Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Infos und Tipps zu Hotels, Pousadas, Städten und Regionen entlang des Giganten "Rio Amazonas" und rund ums Pantanal

Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon MarkReagan » Sa 25. Jul 2009, 13:20

Wuerde bei meiner naechsten Reise nach Brasilien gerne mal echte Indianer kennenlernen. War schon mal in Kolumbien gewesen (Leticia) und habe Doerfer von Ticunas (Puerto Narino) und den Yaguas besucht. Echt toll. Nun komme ich nach Manaus, und habe gehoert, dass es auf dem Weg nach Boa Vista und zwischen Maues und Parintins auch Indianerreservate gibt. Einige Insidertrips oder empfohlene Touren hier im Forum? Danke.
Benutzeravatar
MarkReagan
 
Beiträge: 1
Registriert: Sa 25. Jul 2009, 13:13
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 25. Jul 2009, 14:56

MarkReagan hat geschrieben:Wuerde bei meiner naechsten Reise nach Brasilien gerne mal echte Indianer kennenlernen. War schon mal in Kolumbien gewesen (Leticia) und habe Doerfer von Ticunas (Puerto Narino) und den Yaguas besucht. Echt toll. Nun komme ich nach Manaus, und habe gehoert, dass es auf dem Weg nach Boa Vista und zwischen Maues und Parintins auch Indianerreservate gibt. Einige Insidertrips oder empfohlene Touren hier im Forum? Danke.


Hier mal eine website zur info: http://www.brasilturismo.com/meioambien ... sdobrasil/

Anbei eine Uebersicht ueber Indio-Reservate in Brasilien bzw. Siedlungsgebiete.
Dateianhänge
povos.jpg
povos.jpg (134.61 KiB) 2232-mal betrachtet
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
Benutzeravatar
BrasilJaneiro
 
Beiträge: 4678
Registriert: So 20. Mai 2007, 14:31
Wohnort: Morumbi - Real Parque - perto de Cícero Pompeu de Toledo
Bedankt: 59 mal
Danke erhalten: 725 mal in 566 Posts

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon rwschuster » Sa 25. Jul 2009, 16:29

MarkReagan hat geschrieben:Wuerde bei meiner naechsten Reise nach Brasilien gerne mal echte Indianer kennenlernen. War schon mal in Kolumbien gewesen (Leticia) und habe Doerfer von Ticunas (Puerto Narino) und den Yaguas besucht. Echt toll. Nun komme ich nach Manaus, und habe gehoert, dass es auf dem Weg nach Boa Vista und zwischen Maues und Parintins auch Indianerreservate gibt. Einige Insidertrips oder empfohlene Touren hier im Forum? Danke.


Das ist eine sehr heikle Frage und ich möchte da gleich am Anfang etwas klarstellen, da es schon oft zu Missverständnissen kam.
Es gibt in Brasilien kaum vollkommen von der Zivilisation unberührte Indianerstämme. Die noch auf den wenigen weissen Flecken übergeblieben sind sind einfach noch nicht gefunden worden. Was meistens gezeigt wird sind, nahe bei Manaus, Nova Airão, Santarem usw ... so Art Theatergruppen die sich als Indios verkleiden.Das sind meistens auch richtige Abkommen reiner Indianer, die mit Baströckchen und (oft nordamerikanischem) Federschmuck aus gefärbten Hühnerfedern singen, tanzen und trommeln und nach der Vorstellung sofort die Maloca verlassen und in ihre gemauerte Hütte mit aircondition zurückkehren, weil so ein Gehüpfe einen ganz schön zum Schwitzen bringt. Zum Teil bin ich damit einverstanden, vieles ist originell und eigentlich recht unterhaltsam, und das ganze ist billig für den Touristen. Ich weise aber immer darauf hin dass es sich hier um eine folkloristische Vorstellung handelt, echte Indianer sind das keine.
Echte Indianer, in ihrer natürlichen Umwelt, Kultur und Lebensgewohnheit kann man schwer finden, und die brasilianische Regierung sieht es nicht gerne wenn da Touristen hineingebracht werden. Den Indios gefällt es schon mehr, weil die genauer den Dollarkurs beobachten wie wir. Ganz steinzeitlich sind die auch nicht mehr und tragen meistens schon Kleidung und sind von der Funai und Ministerio de Saude bestens versorgt. Ausserdem sind immer ein paar Soldaten aus der Indianertruppe dort, falls es zu Streitereien kommt, die sind nämlich recht rabiat manchmal.
Ich kann folgendes anbieten. Eine Tour nach São Gabriel da Cachoeira beim Nationalpark des Pico da Neblina. Dort machen wir ein zwei Tage einen Rundgang am höchsten Punkt Brasiliens. Ich kenne dort einen Cacique der Tucanos, der geht mit uns in die Tucanosiedlung und zeigt alles was sehenswert ist. Ausserdem passt er auf dass nichts passiert.
Danach, aber das kann ich nicht versprechen, die sind etwas scheuer versuchen wir wir zu einer Maloca der Yanomami zu kommen, die sind noch etwas ursprünglicher als die Tucanos.
Aber wie gesagt. dort gibt es eine Niederlassung der Funai, und einen Posto medico. Die Indianer tragen teilweise schon Bermudas, sind an Touristen gewöhnt und einige sprechen auch gebrochen Portugiesisch. Aber leben exakt noch wie vor 500 Jahren. Fischen, Jagen, leben vom Überfluss des Waldes, haben absolut Originalgebräuche. Ihre eigene Rechtssprechung und Religion.
Die Funai mischt sich da nicht ein, obwohl so einiges haarsträubend gegen die brasilianischen Gesetze geht. (Poligamie, Heirat von 12 jährigen Mädchen, Konsum schwerster Drogen, Duelle die manchmal tödlich ausgehen......)

Nachsatz.: Ich sage es lieber gleich damit du keinen Schlaganfall bekommst: Billig ist das nicht. Du musst von einem Dolmetsch begleitet werden und der Cacique weiss genau was er wert ist und verlangt dementsprechend. Nur der Flug von Manaus hin und zurück kostet schon R$ 1.200.00 pro Person. Der Rest hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab. Eintrittsgebühren in den Park, Unterkunft nahe der Siedlung, Verpflegung usw ist dort teuer. Ausserdem musst du schon mindestens eine Woche Zeit einberechnen.
Aber ein einmaliges Erlebnis kann ich dort garantieren. Dort leben einige Österreicher und Deutsche die schon Jahrzehntelang den Suren der Ingas nachgehen, die können allerhand erzählen, deshalb berechne mindestens 2 Tage in São Gabriel ein. Ich bring dich in Kontakt.
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
Skype''' robertwolfgangschuster
Benutzeravatar
rwschuster
 
Beiträge: 2233
Registriert: Do 29. Jun 2006, 21:30
Wohnort: Manaus, Goiania, Aracaju ... hussa, ich geb die Stiefel ab
Bedankt: 255 mal
Danke erhalten: 133 mal in 117 Posts

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon ManausTip » Sa 25. Jul 2009, 16:58

Hallo Robert ich habe eine biligere Idee.
Ich ziehe meiner Freundin,Mutter und ihren Tanten ein Bastroeckchen an. Ihre Mutter und Tanten sprechen sogar noch die Sprache.
Dann schicke ich sie auf die andere Seite von Manaus in den Wald um eine Huette zu bauen.
Nur einen entsprechenden Tanzlehrer brauche ich noch ,damit sie die Stammestaenze lernen.
Einen Kaefig und eine Bank werde ich auch besorgen damit es zugeht wie im Zoo.
Spass bei Seite.
Warum moechtest du die Indios besuchen? Um eine Krankheit mit einzuschleppen fuer die sie keine Antivieren besitzen. Unsere Gegend hat soviel zu bieten das man die Leute in ruhe lassen sollte. Gehe lieber bei Robert oder bei mir auf eine normale Tour und es wird dir an Fun nicht fehlen.
Des weiteren musst du dir im klaren sein die meiseten Indios kenen kein Eigentum.
Als ich vor Jahren mal laenger unterwegs war sind wir auf zufaellig auf ein paar gestossen.
Mein Foto konnte ich dann bei einigen unprofesionelen Visiten vortschmeissen. :D
Gruss Juergen
www.pousada-manaus.de
www.pousada-manaus.de
Touren und Unterkunft in und um Manaus
Benutzeravatar
ManausTip
 
Beiträge: 535
Registriert: Di 19. Aug 2008, 16:54
Wohnort: Manaus
Bedankt: 103 mal
Danke erhalten: 131 mal in 86 Posts

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon rwschuster » Sa 25. Jul 2009, 17:14

Des weiteren musst du dir im klaren sein die meiseten Indios kenen kein Eigentum.

Hehehe, ja da musst du drauf gefasst sein. Nimm eine gewisse Menge guter Messer, Feurzeuge, Brenngläser, Angelhaken ... usw mit und lass dich lächelnd bestehlen ohne zu reklamieren. Das mach Eindruck und so macht man sich beliebt. Im Gegenzug werden sie dir Sachen bringen die du auf keinem Souvenierstand kriegst.
Gehe lieber bei Robert oder bei mir auf eine normale Tour und es wird dir an Fun nicht fehlen.

Das ist eigentlich besser wenn du die Lebensgewohnheiten im Amazonas kennenlernen willst. Da besuchen wir die Einwohner an den Flüssen, die leben im Prinzip genauso wie die Indios, sind zum Teil auch welche, und das ist erschwinglicher und in wenigen Tagen zu machen.
Aber São Gabriel ist schon eine Reise wert.
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
Skype''' robertwolfgangschuster
Benutzeravatar
rwschuster
 
Beiträge: 2233
Registriert: Do 29. Jun 2006, 21:30
Wohnort: Manaus, Goiania, Aracaju ... hussa, ich geb die Stiefel ab
Bedankt: 255 mal
Danke erhalten: 133 mal in 117 Posts

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon cabof » Sa 25. Jul 2009, 20:16

nachdem ich das gelesen habe muß ich sagen, darf ich sagen, daß mein Besuch auf der Ilha de Bananal/TO
bei den dortigen Indianer absolut sauber und untouristisch abgelaufen ist, erstaunt war ich über die Hütten,
draußen eine Gluthitze und drinnen sehr angenehm kühl. Die Indios sind schon genug gebeutelt, man sollte
sie in Frieden leben lassen.
** Ich sehe das mal so, man liegt im Garten, Bierchen, Grill und plötzlich eine Horde Touristen (Japaner)
die einfallen, rumknipsen und dann auch noch den Gartenzwerg mitnhemen...**
Cabof
Du hast keine Chance - aber nutze sie
Benutzeravatar
cabof
 
Beiträge: 10347
Registriert: Di 24. Jul 2007, 16:24
Wohnort: 4000 m Luftlinie vom ältesten Bahnhof Deutschland`s entfernt
Bedankt: 1513 mal
Danke erhalten: 1615 mal in 1348 Posts

Folgende User haben sich bei cabof bedankt:
amarelina

Re: Frage an Amazonas Experten: BESUCH IM INDIANERRESERVAT

Beitragvon rwschuster » Sa 25. Jul 2009, 21:27

cabof hat geschrieben:nachdem ich das gelesen habe muß ich sagen, darf ich sagen, daß mein Besuch auf der Ilha de Bananal/TO
bei den dortigen Indianer absolut sauber und untouristisch abgelaufen ist, erstaunt war ich über die Hütten,
draußen eine Gluthitze und drinnen sehr angenehm kühl. Die Indios sind schon genug gebeutelt, man sollte
sie in Frieden leben lassen.
** Ich sehe das mal so, man liegt im Garten, Bierchen, Grill und plötzlich eine Horde Touristen (Japaner)
die einfallen, rumknipsen und dann auch noch den Gartenzwerg mitnhemen...**

Ich nehme an du warst beim Stefan Merlin mit der "ecologica" dort. Er, die Marli Santos und der Nivaldo sind erstklassige Tourismusfachleute. Das ist ja die Kunst, das ganze untouristisch erscheinen zu lassen. Auf der Bananal hast du keinen Indianer gesehen, das kann ich dir garantieren, ich habe 3 Jahre dor drin gearbeitet und ganz selten hatten wir Kontakt. das waren ganz gewöhnliche brasilianische Klainbauern. Indianer dort haben keine Hütten.
die Indianer dort sind riesengross und recht agressiv, da würden wir keine Touristen hinbringen.

PS.: Wenn du auf der Ilha do Bananal Rinder siehst, haben sie meistens keinen Schwanz. Die Indios dort stehen auf Ochsenschwanzsuppe und hauen sie ihnen ab, kein Witz.
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
Skype''' robertwolfgangschuster
Benutzeravatar
rwschuster
 
Beiträge: 2233
Registriert: Do 29. Jun 2006, 21:30
Wohnort: Manaus, Goiania, Aracaju ... hussa, ich geb die Stiefel ab
Bedankt: 255 mal
Danke erhalten: 133 mal in 117 Posts

Ins Reservat des Satere-Mawe Stammes bei Maues

Beitragvon AlterHase » So 2. Aug 2009, 11:53

Ich habe im letzten November mit einem Veranstalter aus Manaus (http://www.amazonriders.com) eine 7-tägige Expedition in das Stammesgebiet der Satere-Mawe Indianer bei Maues, zusammen mit zwei Holländern unternommen. Maues, 280km von Manaus, bekannt für den Guarana-Anbau, liegt ein wenig abseits der Touristen-Trampelpfade, zwischen Manaus und Santarem, nicht weit von Parintins. Der erste Teil war Urwald-Abenteuer pur, ca. 40km südlich von Maues. Nachts war es ein wenig unheimlich, weil wir den Jaguar hörten. Ansonsten das Übliche, also Wildtiere beobachten, Tucunare angeln, Kennenlernen der Urwaldpflanzen, Übernachten im Dschungel. Die Communidades, die wir besuchten (Novo Paraiso und Sao Tome) bestanden zwar vorwiegend aus Caboclos, aber es gab vereinzelt einige richtige Indianerfamilien. Die Leute waren freundlich, und nicht gewohnt an Touristen.

Der zweite Teil ging in das Indianerreservat der Satere-Mawe (vier Stunden mit dem Motorboot). Die Satere-Mawe haben ihre eigene Sprache, aber die Rituale erschienen ein wenig improvisiert. Schmiermittel des Reiseleiters war der Zuckerrohrschnaps, mit dem sich einige Indianer abends dazu motivieren liessen, mit uns zu singen und zu tanzen. Ansonsten war der Stamm technologisch gut ausgerüstet, sogar mit Solarzellenanlage (von der Regierung gestiftet), allerdings wegen fehlender Batterie außer Betrieb. Uns viel auf, dass ein Teil der Indianer und Kinder behindert ist, eventuell darauf zurückzuführen, daß nur innerhalb des Stammes geheiratet werden darf. Der Tuchaua war nett (erlaubte nach langem Zureden das Fotografieren) und tauschte einige Souveniers gegen mein Taschenmesser.

FAZIT: Besuch des Reservates eigentlich nur interessant für Leute, die sich speziell für Indianerstämme interessieren. Für Normal- Touristen gibt es interessantere Dinge im Amazonas. Wer GUT PORTUGIESISCH spricht, kann sich den Veranstalter in Manaus sparen und alles selbst organisieren. Der lokale indianische Führer mit dem Namen Barro hat in Maues einen Guarana-Laden. Vorteil des Amaszon Riders Guide war, dass dieser aktiv Abenteuer im Urwald organisiert, Krokodile fängt und die Tier- und Pfanzelwelt erklärt. Den lokalen Guides muß man immer jedes Wort aus der Nase ziehen, und abends mit dem Kanu zu fahren, wenn die meisten Tiere aktiv sind, dazu hatten sie auch keine Lust. Der Indianische Führer meinte, dass der Besuch im Reservat nicht ganz ungefährlich ist, und schon mal Weisse alle ihre Sachen bei den Indianern lassen mussten. Sein Tip: Nur mit dem Hemd am Leib in den Dschungel gehen.

Der bei EMBRATUR (Brasilianisches Tourismusministerium) registrierte Veranstalter Amazon Riders, ist eine Gruppe von Dschungel-Guides, spezialisiert auf Abenteuertouren. Der Guide Neguinho war perfekt, Preis OK, nur die Fahrzeiten mit dem Regionalboot (18 Stunden nach Maues) und dann im Kanu (teilweise bis zu 4 Stunden) kamen mir ein wenig lange vor.
Dateianhänge
guaranastory6.JPG
Anstrengende Dschungelwanderung
guaranastory6.JPG (32.99 KiB) 2034-mal betrachtet
guaranastory5.JPG
Mit unserem lokaen Guide Paulo tief im Urwald bei Maues
guaranastory5.JPG (39.1 KiB) 2028-mal betrachtet
Benutzeravatar
AlterHase
 
Beiträge: 14
Registriert: Mo 6. Jul 2009, 15:34
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal in 1 Post

Re: Ins Reservat des Satere-Mawe Stammes bei Maues

Beitragvon rwschuster » So 2. Aug 2009, 15:32

AlterHase hat geschrieben: Der erste Teil war Urwald-Abenteuer pur, ca. 40km südlich von Maues. Nachts war es ein wenig unheimlich, weil wir den Jaguar hörten.
Latürnich, bei Vollmond miauen die Onças den Mond an, das hört man meilenweit. #-o

Der zweite Teil ging in das Indianerreservat der Satere-Mawe (vier Stunden mit dem Motorboot). Die Satere-Mawe haben ihre eigene Sprache, aber die Rituale erschienen ein wenig improvisiert. Schmiermittel des Reiseleiters war der Zuckerrohrschnaps, mit dem sich einige Indianer abends dazu motivieren liessen, mit uns zu singen und zu tanzen. Ansonsten war der Stamm technologisch gut ausgerüstet, sogar mit Solarzellenanlage (von der Regierung gestiftet), allerdings wegen fehlender Batterie außer Betrieb.

dem "Reiseleiter" schmeckt leider der Cachaça auch zu gut. Aber die "Indios" freuen sich, nur die Funai darf ihn nicht erwischen. Spricht wohl für sich um die Seriosität der "Veranstalter" zu beurteilen
Quelle
Amazon Riders
My brother and I took a trip with the Amazon Riders last summer. Their pitch was very engaging and we had high hopes. However, our trip was a complete mess as our guide got drunk and passed out on the boat and then slept several hours at the lodge while we were supposed to be exploring. We were tricked into believing that we would see more than we did, but the entire situation was very disappointing.

Wer GUT PORTUGIESISCH spricht, kann sich den Veranstalter in Manaus sparen und alles selbst organisieren. Der lokale indianische Führer mit dem Namen Barro hat in Maues einen Guarana-Laden.

Richtige Indianer haben alle in Manaus einen Export Import Laden
Sein Tip: Nur mit dem Hemd am Leib in den Dschungel gehen

No freilich, da wird ihm aber kalt werden in der Nacht
Der bei EMBRATUR (Brasilianisches Tourismusministerium) registrierte Veranstalter Amazon Riders, ist eine Gruppe von Dschungel-Guides, spezialisiert auf Abenteuertouren.
auf den verschiedenen Delegaçias de Policia haben sie auch jede Menge, besonders der Besitzer, Rafael Tenorio (er hat noch eine Menge andere Namen)
Quelle
An ardent warning: Do not buy tours from people at the airport or on the street in Manaus. Not only are you likely to get ripped off, you will never get your money back. The best guides are hired by the best companies; the best shysters don?t work for the best companies. There is no reputated tour operator selling outside of the office. There are three guys >ARMSTRONG BATISTA< and >RAIMUNDO ALLEGRE< and >RAFAEL TENORIO< selling packages ... [Posted by hestorbek - Jun 19, 13:10]
Quelle
BEWARE OF TRAPS: MANAUS,BRAZIL-UNAPPROVED GUIDES RIPPING OFF
19-Jun-2006 13:10 An ardent warning: Do not buy tours from people at the airport or on the street in Manaus. Not only are you likely to get ripped off, you will never get your money back. The best guides are hired by the best companies; the best shysters don’t work for the best companies. There is no reputated tour operator selling outside of the office.
There are three guys >ARMSTRONG BATISTA< and >RAIMUNDO ALLEGRE< and >RAFAEL TENORIO< selling packages on the airport and some hotels in Manaus for the following agencys > IGUANA VIAGENS, GERO TOURS, AMAZONAS INDIAN TURISMO, ECO DISCOVERY TOURS, SWALLOWS DA AMAZON, JUNGLE EXPERIENCE (MAY BE OTHERS)< without any permission of these tour operators.
If you don’t want to reserve tour before arriving and want to book a tour in Manuas use a reputable registered agency. The offices of tour companies are relatively easy to find. Get a cab on the airport and only buy your jungle trip in the agency of your preference. Don’t buy on the street or hotel, surely you will loose your money. All the companies above has mor then ten years at the amazon marcet and suffer with these unapproved “salesmen”
Prost Mahlzeit, Sachen gibts dies garnicht gibt
Skype''' robertwolfgangschuster
Benutzeravatar
rwschuster
 
Beiträge: 2233
Registriert: Do 29. Jun 2006, 21:30
Wohnort: Manaus, Goiania, Aracaju ... hussa, ich geb die Stiefel ab
Bedankt: 255 mal
Danke erhalten: 133 mal in 117 Posts

Warnung vor GRINGO Mafia in Manaus

Beitragvon AlterHase » Mo 3. Aug 2009, 09:07

Es gibt ein Sprichwort ... "Schuster bleibe bei Deinen Leisten ..." ... wer so einen Konkurrenten so unfair diffamiert, von dem dürfen Touristen auch nichts Gutes erwarten. Die Expedition in meinem Beitrag hat so auch stattgefunden im letzten Jahr, und wir haben uns für Amazon Riders (http://www.amazonriders.com) entschieden, aufgrund der guten Empfehlungen auf Tripadvisor.

http://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g303235-d805984-Reviews-Amazon_Riders-Manaus_Amazon_River_State_of_Amazonas.html

Originalton Tipadvisor: "Amazon Riders ist auf Platz 1 von 18 Manaus Aktvititäten bei TripAdvisor."

Rafael von Amazon Riders ist NICHT, wie von Schuster behauptet, ein fliegender Strassenhändler oder Flughafentout, sondern hat ein festes Büro (damals noch Rua 10 de Julho, sozusagen Nachbar von Iguana Tours, heute in der Rua Lauro Cavalcante 217 neben dem Hostel Manaus), mit behördlicher Erlaubnis (er zeigte uns zwei Dokumente, die im Büro aushingen: Embratur Registrierung und ALVARA do Funcionamento).

Zu den aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aus dem Jahre 2006 (schon ein wenig lange her, oder verjährt) kann ich nichts sagen, aber sie sind vermutlich Diffamierungen von neidischen Konkurrenten.

Amazon Riders war die einzige Agentur in Manaus, die uns nicht nur EINHEITSBREI wie Rio Negro Lodge oder Juma Reserve anbot, sondern etwas BESONDERES, ein etwas ANDERES ABENTEUER weit weg von dem Industriemoloch Manaus. Und es wurde nicht zuviel versprochen.

Hier im brasilienfreunde.net Forum - ich möchte and die Forumsregeln erinnern - geht es nicht darum, zu Diffamieren oder Eigenwerbung zu betreiben. Der Ausgangsposter stellte die Frage nach Indianerreservaten in der Nähe von Manaus. Sachdienliche Hinweise sind auch von einem inzwischen bei brasil-web.de gesperrten Nutzer Schuster willkommen.

MAUES ist eine Option, nicht so weit weg. Aufgrund des ungünstigen Real Wechselkurses und der hier wiederholt zur Schau gestellten Arroganz der Manaus-Agenturen (vor allem GRINGOS) sollte man Manaus am besten meiden, und sich alternativ in Venezuela, Kolumbien oder Peru umschauen. Wer gut PORTUGIESISCH SPRICHT, macht um ALLE MANAUS AGENTUREN einen weiten Bogen, und organisiert sein Dschungel-Abenteuer selbst (Novo Airao, Presidente Figueiredo, Maues, Tefe, Tabatinga ...) oder mit lokalen Guides.
Benutzeravatar
AlterHase
 
Beiträge: 14
Registriert: Mo 6. Jul 2009, 15:34
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal in 1 Post

Nächste

Zurück zu Reiseziel: Norden & Mittlerer Westen

 



Berechtigungen in diesem Forum

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Persönlicher Bereich

Anmelden

Empfehlungen

Wortübersetzer

Deutsch/Portugiesisch - Übersetzer in Kooperation mit Transdept

Neu im IAP PortalNetwork

Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]