Hallo Taiquai und Moranguinho,
vielen Dank für die Hinweise. Die Erzeugung von Warmwasser ist ja relativ unkompliziert und kostengünstig, also aus meiner Sicht ein absolutes Muß. Obwohl ich kein militanter Ökofreak bin, würde ich trotzdem gerne unabhängig von der CEMIG sein, d.h. meinen Strom mit Solarzellen selbst erzeugen. Wenn man in Brasilien die Sonnenenergie nicht nutzt, wo dann?
CEMIG ruft bei mir ähnliche Allergieerscheinungen hervor wie das Thema Banco do Brasil. Ich hab' einfach aufgehört zu zählen, wie oft die in den letzten 2 Jahren, die preise erhöht haben. Da ich im Moment in meiner Wohnung relativ wenig Energie verbrauche (ca. 80 kWh/Monat), zahle ich bei jeder Erhöhung prozentual sehr viel mehr, denn bis 100 kWh/Monat wird nur der Basistarif abgerechnet, d.h. die Anschlußgebühr.
Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen, wenn man also deutlich höhere Gebühren zahlt, verbessert sich auch die Leistung. Davon ist aber nichts zu spüren, denn die CEMIG scheint die Stromversorgung nach dem Zufallsprinzip zu regeln. Gestern abend haben wir gerade wieder ca. 1 Std. bei Kerzenlicht verbracht. Wenns etwas stärker regnet, wie z.B. zwischen Dez. und Feb. in BH, oder wenn es ein Gewitter gibt, dann kann man eigentlich nur auf den Zeitpunkt wetten, wann der Strom ausfällt, denn daß er ausfällt ist sicher.
Und das dritte Argument, weshalb die CEMIG auf meiner schwarzen Kiste steht, ist die Tatsache, daß wenn denn mal Strom verfügbar ist, man sich eigentlich nicht sicher auf konstante Spannung verlassen kann. Die schicken durch die Leitung, was denen gerade einfällt.
Vor drei Jahren wurde ja sogar der Stromverbrauch rationiert, weil auf Grund insuffizienter prospektiver Intelligenz, nicht genügen diversifiziert wurde und es in diesem Jahr zu wenig geregnet hatte, somit also die Wasserkraftwerke nicht die Leistung liefern konnten, die notwendig gewesen wäre.
Ich bin's einfach leid ...
Und wenn ich es mir leisten kann, wird die CEMIG demnächst einen Kunden verlieren.
Gruß
H-J