Erinnert sich noch jemand an den ?

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Erinnert sich noch jemand an den ?

Beitragvon patecuco » Fr 7. Okt 2005, 23:47

Schill in Rio
Ziemlich arm

MATTHIAS ONKEN

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Auf kaum einen trifft der Spruch so zu wie auf Ronald Barnabas Schill. Der hat sich nach Rio abgesetzt, haut dort dem Vernehmen nach gewaltig auf die Pauke. Dort, wo das Geschäft mit käuflichem Sex floriert, hat er sich einquartiert. Den Rest Anstand, den ihm sein Amt einst gebot, hat er verloren. Im Ferienparadies, wo die Leute, die Schill groß machten, im Leben nicht werden urlauben können, haut er seine Diäten auf den Kopf. Wilde Sau am Zuckerhut - das muss man sich als Ex-Senator erst mal trauen. Nach seiner Rückkehr aus dem karibischen "Exil" im Sommer hat Schill in Hamburg erkennen müssen, dass er hier unerwünscht ist. Neiden muss man ihm seine Halligalli-Rente nicht. Sein Absturz, die Flucht in die rotlichtige Scheinwelt Rios - das ist in Wahrheit ziemlich arm.

http://www.mopo.de/2005/20051006/hambur ... n_rio.html
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Re: Erinnert sich noch jemand an den ?

Beitragvon Careca » Sa 8. Okt 2005, 01:51

patecuco hat geschrieben:Schill in Rio
Ziemlich arm

MATTHIAS ONKEN

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Auf kaum einen trifft der Spruch so zu wie auf Ronald Barnabas Schill. Der hat sich nach Rio abgesetzt, haut dort dem Vernehmen nach gewaltig auf die Pauke. Dort, wo das Geschäft mit käuflichem Sex floriert, hat er sich einquartiert. Den Rest Anstand, den ihm sein Amt einst gebot, hat er verloren. Im Ferienparadies, wo die Leute, die Schill groß machten, im Leben nicht werden urlauben können, haut er seine Diäten auf den Kopf. Wilde Sau am Zuckerhut - das muss man sich als Ex-Senator erst mal trauen. Nach seiner Rückkehr aus dem karibischen "Exil" im Sommer hat Schill in Hamburg erkennen müssen, dass er hier unerwünscht ist. Neiden muss man ihm seine Halligalli-Rente nicht. Sein Absturz, die Flucht in die rotlichtige Scheinwelt Rios - das ist in Wahrheit ziemlich arm.

http://www.mopo.de/2005/20051006/hambur ... n_rio.html


Tja, da hat der Junge wohl auf der Reperbahn gelernt.
Wie hiess es schon immer am Hamburger Millerntor?
Von St. Pauli lernen, heisst siegen lernen.
Barnabas, wo er sich schon in Deutschland wohl fühlte. Im rechtsfreien Raum ... :evil: ... jetzt verprasst er seine aus dem kiez empfangenen Bestechungsgelder ...
Abraços
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Re: Erinnert sich noch jemand an den ?

Beitragvon tinto » Sa 8. Okt 2005, 09:56

Das ist wirklich interessant, was der Richter Gnadenlos da so treibt, nur:

Wer an seiner Stelle würde das nicht tun?

Schreibt der denn jetzt auch bei den brasilienfreunden mit? Lernt er Portugisisch? Fragen über Fragen und viele Fragen lässst der Artikel unbeantwortet. Ganz nebulös und nur Andetungen.
patecuco hat geschrieben:Schill in Rio
Ziemlich arm

MATTHIAS ONKEN

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Auf kaum einen trifft der Spruch so zu wie auf Ronald Barnabas Schill. Der hat sich nach Rio abgesetzt, haut dort dem Vernehmen nach gewaltig auf die Pauke.


Aha, dem vernehmen nach - was heißt das? - und auf welche pauke? Sprich irgendwelche Leute behaupten das. Und haben keine Beweise dafür.

Dort, wo das Geschäft mit käuflichem Sex floriert, hat er sich einquartiert. Den Rest Anstand, den ihm sein Amt einst gebot, hat er verloren.

Ist ja interessant. In Rio an sich - ist also zu wohnen verwerflich. Oder etwa im Help? Ja wo genau wohnt der denn nun? wenigstens ein bairro könnte man doch angeben?

Im Ferienparadies, wo die Leute, die Schill groß machten, im Leben nicht werden urlauben können, haut er seine Diäten auf den Kopf.
Das mit den Diäten dürfte in Rio nicht teurer sein, als in Hamburg....sieht man mal vom Flug ab, ist dort doch alles billiger, vor allem der sex. Also wirtschaftlich gesehen genau richtig...irgendwo haut jeder das Erworbene auf den kopf - oder nimmt man es mit in den Sarg?

Als Ferienparadies habe ich Rio noch nicht empfunden, eher als geschäftige, dreckige Großstadt. Sieht man mal von den paar berühmten Stränden ab. Warum spart eigentlich der Artikel mit Details?

Wilde Sau am Zuckerhut - das muss man sich als Ex-Senator erst mal trauen. Nach seiner Rückkehr aus dem karibischen "Exil" im Sommer hat Schill in Hamburg erkennen müssen, dass er hier unerwünscht ist. Neiden muss man ihm seine Halligalli-Rente nicht. Sein Absturz, die Flucht in die rotlichtige Scheinwelt Rios - das ist in Wahrheit ziemlich arm.

Tja, in Hamburg wollte man ihn nicht haben, ein Wunder, dass er jetzt woanders ist...wo doch Brasilien schon immer besonders rechten Zeitgenossen gegenüber sehr aufnahmefähig war...was gibt es da zu trauen?

Also in sich nicht schlüssig: erst wird Neid auf- und dann wieder abgebaut? (Stichwort: wo die Leute, die ihn groß machten nicht werden urlauben können...- Halligallirente)?!

Der Artikel baut wohl auf diesem hier auf:

http://www.hamburger-kaffeeklatsch.de/t ... &mode=DESC


Am 28.August 2005 wurde R.B.Schill in Rio de Janairo in Begleitung einer Brasilianerin gesehen.
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Re: Erinnert sich noch jemand an den ?

Beitragvon thomas » Sa 8. Okt 2005, 12:44

tinto hat geschrieben:Schreibt der denn jetzt auch bei den brasilienfreunden mit?


Das wäre ja mal was :)

Also SG.. wenn Du ihm beim nächsten Mal übern Weg läufst in Rio.. du weißt Bescheid
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Beitragvon Careca » Sa 8. Okt 2005, 21:32

Tja, da gibt es so vier Möglichkeiten, was "Richter Gnadenlos" in Rio so treiben könnte und warum er denn in Rio gesichtet wurde:

1. Möglichkeit:
Fidel Castro hat ihn nach Rio geschickt, damit er auf dem Seminar "Töten für Fortgeschrittene" in dem Viertel BORREL neues lernt. Nachher soll er sein neu erworbenes Wissen des Comando Vermelho brühwarm an Castros Folterknechte weitergeben. Sonst verliert er auf Kuba seinen neu erworbenen ständigen Wohnsitz.

2. Möglichkeit:
Er ist im Auftrag der Hamburger Justizsenatorin unterwegs und forscht nach, welche deutsche Strafverbrecher sich dort aufhalten. Es müssten für manche in Rio die Alarmlampen schon mal auf orange geschaltet werden ... sollte "Richter Gnadenlos" mindestens ein halbes Dutzend auftreiben, erhält er seinen damaligen Posten zurück plus eine Option auf einen Posten bei Angela Merkel (falls Schilly nicht rechtzeitig die Partei wieder wechseln sollte ... ).

3. Möglichkeit:
Er macht ganz einfach nur Urlaub wie jeder Hinz und Kunz in Rio es so macht ... so eine Sau! Einfach nur Urlaub machen! Geht denn das?!? Sauerei! ...

4. Möglichkeit:
Bei der angeblichen Brasilianerin handelt es sich um Corinna Jürgens, gefärbt und gebräunt. Der Sietensprung wird nochmals ausführlich von beiden unter der Sonne Brasiliens durchgeführt ... wenn das Udo erfahren würde ...

Herzlichen Glückwunsch, patecuco, zum Hundersten!
Abraços
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Beitragvon Ursinho » Sa 8. Okt 2005, 22:34

5. Möglichkeit

Er hat den Polizeibehörden erfolgreich Nachhilfe gegeben: Seid gnadenlos zu Rotsündern. Hab ich doch nen Knöllchen für so eine blöde rote Ampel bekommen? Und das in Rio! Im dicksten Gewühl stand da ein Pozilist mit nem Palm und schrieb mich auf, wie ich, in der Menge treibend, über das Rotlicht fuhr.
Barnabas, mach Dich vom Acker und bleib in Hamburg....

Munter bleiben
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Beitragvon thomas » Sa 8. Okt 2005, 23:06

6. Möglichkeit

Er nimmt gerade eine Einladung von Peter H. wahr und leitet ein Chakka!-Seminar für VW-Gewerkschaftsbonzen.
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Beitragvon tinto » So 9. Okt 2005, 07:38

7. Möglichkeit: er wollte nicht nur patecucos 100. Beitrag in diesem thread, sondern auch Ursinhos:

Glückwunsch an beide...
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Schill immer noch in Brasil

Beitragvon brasilmen » Mi 15. Nov 2006, 06:24

SPD macht Druck: Fahndung nach Schill
Seit einem halben Jahr versuchen die Ausschussmitglieder, den Politiker zu laden, der sich zurzeit in Brasilien aufhält. Jetzt ist ihre Geduld am Ende.
Von Jens Meyer-Wellmann

Er radelt über die Strandpromenaden, genießt in seiner Stammkneipe Garnelen mit Dosenlimo, trifft sich mit schönen Frauen und kokettiert mit einem Engagement in der brasilianischen Politik. Hamburgs früherer Innensenator Ronald Schill lässt es sich gut gehen in Rio de Janeiro. Das jedenfalls legen die Bilder der vergangenen Monate nahe. Dass die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zum Heim Feuerbergstraße seit mehr als einem halben Jahr versuchen, ihn als Zeugen vorzuladen, und keine Adresse herausbekommen, an die sie die Einladung schicken könnten, lässt Schill offenbar kalt.

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"Ich habe vor etwa zwei Wochen mit ihm telefoniert. Da war er noch immer in Rio", berichtet Schills früherer Anwalt Corvin Fischer. "Ich habe nicht den Eindruck, dass Schill plant, nach Deutschland zurückzukehren."

Jetzt sind die Mitglieder des Untersuchungsausschusses offenbar mit ihrer Geduld am Ende. "Es kann nicht sein, dass der Mann uns von Brasilien aus monatelang eine lange Nase macht", sagte SPD-PUA-Obmann Thomas Böwer gestern. "Schill ist ein Kernzeuge. Er hat das Thema Geschlossenes Heim immer wieder im Senat zur Sprache gebracht. Wir werden jetzt alle rechtsstaatliche Mittel ausreizen, um seiner habhaft zu werden."

Zu diesem Zweck soll der PUA auf Wunsch der Sozialdemokraten nun den Paragrafen 131 a der Strafprozessordnung anwenden, die in wesentlichen Teilen auch für Untersuchungsausschüsse gilt. Nach diesem Paragrafen kann die "Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung eines Beschuldigten oder eines Zeugen angeordnet werden". Außerdem heißt es dort: "Ausschreibungen (. . .) dürfen in allen Fahndungshilfsmitteln der Strafverfolgungsbehörden vorgenommen werden." Das könnte bedeuten, dass Schills Daten in die Polizeicomputer eingespeist werden - entweder bundesweit, in allen europäischen Staaten, die das Schengen-Abkommen unterzeichnet haben - oder sogar weltweit. Bei einem Grenzübertritt würde Schill dann zwar nicht festgenommen (schließlich ist er lediglich Zeuge und nicht Beschuldigter) - aber er würde darauf hingewiesen, dass man ihn in Hamburg zu sprechen wünscht.

"Unser Arbeitsstab prüft derzeit, ob diese Möglichkeit besteht", sagte der PUA-Vorsitzende Manfred Jäger (CDU). Das Ganze sei allerdings rechtlich schwierig. Auch die Hamburger Staatsanwaltschaft erklärt sich nämlich für unzuständig - mit der Begründung, es handele sich schließlich nicht um ein Strafverfahren.

Jäger sagte gestern, er halte Schill zwar nicht für einen wichtigen Zeugen in Sachen Feuerbergstraße - und warf der SPD vor, ein "Spektakel" inszenieren zu wollen. Allerdings halte auch er es für grundsätzlich problematisch, wenn sich herausstellen sollte, dass ein PUA in so einem Fall keinerlei Handhabe hätte, einen Zeugen zu laden. "Dann müssten wir über eine Änderung der Gesetze nachdenken", so Jäger, dessen eigene Recherchen in Brasilien bisher fruchtlos blieben. Erst vor Kurzem hatte der PUA-Chef an die brasilianische Ausländerbehörde geschrieben und nach einer Adresse Schills gefragt. Offizielle Antwort: Ein Ronald Schill sei in Brasilien weder bekannt noch polizeilich gemeldet.

Dass der einstige Chef der Partei Rechtsstaatliche Offensive damit gegen brasilianisches Ausländerrecht verstoßen könnte, glaubt dessen einstiger Anwalt Fischer nicht: "Der geht alle drei Monate über die Grenze und lässt sich ein neues Touristenvisum geben."

erschienen am 15. November 2006
Gruss brasilmen Thomas
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Unwissend Anwalt und oder Presse?

Beitragvon bruzundanga » Mi 15. Nov 2006, 11:52

Zitat:

Dass der einstige Chef der Partei Rechtsstaatliche Offensive damit gegen brasilianisches Ausländerrecht verstoßen könnte, glaubt dessen einstiger Anwalt Fischer nicht: "Der geht alle drei Monate über die Grenze und lässt sich ein neues Touristenvisum geben."


Das war mal (vor 10 Jahren) so. Auch eine so schillernde Figur wie Herr Schill darf nur 180 Tage im Jahr in Brasilien bleiben, oder er verstösst gegen br. Ausländerrecht.

Als entweder der Anwalt ist unwissend oder er will verarschen, wie man auf deutsch so treffend sagt.
In einen hohlen Kopf geht viel Wissen (Karl Kraus)
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