Ich mag und mochte noch besonders ...
... die Auf- und Abrundung des Wechselgeldes (in Supermärkten), ich meine nicht die eigenmächtige Einbehaltung von Rückgeld durch die Kellner.
... die Ladenöffnungszeiten.
... das Funkeln in den Kinderaugen (außerhalb von Barra und von Shopping-Centern).
... Bierdosen oder besser Flaschen in eisgefüllten Sektkübeln.
... die Topographie von Rio de Janeiro.
... den Anflug auf diese Stadt.
... die Friseursalons und ihre Preise samt Maniküre & Pediküre.
... die blonde Friseurin aus Natal und die fesche Blondine mit leichten Sommersprossen aus einem Nagelstudio in der Pampa vor den Toren Rios.
... den Kaffee.
... die Kaffeehäuser von Santos und deren Atmosphäre.
... das ABC-House im schummrigen Hafen und das nette Personal samt Gästen.
... die Kellner aus dem Mabs, obwohl bei einigen das Hirn leichter wiegt als Luft.
... die freundliche Bedienung und ihr bezauberndes Lächeln auf irgendeiner Raststätte irgendwo in Alagoas.
... die Aufregung meiner Ex aus Recife, nur weil ihre Cousine und zeitgleich unser Gratis-Dienstmädchen sich ohne Rücksprache eine Trink-Schokolatschti aus dem Kühlschrank genommen hatte.
... das gedehnte „de naaaada“ einer Frau.
... das Lächeln einer Frau und deren Augen, die niemals zu lügen scheinen können.
... das „Desculpa“ einer Brasilianerin, wenn sie einen Fehler eingesehen hat (das gibt es und sie ist auch noch Carioca!).
... die Einstellung zu den USA.
... eine erfrischende Dusche (und noch eine und noch eine).
... und Reiten.
