frauen" anpassen will, muss 'ne ausreichende Rente haben! :D
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon cabof » Mi 16. Jan 2013, 07:16

Wer sich nur an die brasilianische Lebensart "Bier-Fussball-Strand-Frauen" anpassen will, muss 'ne ausreichende Rente haben!


Meine Rente reicht für Bier, Strand ist kostenlos, Fußball interessiert mich nicht, Frauen...... :shock:
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon herrfranz » Mi 16. Jan 2013, 08:01

cabof hat geschrieben: Frauen...... :shock:


[-X [-X [-X Dein HarzIV reicht nicht mal mehr fürs Bier #-o
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon cabof » Mi 16. Jan 2013, 11:57

Herr Franz, ja, ich kann mir kein Bier mehr leisten, ich bekomme meine Ration von der "Tafel", Die Bierdosen stehen kurz vor dem Verfallsdatum, nur GÖSSER Bier wird auch abgelaufen angeboten, 3 Jahre alt oder frisch vom Faserl, das macht keinen Unterschied..
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon sefant » Mi 16. Jan 2013, 16:25

zagaroma hat geschrieben:
Was man wirklich braucht sind Lernfähigkeit, Durchhaltevermögen, Initiative und know-how irgendwelcher Art. Kein Bock is schlecht. Wer sich nur an die brasilianische Lebensart "Bier-Fussball-Strand-Frauen" anpassen will, muss 'ne ausreichende Rente haben! :D


Oder einfach Glück mit dem richtigen Zeitpunkt gehabt haben. Der Threadersteller sucht anscheinend auch nach "aktuellen" Erfolgsgeschichten und das ist alleine aufgrund des

Ist halt schon ein deutlicher Unterschied ob sich jemand vor 10 Jahren eine gewerbliche Immobilie (Strandbar, restaurent etc) für 150000R$ bei einem 3,5x Wechselkurs kaufen konnte oder er jetzt für sowas 500000+ bei 2.50er Wechselkurs. Zudem ist durch den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes auch deutlich mehr einheimisches Kapital vorhanden, d.h. es gibt mehr als genug Brasilianer welche die guten Investitionsperlen suchen.

Da ist der Kuchen halt in der Tat schon fast verteilt und es wird immer schwerer noch vorhandene Krümel zu finden. Und wenn jetzt einer kommt und sagt "Ich habe ein tolles Angebot ein gut laufendes Restaurent/Pousada" zu übernehmen dann ist das halt meistens Bullshit weil gutlaufende Sachen nicht verkauft werden oder schon längst verkauft wurden bevor die Info überhaupt Deutschland erreichen würde.

Wieviele Leute hier ärgern sich heute daß sie damals bei den 3.7x Zeiten etc nicht Eigentum erworben haben oder halt erst ein paar Jahre zu spät die Kohle dafür gehabt hätten. Sich jetzt etwas aufbauen ist halt richtig richtig teuer durch die Investitionen, von daher sind halt fast alle "aktuellen" Erfolgsgeschichten die finanziell abgesicherten Expats...
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon Sulista » Fr 18. Jan 2013, 14:27

Ich bin, abgesehen von meinem Container mit Hausrat, mit null Kapital nach Brasilien gekommen.

Anfangs habe ich mit bras. Vertrag bei einem grossen deutschen Unternehmen in der IT gearbeitet. Den Job habe ich durch eine normale Bewerbung bekommen.

Seit einem knappen Jahr bin ich selbstständig und meine Firma entwickelt u.a. das Online-Lernportal für die CROs in Rio und Paraná, dazu betreuen wir das Online Marketing und Shops vieler Kunden im Gesundheits- und Finanzbereich und haben eigene Onlineprojekte und -shops.

Lohnende Kunden in Brasilien zu gewinnen ist aber generell recht schwierig und hat bei mir auch nur durch gute Kontakte geklappt. Oft bekomme ich anfragen von kleineren Firmen denen oft das Kapital und die unternehmerische Vision fehlt. Deswegen haben wir uns auch entschieden den Leerlauf mit eigenen Projekten zu füllen anstatt für kleines Geld zu arbeiten. Letztendlich ist keine Firma dazu da mieserable Geschäftsmodelle zu subventionieren oder anders gesagt: Ohne Kontakte wirst du dich nur mit kleinen Firmen rumärgern müssen. Und die machen bekanntlich die gleiche Arbeit und kosten teilweise noch mehr Zeit als grosse Unternehmen. Da kann es oft passieren, dass deren Inhaber täglich anruft und sich nach seinem Projekt erkundigt.

Generell kann ich sagen, dass ein Angestelltendasein in BR fast nur lohnt, wenn man im Bereich IT oder Engineering tätig ist. Ansonsten sind die Gehälter mies oder man hat das Problem der Anerkennung des Abschlusses aus DE. Die einzige Ausnahme ist sicherlich, wenn man in Deutschland eine entsprechend hohe Position in einem in BR gesuchten Bereich hat und direkt auf entsprechendem Niveau in BR einsteigen kann.
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon zagaroma » Sa 19. Jan 2013, 01:30

sefant hat geschrieben:
Sich jetzt etwas aufbauen ist halt richtig richtig teuer durch die Investitionen, von daher sind halt fast alle "aktuellen" Erfolgsgeschichten die finanziell abgesicherten Expats...


Klar, wenn man sich selbstständig etwas aufbauen will, braucht man erst mal Geld, um Geld zu machen. Das ist überall so und hier ist es immer noch billiger als in Europa. Und für Leute, die zielstrebig und ausdauernd arbeiten können und wollen (die meisten Brasis träumen nur davon, zumindest hier im Nordosten), gibt es auch viel mehr Möglichkeiten als dort.

Immer nur meckern und jammern ist müssig.
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon rossoneri » Fr 1. Feb 2013, 15:00

Ich hoffe, dass ich hier über kurz oder lang auch eine Erfolgsgeschichte beitragen kann. Erstmal steht aber die Wiedereinreise und danach Heirat auf dem Zettel. Alles weitere folgt danach.

Dazu eine spontane Frage: nach der Heirat sollte ich ja eine Aufenthalts-, aber keine Arbeitsgenehmigung bekommen. Kann ich eine Firma gründen und in dieser dann ohne Arbeitsgenehmigung arbeiten? Gibt es je nach Branche andere Regelungen?
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon herrfranz » Fr 1. Feb 2013, 15:31

rossoneri hat geschrieben:nach der Heirat sollte ich ja eine Aufenthalts-, aber keine Arbeitsgenehmigung bekommen. Kann ich eine Firma gründen und in dieser dann ohne Arbeitsgenehmigung arbeiten? Gibt es je nach Branche andere Regelungen?


"dum prüfe wer sich ewig bindt" :D

Na ja, wenn du eine Aufenthaltsgenehmigung erheiratet hast kannst du machen was du willst, als angestellter arbeiten, oder Firma günden nur als Senator oder President darfst du dich nicht bewerben, wir sind hie ja nicht im Alten Ostblock.
sei gescheit und arbeite mal irgendwo als Angestellter damit du Erfahrung sammelst der Rest hängt von deiner Inteligenz ab

PS
mit Sicherheit hast du es in Brasilien als Deutscher leichter als ein Türke in Deutschland, aber lass dich dadurch nicht zu Dummheiten verführen. Hochstapler und Besserwisser kriegen hier schnell eine auf die Schnauze. Sei bescheiden, lass dich von Brasilianern beraten und geht Deutschen "Freunden" aus dem Weg
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Re: Erfahrungsberichte von Auswanderern

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 1. Feb 2013, 18:57

cabof hat geschrieben:Wer sich nur an die brasilianische Lebensart "Bier-Fussball-Strand-Frauen" anpassen will, muss 'ne ausreichende Rente haben!


Meine Rente reicht für Bier, Strand ist kostenlos, Fußball interessiert mich nicht, Frauen...... :shock:



Das ist nicht die brasilianische Lebensweise, sondern die der Faulenzer, Versager und Träumer aus Deutschland. Gut das deine Rente begrenzt ist. Schade das der 1.FC momentan nichts zu kamellen hat. Meerwasser und Sand kosten nichts, stimmt! Bei letzterem tut man halt ab einem gewissen Alter was man noch kann.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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