Es regnet nur ein bischen

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Itacare » Do 28. Jan 2010, 17:52

Sind das jetzt durch Klimadiskussionen subjektiv beinflusste Eindrücke oder kann irgend jemand durch Statistiken der letzten Jahrzehnte der fraglichen Gebiete belegen, dass dies außergewöhnliche Regenfälle sind?

Konnte selbst leider nix finden.
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon stanley » Do 28. Jan 2010, 18:06

valentino29 hat geschrieben:Ich finde Ihr solltet mal die Nachrichten von Europa und Asien ansehen. Jedes Jahr Überschwemmungen, dann wieder Düre. Und die stärksten Regenfälle seit man diese misst, die höchsten Temperaturen. Darum denke ich das ist kein Problem von Brasilien. Das ist sicher der Klimawandel. Daher sollte jeder sehen, was er dazu beitragen kann, das die Umwelt weniger verschmutz wird.


Sicherlich gibt es einen Rhytmus und die Intensität dieser Wettererscheinungen verstärken sich. Nur ist Männleins kritischer Ansatz nicht die Umweltverschmutzung global gesehen, sondern der Umgang in Brasilien mit diesen ständigen Regen und dessen Folgen.
Die immer wiederkehrenden Probleme, die dilettantische Hilfe, keine Vorsorge, usw.usw.
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Brazil53 » Do 28. Jan 2010, 20:50

Laut Studien von Meteorologen leidet die Megacity Sao Paulo zunehmend unter zerstörerischen Gewittern, weil das Betonmeer gerade im Sommer immer mehr Hitze in die Atmosphäre abstrahlt, was die Gewitterbildung fördert. Je stärker die Millionenstadt durch immer mehr Betonbauten verdichtet werde, umso stärker sei auch die Abstrahlung. Dieser Effekt ist seit Jahrzehnten bekannt und wird von den Wetterexperten jedes Jahr während der Gewitterphase erneut erläutert....


http://www.hart-brasilientexte.de/category/kultur/
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Itacare » Do 28. Jan 2010, 23:29

Brazil53 hat geschrieben:
Laut Studien von Meteorologen leidet die Megacity Sao Paulo zunehmend unter zerstörerischen Gewittern, weil das Betonmeer gerade im Sommer immer mehr Hitze in die Atmosphäre abstrahlt, was die Gewitterbildung fördert. Je stärker die Millionenstadt durch immer mehr Betonbauten verdichtet werde, umso stärker sei auch die Abstrahlung. Dieser Effekt ist seit Jahrzehnten bekannt und wird von den Wetterexperten jedes Jahr während der Gewitterphase erneut erläutert....


http://www.hart-brasilientexte.de/category/kultur/


Danke, ja da hast Du recht, =D> ein Effekt, der auch den Segelfliegern schon lange bekannt ist. Kornfeld etc.... hatte ich ganz vergessen. #-o
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon dimaew » Do 28. Jan 2010, 23:34

Entsteht das Problem denn auch über anderen Megastädtcen, die ähnlich wie Sao Paulo zugebaut sind? Ich denke da an New York, Tokyo.
In Peking habe ich den Smog erlebt, aber Gewitter in dem Ausmaß gab es in der Zeit, in der wir da waren, nicht. Kann natürlich an der Jahreszeit gelegen haben.
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Itacare » Do 28. Jan 2010, 23:37

dimaew hat geschrieben:@Honaudo,

erst mal willkommen im Forum. Du wirst hier sehr viele konstruktive Beiträge finden.

Deine Frage wird Dir hier dagegen keiner wissenschaftlich korrekt beantworten können (es sei denn, es gäbe hier ein paar Meteorologen, Geologen usw., die sich ausführlich und hauptberuflich mit dem Thema beschäftigen). Wenn hier Antworten kommen, sind das die Eindrücke derer, die wie Du offensichtlich, schon länger hier leben. Aber über einen signifikanten Zeitraum von sagen wir mal 10.000 Jahren hat hier keiner gelebt, also wird auch keiner mit Gewißheit sagen können, ob es ein vorübergehendes Naturphänomen ist, das es so viel regnet, oder ob sich das Klima auf dem südamerikanischen Kontinent tatsächlich in eine bestimmte, eventuell unumkehrbare Richtung bewegt.


Oh da gibt es viele, Problem ist dass die scheinbar die gleiche Schulbank gedrückt haben wie die Investmentbänker :mrgreen: #-o

Und bitte die Geologen nicht in den gleichen Topf werfen, die blasen beileibe nicht ins selbe Horn [-X
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon dimaew » Do 28. Jan 2010, 23:41

Itacare hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:@Honaudo,

erst mal willkommen im Forum. Du wirst hier sehr viele konstruktive Beiträge finden.

Deine Frage wird Dir hier dagegen keiner wissenschaftlich korrekt beantworten können (es sei denn, es gäbe hier ein paar Meteorologen, Geologen usw., die sich ausführlich und hauptberuflich mit dem Thema beschäftigen). Wenn hier Antworten kommen, sind das die Eindrücke derer, die wie Du offensichtlich, schon länger hier leben. Aber über einen signifikanten Zeitraum von sagen wir mal 10.000 Jahren hat hier keiner gelebt, also wird auch keiner mit Gewißheit sagen können, ob es ein vorübergehendes Naturphänomen ist, das es so viel regnet, oder ob sich das Klima auf dem südamerikanischen Kontinent tatsächlich in eine bestimmte, eventuell unumkehrbare Richtung bewegt.


Oh da gibt es viele, Problem ist dass die scheinbar die gleiche Schulbank gedrückt haben wie die Investmentbänker :mrgreen: #-o

Und bitte die Geologen nicht in den gleichen Topf werfen, die blasen beileibe nicht ins selbe Horn [-X


Ich weiß jetzt zwar nicht 100% wie Du das meinst Itacaré, aber ich kenne etliche Meteorologen. Ich kenne auch etliche Investmentbänker. In beiden Gruppen gibt es ziemlich ehrliche Menschen.
Wenn Du natürlich die Menschen, die eher zum Schauspieler geeignet sind und sich entsprechend in jedem zur Verfügung stehenden Medium präsentieren zu müssen meinen, meinst, ist von denen sicher weder eine ehrliche noch eine wissenschaftlich korrekte Antwort zu erwarten.

Aber ich denke mal, die finden wir auch hier im Forum nicht.
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Itacare » Do 28. Jan 2010, 23:43

dimaew hat geschrieben:Entsteht das Problem denn auch über anderen Megastädtcen, die ähnlich wie Sao Paulo zugebaut sind? Ich denke da an New York, Tokyo.
In Peking habe ich den Smog erlebt, aber Gewitter in dem Ausmaß gab es in der Zeit, in der wir da waren, nicht. Kann natürlich an der Jahreszeit gelegen haben.


Ja so isses. Der Brasil53 hat da meinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge geholfen. Da gab es schon einige Sendungen über Kandidaten wie Taipeh und Manila. Man spricht von 2 bis 5 Grad Celsius, um die sich Megacities kurzfristig zusätzlich über Umgebungstemperatur erwärmen können, das kann gewaltigen Einfluss haben.
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Takeo » Do 28. Jan 2010, 23:49

Ich habe es doch schon weiter oben schonmal erwähnt, wir haben ein "El Niño" Jahr.
Dadurch regnet es in manchen Gegenden deutlich mehr und etwas anders.

Im Jahr 1983/1983 hat es (in SP) noch viel mehr geregnet, im Jahr 2002/2003 hat es auch sehr viel geregnet, aber weniger als 1982/1983... im Jahr 2009/2010 regnet es mehr wie im Jahr 2002/2003 aber bis jetzt noch etwas weniger als 1983/1984. 1997/1998 hatten wir auch ein "El Niño"...

http://pt.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o

Interessanterweise hat uns der "El Ninõ" von 2002/2003 den asiatischen Sojarost in Brasilien etabliert, und der jetzige "El Niño" hat uns den orangenen Zuckerrohrrost in São Paulo etabliert!
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Re: Es regnet nur ein bischen

Beitragvon Itacare » Fr 29. Jan 2010, 00:01

dimaew hat geschrieben:
Itacare hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:@Honaudo,

erst mal willkommen im Forum. Du wirst hier sehr viele konstruktive Beiträge finden.

Deine Frage wird Dir hier dagegen keiner wissenschaftlich korrekt beantworten können (es sei denn, es gäbe hier ein paar Meteorologen, Geologen usw., die sich ausführlich und hauptberuflich mit dem Thema beschäftigen). Wenn hier Antworten kommen, sind das die Eindrücke derer, die wie Du offensichtlich, schon länger hier leben. Aber über einen signifikanten Zeitraum von sagen wir mal 10.000 Jahren hat hier keiner gelebt, also wird auch keiner mit Gewißheit sagen können, ob es ein vorübergehendes Naturphänomen ist, das es so viel regnet, oder ob sich das Klima auf dem südamerikanischen Kontinent tatsächlich in eine bestimmte, eventuell unumkehrbare Richtung bewegt.


Oh da gibt es viele, Problem ist dass die scheinbar die gleiche Schulbank gedrückt haben wie die Investmentbänker :mrgreen: #-o

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Ich weiß jetzt zwar nicht 100% wie Du das meinst Itacaré, aber ich kenne etliche Meteorologen. Ich kenne auch etliche Investmentbänker. In beiden Gruppen gibt es ziemlich ehrliche Menschen.
Wenn Du natürlich die Menschen, die eher zum Schauspieler geeignet sind und sich entsprechend in jedem zur Verfügung stehenden Medium präsentieren zu müssen meinen, meinst, ist von denen sicher weder eine ehrliche noch eine wissenschaftlich korrekte Antwort zu erwarten.

Aber ich denke mal, die finden wir auch hier im Forum nicht.



Ich meinte die Klimawandelfuzzis. Nicht die seriösen Jungs, die das Wetter der nächsten 3-7 Tage vorhersagen.
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