chaot hat geschrieben:
Neto hat geschrieben:
[
Kommerzielle Favelabesichtigungen finde ich geschmacklos, Unterstützung von Projekten hervorragend, allerdings ist auf schwarze Schafe zu achten.
Sollten solche Besichtigungen jedoch Projekte mit Kindern und Arbeitstätten beinhalten,
gäbe es wieder etwas Sinn.Dazu kenne ich mich zu wenig aus.
Ich nicht !
Wenn die Erloese der Favelatouren gemeinnuetzigen Projekten nutzen die die Lebenslage
ein klein bisschen verbessern was ich daran schlecht , bitteschoen.
Und es kann auch nicht verkehrt den Normaltouris mal zu zeigen wie es es einem Grossteil
der Bevoelkerung wirklich geht.
War heute in Praira das Montes, ein Paradis sozusagen, die Reichen Brasilianer unter sich,
die wenigen Auslaender sehen nur sowas und nicht die Realitaet.
Auch nicht richtig, oder ?
Nachdenke lohnt, eine Diskussion auch.
gruss
Ich glaube, eine zentraleuropäische Eigenschaft ist es, Probleme zu wälzen, anstatt Urlaub zu machen... ... demnächst macht man dann mal Urlaub in Afghanistan oder Bangladesh... (da gibt's nämlich auch viel zu tun!).
Was ist daran schlecht, es sich in seinem Urlaub, an einem brasilianischen Strand unter Palmen, gutgehen zu lassen, und einfach wegzugucken??? Müssen jetzt die Urlauber die Welt retten??? Ja, als guter Deutscher muss man in die sozialen Brennpunke rennen, und glaubt jetzt zu verstehen, obwohl man davon nichts vertsteht...
"Lebenslage verbessern" - da geht's schon mit los... eine Favela definiert sich eben nicht über "Lebenslage verbessern"... ETC. ETC. ETC.
Alles doch nur Armutsromantik, sonst nichts!