Solche Kniffe klappen immer ganz gut. Denn Arbeitsgericht kann man sich als Opfer sparen. In der ersten Instanz zahlt man seine eigene Kosten selber und dann bleibt selbst im Erfolgsfalle nichts unterm Strich übrig. Solche miesen Tricks klappen unheimlich gut mit den 400-Euro-Jobs. Da wird von manchen Arbeitgebern abgezockt, was das Zeug hält. Da wird eine relativ gute Idee permanent von einigen gnadenlos vergewaltigt. Auf der Strecke bleiben dann die Jobbenden ("McJob"-Beschäftigten).
Von den Vollzeitjobs her ist ja die Kette "Schlecker" inzwischen berühmt berüchtigt, dass die deren Arbeiter schikanieren, was das Zeug hält. Bei "Schlecker" kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass Abmahnungen zur Beschäftigungspolitik gehören, um deren Beschäftigte zu schikanieren. So stellen die Regionalleiter sich immer wieder den ganzen Tag lang gut verdeckt hinter bestimmten Regalen mit Nischen und protokollieren, ob deren Beschäftigte ja nicht verschnaufen. Falls ja => Abmahnung. Auch werden abgelaufene Produkte wieder ins Regal zurück gestellt und dieses den Beschäftigten per Abmahnung angehängt. Die sind dann völlig wehrlos und Arbeitsgericht ...
Das Problem ist, dass die Leute, die dort arbeiten, auf den Job angewiesen sind und sich freuen überhaupt zu arbeiten ...
