Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

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Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon esteban38 » Fr 9. Okt 2009, 18:12

US-Präsident Barack Obama gewinnt den Friedensnobelpreis.

Das ist schön und gut , aber..... hm..... wofür?

- Nahost-Friedensprozess? die Israelis und Palästinenser wissen von nichts.

- Afghanistan und Irak? Obama ist oberster Befehlshaber der USA und steht hüben wie drüben im Schilf.

- atomare Abrüstung? Barack Obama kriegt ausser dem üblichen bla bla bla nichts auf die Reihe.

- Klimawandel? Nichts neues von Barack Obama ausser die alten , abgelutschten und festgefahrenen Gesetzentwürfe.

Mein Fazit dieses Starts als US-Präsident Barack Obama ist ein anderes: ausser viel Hoffnung (für welche er nur teilweise verantwortlich zeichnet) ist seine Amtszeit eine bunte Palette von Pleiten, Pech und Pannen und irgendwie ist er ein Präsident, der international (noch?) nichts auf die Reihe kriegt. Das Einzige was ich ihm zu gute halten kann, ist wohl sein guter Wille und ein ehrliches Bemühen um Verbesserung , seine Resultate sind aber objektiv betrachtet überaus mangelhaft bis enttäuschend.

Für einen , der antrat mit einem : yes we can, eher mager, vielleicht wäre ein: "darned we try and try and are denied by hundreds of factual constraints which dont stop to bother us daily" mittlerweile ehrlicher.

Ausser einer schönen Hautfarbe und einem Rest Hoffnung kann ich nicht sehen, wieso der Friedensnobelpreis an Barrack Obama geht.
Sachlich ist er imo nicht zu begründen.
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon cabof » Fr 9. Okt 2009, 19:42

Willy Brandt wurde auch argwöhnig betrachtet wegen seinen ersten Schritten zur Ostpolitik, hat den
Friedensnobelpreis bekommen und seine frühe Saat haben dann andere geerntet.... vielleicht leitet
Obama zumindest einen Prozess ein der dann später (vielleicht in seiner 2. Amtszeit) Früchte trägt.
Sei es ihm gegönnt.
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon amarelina » Fr 9. Okt 2009, 20:13

wenn man bedenkt für was für eine schlechte stimmung und finstere lügen diese kriegsgurgel Bush während seiner amtszeit in der welt gesorgt hat, so sorgt doch Mr. Obama mit seinem optimismus und seinem charisma genau für das gegenteil und für das allein finde ich ist der friedensnobelpreis doch schon gerechtfertigt.....

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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon popolado » Fr 9. Okt 2009, 23:07

Obama hat zumindest das schlechte Image Amerikas aufgebessert, mieser als unter Bush konnte es ja nicht mehr werden.

Und Friedensnobelpreise sind seit einiger Zeit schon politische Meinungen, was haben denn Begin und Arafat schon gemacht.

Vielleicht ist er in 50 Jahren der große historische Mann, der einen neuen Weg einleitete.

Wenn man allerdings Kennedy und sein Image sieht, der hat außer sich abknallen zu lassen und ich bin ein Berliner zu sagen nichts rechtes gemacht. Hat das Wettrüsten gut geheißen und fast den 3. WEltkrieg verursacht. Hoffentlich ist Obama schlauer.
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon Itacare » Sa 10. Okt 2009, 01:35

Da sind sie wieder, die 5 Phasen der Planung,

1. Begeisterung
2. Verwirrung
3. Suche der Schuldigen
4. Bestrafung der Nichtschuldigen
5. Auszeichnung der nicht Beteiligten

wie gehabt :mrgreen:
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon Timao » Sa 10. Okt 2009, 03:10

esteban38 hat geschrieben:US-Präsident Barack Obama gewinnt den Friedensnobelpreis.

Das ist schön und gut , aber..... hm..... wofür?

- Nahost-Friedensprozess? die Israelis und Palästinenser wissen von nichts.

- Afghanistan und Irak? Obama ist oberster Befehlshaber der USA und steht hüben wie drüben im Schilf.

- atomare Abrüstung? Barack Obama kriegt ausser dem üblichen bla bla bla nichts auf die Reihe.

- Klimawandel? Nichts neues von Barack Obama ausser die alten , abgelutschten und festgefahrenen Gesetzentwürfe.

Mein Fazit dieses Starts als US-Präsident Barack Obama ist ein anderes: ausser viel Hoffnung (für welche er nur teilweise verantwortlich zeichnet) ist seine Amtszeit eine bunte Palette von Pleiten, Pech und Pannen und irgendwie ist er ein Präsident, der international (noch?) nichts auf die Reihe kriegt. Das Einzige was ich ihm zu gute halten kann, ist wohl sein guter Wille und ein ehrliches Bemühen um Verbesserung , seine Resultate sind aber objektiv betrachtet überaus mangelhaft bis enttäuschend.

Für einen , der antrat mit einem : yes we can, eher mager, vielleicht wäre ein: "darned we try and try and are denied by hundreds of factual constraints which dont stop to bother us daily" mittlerweile ehrlicher.

Ausser einer schönen Hautfarbe und einem Rest Hoffnung kann ich nicht sehen, wieso der Friedensnobelpreis an Barrack Obama geht.
Sachlich ist er imo nicht zu begründen.


so genau weiss ich nicht warum. Eventuell weil er der erste schwarze President ist und Hoffnung und positiven Willen zur Veraederungen gut verkauft hat (oder auch wirklich dran glaub - was ja den Eindruck macht), die Umsetzung ist wohl zu diesem Anlass sekundaer. Ich denke mal das es nicht der richtige Moment war.
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon tinto » Sa 10. Okt 2009, 10:11

amarelina hat geschrieben:wenn man bedenkt für was für eine schlechte stimmung und finstere lügen diese kriegsgurgel Bush während seiner amtszeit in der welt gesorgt hat, so sorgt doch Mr. Obama mit seinem optimismus und seinem charisma genau für das gegenteil und für das allein finde ich ist der friedensnobelpreis doch schon gerechtfertigt.....



Gleichwohl führt Obama den Krieg mit Waffen gegen das Böse in Afganistan, dem irak weiter und droht ganz offen dem Iran, indem jetzt eine Bombe einsatzbereit gemacht wird, die auch Bunker weit unter der Erdoberfläche zerstören kann, dort, wo man die Konstrukteure des iranischen Atomprogramm vermutet.

So einen Preis kann man nur vergeben, wenn jemand seine Aufgaben erledigt hat - und Obama's Amtszeit hat gerade erst begonnen. Da kann man wohl noch keine Bilanz ziehen. Was wird eigentlich geschehen, wenn nach den nächsten Anschlägen Obama "mit aller Macht" zurückschlägt.

Erst dann, wenn der Iran mit den USA einen Vertrag über die freundschaftliche Zusammenarbeit abschließen, glaub ich, dass so ein Preis gerechtfertigt ist.
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Schöne Grüße,
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon Männlein » Sa 10. Okt 2009, 12:56

tinto hat geschrieben:
amarelina hat geschrieben:wenn man bedenkt für was für eine schlechte stimmung und finstere lügen diese kriegsgurgel Bush während seiner amtszeit in der welt gesorgt hat, so sorgt doch Mr. Obama mit seinem optimismus und seinem charisma genau für das gegenteil und für das allein finde ich ist der friedensnobelpreis doch schon gerechtfertigt.....



Gleichwohl führt Obama den Krieg mit Waffen gegen das Böse in Afganistan, dem irak weiter und droht ganz offen dem Iran, indem jetzt eine Bombe einsatzbereit gemacht wird, die auch Bunker weit unter der Erdoberfläche zerstören kann, dort, wo man die Konstrukteure des iranischen Atomprogramm vermutet.

So einen Preis kann man nur vergeben, wenn jemand seine Aufgaben erledigt hat - und Obama's Amtszeit hat gerade erst begonnen. Da kann man wohl noch keine Bilanz ziehen. Was wird eigentlich geschehen, wenn nach den nächsten Anschlägen Obama "mit aller Macht" zurückschlägt.

Erst dann, wenn der Iran mit den USA einen Vertrag über die freundschaftliche Zusammenarbeit abschließen, glaub ich, dass so ein Preis gerechtfertigt ist.


Hallo

Warscheinlich ist es so wie immer wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden die mit der Vergabe schon belohnt werden sollten . Schulterzucken was soll . An solchen Flops messe ich die Glaubwürdigkeit eines Friedensnobel Preises . Und Beispiele für Flops gibt es ja aus der Vergangenheit schon . Mrs Begin und sein Kumpel Mrs.Arafat sind ja leuchtende Beispiele dafür .
.
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon Oasis » Sa 10. Okt 2009, 15:03

also ich finde es gut,
da er nicht nur in seinem Land die Menschen fasziniert.

Schaut euch doch nur mal an was bei seinem Berlin Besuch hier los war.

Solch einen Politiker wünscht sich doch jede Nation.

Er wird in den USA ,und nicht nur da einiges verändern.
natürlich nicht von heute auf morgen. =D>
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Re: Friedensnobelpreis für die Hautfarbe und n bisschen Hoffnung

Beitragvon Itacare » Sa 10. Okt 2009, 16:15

Oasis hat geschrieben:also ich finde es gut,
da er nicht nur in seinem Land die Menschen fasziniert.

Schaut euch doch nur mal an was bei seinem Berlin Besuch hier los war.

Solch einen Politiker wünscht sich doch jede Nation.

Er wird in den USA ,und nicht nur da einiges verändern.
natürlich nicht von heute auf morgen. =D>


Ich finde Menschen verdächtig, die andere faszinieren können.... und die, die sich faszinieren lassen, auch.
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