am Dienstag war ich auf einer Versammlung zum Thema ´Sicherheit in Itacaré´.
Das Thema Prostitution wurde ebenfalls angesprochen.
11jährige verkaufen sich, weil sie sich neue Klamotten leisten wollen.
Die Laufbahn beginnt aus eigenem Willen.
Es gibt jedoch genug Fälle, wo nicht nach dem eigenem Willen gefragt wird.
Wer das bezweifelt, sollte sich mal etwas damit befassen.
Ich schleiche oft in den einfacheren Gegenden umher, nicht nur als Gaffer, ich suche auch Kontakt und Quatsche mit den Leuten.
Die Geschichten füllen Bände.

Itacaré bereitet sich auf die Sommersaison vor.Ab 21.12. werden täglich 50.000 Touristen im Ort sein, über Sylvester und Karneval 80.000.
Die Gauner, die den schlechten Ruf bringen, kommen überwiegend aus anderen Städten,
nicht wie angenommen aus ´Vila Nova´ oder vom anderem Fleck der Stadt, ´Nova Brasilia´.

( klick mich )
die Versammlung brachte m.E. nichts neues.Gequatscht wurde viel, manche Probleme wurden erkannt und notiert, es bleibt sicherlich wie es ist.
D.h., Verstand einschalten und den Urlaub geniessen.
Kommerzielle Favelabesichtigungen finde ich geschmacklos, Unterstützung von Projekten hervorragend, allerdings ist auf schwarze Schafe zu achten.
Sollten solche Besichtigungen jedoch Projekte mit Kindern und Arbeitstätten beinhalten,
gäbe es wieder etwas Sinn.Dazu kenne ich mich zu wenig aus.