Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon bruzundanga » Mo 15. Okt 2007, 18:48

Abegesehen von der Tatsache, dass natürlich der Käufer (indirekt) die Maklerkommision mitbezahlt (wofür er aber direkt eine Leistung bekommt), stimme ich dem FFE zu.



Abraços
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon 007 » Mo 15. Okt 2007, 23:05

severino hat geschrieben:
Die Creci-Nummer ist quasi die Registrierung des Immobilienhändlers.

Hmod---bitte die zitatfunktion richtig benutzen


Nix da quasi........... es ist D I E Registrierungsnummer bei einer der 25 CRECI'S in Brasilien.


Nüt für unguet severino.

abraço


James
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon xo » Di 16. Okt 2007, 14:10

Wenn ich das durchlese, kann ich nur sagen: "Es ist alles sehr kompliziert...."

;-)
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon chegei » Di 16. Okt 2007, 14:21

007 hat geschrieben:
severino hat geschrieben:
Die Creci-Nummer ist quasi die Registrierung des Immobilienhändlers.

Hmod---bitte die zitatfunktion richtig benutzen


Nix da quasi........... es ist D I E Registrierungsnummer bei einer der 25 CRECI'S in Brasilien.





James


und?
was soll das aussagen?
der immohändler kann seine zu handelnden immobilien mit nummern bis zum geht nicht mehr bezeichnen oder auch nicht,was hat das bitteschön mit einer registrierung bei den behörden zu tun?
grundstück(egal ob klein oder gross) ist dann legal wenn´s eine matricula(nummer) hat die beim jeweiligen für grundbucheintragungen zugelassenen cartorio registriert ist(jedes municipio hat speziell(e) cartorio(s) für das (vergleichbar grundbuchamt)
mit matricula kann man zertifikate von incra,inss,união und wie sie alle heissen anfordern und dann sieht man ganz genau ob´s schulden hat,ob´s legal ist,usw.
abraço
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon 007 » Di 16. Okt 2007, 15:29

chegei hat geschrieben:
007 hat geschrieben:
severino hat geschrieben:
Die Creci-Nummer ist quasi die Registrierung des Immobilienhändlers.

Hmod---bitte die zitatfunktion richtig benutzen


Nix da quasi........... es ist D I E Registrierungsnummer bei einer der 25 CRECI'S in Brasilien.





James


und?
was soll das aussagen?
der immohändler kann seine zu handelnden immobilien mit nummern bis zum geht nicht mehr bezeichnen oder auch nicht,was hat das bitteschön mit einer registrierung bei den behörden zu tun?
grundstück(egal ob klein oder gross) ist dann legal wenn´s eine matricula(nummer) hat die beim jeweiligen für grundbucheintragungen zugelassenen cartorio registriert ist(jedes municipio hat speziell(e) cartorio(s) für das (vergleichbar grundbuchamt)
mit matricula kann man zertifikate von incra,inss,união und wie sie alle heissen anfordern und dann sieht man ganz genau ob´s schulden hat,ob´s legal ist,usw.
abraço




Chegei, bitte lass die Finger davon wenn Du keine Ahnung hast. Deine 20-jährige Anwesenheit in Brasilien qualifiziert Dich nicht um so einen "Durcheinander" zu schreiben, das in keinem Bezug zu meiner Antwort an Severino steht. Oder hast Du etwa den TTI Kurs absolviert ?

Du bringst ja nur Kraut und Rüben durcheinander....... und Schuster bleib bei deinen Leisten.


abraço


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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon chegei » Di 16. Okt 2007, 15:49

007 hat geschrieben:

Chegei, bitte lass die Finger davon wenn Du keine Ahnung hast. Deine 20-jährige Anwesenheit in Brasilien qualifiziert Dich nicht um so einen "Durcheinander" zu schreiben, das in keinem Bezug zu meiner Antwort an Severino steht. Oder hast Du etwa den TTI Kurs absolviert ?

Du bringst ja nur Kraut und Rüben durcheinander....... und Schuster bleib bei deinen Leisten.


abraço


James


bitte,lieber james,erklär´s mir
ging´s hier nicht um rechtliche fragen zu landbesitz?
vielleicht gings um interne registrierungsnummern der immobilienvereinigung?
na gut,dann halt ich mich raus,will ja nicht in creci nummern investieren sondern in land
hab ich was falsch verstanden???
bitte klärt mich auf!!!
danke
grande abraço
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon Severino » Di 16. Okt 2007, 15:52

Und wieder geht es durcheinander....

Die Creci ist definitiv die Registrierungsnummer für eine Immobilienfirma. (nicht nur quasi, wie ich salopp schrieb und was 007 ja bereits korrigiert hat. Danke)

Weiterhin gilt zu unterscheiden zwischen loteamento bzw. condominio - wo es eine offizielle Genehmigungsnummer gibt, die in solchen Fällen auch bekanntgegeben werden muss. Dabei geht es um die Aufteilung eines Grundstücks in einzelne Parzellen. Man kann nicht einfach so ein grosses Stück Land aufteilen und als kleinere Grundstücke verkaufen. Dazu gibt es diese offizielle Nummer, anhand derer man überprüfen kann, ob die Aufteilung überhaupt genehmigt wurde. Schliesslich muss die Stadt ja Strassen planen. Wasseranschluss, Stromleitungen, Strassenbeleuchtung und nicht zuletzt Müllabfuhr gehören auch organisiert.

Dann gibt es natürlich noch den Wiederverkauf einer Immobilie. Sei es über einen Immobilienhändler oder von privat. Bei einer solchen Immobilie zählt dann die Matrikelnummer über die sie eindeutig identifizierbar ist. Diese Matricula gibt es erst, wenn das loteamento abgeschlossen ist und die einzelnen Parzellen aufgeteilt wurden. (Sonst kann man ja auch keinen Besitzer eintragen)

Nach der Matricula kommt dann die habita-se, die bescheinigt, dass ein Haus offiziell registriert ist. Viele Häuser in Brasilien sind eben nur als Grundstück deklariert. Erst mit der habita-se ist ein Haus offiziell genehmigt. Hat man die nicht, könnte die Stadt prinzipiell den Abriss verlangen, weil z.B. die Statik nicht geprüft wurde, oder andere Vorschriften nicht beachtet wurden. Auch die Gehwege muss in Brasilien der Grundstücksbesitzer machen. Tut er das lange Zeit nicht, macht es irgendwann die Stadt und schickt eine gesalzene Rechnung. Schwieriger wird es beim Abwasser. Viele Gegenden in Brasilien sind gar nicht an ein Abwassersystem angeschlossen - trotzdem wird es dann Mal kommen und da sollte man alles richtig gemacht haben. Die letzte Änderung betraf die Vorschrift bezüglich Erdung und FI-Schutzschalter, die es nun für Neubauten zu beachten gilt.

Folgende Dokumente, bzw. Schritte sollte man für einen professionellen Imobilienerwerb beachten:
- Certidões Negativas dos Cartórios de Protestos dos últimos cinco anos
- Certidões Negativas dos Distribuidores Cíveis referentes aos últimos dez anos
- Certidões Negativas da Justiça Federal, no período de dez anos
- Certidão Negativa de Tributos Municipais
- Certidão Vintenária atualizada do imóvel no registro nos últimos 20 anos
- Conferir o habite-se e se a contribuição do INSS da obra foi recolhida
- Quitação das taxas de condomínio
- Consultar junto as empresas de fornecimento de energia e água se há débitos no imóvel, e se existe parcelamento de débitos
(Quelle: Ein mir persönlich bekannter Immobilienmakler in Goías)

Damit schliesst man dann auch aus, dass die Immobilie eventuell in ein offenes Verfahren verwickelt ist (Erbansprüche, Steuerfragen, Straftaten, usw)
Ein beliebter Trick sind auch Ratenzahlungen des Vorbesitzers bei Strom und Wasser. Oder offene IPTU....

Bleibt als Fazit: Ein Immobilienerwerb in Brasilien hat viele Stolpersteine. Wer die nicht kennt, zahlt früher oder später Lehrgeld.
paz e amor
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon chegei » Di 16. Okt 2007, 16:05

Severino hat geschrieben:Und wieder geht es durcheinander....

Die Creci ist definitiv die Registrierungsnummer für eine Immobilienfirma. (nicht nur quasi, wie ich salopp schrieb und was 007 ja bereits korrigiert hat. Danke)

Weiterhin gilt zu unterscheiden zwischen loteamento bzw. condominio - wo es eine offizielle Genehmigungsnummer gibt, die in solchen Fällen auch bekanntgegeben werden muss. Dabei geht es um die Aufteilung eines Grundstücks in einzelne Parzellen. Man kann nicht einfach so ein grosses Stück Land aufteilen und als kleinere Grundstücke verkaufen. Dazu gibt es diese offizielle Nummer, anhand derer man überprüfen kann, ob die Aufteilung überhaupt genehmigt wurde. Schliesslich muss die Stadt ja Strassen planen. Wasseranschluss, Stromleitungen, Strassenbeleuchtung und nicht zuletzt Müllabfuhr gehören auch organisiert.

Dann gibt es natürlich noch den Wiederverkauf einer Immobilie. Sei es über einen Immobilienhändler oder von privat. Bei einer solchen Immobilie zählt dann die Matrikelnummer über die sie eindeutig identifizierbar ist. Diese Matricula gibt es erst, wenn das loteamento abgeschlossen ist und die einzelnen Parzellen aufgeteilt wurden. (Sonst kann man ja auch keinen Besitzer eintragen)

Nach der Matricula kommt dann die habita-se, die bescheinigt, dass ein Haus offiziell registriert ist. Viele Häuser in Brasilien sind eben nur als Grundstück deklariert. Erst mit der habita-se ist ein Haus offiziell genehmigt. Hat man die nicht, könnte die Stadt prinzipiell den Abriss verlangen, weil z.B. die Statik nicht geprüft wurde, oder andere Vorschriften nicht beachtet wurden. Auch die Gehwege muss in Brasilien der Grundstücksbesitzer machen. Tut er das lange Zeit nicht, macht es irgendwann die Stadt und schickt eine gesalzene Rechnung. Schwieriger wird es beim Abwasser. Viele Gegenden in Brasilien sind gar nicht an ein Abwassersystem angeschlossen - trotzdem wird es dann Mal kommen und da sollte man alles richtig gemacht haben. Die letzte Änderung betraf die Vorschrift bezüglich Erdung und FI-Schutzschalter, die es nun für Neubauten zu beachten gilt.

Folgende Dokumente, bzw. Schritte sollte man für einen professionellen Imobilienerwerb beachten:
- Certidões Negativas dos Cartórios de Protestos dos últimos cinco anos
- Certidões Negativas dos Distribuidores Cíveis referentes aos últimos dez anos
- Certidões Negativas da Justiça Federal, no período de dez anos
- Certidão Negativa de Tributos Municipais
- Certidão Vintenária atualizada do imóvel no registro nos últimos 20 anos
- Conferir o habite-se e se a contribuição do INSS da obra foi recolhida
- Quitação das taxas de condomínio
- Consultar junto as empresas de fornecimento de energia e água se há débitos no imóvel, e se existe parcelamento de débitos
(Quelle: Ein mir persönlich bekannter Immobilienmakler in Goías)

Damit schliesst man dann auch aus, dass die Immobilie eventuell in ein offenes Verfahren verwickelt ist (Erbansprüche, Steuerfragen, Straftaten, usw)
Ein beliebter Trick sind auch Ratenzahlungen des Vorbesitzers bei Strom und Wasser. Oder offene IPTU....

Bleibt als Fazit: Ein Immobilienerwerb in Brasilien hat viele Stolpersteine. Wer die nicht kennt, zahlt früher oder später Lehrgeld.


bravo,severino,ganz genauso sieht´s aus!!!
und nur wenn ein grundstück eine matricula hat dann ist es rechtlich ok und eingetragen,das gilt auch für fazendas,inseln und was der teufel auch immer
abraço
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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon 007 » Di 16. Okt 2007, 16:41

So ist es Severino. Wichtig also die Escritura und die Registernummer.
Zudem, wie Du richtig bemerkt hast, bei einer "Seminova" Immobilie die Wasser,- Licht- und die IPTU-Rechnungen beachten und bei einer Wohnung oder Haus in einem Condominio auch noch das Condominiobezahlung.

Wenn das Condominio nicht bezahlt wurde vom Vorbesitzer und der Verkauf und die Escritura und die Grundbucheintragung trotzdem gemacht wurde, muss der neue Besitzer die alten Schulden übernehmen. Er ist dann im Besitz der "Posse" und ist verantwortlich für alle Ausstände mit dem Condominio.

Sorry, hat zwar mit Fazendas und Brachland wenig zu tun, ging aber in einem Aufwisch.
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen in der Zukunft.


abraço

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Re: Fazendas Brachland und die wahren Grundstückspreise in BR

Beitragvon chegei » Di 16. Okt 2007, 16:45

007 hat geschrieben:So ist es Severino. Wichtig also die Escritura und die Registernummer.
Zudem, wie Du richtig bemerkt hast, bei einer "Seminova" Immobilie die Wasser,- Licht- und die
IPTU-Rechnungen beachten und bei einer Wohnung oder Haus in einem Condominio auch noch das Condominiobezahlung.

Wenn das Condominio nicht bezahlt wurde vom Vorbesitzer und der Verkauf und die Escritura und die Grundbucheintragung trotzdem gemacht wurde, muss der neue Besitzer die alten Schulden übernehmen. Er ist dann im Besitz der "Posse" und ist verantwortlich für alle Ausstände mit dem Condominio


abraço

James


na also,geht doch
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