Fahrzeugkauf/Überführung

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon Simon75 » Fr 1. Sep 2006, 21:32

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Es interessierte mich halt, da es hier eine Tankstelle gibt, die solch Sprit anbietet. Daher wäre es evtl. interesssant wie man an so ein Auto kommt.
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Simon75
 
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Bio-Ethanol

Beitragvon angradosreis » Sa 2. Sep 2006, 10:04

Hallo Simon,

lies mal beigefügten Artikel durch:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 62,00.html

Derzeit werden Ethanalautos in Deutschland von Ford und Saab angeboten. Vereinzelt gibt es umgerüstete Autos:

http://www.mobile.de/SIDbmRQStGL9bMu8L7 ... 209676519&

Auf der folgenden Seite findest Du noch mehr Infos zum Thema Umrüsten, Tankstellennetz etc.

http://www.e85.biz/

Ich hoffe, damit ist Dir geholfen.

Schönes Wochenende noch
angradosreis
 
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Beitragvon HRBR » Mo 16. Okt 2006, 11:17

Auszug aus der Website: <www.upperpro.com> wo diese Materie verfügbar sein wird:
• umzug nach brasilien
Dies ist ein wichtiges Kapitel. Insbesonders wenn Sie glauben oder durch Dritte überzeugt wurden, daß Ihr Umzugsgut auch einen PKW beinhaltet muß. Im Folgenden Informationen bzgl. Umzügen nach Brasilien. Bitte beachten Sie, daß Umzugsgut nach brasilianischer, technischer Nomenklatur als unbegleitetes Gepäck (bras. bagagem desacompanhada) deklariert wird.

Die IN SRF n° 117, vom 06/10/1998 determiniert unter anderem:
Art.2º Der Inhalt dieser Instrução Normativa versteht sich wie folgt:
I – Gepäck: die neuen oder gebrauchten Güter die zum persönlichen Gebrauch des Reisenden bestimmt sind, in Vereinbarkeit mit der Verhältnismäßigkeit seiner Reise;
II – Begleitetes Gepäck: welches der Reisende mit sich führt in der gleichen Transportart wie er reist, wenn kein Warenbegleitschein vorliegt
III – Unbegleitetes Gepäck: welches im Lande eintrifft oder ausgeführt wird, wo ein Warenbegleitschein oder entsprechendes Dokument vorliegt;
Einzelparagraph. Miteingeschlossen in die persönlichen, bzw. zum persönlichen Gebrauch bestimmte Güter sind auch solche, die zur beruflichen Ausübung des Reisenden dienen, wie auch häusliche Artikel.

Art.3° Ausgeschlossen von dem Begriff Gepäck sind:
I – Güter, die auf Grund von Quantität, Herkunft oder Vielfalt einen Import oder Export mit geschäftlichen oder industriellem Zweck darstellen.
II- Automobile, Motoräder, Mopeds, Fahrräder mit Motor, Wohnwagen und weitere Erdfahrzeuge;
III – Flugzeuge;
IV – Wasserfahrzeuge jeglicher Art, Jetskis und Ähnliches, sowie Motore für Wasserfahrzeuge
V – Zigaretten und Getränke brasilianischer Fabrikation, die für den ausschließlichen Verkauf im Ausland bestimmt sind;
VI – Alkoholische Getränke, Tabak und daraus hergestellte Ersatzstoffe, wenn es sich um Reisende mit weniger als achtzehn Jahre handelt;
VII – In der zollfreien Zone vom Reisenden erworbene Güter, anläßlich seiner Ankunft im Lande.

Art.9º Der Brasilianer und der Ausländer, im Besitz des von der Bundespolizei (Departamento de Polícia Federal) ausgestellten Ausländerausweises (Cédula de Identidade de Estrangeiro), die eine Zeispanne von länger als einem Jahr im Ausland verbracht haben und die nun definitiv zurück-kommen, haben Anrecht auf:
I – die gleiche, im Artikel 60 vorgesehene Behandlung im Bezug auf sich im begleitetem Gepäck befindlichen Güter;
II – auf Steuerbefreiung für folgende gebrauchte Güter, die als unbegleitetes Gepäck gebracht wurden:
a) Bekleidung und andere Kleidungsartikel, Higiene- und Toilettenartikel und Schuhwerk zum persönlichen Gebrauch des Reisenden;
b) Möbel und andere häusliche Güter;
c) Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Instrumente die für die Ausübung seines Berufes, Kunst oder Handwerk, notwendig sind;
d) Von ihm gefertigte Werke.
§1º Die gewährte Befreiung bezieht sich auf Abschnitt II, auch wenn die Güter noch im begleitetem Gepäck gebracht werden
§2º Die Zeitspanne des Verbleibs im Ausland und die Ausübung der beruflichen Tätigkeit müssen bei der Zollbehörde, die rechtliche Befugnis über den Ort des Versands der Güter hat, nachgewiesen werden.
Angestellte des brasilianischen Auslandsdienstes und Einwanderer
Art.10. Das im vorhergehenden Artikel Beschriebene bezieht sich auf
II - Einwanderer, der ins Land kommt um dort zu wohnen.
§4º In der im vorangegangenem Paragrafen vorgesehenen Annahme, müssen die Güter innerhalb von drei Monaten vor, oder sechs Monate nach dem Datum der tatsächlichen Versetzung erfolgen, wobei der Versand des Umzugsguts über den legalen Bevollmächtigten des Angestellten veranlaßt werden kann.
§5° dreht es sich um einen Einwanderer, muß der Beweis dieses Zustandes mittels der Vorlage des Visums (visto permanente) erfolgen.

Wir haben in der Mehrzahl Einwanderer kennengelernt, die sich auf unverantwortliche, unwahre Informa-tionen von schon lange in Brasilien lebenden Landsleuten verlassen haben und unbedingt PKWs mitbringen wollten (ohne die saftige Importsteuer zu bezahlen). Resultat: In einem Falle verrotten nach 8 Jahren im Hafen von Mucurípe ein Mercedes Jeep und eine betagte Harley-Davidson von 1980.
Es spielt dabei keine Rolle, ob das Gut neu oder gebraucht ist. In der Portaria 008/1991, Art. 27 heißt es: Das importieren von gebrauchten Konsumgüter ist nicht erlaubt (Não será autorizada a importação de bens de consumo usados.). Diese Materie bezieht sich immer auf die importsteuerfreie Einfuhr.

Falls Ihnen trotzdem jemand erzählt, daß gehe mit entsprechender Erfahrung diesbzgl., Beziehungen und Tricks, dann sollten Sie mit diesem Herren einen Vertrag machen, wo Sie ihm die Verantwortung für den Import des Fahrzeuges übertragen (Natürlich will er und soll er dafur vergütet werden.). Bei einem Mißerfolg, muß er Ihnen Ihr Geld (bzw. Rückführungskosten, falls das noch geht) erstatten und eine entsprechende Entschädigung zahlen. Dann werden Sie sehen, wie blitzschnell der Rückzug angetreten wird.
Die brasilianischen Zollbeamte sind knallhart. Wenn Sie viel Stress und Ärger lieben, und noch zusätzlich Geld zum Fenster raus werfen wollen – dann importieren Sie eben mit Ihrem Umzug einen potenten Sport- oder Geländewagen.
Aber manchmal hat das auch geklappt! Nur für den Preis was das alles gekostet hat, können Sie den auch hier kaufen – um dann nicht schneller als 40 Stundenkilometer zu fahren, aus Angst Ihr teurer Schlitten fällt in ein Schlagloch.

Weitere Informationen:
• SRF - IN 117/1998
• Decreto 4.543/2002
• Portaria DECEX 8/1991
• SRF - Viajante que permanece no exterior por período superior a um ano e retorna em caráter
permanente
http://www.receita.fazenda.gov.br/aduan ... er1Ano.htm
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Beitragvon HRBR » Di 17. Okt 2006, 16:58

Nachtrag zu obigem Thema. Zusatz, aus der site: http://www.upperpro.com> FAQs -> Umzug nach Brasilien:

Anfallende Zollkosten beim PKW-Import
Abschließend zu diesem Thema, der Komplettheit halber und damit Sie eine Dimension von den auf Sie eventuell zukommenden Kosten bekommen, ein Beispiel der anfallenden Importkosten für einen neuen PKW (Gebrauchte – siehe oben – sind verboten!), bei z.B. einem Hubraum zwischen 1500 und 3000 ccm ist die/der
Zolltarif-Nr 8703 2310 (NCM)
Importzoll: 35 % (I.I.)
Mehrwertsteuer: 25 % (IPI)
Warenwertsteuer: 17 % (ICMS)
Sozialabgabe 2 % (PIS)
Sozialgebühr 9,6% (Cofins)
Diese Zölle, Steuern und Gebühren werden akkumuliert über den cif-Preis des Fahrzeuges berechnet, d.h. ein PKW der € 20.000,00 neu kostet, kostet Sie bei der Einfuhr gut und gerne nochmal den Neukaufpreis. Haben Sie jetzt immer noch Lust?
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Beitragvon Gregor » Di 17. Okt 2006, 17:11

HRBR hat geschrieben: Haben Sie jetzt immer noch Lust?


Lust auf - mehr?
Es ging hier um den Export aus Brasilien.
Hat mich auch verwirrt, wurde aber mittlerweile im Thread schon 3 mal richtiggestellt... 8)
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Beitragvon Severino » Mi 18. Okt 2006, 11:16

Es ging hier um den Export aus Brasilien.

Das macht ja wohl auch keinen Sinn. Denn jedes Land hat seine eigenen Vorschriften. In der Schweiz kann man nur Fahrzeuge einführen und zulassen, die eine sogenannte Typprüfung haben. Gibt es die für dieses Modell nicht, kann man eine Einzelabnahme machen. Kostenpunkt ca. 20.000 CHF.
In Deutschland wird der TÜV darüber entscheiden, ob ein Fahrzeug zugelassen wird. Rechnet man dann alle Kosten zusammen, so macht das sicher keinen Sinn.
Ausserdem wer will schon einen alten Fusca für 50.000 € kaufen? Für 10.000 € kriegst Du vielleicht ein Auto, dass Du dann in den Garten stellen kannst.
Gab da Mal einen Bericht über eine deutsche Firma, die VW-Busse aus Brasilien importierte. Die haben auch aufgegeben...
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Beitragvon Gregor » Mi 18. Okt 2006, 11:24

Ausserdem wer will schon einen alten Fusca für 50.000 € kaufen?


Da gibts einige Leute! Ich hab hier schon einige alte Käfer gesehen, alles Originalteile, in sehr gutem Zustand. Würde mich nicht wundern, wenn die in D zu einem derartigen Preis über die Theke gehen. :wink:
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Beitragvon Severino » Mi 18. Okt 2006, 12:20

Oi Gregor
wieviele Fuscas darf ich Dir nach Natal bringen?
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Beitragvon Gregor » Mi 18. Okt 2006, 15:16

Severino hat geschrieben:Oi Gregor
wieviele Fuscas darf ich Dir nach Natal bringen?


Eine Frage des Preises.
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Beitragvon MULA » Mi 18. Okt 2006, 15:29

Gregor hat geschrieben:
Ausserdem wer will schon einen alten Fusca für 50.000 € kaufen?


Da gibts einige Leute! Ich hab hier schon einige alte Käfer gesehen, alles Originalteile, in sehr gutem Zustand. Würde mich nicht wundern, wenn die in D zu einem derartigen Preis über die Theke gehen. :wink:


Aber garantiert nicht für ´nen Fusca "MADE IN BRAZIL" :!: Sonder eher für ´nen Original Käfer "MADE IN GERMANY :!:

:twisted:
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