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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 09:37 
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Und für Freunde ists sowiso gratis. Und es gibt doch sooo viele Freunde..
Genau das darfst Du nie anfangen. Bei mir ist es bei Freunden und vor allem bei Familienangehörigen eben genau nicht so. Da sind sie dann zwar manchmal etwas erstaunt, aber was solls. Wichtig ist jedoch, dass der Partner da mitzieht.
Einer meiner Schwager dachte auch, dass er ja jetzt nicht mehr morgens aufstehen muss und hat so seinen Job bei den Elektrizitätswerken verloren. Gesagt hat er nichts. Zog dann durch die Bars und liess anschreiben.
Danach kam er zum Betteln vorbei. Ich gab ihm nichts. Es hätte genug Arbeit gehabt, aber danach hatte er ja nicht gefragt.....
Und "Freunde" in Brasilien, die alles gratis wollen - auf die können wir verzichten....
Steht glaub ich in der Bibel: Lerne Ihnen das Fischen aber gib Ihnen nicht die Fische..... auch wenn "der Brasilianer" prinzipiell lieber den Fisch hätte...



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 10:32 
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@prisquita

Hab' das gleiche Problem wie du und die Frau will/wollte nicht nach Europa - dabei bemerkt Sie garnicht, daß wir in Brasilien höchstens 'nen paar Stunden am Tag füreinander Zeit haben.

ZEIT ist auch das Zauberwort, wieso inzwischen viele andere Kollegen von mir wieder aus Brasilien zurück nach Europa/USA/Japan sind - das oben mit dem Firmenurlaub war ja nur ein kleines Beispiel - es gibt noch viel mehr "Zeitfresser" in Brasilien - aber leben, "nur um älter" zu werden, ist wirklich nicht mein Ziel, möchte was erleben und die Welt geniesen wärend ich lebe und nicht den fehlenden Schrauben meines Schrankes wochenlang hinterher rennen oder mich monatelang mit meiner Versicherungsrückzahlung beschäftigen müssen :wink:

Es nützt mir auch wenig, wenn ich vom Balkon aus das Meer sehen kann, wenn ich nur ab 22.00h an den Strand kann, weil mal wieder das Internet nicht geht, der Aufzug nicht fährt, die Eingangstür klemmt, der Kühlschrank nicht kühlt oder sonst was banales....dann doch lieber 4 Wochen nen Hotel mit ner Rezeption, wo man einfach sagt, daß die Tür klemmt und DIE haben dann die Rennerei :lol:

Klar will er/sie nicht nach Europa - Brasilianer, die in Ihrer Heimat schon ein anständiges Leben führen drängt es noch weniger ins Ausland als bspw. Europäer - zumal auch noch die vielen Fragezeichen und Risiken dazu kommen - das ist schon verständlich.

...von deinen Ausführungen schließe ich, daß es sich ja nicht um jemanden handelt, dem du auch noch den Flug blechen mußt, da er sich den nicht leisten kann, oder ? :wink:

Versuch' doch mal die Karten neu zu mischen und eine gemeinsame Basis anzubieten, die für keine von beiden Seiten einen "Heimvorteil" bietet ?? - - - am besten sich noch vor Ort alles ein bischen ansehen - - ....seit ich das gemacht habe, haben wir eigentlich kaum noch Diskussionen über Brasilien/Deutschland und Sie kann sich inzwischen vorstellen auch in Frankreich oder den Emiraten zu leben (ihr heimlicher Favorit ist übrigens Wien - in die Stadt hat Sie sich verliebt :wink: ) - - - Sie hat halt sehr schnell gemerkt, wie es ist, wenn man einfach mal morgens schnell anruft und sagt "Chef, ich komm heute nicht" und wieder weiterkuschelt oder mal spontan für nen verlängertes Wochenende nen romatischen Trip nach Paris macht und dafür nen paar Überstunden ausgeben kann oder einfach abends noch für einige Stunden in ein Wellenbad oder im Zoo spazieren - all diese Dinge kann/könnte ich mit ihr in Brasilien höchstens am Wochenende machen, denn ansonsten fehlt die ZEIT !

Ich wundere mich heute selbst über mich, daß mir nie aufgefallen ist, wie konfortabel das Leben doch in Europa sein kann :lol:

Denke, dein Freund muß nur noch auf das richtige Gleis gebracht werden, die Weichen dazu kannst ja du stellen...

(....allerdings kann es ja auch noch "Andere" Gründe geben wieso man(n) nicht aus BR weg will - schließlich lebt man in einem Männerparadies und muß eigentlich nie allein sein, wenn man nicht will - das wär wohl der einzige Grund, zu bleiben....)


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 11:21 
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[quote="Gunni"]

Klar will er/sie nicht nach Europa - Brasilianer, die in Ihrer Heimat schon ein anständiges Leben führen drängt es noch weniger ins Ausland als bspw. Europäer - zumal auch noch die vielen Fragezeichen und Risiken dazu kommen - das ist schon verständlich.

Das ist es ja. Ich verstehe es nicht. So ein feudales Leben hat er dort ja gar nicht. Das einzige was ihm wirklich lieb und teuer ist, ist sein 3-jähriger Sohn. (Ich sage dir, der ist zum Fressen süss und ich würd ihn gleich adoptieren.) Ich denke er ist im völligen Zwiespalt. Kommt er in die CH, muss er seinen Sohn dort lassen. Bleibt er in BRA, ist er weit weg von mir.

...von deinen Ausführungen schließe ich, daß es sich ja nicht um jemanden handelt, dem du auch noch den Flug blechen mußt, da er sich den nicht leisten kann, oder ? :wink:

Denkst du. Lies mal meinen vorherigen, langen Eintrag. Er ist ärmer als unsere Kirchenäuse... leider. Dabei wollte ich doch einen Reichen!! :lol:

.... und Sie kann sich inzwischen vorstellen auch in Frankreich oder den Emiraten zu leben (ihr heimlicher Favorit ist übrigens Wien - in die Stadt hat Sie sich verliebt :wink: ) - -


Ich kann's mir nur in Mexico vorstellen. Ich war oft und auch für länger dort. In keinem anderen Land fühle ich mich so zuhause wie am Golf von Mexico. Und er versteht ja Spanisch sehr gut. Würde das ganze also vereinfachen....


Ich wundere mich heute selbst über mich, daß mir nie aufgefallen ist, wie konfortabel das Leben doch in Europa sein kann :lol:

Das merke ich immer wieder, wenn ich aus BRA komme. Vorallem wenns wochenlang geregnet hat. Ich nicht mobil war. Der Strand und Shopping (weit) entfernt. Seine Verwandten mal wieder das Haus besetzen. Kein Internet weit und breit. Die Kleider Tage brauchen um zu trocknen. Jeden Tag Reis und Bohnen (mag ich zwar echt gern). Kaum Rückzugsmöglichkeiten für Zweisamkeiten (es lebe das Motel). ... Hey Leute, wir habens 1A in Europa!!

Denke, dein Freund muß nur noch auf das richtige Gleis gebracht werden, die Weichen dazu kannst ja du stellen...

Mit Heirat. Und alles ist (vorerst) in Butter.

[i](....allerdings kann es ja auch noch "Andere" Gründe geben wieso man(n) nicht aus BR weg will - schließlich lebt man in einem Männerparadies und muß eigentlich nie allein sein, wenn man nicht will - das wär wohl der einzige Grund, zu bleiben....)[/


Ich wiederhole mich, gewisse Frauen sind überall zu haben. :evil:

Wie löst ihr nun eigentlich das Problem? Ihr seid ja scheinbar auch nicht verheiratet, oder?


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 14:09 
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@prisquita

Das mit dem Kind ist natürlich ein Problem - und ohne Einverständnis der Mutter wird er da wohl schlechte Karten haben, damit durch die Welt zu ziehen - hmmm....

Kann dir natürlich schlecht sagen, was du machen mußt - ...und mit Kind kommt auch ein unbekannter Faktor ins Spiel.

Wir haben uns drauf geeinigt, mindestens ein Jahr kontinuierlich zusammenzuleben und wenn das funktionieren sollte wohl zu heiraten :wink: - zusammen sind wir schon lange - aber selbst in Brasilien leben wir noch 2000km auseinander, gehen unseren Jobs nach und eine Urlaubs- oder Wochenendbeziehung ist halt was anderes, als wir beide dauerhaft wollen, nur kennen wir die andere Seite noch nicht wirklich.....daher der Wunsch nach dem zusammenleben VOR der Heirat.

Das ganze wollen wir auch NICHT in Brasilien durchziehen und die Wohnungen/Hausstände vorübergehend in Brasilien mal bestehen lassen. - Wir haben uns in Europa häufiger im Jahr gesehen als in Brasilien (siehe das Argument "Zeit") und gerade Zweisamkeit ist halt auch sehr wichtig, wenn es was werden soll - - Wo genau hängt aber auch von den Arbeitgebern ab, die uns sehr konstruktiv unterstützen (derzeit sind aber alles noch Verhandlungen).

Finanziell brauchen wir uns zum Glück weniger Sorgen machen und theoretisch könnte jeder für sich selbst sorgen.

Wenn ich's mal auf dich transformieren darf, dann würd' ich sagen, das vorherige Zusammenleben sollte fast schon Plicht sein - kenne einfach zuviele Mischehen, die geschieden wurden, weil genau DAS nicht gemacht wurde und man sich nur im Urlaub getroffen hat bzw. aus Visumsgründen gleich ne Heirat den ganzen Verlängerungen vorgezogen hat....die kulturellen Unterschiede sind oft so fein, daß diese sich erst über einen längeren Zeitraum bemerkbar machen....und dann bist du schon verheiratet und die Probleme sind noch komplizierter oder sogar unlösbar.

Denke, das ganze sollte für dich auch in der Schweiz machbar sein, sofern du für deinen "Schatz" die Verantwortung übernimmst und finanziell aufkommen kannst - denke, mit einem Bildungsaufenthalt sollte auch da ein Visum machbar sein.

Falls du beruflich auch einfach nach Mexiko kannst, wär das natürlich noch besser, da es kein "Heimspiel" für einen von beiden ist - ergo einige potentiellen Vorwürfe schon mal "neutralisiert" sind :wink:

Eines ist auch klar - beide müssen was zu tun haben (und wenn's bspw. nur Zeitungen austragen is' :wink: ) - - ...sonst hast du ganz schnell ein weiteres Problem am Hals - - nicht umsonst sagt man in Brasilien "Cabesa vazia é a officina do diabo" ("Ein leerer Kopf ist die Werkstatt des Teufels").

Wie gesagt - das große Fragezeichen wird wohl in deinem Fall das Kind deines Freundes sein und daher kann ich alles nur unter "Vorbehalt" schreiben.


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 15:10 
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Zitat:
Wie gesagt - das große Fragezeichen wird wohl in deinem Fall das Kind deines Freundes sein und daher kann ich alles nur unter "Vorbehalt" schreiben.
Würde ich aber nicht als Einzigen Punkt nennen. Vermutlich wird er in der Schweiz gar keine Arbeit finden, ausser vielleicht aushilfsweise auf dem Bau oder bei einer Reinigungsfirma. Das machen nämlich die verheirateten Brasilianer, die ich in Zürich kenne. Deutsch kann eigentlich keiner von denen. Trotz mehrerer Sprachkurse. Da die Frau dann arbeiten muss, um den Lebensunterhalt zu verdienen und er eben keine "sinnvolle" Beschäftigung hat - kommt der Frust. Da wird er Kontakt suchen zu seinesgleichen - und schon ist es vorbei. Denn leider ist es so, dass meist nur die Brasilianer nach Europa kommen, die zu Hause schon nichts taugen (von Ausnahmen mal abgesehen).



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Severino


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 19:28 
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[i].....Vermutlich wird er in der Schweiz gar keine Arbeit finden, ausser vielleicht aushilfsweise auf dem Bau oder bei einer Reinigungsfirma....

i]Komischerweise habe ich nie gezweifelt, dass er keine Arbeit findet. Vorausgesetzt natürlich, wir sind verheiratet. Eher habe ich bedenken, dass er nicht anständig Deutsch lernt. Nach drei Monaten Urlaub hier letzten Herbst konnte er ein paar Brocken und kleine Sätze DE. Er konnte sogar kurze Telefonate führen. Nicht genug für meinen Geschmack. Aber er hat Talent, nur war er zu faul zum lernen. Ich lerne Fremdsprachen sehr schnell u. habe deshalb ziemlich hohe Ansprüche. Ich finde nämlich, ohne Deutsch geht hier gar nix! Zudem denke ich, dass die Solidarität u. die Connections auf dem Land untereinander besser funktionieren als in einer Stadt (wie ZH).?? :?:

[i]....Denn leider ist es so, dass meist nur die Brasilianer nach Europa kommen, die zu Hause schon nichts taugen (von Ausnahmen mal abgesehen....[/i]

Nicht nur weil er mein Freund ist, muss ich dieses Statement vehement zurückweisen. Fairerweise hast du nicht vergessen, dass es Ausnahmen gibt. Ich kann spontan drei seiner Kollegen und Verwandten aus BRA aufzählen, die hier gute Jobs haben und täglich ihrer Arbeit nachgehen.

Seinen Sohn in der CH zu haben, kann ich/können wir glatt vergessen. Seine EX (21? und ziemlich dreist) würde dies niemals zulassen. :roll: :roll: :roll:

Er findet es übrigens foda, eine unabhängige Frau wie mich zu haben. (Vielleicht auch weil ich nicht auf den Mund gefallen bin?) Schliesslich sei er der Mann und müsse das Geld nach Hause bringen, und nicht die Frau. Zudem wäre ich gar nicht einverstanden, wenn ich den Lebensunterhalt bestreiten müsste, während er nur untätig zu Hause rumsitzt.

Er hat schon konkrete Vorstellungen, wie sein Leben hier ungefähr aussehen sollte. Eine sinnvolle Freitzeitbeschäftigung (nebst einer guten Arbeit) wäre dann, einem tollen Fussballclub beizutreten, am Besten nur mit Brasilianern (sagt er) nur mit Schweizern (sage ich) .......

Na ja, soweit isses ja noch nicht. :lol:
Alles Gute!


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BeitragVerfasst: 02 Mär 2007 09:44 
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Na da sieht es ja so aus als ob Dein Auserwählter zu der Gruppe der Ausnahmen gehört. Vielleicht sind das aber auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Obwohl in der Stadt geht jobmässig ohne die Beziehungen des Partners fast nichts....
Als Tipp rate ich Dir noch möglichst viel deutsch mit ihm zu reden. Das ist enorm wichtig, gerade da die Schweizer ja anders sprechen als sie schreiben und ein Brasilianer so eigentlich gleich zwei Fremdsprachen lernen muss... Deshalb wohl doch besser ein Fussballclub mit Schweizern.
P.S.: Auch ich kenne natürlich einige Brasilianer in der Schweiz, die was taugen. Hatte ich wohl etwas unglücklich formuliert.... Würde aber deren Anteil auf knapp 50% schätzen. Somit ist Ausnahme wohl der falsche Begriff.



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Severino


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BeitragVerfasst: 02 Mär 2007 11:58 
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Leider ist es schon so wie Severino sagt. Ich kenne genügend dieser Sorte...
Doch Ausnahmen bestätigen die Regel :lol:
Mein Mann ist erst seit 7 Monaten in der Schweiz, spricht aber schon gut deutsch. Er geht regelmässig zur Schule und lernt jeden Abend min. 2 Stunden für sich. Und er möchte dass ich ausschliesslich deutsch mit ihm spreche.
Kontakt mit seinen Landsleuten sucht er nicht, stattdessen hat er schon einige Freundschaften mit Schweizern geschlossen.
Es gibt genügend Leute in seiner Schule, die schon seit 15 Jahren in der Schweiz leben und kein Deutsch sprechen!! Diese sagen ihm, er könne auch arbeiten ohne Deutsch...da sehr viele Portugiesen und Italiener in der Schweiz leben. Er kann das allerdings überhaupt nicht verstehen. Er fragt sich warum diese Menschen in ein Land kommen, in dem sie nicht einmal die Landessprache lernen möchten!! Ist schon traurig heutzutage...doch leider denken sehr viele so!!


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BeitragVerfasst: 02 Mär 2007 18:35 
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Beiträge: 279
porschi hat geschrieben:
Leider ist es schon so wie Severino sagt. Ich kenne genügend dieser Sorte...
Doch Ausnahmen bestätigen die Regel :lol:
Mein Mann ist erst seit 7 Monaten in der Schweiz, spricht aber schon gut deutsch. Er geht regelmässig zur Schule und lernt jeden Abend min. 2 Stunden für sich. Und er möchte dass ich ausschliesslich deutsch mit ihm spreche.
Kontakt mit seinen Landsleuten sucht er nicht, stattdessen hat er schon einige Freundschaften mit Schweizern geschlossen.
Es gibt genügend Leute in seiner Schule, die schon seit 15 Jahren in der Schweiz leben und kein Deutsch sprechen!! Diese sagen ihm, er könne auch arbeiten ohne Deutsch...da sehr viele Portugiesen und Italiener in der Schweiz leben. Er kann das allerdings überhaupt nicht verstehen. Er fragt sich warum diese Menschen in ein Land kommen, in dem sie nicht einmal die Landessprache lernen möchten!! Ist schon traurig heutzutage...doch leider denken sehr viele so!!


Deutschland ist noch viel schlimmer! Dort gibt es mittlerweile Parallelgesellschaften.Es ist nicht mehr nötig die deutsche Sprache zu sprechen.


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BeitragVerfasst: 02 Mär 2007 21:00 
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JA, und zur brasilianischen Parallelwelt findest Du hier mehr Infos:
5897/brasilianische-und-quotdamen-und-quot/
Genau da endet es nämlich, wenn jemand die Sprache nicht lernen will. Für mich ist das immer ein sehr positives Zeichen, wenn jemand wirklich die Landessprache lernen will und sich von seinen Landsleuten fernhält.
Danke porschi, dass Du hier auch wieder Mal eine positive "Ausnahme" aufgezeigt hast. Zum Glück gibt es die eben auch.



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