Gefragte Jobs in Brasilien

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon overthere » Sa 5. Jan 2013, 22:19

Also, ich möchte auch mal meinen Senf dazu schreiben. Ich schreibe das jetzt bewusst mal provokant.

Du hast in den Raum geworfen, dass Mathe dir nicht sympatisch ist; nunja, es nun mal Grundlage für ein weltliches Studium. [Ich selbst studiere E-Technik, das Mathe-lastigste Ing-Studiengang.] Könntest Du dir nicht vorstellen, mit Mathe zu sympathisieren? Im Grund genommen macht man auch nur erweiterte Mathematik, in meinem Fall waren das 5 Semester Mathe, wobei ich das gerne und freiwillig mache.
Als Ing. stehen dir alle Türen offen, und "German Engineering" steht die Welt offen; denn diese Qualifikation ist ein Markennamen für sich. Allerdings ist ein Preis, den du zahlen musst, 2 harte Jahre, das 3. Jahr ist dann purer Luxus(Vorlesungen wie du magst). Das ist warscheinlich eine zu langfristige Perspektive für dich, denn wer weiß, was in 3 Jahren ist?
Okay, ich studiere auch an der TU München, da Mathe extrem krass.
Für die Asiaten (Zahlen in Singapur immerhin 20k Studiengebühren) hat meine Uni tief in die Tasche gegriffen, und ein Markteing-Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=Kc_j9VI9Ubc
Was man davon halten soll, bleibt jedem selbst überlassen.

Wieso gehst nicht in die Bremen-und-umgebung-Region? Da liegt die Latte nicht so hoch: z.B. http://www.youtube.com/watch?v=CiPUBsaD3i8

Falls Du dir nicht vorstellen kannst zu studieren, würde ich dir eine Ausbildung raten. Da brauchst du nicht mehr als im Physikkurs, das maximale was du rechnen können must ist fg=1/(2*PI*R*C) und nicht mal verstehen woher die Formel kommt. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, mehr braucht man meistens auch nicht. Phoenix Contact hat da ein paar Videos in Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=GbVkF9O3dRI oder https://www.youtube.com/watch?v=HYpdjLUIpeQ
Das schaffen selbst die größten Matheluschen... Allerdings hat man da eher überschaubare Entfaltungsmöglichkeiten.

Eine Möglichkeit gibt es noch: Du nimmst einen fetten KfW Kredit auf, und studierst an der EBS- oder an einer andereren Heisluft-FH. Wäre das nix?
Das ESB-Video ist ganz gut gemacht. https://www.youtube.com/watch?v=TZ13T6DZeAY
Ich würde persönlich nicht dazu raten, da da viele Prolos von ihren Eltern hingeschickt werden.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon alfonse » So 6. Jan 2013, 19:36

^^ Wieso soll es denn unbedingt ein Ingenieurs Studium seinß :lol:

Ich denke, wer einen Plan hat kann auch auf anderem Wege Fuß fassen. Aber das ist es eben was vielen Auswanderern fehlt: Ein Plan. Viel weniger die Frage "Was ist irgendwo gefragt?" ist entscheidend sondern eher "Was kann ich das überall auf der Welt verlangt wird?". Da sollte man ansetzen wenn man für die Auswanderung - egal wohin - plant.
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon martinho9000 » Mo 7. Jan 2013, 18:04

maxpeter hat geschrieben:Nochmals Danke für die vielen Beiträge , die (meist) sehr hilfreich waren!

Und nur um es kurz klarzustellen , ich kenn brasilien nicht nur aus dem tv sondern hab schon eine zeit lang bei verwandten von mir in rio gewohnt. Leider sind meine verwandten nich gerade reich .. die leben in Rozinha das ist glaub einer der größten slums in rio..also ich hab schon einiges vor der Armut in Brasilien gesehen!

ich hab mich jetzt entschieden internationales management zu studieren und dann mal schauen, wenn sich die chnace ergibt in brasilien zu arbeiten werd ich sie aufjeden fall nutzen aber wahrscheinlich haben die leute hier recht wenn sie sagen man kann es nicht erzwingen!


ich freue mich über deinen entschluss. auch wenn der gute trem mineiro (grüsse nach BH) den studiengang nicht sonderlich toll findet.

wird etwas anspruchsvoller als fintnesskaufmann und die türen stehen damit auf dem brasilianischen arbeitsmarkt vielleicht nicht offen, aber du bekommst eine viel bessere ausgangssituation. und selbst wenn der brasilientraum sich nicht erfüllen sollte, von einem studium wirst du dein leben lang profitieren. bitte behalte immer in erinnereung das die aufnahme an einer uni/fh der leichteste schritt ist. mit B.Sc und dann M.Sc in der hand raus zukommen, das ist die wahre kunst! bei uns sind im bachelor mindestens 60% auf der strecke geblieben. also fokus! und such dir eine uni mit portugiesisch kurs und guten verbindungen nach brasilien. das wird dir enorme chancen eröffnen und vorteile verschaffen. wenn du das alles schafst, dann kannst du dich auf deinen 44h (in wirklichkeit 54h) job in brasilien freuen und mit etwas glück und gutem networking irgendwann mal geld in einem land verdienen, in dem die meisten leute von der hand in den mund leben. vielleicht...

wenn du das leben in der favela kennst hast du ja mitbekommen wie man lebt mit 2 oder 3 salario minimo familieneinkommen. das geht nur so lang wie man gesund ist. und deine kinder werden mit sicherheit keine uni von innen sehen. es sei den sie schwingen dort den besen. das gratis bildungssystem in brasilien ist nicht so toll und die vestibulares der guten (gratisunis) schaft man nur mit guter ausbildung. meine frau hat nach der schule einen der berühmten cursinhos besucht um die prüfung an einer staatlichen uni zu schaffen. sie konnte dann sogar aussuchen ob USP oder UNESP. trotzdem waren, sind und bleiben solche erfolgsgeschichten die ausnahme in einem der ungerechtesten länder der welt.

übrigens schreibe ich es MIR zu, dass ICH dich von der notwendigkeit eines studium überzeugt habe. jeden tag eine gute tat - so bin ich :D
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Mo 7. Jan 2013, 18:49

alfonse hat geschrieben:^^ Wieso soll es denn unbedingt ein Ingenieurs Studium seinß :lol:

Ich denke, wer einen Plan hat kann auch auf anderem Wege Fuß fassen. Aber das ist es eben was vielen Auswanderern fehlt: Ein Plan. Viel weniger die Frage "Was ist irgendwo gefragt?" ist entscheidend sondern eher "Was kann ich das überall auf der Welt verlangt wird?". Da sollte man ansetzen wenn man für die Auswanderung - egal wohin - plant.


Nein, es muss nicht unbedingt ein Ingenieurs-Studium sein, nur wenn ich Tips geben, dann bei Sachen, wo ich mich auskenne und diese technische Seite und die damit zusammenhängeneden Fragen bezüglich Job finden, Arbeitserlabnis, Visa und Gehälter ist halt mein Gebiet. Bei den anderen Bereichen, BWL oder zb.B. Fitnesskaufmann sind mir in Brasilien noch nicht viele erfolgreiche Deutschen untergekommen (natürlich Expats ausgenommen).


Ansonsten ist Alfonse's Ansatz nicht richtig. Wenn's überhaupt gilt, dann gilt sowas für Einwanderungsländer, wo ein ganz klarer Bedarf an Know How besteht. Brasilien ist ein Auswanderungsland aus dem die Leute weg wollen (wenn sie können)

In Brasilien gibt es keinen besonderen Bedarf, den es zu befriedigen gilt (das gleiche Märchen wie in D der Fachkräfte-Mangel) Wenn man in Brasilien rein will, mischt man sich unter eine gut qualifizierte, arbeitssuchende Masse von jungen Leuten mit Uni-Diplomen, die zumindest besser portgiesisch sprechen und schreiben und sich auf dem Markt besser auskennen.

Gruß
Trem MIneiro
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon chato » Mo 7. Jan 2013, 19:33

Na, vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant:




http://www.brasilnews.de/brasilien-visabestimmungen-sollen-gelockert-werden-44984

Abracos

Chato

PS Korrespondiert aber nicht mit trem mineiros Infos
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Mo 7. Jan 2013, 21:37

Oi Chato
ich hab auf diesen Beitrag schon mal an anderer Stelle (oder drüben)Bezug genommen. Ist immer seltsam, wenn eine Regierung laut ankündigt, was sie grade in den letzten 12 Monaten gegenteilig praktiziert hat.
Dazu haben sie grade auch die Touristen-Visa auf die Schengen-Standards runtergeregelt und sollen nun bei den Arbeitsvisa liberaler werden als die Europäer.
Die Europäer haben ja in ihrer grünen Arbeistkarte (oder ist sie blau) den irren hohen Mindestverdienst drin, der das Programm ad absurdum führt.
Die Brasilianer verlangen ihrerseits für ein Arbeitsvisum, dass der Beantragende in Brasilien nicht weniger verdienen darf als vorher in D, auch so eine schwachsinnige Hürde.
Im Prinzip ist dieser Vorstoß der Regierung ja vernünftig, weil der die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens verbessern würde, aber sehen wir mal, was da später nach Durchlauf durch die Bürokratie daraus wird.

Gruß
Trem Mineiro

PS: Ich weiß nicht so Recht, wieso diese Erleichterung, wenn sie je durchkommt, im Gegensatz zu meinen Infos steht. Hier geht's um Hochqualifizierte und der beste Weg ist wohl immer noch ein Studium. Und auch die Hochqualifizierten werden sich an den brasilianischen Fachkräften messen lassen müssen.
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon Worito » Mi 9. Jan 2013, 18:44

Hallo!

Ich freue mich zu lesen, dass es doch noch aufgeklärte und intelligente Menschen gibt, die die Berichterstattung der Medien kritisch hinterfragen und nicht alles als gegeben ansehen (@ Trem Mineiro - gute Beiträge, spiegeln vieles meiner eigenen Recherchen wider, haben aber auch viele neue, mir bis dahin unbekannte Informationen enthalten)

Mein Eindruck ist der: Brasiliens Wirtschaftswachstum ist bei weitem nicht allumfassend, sondern nur auf bestimmte Branchen beschränkt. Hierunter fallen vor allem die rohstofffördernden Unternehmen. Ein Blick auf die Geschichte des Landes zeigt, dass Brasilien schon immer ein Exportland in diesem Bereich gewesen ist, nur haben sich die Akteure geändert. Ein weiterer Blick auf die größten Unternehmen des Landes bestätigen diesen Eindruck. In diesen Bereichen finden sich zahlreiche Berufsmöglichkeiten. Inwiefern dies auch für Deutsche geht, ist äußerst fraglich, da der brasilianische Arbeitsmarkt, wie dies bereits treffend festgestellt wurde, voll von gut ausgebildeten Arbeitskräften ist, die das Land kennen und immerhin portugiesische Muttersprachler sind. Brasiliens Demographie weist (noch) nicht dieselbe Struktur wie die Deutschlands auf (tendenziell ist es für junge Menschen einfacher, etwas in D zu finden als in Br). Was die Lockerungen für ausländische Zuwanderer angeht, so gilt das nur für die exzellent ausgebildeten Akademiker. Darunter verstehe ich diejenigen, die einen sehr guten Abschluss gemacht haben und bereits über mehrjährige Management-Erfahrung verfügen. Die werden allerdings überall gesucht und verdienen in Brasilien im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut.
Das Wachstum Brasiliens beschränkt sich des Weiteren auf die Städte und tendenziell auf den Süden. Auch das muss man bei der Jobwahl beachten.

Damit der Beitrag für den Fragesteller auch etwas konkret Nützliches hat hier folgender Tipp:
I. Man ist auch mit 30 noch jung und auch noch mit 35. Erst einmal das Land kennenlernen.
II. Ein Visum zu bekommen ist ein enormer verwaltungstechnischer Aufwand, daher rate ich zur Heirat. Heiratet besser in D, weil es unkomplizierter ist. Für deine Freundin bekommst du so auch leichter eine Aufenthaltserlaubnis in D. Anschließend das Ganze in das brasilianische Eheregister eintragen lassen (das haben wir auch noch vor uns....mir graut schon davor :( )
III. Mein Eindruck ist, dass in Br vor allem persönliche Beziehungen, Charakter und Leistungen zählen, weniger dagegen Schulabschlüsse etc. Mache lieber etwas Sinnvolles in D ´, womit du hier immer wieder etwas finden kannst, falls es dort nicht klappen sollte. Fange dort klein an. Ich verweise auf den Beitrag von BrasilJaneiro.

Du bist übrigens nicht der Einzige, der solche Sorgen hat. Mir geht´s auch so. Tja, geteiltes Leid ist halbes Leid :D

Viele Grüße
Worito
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon herrfranz » Mi 9. Jan 2013, 19:44

Worito hat geschrieben:
Du bist übrigens nicht der Einzige, der solche Sorgen hat. Mir geht´s auch so. Tja, geteiltes Leid ist halbes Leid :D


Phhhhhhhhh, na ja, mit einfacheren Worte:
bleib zu hause und nähre dich redlich [-o< [-o<
Prost Mahlzeit :drinking:
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http://iguanaturismo.webs.com/
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon brada » Do 10. Jan 2013, 09:40

man muss sich ja nicht immer auf die Küstenstädte konzentrieren. Hier wo ich wohne wächst die Stadt rasant (alle 2-3 Jahre + 100 000 Einwohner) im Moment 400 000. New Holland baut neu eine Fabrik, ebenso Havaianas, d.h. die Stadt wird noch mehr wachsen... Damit boomt der Wohnungsbau.
wenn ich einen Elektriker oder Pedreiro brauche so muss ich mindestens drei Monate warten. Deswegen sind die Löhne von ehemals 50R$/Tag für den Pedreiro auf 120 gestiegen (immer noch wenig für andere Landesteile, ich weiss) beim Bau von unserm Haus wollte der Pedreiro gleich mit mir ne Partnerschaft, weil er einfach vieles nicht kennt (z.B. Dachpappe unter die Mauer, etc.). Ausserdem gibts im Bereich Sanitär in der ganzen Stadt keinen einzigen, der flexible Rohre mit Pressfittings installiert. der Hersteller aus SC hat mir das Material ohne Versandkosten 2000km weiter nördlich geschickt, damit ich nicht die Rohre kleben muss.Der Pedreiro wollte, dass ich das für ihn ab jetzt in allen Häusern installiere, leider habe ich dazu keine Zeit.
Ich finde es gibt noch Orte mit Marktlücken in Brasilien. wenn man schaffen will und zuverlässig ist, was übrigens auch von Brasilianern geschätzt wird, kann man sich schon etwas aufbauen...
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Re: Gefragte Jobs in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 11. Jan 2013, 01:00

Oi Brada,
leider hast du vergessen zu sagen, wo du wohnst............damit wir da alle hinschicken. :oops:

Aber dein Beitrag trifft genau den Punkt, obwohl das nicht sofort erkennbar ist, bestätigt er alles was vorher geschrieben ist. Gefragte Jobs in Brasilien ist nicht.

Du beschreibst genau den anderen Weg: mit seinem Basic-Know How (Techniker, Handwerker, Meister) etwas eigenes aufbauen. Klar, das ist die Alternative. Wir haben das hier (bewusst im Falle des TEs) ausgeklammert, weil wir uns damit dem "Investor" nähern. Dafür sind die Hürden halt neuerdings sehr hoch, dazu fehlt dem TE das Geld und auch die Berufserfahrung. Somit ist das ganze für den TE schlecht realisierbar.

Für den allgemeinen Einwanderer ist dein Beitrag sehr hilfreich.
Das Problem ist natürlich, dass der Kunde bereit ist für deine bessere Arbeit udn dein Know How bereist ist einen besseren Preis zu zahlen. Mach er es, ist es gut. Wie lange kannst du arbeiten? 264 Stunden im Monat, also für etwa 3.000 Reais im Monat. Da ist einfach das Arbeitsvolumen begrenzt um reich zu werden.Dazu hast du ja auch Kosten.
Ok, du stellst Leute ein und bildest sie aus. Dann verplemperst du später deine Zeit den Kunden zu erklären, warum es mit deinen Leuten nicht so gut läuft, bügelst Reklamationen aus und schaust, wo dein mMterial abgeblieben (verschwunden) ist.
Ok, du hast ein zwei gute Leute, intelligent, ergeizig und flott. Nach 6 Monaten wunderst du dich wo deine Kunden abgeblieben sind und dann auch deine guten Leute. Und da ist dann diese neue Firma, die dein Know-How zum halben Preis anbietet.

Klingt zwar alles lustig, hab ich aber hier schon erlebt, mit einer IT-Firma eines deutschen Bekannten und einer Auto-Glas-Reparatur-Firma mit vor Ort Service. Zusätzlich zu dem Personalproblem gab's dann auch noch Probleme mit den Behörden. Für so einen Aufbau-Laden gibt's natürlich kein Dauervisum, damit geht sowas erst mit einer entsprechenden Größenordnung (oder mit brasilianischer Frau), wo man sofort mit seinem gesamten Ersparten im Risiko steht (mit Frau natürlich auch :P ).

Das klingt jetzt nicht sehr ermutigend, ist aber wahrscheinlich der einige Weg für Nicht-Akademiker (oder sogar für Akademiker) Mit einer Idee, ein wenig Kapital und viel Mut...warum nicht.

Gruß
Trem Mineiro
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