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 Betreff des Beitrags: Erlebnisse in Salvador in sachen Sicherheit
BeitragVerfasst: 11 Jul 2007 17:06 
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Registriert: 03 Jul 2007 14:00
Beiträge: 164
Bin momentan in Salvador und wundere mich da ich die letzten male nur einmal ein Diebstahl am Strand bei meinem Schwager miterlebt habe ,was momentan hier los ist ,war die Urlaube davor in Federacao bei meiner Famillie und jetzt in Barballho(wo die Familie hingezogen ist) ,wo wir in normalen durchschnittlichen salvadorianischen Haeuser leben ,Handyraubueberfaelle sind in dieser Strasse innerhalb von zwei Wochen mindestens drei Passiert ,ein Auto wurde bewaffnet geraubt ,mein Schwager wurde bei der Fahrt nach Pituba Ueberfallen (d.h. der ganze Bus wurde ausgeraubt ) und vor paar Tagen wurde um 16.00 Uhr das Internetcafe erneut bewaffnet ausgeraubt ,so das die Tage alle Geschaefte schon um18.00 Uhr schlossen .Fuer mich stellt sich die Frage ist es schlimmer geworden oder liegt es an dieser Strasse (lokalitaet) oder zufall?


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BeitragVerfasst: 12 Jul 2007 11:34 
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Registriert: 18 Jan 2007 22:00
Beiträge: 181
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ich denke die ganze kriminalität in brasilien ist schlimmer geworden, aber das wollen ja hier im forum einige ignoranten nicht glauben.
gruss periquita



We are here to make friends :-)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12 Jul 2007 13:55 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
Beiträge: 3047
Wohnort: Anapolis GO
O_Periquito hat geschrieben:
ich denke die ganze kriminalität in brasilien ist schlimmer geworden, aber das wollen ja hier im forum einige ignoranten nicht glauben.
gruss periquita

Klar ist sie schlimmer geworden, denn dank der bolsa familiar gibt es jetzt bei jedem was zu holen und nicht nur bei den Gringos, Politikern, usw..
An was die Politik von Lula scheitert ist eben Arbeitsplätze zu schaffen und ein gerechteres Lohnniveau zu schaffen. Aber wenn ich reinen Rohstoffhandel betreibe, dann gibt es eben keine echte Wertschöpfung. Und wenn nach jeder Anhebung des Salario gleich wieder die Preise für Grundnahrungsmittel um den selben Betrag ansteigen, dann ist das doch für die Katz.
Dank der Glotze sehen eben die kleinen Brasilianer, wie die Gangsta-Rapper aus L.A. sich durchs Leben schlagen. Das ist cool. Also, warum arbeiten. Bringt ja eh nichts.
Zum Glück gibt es aber bei uns auf dem flachen Land noch genügend anders denkende. Aber dass es in den Ballungszentren härter geworden ist in den letzten Jahren wird glaube ich keiner der "Ignoranten" abstreiten. Und auch auf dem flachen Land ist es tendenziell genauso.....



paz e amor
Severino


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 Betreff des Beitrags: Re: Erlebnisse in Salvador in sachen Sicherheit
BeitragVerfasst: 15 Aug 2007 02:32 
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Registriert: 13 Aug 2006 18:43
Beiträge: 15
Wohnort: asunción
Lauros hat geschrieben:
Bin momentan in Salvador und wundere mich..


Ich auch: Folgende news aktuell aus salvador. Bin heute 2 mal an einem tag hier in salvador ausgeraubt worden.

Eins vorweg: ich bin weder ein idiot, noch sehe ich aus wie ein ober-gringo. Das problem ist, der tourismus hier in bahia ist seit einiger zeit ruecklaeufig. Dh man faellt als weisser auf wie ein bunter hund und das mehr als je zuvor.

Ich bin immer noch ein wenig durcheinander, weil ich vor wenigen augenblicken noch mit dem tode bedroht wurde. Entschuldigt bitte, sollte ich hier etwas zuammenhangslos schreiben. Zudem muss ich auf die klapprige tastatur in diesem internet-cafe geradezu einschlagen, damit ihr dies hier lesen koennt.. Eigentlich wollte ich meine zeit in brasilien nicht damit vergeuden, in internet-foren zu texten. Aber gut.. Muss diese story jetzt einfach loswerden.. Koennte dies auch den beiden gackernden ami-girls am nebentisch erzaehlen, aber ich kenn jetzt schon ihre antwort: "that can happen anywhere in the world bla bla bla.."

Kurz zum ablauf der ueberfaelle: ich fange mit dem zweiten an, weil es grad eben passiert ist:
Es ist 20.30 an der praca da sé, einer der zentralen plaetze in salvador, mehrere polizisten-teams patroullieren an mehreren ecken des platzes, aber nicht an allen.. Kurz fuer insider: zwischen dem "phantasy night club" und dem "sé internet café" gibt es einen getraenke-verkaeufer. Es regnet in stroemen und trotz des all-dienstaeglichen high-life im pelourinho (terca de bençao) ist deshalb niemand wirklich in party-stimmung. Ich will mir eine flasche wasser kaufen und mich danach ins nahegelegene hotel-zimmer zurueckziehen. Kaum habe ich den laden betreten, kommt ein schwarzer zur tuer rein (sorry dass ich seine hautfarbe erwaehen, aber wurde bis jetzt 3 mal in brasil ueberfallen und jedes mal waren es schwarze). Er zwingt mir ein gespraech auf. Ich antworte nur widerwillig, ich kenne schon die masche (where are you from? Ahhh alemanha!!! Oliver kahn... bla bla). Irgendwann kommt er zum thema, meint mit ernster mine : "Ich hab aids" und zueckt eine art reiszwecke. Mittlerweile steht das gesamte laden-personal, ca. 5-7 leute) um uns rum, der laden-boss wirkt veraergert, nicht aber sonderlich ueberrascht, als habe er das schoen oefter gesehen. Keiner hilft. Der kerl treibt mich in die enge, meint, es sei besser zu zahlen. Ich hab keine andere wahl, als dem kerl den inhalt meiner briefboerse zu geben, und zwar den kompletten, das kontrolliert er persoenlich.. Der kerl sucht das weite..

Kurz darauf erklaert mir der laden-boss, der raeuber hiesse "michel" und sei polizeibekannt. Ich braeuchte nur zur delegacia de policia gehen. Da ich mich hier aber noch 2 monate zwecks praktikum in salvador aufhalte, werde ich ihn nicht anzeigen. Ich will michel nicht im dunkeln begegnen..

Der ueberfall davor ereignete sich heute nachmittag und zwar an der praca municipal, direkt am eingang des elevador lacerda.. Der typ war noch bei weitem furchteinfloessender als michel, hatte ein komplett blutverschmiertes t-shirt an und war auch, nach seinen angaben, aids-krank. Nachdem er mich dann quer durch die stadt verfolgt hatte und anfing zu drohen, hat er mir geld abgeknoepft.

So laufen die ueberfaelle in salvador. Erst ein scheinbar belangloscher plausch, das opfer wird eingeschaetzt, es wird gewartet bis die gelegenheit guenstig ist und dann zugeschlagen.

Vor 1 jahr wurde ich uebrigens von einer gruppe von ca. 10 personen mit einem freund zusammen ca. 50 meter entfernt vom farol da barra ausgeraubt. Es war 20 h, sonntag und die strasse war fast leer. Die gang hat mich festgehalten und mit messer bedroht. Um die beute haben sie sich dann gegenseitig geschlagen, ]so dass ich die gelegenheit nutzte zu entkommen.

Tja, was soll ich sagen.. Ich sag nur eins: haltet euch fern vom pelourinho, nur kriminelle und nutten.. Und passt bloss in barra auf, wenn da abends die buergersteige hochklappen.

Wenn ihr jetzt den lonely planet in die hand nehmt und die kapitel ueber pelô und barra mit dem rotstift durchstreicht, dann bleibt da nicht mehr viel uebrig von salvador. Genau da liegt das problem, die ganze touri-meute wird an diese 2 "brennpunkte" geschleust.

Ich werde jetzt wohl mein geliebtes hotel-zimmer in der oberstadt verlassen und mir eine neue bleibe suchen. Kann sein, ich werde in eine art backpacker-pousada umziehen. Dann kann ich dort in aller ruhe meine abende bei einem netten plausch hinter hohem mauerwerk verbringen ;)

Randy


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BeitragVerfasst: 15 Aug 2007 08:43 
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Registriert: 13 Mär 2006 15:03
Beiträge: 89
Wohnort: Köln
Ich verstehe nicht, wieso mit Brasilien hin und wieder das Wort "Sicherheit" in Verbindung gebracht wird - die gibt es dort schlichtweg nicht.

Ich bin selber einige Male in Salvador überfallen worden.
Das mit dem Verfolgen, Beobachten und in einem günstigen Moment zuschlagen war schon vor Jahren so. Ich bin bei einer öffentlichen Feier mal Alkohol trinkend im Bereich Farol herumgelaufen, immer wieder glaubt ich in der Menschenmenge eine mich dämlich angrienende Visage zu sehen. Und richtig, als mein Pegel hoch genug war, und die Situation in der Menge günste, riss der Typ mir die Uhr vom Arm.

2 mal wurde ich auch ohne Waffen bedroht, genau wie Du. In beiden Fällen habe ich dem Typ volle Wucht einen auf den Unterkeifer geknallt, beides Mal landete er auf dem Allerwertesten, und ich machte dass cih wegkam, zum Glück ist es in der Regel zum nächsten Polizeiposten nicht weit.

Also ich hätte mich von den beiden Vögeln nicht ausnehmen lassen. Wie soll man jemanden mit einer Heftzwecke bedrohen ? Ich hätte denen voll die Rechte in die Fresse gegeben, und dann wegrennen, als Strandläufer kriegen mich so Penner sowieso nicht.

Ganz anders natürlich, wenn man mit Schusswaffen bedroht wird, klaro.
Aber mit dem Messer, wenn ich brauchbare Schuhe anhabe, würde ich einfach weglaufen, fertig.

Früher - in den 90gern - war das noch nicht ganz so schlimm, da war es einfach nur GEIL in Salvador, vor allem der Caranaval, unvergesslich.

Zum Ausgehen abends war Salvador immer schon Scheisse, das vermisse ich aber nicht. Man muß die Kontakte halt tagsüber herstellen, irgendwo im shopping, im Bus, mit der vendedora, und dann telefoniert man sich eben zusammen. Nachts in den Bars war es immer schon extrem schlecht mit Aufreissen.



Maaret jut,
Strandläufer

Der Unterschied zwischen Deutschland und einer Bananenrebublik: In Deutschland wachsen keine Bananen.


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BeitragVerfasst: 15 Aug 2007 11:09 
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Beiträge: 138
Wohnort: ne, bitte, nicht mehr im DFF...
ich war in den letzten 20 Jahren bestimmt so 15 mal in Bahia, davon fast immer mind.2-3 Tage in Salvador.

Stimmt, die Zeitungen sind voll von Berichten von Überfällen, erzählt wurde mir auch viel, gerade über's Pelourinho.

Komischerweise wurde ich selbst nie belästigt, und habe selbst auch nie einen Überfall in Salvador gesehen.
Dabei laufe ich fast jedesmal irgendwann mitten in der Nacht vom Pelourinho zur barra... und bin praktisch fast nur in der Ecke zwischen den beiden Stadtteilen.

Ist das nur Glück?

Vielleicht, aber ich bin trotzdem ein recht vorsichtiger Mensch. Ich wechsel auch mal die Strassenseite, ohne erkenntlichen Grund, habe hinten am Kopf auch Augen hângen - und vielleicht auch nur, weil man mir den Touri nicht ansieht (auch in Bahia) und es auch beim ersten kleinen Gespräch nicht anmerkt.

Aber vom Hören-sagen und der Zeitung: ja, da gibt es diese Geschichten schon seit Jahren, sowohl diese Fixer-Aids-Überfälle mit der Spritze, als auch die (häufigen) Busüberfälle (davon sind bestimmt 2 täglich in der Zeitung).

Aber im Grunde fühle ich mich in Salvador auch nicht unsicherer als in anderen Brasilianischen Grossstädten.

Und zum Pelourinho: ehrlich gesagt, fand ich es dort in den 80ern noch viel schlimmer. Ist aber vielleicht nur subjektiv.
Und stimmt auch was der Strandläufer dazu meinte, in den 90ern wurde da mal mit dem eisernen Besen durchkehrt - und in den letzten 5-8 Jahren wird das Gesocks wieder von der Ecke angezogen.


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BeitragVerfasst: 15 Aug 2007 11:27 
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Beiträge: 272
Wohnort: Bremen, Salvador, barra do pojuca
im pelourinho bekommt man in einigen geschäften (z.B. juwelier Scala)
einen kleinen stadtplan von pelo, auf denen die straßen, auf denen man sich aufhalten kann bunt eingezeichnet sind. die grauen gegenden sollte man meiden.
ich kann nur sagen, immer mit offenen augen herumlaufen. man sollte immer schauen, wer einen verfolgt, notfalls sich in ein geschäft/bar mit security begeben, wenn man verfolgt wird, oder in richtung polizeistreife gehen und mit dem finger auf den verfolger zeigen.
der wird dann vielleicht erstmal ordentlich verpügelt, weiss danach aber, dass er es mit dir nicht machen kann...rächen wird er sich nicht.

ich persönlich finde es recht schwierig in pelo überfallen zu werden.
in barra sollte man schon eher aufpassen dort gibt es ja nicht an jeder ecke polizei. man kann sich aber in so gut wie jedes condominio flüchten. als gringo wird man überall hereingelassen.

der gefährlichste stadtteil ist übrigens mit abstand pituba und nicht pelo oder barra!
Die brasilianer haben meiner ansicht nach eine eigenschaft, die man sich auch aneignen kann. das kann so einiges übel abwehren. sie haben adleraugen. man geht ausserdem möglichst nicht alleine weg.

als ich noch brasil-neuling war wurde ich in der cidade baixa in salvador auch mal abgezockt. waren aber zum glück nur 80reais. hätte ich aber erfahrung gehabt......bin aus einer bar gegangen, hab sogar noch gesehen, das ca. 100m weiter 2 typen auf mich zu gehen, und in einer dunklen ecke haben sie mich dann eingeholt....adleraugen hätten mich in die bar zurückgeschleust und ein taxi rufen lassen.

@ strandläufer: ich würde mich nicht im falle eines falles auf schlägereien einlassen. ich verlasse mich lieber auf meine gepäckversicherung bei der huk, die auch bei räuberischer erpressung greift.

salvador ist zwar nicht ohne, aber ohne salvador zu leben wäre für mich auch unvorstellbar. für mich die schönste stadt der welt.
ich könnte hier noch viel schreiben...

gruß


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BeitragVerfasst: 16 Aug 2007 00:14 
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bin ja noch salvador greenhorn und muss hier wohl noch einiges dazulernen. Hatte heut ein ausfuehrliches gespraech mit meinen arbeitskollegen ueber die "unsicherheitslage" hier ..

Goldenen regel nummer 1: nie nie nie von irgend jemandem auf der strasse in ein gespraech verwickeln lassen.

Nummer 2: nie jemandem direkt in die augen schauen.

OK das mit dem in die augen schauen verleg ich dann ins shopping barra ;)

@ strandlaeufer: hast recht, kann gut sein, dass der kerl mich mit der reiszwecke verarscht hat. Ich wollt halt erstmal nix riskieren, solang ich nicht weiss wie hier die uhren ticken. Denke, man wird hier mit der zeit auch abgebruehter..

@scala: kann gut sein, ich komme die tage mal beim scala juwelier vorbei und hol mir diese karte.

@toni: ich wuerde die strecke zwischen pelo und barra nicht zu fuss laufen. Wahrscheinlich sieht man mir den gringo auch mehr an!


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BeitragVerfasst: 16 Aug 2007 09:33 
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randysavage hat geschrieben:
....Wahrscheinlich sieht man mir den gringo auch mehr an!

Das ist nur das Eine. Du könntest ja auch aus dem Süden sein.... Das was am meisten auffällt ist das herumschlendern. Das irgendwie ziellos wirken. Dann wird angequatscht und schon weiss man ob es einer aus dem Süden oder ein echter gringo ist. Und ein einzelner angetrunkener gringo ist nunmal ein leichtes Opfer.
Dem Reisszweckenheini hätte ich in feinstem portugiesisch nur gesagt: "AIDS? Nein danke, habe ich schon. Und jetzt verschwinde, bevor ich Dir eine reinhaue... "
Bei einem Messer hängt es vom Typ ab, ob ich was zahlen würde. Bei Feuerwaffen wird nicht diskutiert....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 16 Aug 2007 12:12 
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Der Typ ist wohl sehr bekannt im Pelo, er hat mich vor 3 Jahren auch mal belästigt und irgendwas von Aids gefaselt, ich bin einfach weitergelaufen und dann rein in ein Musikgeschäft. Habe an der Theke nach einer Information gefragt und der Besitzer von dem Geschäft hat den aufdringlichen Typ dann verjagt. Wer als Europäer so etwas nicht gewohnt ist, fällt sicher leicht auf solche Maschen rein und zückt schnell Geld um Ihn loszuwerden.

Ich persönlich mache mittlerweile einen großen Bogen um den Pelourinho, auch in anderen Stadtteile wechsle ich die Strassenseite wenn einfache Typen begegnen. Nach 21:00 dann alle größeren Wege nur noch im Auto. Bisher bin ich so von Überfällen verschon geblieben...

Die Stadt ist schon was anderes als etwas weiter ausserhalb wo man noch seine Ruhe hat... Vor Sao Paulo oder Rio de Janeiro habe ich ehrlich gesagt noch mehr Angst als in Salvador.


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