paulista hat geschrieben:
thomas hat geschrieben:
Oder willst Du behaupten in Brasilien seien die öffentlich in ihrem Rausch umherirrenden Koks/Marijuana-Nutzer das große Problem??
Spätestens dann, wenn sie die Knarre ziehen um dich auszurauben sind sie ein Problem.
Genau so isses-- und das exakte Problem ist hier die Beschaffungskriminalität, nicht die Sucht!
paulista hat geschrieben:
Ich wiederhole nochmal: Diese Leute haben i.d.R. auch nicht das Geld für einen legalen Kauf von Drogen, insbesondere in Brasilien.
Illegale Drogen sind teuer. Wer sie sich jetzt leisten kann, kann sie sich auch später leisten.
Wer sie sich nicht leisten kann.. fein.. das stört doch nicht wirklich?
paulista hat geschrieben:
thomas hat geschrieben:
Nicht zu vergessen die durch das Gewaltklima zunichte gemachten vernünftigen Lebenschancen.
Die Lebenschancen werden Deiner Meinung nach also erst durch das Gewaltklima und nicht durch den Drogenkonsum, der zur Sucht führt, zunichte gemacht?
In Brasilien auf jeden Fall. Dort gibt es in den Großstädten mittlerweile eine perfide Mischung aus durch Armut verursachte Kriminalitätsbereitschaft und einer mit durch die hohen Profite des Drogenhandelns erfolgten Aufrüstung mit Waffen. Nenn mir eine Favela in Rio, die nicht durch durch Drogengeschäfte finanzierte Mafia kontrolliert wird..!
Das muss man vielleicht auch im Bauch begreifen, bevor man sich an eine solche Lösung wagt: das Problem der Gewaltkriminalität in Brasilien ist absolut außer Kontrolle geraten.
Die Zahl der durch das Gewaltklima Betroffenen ist um ein Vielfaches höher als die durch den bloßen Drogenkonsum Betroffenen. Hinzu kommt, dass viele der Drogennutzer auch im Ausland sitzen. Der Kokser in München/Berlin der 50 EUR für das Gramm bezahlt und damit der Drogenmafia wieder das Geld für ne ordentliche Glock zugeschustert hat.. oder ebenso derjenige in Rio.. sollen die schutzwürdiger sein als die Armen der Dritten Welt?