Wacker Tirol könnte nun doch noch den ersehnten dritten Stürmer bekommen.
Emidio-Dodo Wellington (r.) hinterließ im Training einen guten Eindruck.
Bild: Murauer
Der Transfermarkt schloss vor einer Woche seine Türen. Wacker schien ohne Verstärkung in die Rückrunde der Bundesliga zu gehen.
Bis plötzlich Emidio-Dodo Wellington bei den Grün-Schwarzen anklopfte. „Er wurde uns am letzten Tag der Übertrittszeit angeboten.
Die Katze im Sack wollten wir aber nicht verpflichten“, erzählt Sportmanager Christian Ablinger. Die Chance, den 24-jährigen Brasilianer ins Tivoli zu holen, ist dadurch aber nicht verwirkt. Der Stürmer besitzt nämlich keinen Vertrag, könnte auch jetzt noch verpflichtet werden. „Es hat sich eine Tür aufgetan.“
Seit Dienstag trainiert Wellington bei Wacker mit. Nach dem Freundschaftsspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Red-Zac-Ligist Austria Lustenau soll eine Entscheidung fallen.
„Das Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir schon geprüft. Er passt in unser Konzept“, sieht Ablinger in finanzieller Hinsicht kein Problem. Und auch am Platz zeigte der Brasilianer schon seine Stärken.
Trainer Straka angetan
Schnörkellos knallt er das Leder in die Maschen. An Fußball-Samba vom Zuckerhut erinnert seine Spielweise nicht. Trainer Frantisek Straka zeigt sich nach den ersten Auftritten recht angetan vom 24-Jährigen. „Die ersten Eindrücke waren positiv. Er könnte uns weiterhelfen.“
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