Zitat:
mach et, hans werner ...
am besten mit marcelo, dem urvater der favela-touren ... allerdings: derzeit wird´s für rocinha zu "heiss" sein, nach den letzten wochen ...
http://www.favelatour.com.brmein tipp: underdressing ist angesagt, je "weniger", desto "mehr" ... !!!

Hi HW,
als ich das 1. Mal in eine Favela gegangen bin, hats mir gewaltig im Bauch gekribbelt ......... so wirds dir auch gehen. Bei jeder neuen Favela, die ich erkunde (keine Angst - es waren noch nicht so viele), kommt dann dieses Gefühl wieder neu auf. Und genau das ist das gute daran. Beim wiedeholten Besuch einer Favela verschwindet die angst komischerweise ........ man könnte übertriebenderweise sagen, dass man sich ja bereits auskennt oder "heimisch" fühlt. Am Ende der Tour wirst du merken, dass es gar nicht so schlimm war (harmlos schreibe ich lieber nicht, denn das wäre dann schon wieder zu ignorant).
Die Rocinha ist eine riesige Arbeiter-Einfachsiedlung. Die Leute leben sehr bescheiden, aber haben kaum kriminelles Potential. Das nämlich kommt lediglich aus den sich rivalisierenden Drogengangs. Da du denen neutral gegenüber stehst, bist du völlig unwichtig für sie. Du musst ja auch nicht wie Supergringo bis zum Morgengrauen dort bleiben und dir die ortsüblichen Baile-Funks reinziehen ........ das ist eher was für geprobte Hardliner.
Überfälle, Diebstähle usw. passieren in Favales wohl genauso oft wie in den Nobelvierteln der Zonal Sul.
Gefährlich wirds eigentlich nur, wenn die Polizei in die Favelas einrückt bzw. die Gebietsanspruchskämpfe zwischen CV und TC ausbrechen.
Ich glaube aber, dass dein Favela-Guide über solche Aktivitäten bestens informiert ist.