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Gran Canaria - Frauenhändlerring in Las Palmas zerschlagen, 8 Festnahmen
Nachrichten Kanarische Inseln - Gran Canaria: Im Verlauf der Operation 'Perla Negra' wurden in Las Palmas und Maspalomas 8 Mitglieder eines Frauenhändlerringes festgenommen.
Kanaren Nachrichten für den 09. Juli 20007Gran Canaria - Frauenhändlerring in Las Palmas ausgehoben - Acht Festnahmen im Verlauf der Operation 'Perla Negra' -
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria - Sonderermittlern der Policia Nacional auf der Kanareninsel Gran Canaria gelang es in dieser Woche acht Mitglieder eines Frauenhändlerrings zu verhaften. Den Verhafteten wird vorgeworfen, Frauen aus Südamerika (vorwiegend aus Brasilien) nach Spanien, bzw. auf die Kanaren einzuschleusen, um diese dann als illegale Prostituierte auszubeuten. Die Ermittler der Policia Nacional waren dem Frauenhändlerring schon seit geraumer Zeit auf der Spur, bislang fehlten lediglich die Beweise, um die Männer mit den Prostituierten in Zusammenhang bringen zu können. Die Verhaftungen der tatverdächtigen Personen fanden in einem Kontaktcafe in der Calle Tomás Miller, sowie in einer Privatwohnung im Campo Internacional (Maspalomas) statt.
Die Ausbeutung der südamerikanischen Frauen lief immer nach demselben Schema ab- Unter Mithilfe diverser Reisebüroinhaber auf dem spanischen Festland wurden die Frauen aus Südamerika nach Spanien geholt, einmal angekommen werden die Südamerikanerinnen dann in verschiedene spanische Städte verbracht. Am Ziel angelangt wird den Frauen dann unmißverständlich klargemacht, auf welche Art sie ihre Schulden (um die 4.000 Euro) abarbeiten müssen. Eigentlich haben die unfreiwilligen Prostituierten keine Chance, ihre 'Schulden' jemals zu tilgen, die brutalen Frauenhändler offerieren den Frauen stets neue Forderungen.
Immer wieder werden auch minderjährige Frauen von mafiaähnlichen Organisationen nach Festland- Spanien, oder auf die Kanaren geschleust und dort gezwungen, der Prostitution nachzugehen.
Die Polizei-Sondereinheit UCRIF (Unidad contra redes de inmigración y falsificación documental) (Einheit gegen illegale Einwanderung und Dokumentenfälschung) vebuchte in den vergangenen zwei Jahren regelmäßig Erfolge gegen diese Art von Frauenhandel. Auf Grundlage der errungenen Erfolge gegen den organisierten Frauenhandel, wird das spanische Innenministerium auch in Zukunft weiter gegen Netzwerke dieser Art ermitteln und versuchen die Hintermänner der zur meisst zur Prostitution gezwungenen Frauen zu fassen.
Nach einer Statistik des spanischen Innenministeriums (Ministerio del Interior) wurden im vergangenen Jahre knapp 1.000 Frauen aus überwiegend osteurpäischen Ländern, aber auch aus Südamerika (z.B. Brasilien) von den verschiedenen Ermittlungsbehörden Spaniens im Rahmen der Ausübung der Prostitution aktenkundig. M.Sch. für IslaCanaria.Net
Gruss brasilmen Thomas
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