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 Betreff des Beitrags: Gebackenen Schwanz
BeitragVerfasst: 25 Aug 2005 17:56 
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Hat jemand von Euch ein Rezept für gebackenen Schwanz?



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags: Re: Gebackenen Schwanz
BeitragVerfasst: 25 Aug 2005 18:12 
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tinto hat geschrieben:
Hat jemand von Euch ein Rezept für gebackenen Schwanz?


Da brauchst du dir doch nur eine heiße Muschi zu suchen... und dein Teil lang genug drinlassen. :twisted:


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BeitragVerfasst: 25 Aug 2005 23:57 
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Ich glaub, da ist mir ne Ochsenschwanzsuppe doch lieber ... :roll:



Abraços
Careca

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BeitragVerfasst: 26 Aug 2005 05:12 
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Irgendwo in Asien... gibt es ein Gericht namens "gespickter Tigerpenis'" - allerdings habe ich vergessen, wo ich das Rezept dazu gelassen habe... sollte man mal ergoogeln. :roll:



belinda.


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BeitragVerfasst: 27 Aug 2005 16:16 
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Halllö, das sind ja tolle Rezepte.

Ich überleg grad, das von Jorginho....

Ich will mal sagen, wie ich auf die Idee kam, danach zu fragen:

Entzündliche Darmerkrankungen
von Jochen Schleimer


Akute Darmentzündungen

Allgemeine Hygiene

Kaum etwas vermiest eine Urlaubsreise so sehr wie eine Darminfektion. In den meisten Fällen lässt sich die Erkrankung vermeiden, wenn nur einige simple Regeln eingehalten werden.

Die Grundregel – noch aus der Kolonialzeit stammend lautet: „Cook it, peel it – or drop it“. An der Gültigkeit dieser Vorschrift hat sich nichts geändert; d.h. keine Rohkost in den Tropen. Jedes Nahrungsmittel möglichst lange kochen (nicht blutig braten). Von einer dreiwöchigen Urlaubsreise bekommt man keine Vitaminmangel-Krankheit. Wenn Früchte, dann nur solche, die frisch geschält sind – wie Bananen und Orangen. Alles andere ist gefährlich.

Eine ergänzende Regel (nicht nach jedermanns Geschmack): In den Tropen keine alkoholfreien Getränke! Also kein Lassi = Joghurt – Eiswasser – Mix, kein Mineralwasser, denn einem Wasser merkt man nicht an, ob es 6 Monate alt (passiert 1995 in Bhutan) oder frisch ist. Keine Fruchtsäfte, sie gären sofort und nie Speiseeis! Selbst in Wien fand man schon Salmonellen im Eis.

Alkohol desinfiziert! Wein kann sauer werden, das merkt man sofort, aber nie gefährlich. Das beste Getränk in den Tropen ist Bier. Man merkt sofort, wenn es sauer geworden ist, es deckt den Flüssigkeitsbedarf, der in den Tropen erheblich höher als in gemäßigten Breiten ist, und der Hopfen beruhigt und fördert durch seine Bitterstoffe die Verdauung. Bier ist abgekochtes Wasser und sein Qualitätsstandard allgemein recht hoch. Singha – Bier aus Kalkutta ist genau so rein wie in München (schmeckt allerdings etwas anders). Die 4,8 Prozent Alkohol tun ein Übriges, um das Getränk keimfrei zu halten.

Benutzen Sie nie Eiswürfel. Bei den Vorbereitungsspielen zur Fußballweltmeisterschaft in Mexiko 1978 fiel mit einer Ausnahme die gesamte deutsche Nationalmannschaft aus. Grund: Eiswürfel!

Wenn es erst einmal zu einer Darminfektion gekommen ist, wird die naturheilkundliche Behandlung schwierig, da der Patient nicht viel an Symptomen von sich gibt, und höchste Eile geboten ist. An einer Darmerkrankung kann man innerhalb kurzer Zeit sterben. Auch das Ebola – Virus hat Durchfälle in seiner Symptomatik.

Behandlung:

Absorption des Erregers oder Toxins
Im naturheilkundlichen Bereich gibt es kaum etwas, was sich mit der Kohle messen kann. Der Autor bevorzugt und empfiehlt „CARBO – Königsfeld“. Der Geschmack ist zwar schauderhaft, die Wirkung jedoch in der Regel beeindruckend. Über seine Wirkung im Darm hinaus, eignet sich CARBO – Königsfeld zur Wundversorgung. Achtung! Brennt höllisch!

Zufuhr von Eiweiß und Flüssigkeit
Durchfälle führen zu einer Eindickung des Blutes in Folge des mitunter exzessiven Flüssigkeitsverlustes und in dessen Folge zu Herz- und Kreislaufversagen. Mit verursachend ist dabei der Verlust an Eiweißkörpern. Hier hilft oft nur die parenterale Zufuhr über Infusionen. Sind Infusionen nicht möglich, ergeben sich große Schwierigkeiten, weil die erforderlichen Mengen kaum oral zugeführt werden können, bzw. nicht ausreichend im Darm resorbiert werden können. Schwarzer Tee (wegen der Gerbsäure noch adstringierend wirkend) oder Bier sollten versucht werden.

Homöopathische Behandlung
Vor der Gabe von Kohle repertorisieren. Es lassen sich sonst keine Stuhlsymptome erheben.

Akute Magenverstimmung nach fetten und / oder schweren Speisen
z.B. gegrillter Schwanz vom Fettschaf; aber ein Fleisch – Fondue tut es auch
Pulsatilla LM VI
Dosierung: 4 x nacheinander 4 Tropfen mit 4 Eßlöffeln Wasser, Widerholung entsprechend des Verlaufs

Folgen von alkoholischen Exzessen
z.B. chinesische Schnäpse, haben 60% und schmecken nach Möbelpolitur
Nux vomica LM VI
Dosierung: 4 x nacheinander 4 Tropfen mit 4 Eßlöffeln Wasser, Widerholung entsprechend des Verlaufs


Akute Lebensmittelvergiftung (bes. durch Fische, Meeresfrüchte, Konserven)
Muscheln gedeihen am besten im Kloakenstrom von Großstädten
Sulfur D 10
Dosierung: 4 x pro Stunde 4 Tropfen mit 4 Eßlöffeln Wasser bis zur Besserung des Befindens


Brechdurchfälle mit und / oder Fieber
Phosphorus D 10
Dosierung: 4 x pro Stunde 4 Tropfen mit 4 Eßlöffeln Wasser bis zur Besserung des Befindens


Durchfälle mit und / oder Fieber
Mercurius solubilis D 10
Dosierung: 4 x pro Stunde 4 Tropfen mit 4 Eßlöffeln Wasser bis zur Besserung des Befindens
Während der Akutphase nichts essen und ausreichend trinken

Nachbehandlung
Die beste „Aufbaukost“ (auch wenn ökologisch bedenklich) sind Salzstangen (fettfreie ausgebackene Kohlehydrate) und Coca Cola (auch, wenn niemand weiß, was drin ist).

Chronische entzündliche Darmerkrankungen

Zu den wichtigsten chronischen entzündlichen Darmerkrankungen gehört die Colitis ulcerosa. Es ist eine meist in Schüben verlaufende Entzündung der Dickdarmschleimhaut, die sich vom Rektum ausgehend kontinuierlich nach proximal ausdehnt. An Symptomen findet man schleimig-blutige Diarrhoen mit schmerzhaften Entleerungen; in Abhängigkeit von Aktivität u. Ausdehnung des Krankheitsgeschehens Fieber, Dehydratation, Gewichtsverlust, Anämie und allgemeine Entzündungszeichen.
Die homöopathischen Mittel der ersten Stunde sind oft Mercurius solubilis und Arsenicum album. Später findet man häufig Natrium muriaticum, Lycopodium und Pulsatilla
Die Ätiologie der Colitis ulcerosa ist nicht eindeutig. Einige Argumente sprechen für eine psychosomatische Erkrankung bei Überwiegen des Vagotonus und blockierter Fluchtmöglichkeit und Anklammerung.

Literaturverzeichnis:
Gallo, F.P.: Handbuch der Energetischen Psychotherapie, VAK, Kirchzarten, 2002
Kappas, J.G.: Professional Hypnotism Manual, Panorama Publ. Van Nuys, 1987
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 258. Auflage, de Gruyter Verlag Berlin, 1997


...

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. J. Schleimer
Neurologe – Psychiater
Homöopathie – Naturheilverfahren
Waltramstr. 3
81547 München
Tel. 089 - 692 63 53
Fax. 089 - 692 73 57

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Naturheilpraxis 07/2004


Kann man vielleicht auch in Brasilien gebrauchen, diese Ratschläge?



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Schöne Grüße,
tinto


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27 Aug 2005 18:54 
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Ein Psychater, der "Schleimer" heisst ... :twisted:

tinto hat geschrieben:

Eine ergänzende Regel (nicht nach jedermanns Geschmack): In den Tropen keine alkoholfreien Getränke!

:rockout2: :rockout2: :rockout2:
Ein Missionar aus dem Sertao hatte mir mal folgenden Ratschlag gegeben:
"Vergiss das morgentliche Zähneputzen. Ein Glas Chachaca nach dem Aufstehen hat die gleiche Wirkung und desinfiziert auch gleich deinen Körper." :drinking: :drinking: :yo

tinto hat geschrieben:
Mix, kein Mineralwasser, denn einem Wasser merkt man nicht an, ob es 6 Monate alt (passiert 1995 in Bhutan) oder frisch ist.


Don't drink water, fishes are fucking in it ... :twisted:

tinto hat geschrieben:
Alkohol desinfiziert!


Tja, tinto hat es zuerst geschrieben und ich wiederhol es oben nur ... :monkey:

tinto hat geschrieben:
Benutzen Sie nie Eiswürfel. Bei den Vorbereitungsspielen zur Fußballweltmeisterschaft in Mexiko 1978 fiel mit einer Ausnahme die gesamte deutsche Nationalmannschaft aus. Grund: Eiswürfel!

Yep, der Eiswürfeltipp ist vollkommen in Ordnung.
Nur. Nichts für ungut, Herr Schleimer. Denk ich an 1978 und an die deutsche Fussballmannschaft, fallen mir zwei Dinge ein. Der Mann mit der Mütze hörte auf und ein Österreicher, namens Krankl ("Krankl, Krankl, Tor! I werd narrisch! Krankl! Krankl macht das 3:2! I werd narrisch!"). Das war in Argentinien. Die letzte WM in Südamerika. Die WM war in Mexiko jeweils acht Jahre zuvor und acht Jahre später. Und 1986 hat der deutsche Torhüter genau das gesagt, was heute in Deutschland jeder denkt: "Der Beckenbauer ist ein Suppenkaspar." Deutschland wurde damals in Endspiel gerade wegen ihres Eiswürfelfussballs von einer Mannschaft mit herz geschlagen: Argentinien. Genau wie vier Jahre zuvor in Spanien es die Italiener mit den Deutschen gemacht hatten..

tinto hat geschrieben:
Im naturheilkundlichen Bereich gibt es kaum etwas, was sich mit der Kohle messen kann. Der Autor bevorzugt und empfiehlt „CARBO – Königsfeld“.

Zurück zum Ernst. An anderer Stelle wurde vor kurzem Bricktopp geraten, auf keinen Fall Kohletabletten einzunehmen. Was ist denn nu richtig?

tinto hat geschrieben:
Nachbehandlung
Die beste „Aufbaukost“ (auch wenn ökologisch bedenklich) sind Salzstangen (fettfreie ausgebackene Kohlehydrate) und Coca Cola (auch, wenn niemand weiß, was drin ist).

Yep. Genau das stimmt. Nur Cola (Pepsi oder Coca) darf erst ab 14 verabreicht werden, wenn einem die Gesundheit des eigenen Kindes an Herzen liegt. Malzbier ist die bessere Alternative. Kindern Cola zu geben ist absolut verantwortungslos, denn man weiss schon, was drin ist, Herr Schleimer! Und man weiss sehr wohl, was Cola mit Kinderkörpern anstellt!



Abraços
Careca

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BeitragVerfasst: 28 Aug 2005 07:44 
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Öh, careca....für die andern zur Klarstellung: Es geht nicht um meinen Beitrag (der beschäftig sich nur mit gebackenen Schwänzen), sondern um Entzündliche Darmerkrankungen
von Jochen Schleimer

Ist also von ihm-nicht von tinto! Ich bin nur der Bote.....
Ich mach mir den Text nicht zu eigen....obwohl: nicht alle seine Ratschläge sind schlecht. Careca, Du kannst ihm ja mal einen Besuch abstatten, er wohnt ja bei Dir um die Ecke :twisted:

Und schon als Zwölfjähriger fand ich auch Cola nicht schlecht. Was hat die bloß damals mit meinem Körper angestellt :idea:



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 28 Aug 2005 19:31 
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Sorry, war nie meine Absicht, tinto. Ich wollte mich rein auf die Aussagen vom Schleimer beziehen. Habe das quote-Tag total falsch verwendet. Tschuldige.

Um mal den Effekt von Cola zu beurteilen, empfehle ich jedem, ein Glas mit Cola aufzufüllen und dann ein Hühnerei reinzulegen. Nach einem Tag sollte man schon deutliche Effekte erkennen. Cola raubt den Kindern das wertvolle Calcium für den Zähne- und Knochenaufbau.
Immer wieder habe ich gesehen, wie Frauen in den Nuckelflaschen Cola reinfüllten und dem Kind zum Trinken gaben. Hätte ich die Frauen einnorden sollen? Viele waren zudem noch schwarz "vermummt". :huh:

Einen Besuch abstatten? Hm. Lieber nicht. nachher muss ich ihm noch die neue Abseitsregel erklären. Und die habe ich auch noch nicht kapiert ... :oops:



Abraços
Careca

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