Finanzierung eines Immobilienkaufs

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Cabecudo » Di 10. Mai 2016, 11:29

Hallo,

da der BRL seit sehr langer Zeit wieder „Spass macht“, überlegen ich und mein Frau uns ein Haus in Brasilien zu kaufen. Ich habe die Threads zu diesem Thema durchgeschaut, aber meistens eher Informationen über die rechtlichen Abläufe und nicht über den Finanzierungshintergrund gefunden.

Da wir nicht in Brasilien leben, wird eine Finanzierungsanfrage bei einer brasilianischen Bank eher als „heikel“ angesehen. Wichtig ist wohl, dass man von Beginn an ausreichend Eigenkapital als „entrada“ zur Verfügung haben sollte. Habt ihr hier Erfahrungen? Wieviele Prozent des Gesamtwertes sind empfehlenswert?

Desweiteren waere ich euch dankbar, wenn ihr eure Erfahrungen zu Banken mit mir teilen könntet (jetzt bin ich gespannt). Meine private Bank und Geschäftsbank in Vietnam ist HSBC, welche es ja auch in Brasilien gibt. Hat schon jemand mal eine Immobilienfinanzierung über HSBC abgeschlossen oder gibt es andere Banken, die sehr zu empfehlen sind bzw. sehr abzuraten?

Ich freue mich auf euer Feedback!

Lg
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Cabecudo » Fr 13. Mai 2016, 04:22

Na? Niemand hier mit Erfahrung???

Waere super, wenn ich hier etwas hören würde.

Liebe Gruesse
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon GatoBahia » Fr 13. Mai 2016, 08:31

Cabecudo hat geschrieben:Hallo,

. . .

Da wir nicht in Brasilien leben, wird eine Finanzierungsanfrage bei einer brasilianischen Bank eher als „heikel“ angesehen. Wichtig ist wohl, dass man von Beginn an ausreichend Eigenkapital als „entrada“ zur Verfügung haben sollte. Habt ihr hier Erfahrungen? Wieviele Prozent des Gesamtwertes sind empfehlenswert?

. . .

Ich freue mich auf euer Feedback!

Lg


Du schreibst es ja selber schon, ohne das du dauerhaft in Brasilien lebst wird dir dort keine Bank Geld leihen. Die nächste Frage wären die Sicherheiten. Und ein Haus kannst du nicht einfach so rumstehen lassen, er verursacht laufende Kosten :shock:

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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon angrense » Fr 13. Mai 2016, 09:33

die hsbc hat sich in 2015 aus brasilien zurück gezogen und das geschäft an die bradesco übergeben.
mit der finanzierung wirst du ohnehin probleme haben. sowohl in BR als auch aus dem ausland!

http://www.hsbc.com/news-and-insight/2015/hsbc-to-sell-brazil-business-to-bradesco
é deus quem aponta a estrela que tem que brilhar
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Ararenser » Fr 13. Mai 2016, 22:22

angrense hat geschrieben:die hsbc hat sich in 2015 aus brasilien zurück gezogen und das geschäft an die bradesco übergeben.
mit der finanzierung wirst du ohnehin probleme haben. sowohl in BR als auch aus dem ausland!

http://www.hsbc.com/news-and-insight/2015/hsbc-to-sell-brazil-business-to-bradesco


Also bei uns in Araras gibt es nach wie vor HSBC (meine Frau hat ein Konto dort), sowie die Bradesco.
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Takeo » Mo 16. Mai 2016, 02:19

HSBC ist schon in Ordnung.

Es lohnt sich etwa 80% als Entrada und 20% zu finanzieren. 50/50 finde ich eigentlich zu teuer... aber das hängt natürlich von der jeweiligen Finanzlage eines jeden ab, und wieviel er bereit ist Zinsen zu zahlen. Drauf achten ob die Finanzierung in gleichbleibenden oder in angepassten Raten abbezahlt wird. Ich finde gleichbleibende Raten vorteilhafter, bei 20% Finanzierung kann man aber auch angepasste Raten angehen, kommt auf die Laufzeit an, und ob Du Raten bei Liquidität vorher abzahlen kannst.

Soll ich Dir ein Haus besorgen? meine Frau ist Immobilienmaklerin! Ich könnte Dir eins vermitteln in Ubatuba/SP am Strand... kostet allerdings glaube ich über 'ne Million R$... aber wir fänden auch billigeres für Euch!
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Cabecudo » Mo 16. Mai 2016, 13:13

80% Entrada??? Das hatte ich mir andersrum vorgestellt...

Meine Frau und ich wollen in den nächsten Jahren nach Brasilien zurück-wandern... Da der Kurz gerade gut steht, dachte ich, man könnte sich jetzt schon einmal auf die Suche einer Immobilie machen, 20-30% anzahlen, das Haus/ die Wohnung waere die Sicherheit...

Danke fuer das Feedback, wird wohl erst einmal nichts #-o
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Saelzer » Mo 16. Mai 2016, 14:47

Cabecudo hat geschrieben:80% Entrada??? Das hatte ich mir andersrum vorgestellt...

Meine Frau und ich wollen in den nächsten Jahren nach Brasilien zurück-wandern... Da der Kurz gerade gut steht, dachte ich, man könnte sich jetzt schon einmal auf die Suche einer Immobilie machen, 20-30% anzahlen, das Haus/ die Wohnung waere die Sicherheit...

Danke fuer das Feedback, wird wohl erst einmal nichts #-o
Wenn Du hier ein wenig spielst, dann verlierst Du wahrscheinlich noch schneller die Lust: https://www42.bb.com.br/portalbb/cim/creditoimobiliario/simular,802,2250,2250.bbx

Für mich als Ausländer wäre es vermutlich einfacher mein Häuschen in Deutschland zu beleihen, (evtl.) zu vermieten und dann von der Darlehnssumme eine 100% EK-Geschichte in Brasilien zu machen. Allerdings würde ich die Lage erst einmal abwarten, denn mir sind die Immo-Preise in Brasilien durchgehend zu hoch und damit auch das Verlustrisiko. Wenn ich jetzt nur noch 90 Tage pro Halbjahr in Brasilien leben könnte, dann wäre auch die Nummer mit der Überwinterung in der eigenen Immo nicht mehr für mich möglich und damit eine Investition nicht nur riskant, sondern sinnlos.

Sollte die Krise zulegen und die vielen Kreditverträge platzen, dann kannste Dir für das gleiche Geld drei Häuser kaufen. In den USA und in Spanien hatten mich auch alle ausgelacht, als ich ihnen sagte, dass es ewig steigende Immopreise nicht gibt!

Wer weiß schon wohin die wirtschaftliche Reise in Brasilien gehen wird? Muss jeder selbst wissen was er machen will.
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon Takeo » Mo 16. Mai 2016, 15:35

Cabeçudo... 80% Entrada ist keine Regel, nur unter wirtschaftlichen Aspekten von Vorteil. Wenn Du willlst kannst Du auch 10 oder 20% als Entrada zahlen und den Rest finanzieren, geht alles, aber dann fressen Dich die Zinsen auf.

Letztlich musst Du das nur ausrechnene uns sehen was Du kannst und was Du willst.
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Re: Finanzierung eines Immobilienkaufs

Beitragvon guelk » So 22. Mai 2016, 23:55

Also, auch wenn derzeit der Wechselkurs gut ist, solltet Ihr das überlegen.
Kaufen geht ab 20-30% Anzahlung, je nach Gesamtbetrag und so. ABER, in der Regel werdet Ihr keinen Kredit bekommen, da Ihr hier kein Einkommen vorweisen könnt, und damit keine regelmäßige Bewegung auf dem Konto ist. HSBC ist verkauft und wird abgewickelt, das wird nichts. Generell sind die privaten Banken selten eine Option für den Hauskaufkredit, wenn sie es überhaupt machen, dann sind sie meist teuerer als BB oder Caixa.
Du hast nichts darüber gesagt, wo Ihr kaufen wollt. Derzeit sollte man zB in Rio de Janeiro wegen Olympia nicht kaufen, die Preise dürften Ende des Jahres runter gehen. Andere Standorte sind da unproblematischer.
Für Brasilianer gilt derzeit, daß Kaufbeträge bis R$ 250.000 finanziert werden. Alles darüber hinaus ist auch für hier lebende schwer und wird häufig verweigert.
Hoffentlich hilft Euch das weiter.
Ja, ich bin Rio gegenüber positiv eingestellt.
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