Gegen was man sich Hier in Brasilien impfen lassen sollte

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Gegen was man sich Hier in Brasilien impfen lassen sollte

Beitragvon Paranaense » Mi 4. Jul 2007, 23:07

Diese Impfungen kann man bei jeder in der Saúdade de Familia (Sozial- und Familien Station) bekommen.
Und zwar jeder Ausländer mit Permanent Visum, der Hier lebt. Ihm wird bei der Impfung ein Impf-Ausweis ausgestellt und ein Termin für die Zweit- bzw. Drittimpfung eingetragen. Gehe nicht zu deinem Arzt und frage nicht deinen Apotheker, du bekommst es Hier in Brasilien gratis.

Dies geschrieben gilt nur als Information . Weitere Imformationen gibt es

[b]Link for the Vaccines:
http://dtr2001.saude.gov.br/sas/PORTARIAS/Port2004/GM/GM-597.htm

Saude.gov.br ist die wichtigste Anlaufstelle für alle Krankenschwestern und Ärzte in Brasilien.
Von dort werden auch die Termine für Impfaktionen für die Bevölkerung heraus gegeben.

Hepatitis B [/b]
Wann wird geimpft:
Bei Reisen in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B–Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten ( > 1 Monat).

Hepatitis B soll geimpft werden bei
Berufstätigen im Gesundheitswesen
Patienten mit häufiger Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen
Kinder, Jugendliche gemäß dem deutschen Impfkalender
Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.

Was erhöht das Risiko?

Intimkontakte mit Einheimischen und gemeinsames Benutzen von infizierten Gegenständen des täglichen Lebens und/oder bei medizinischen Eingriffen (z.B. Spritze nach Unfall) in Risikogebieten erhöhen das Infektionsrisiko.

Grundimmunisierung
1. Impfung: Tag 0
2. Impfung: Tag 28
3. Impfung: nach > 6 Monaten

Vor der Reise sollten in der Regel 2 Impfungen erfolgt sein, um einen > 85% Hepatitis B-Schutz gewährleisten zu können.

In Ausnahmefällen, wo eine Reise innerhalb eines Monats oder später nach Beginn der Grundimmunisierung gegen Hepatitis B geplant wird, jedoch nicht genügend Zeit zur Vervollständigung der Immunisierung nach dem Schema 0-1-6 Monate zur Verfügung steht, kann bei Erwachsenen ein Schema mit drei Injektionen (i.m.) am Tag 0, 7, 21 angewendet werden. Bei Einsatz dieses Schemas wird eine vierte Dosis 12 Monate nach der ersten Impfung empfohlen.

Impfstoff:
Totimpfstoff mit in der Regel guter Verträglichkeit
Impfschutz:
10 Jahre
Eine Bestimmung der Hepatitis B-Antikörper ist nur bei besonders hohem Risiko (z.B. medizinisches Personal) oder bei möglicherweise eingeschränkter Impfantwort (z.B. Alter über 40 Jahre, chronische Lebererkrankung, Dialyse-Patient) erforderlich.

Hepatitis A und B – Kombinationsimpfstoff:

In Deutschland ist ein Kombinationsimpfstoff gegen Hepatitis A und B zugelassen. Wie bei der Impfung gegen Hepatitis B allein sind zwei Impfungen im Abstand von 4 Wochen vor Reisebeginn zu verabreichen. Um einen Langzeitschutz von 10 Jahren zu erreichen, muss eine dritte Impfung nach ca. 6 Monaten gegeben werden. Die Wirksamkeit der Impfung ist zuverlässig, die Verträglichkeit in der Regel sehr gut.

In Ausnahmefällen, wo eine Reise innerhalb eines Monats oder später nach Beginn der Grundimmunisierung gegen Hepatitis A und B geplant wird, jedoch nicht genügend Zeit zur Vervollständigung der Immunisierung nach dem Schema 0-1-6 Monate zur Verfügung steht, kann bei Erwachsenen ein Schema mit drei Injektionen (i.m.) am Tag 0, 7, 21 angewendet werden. Bei Einsatz dieses Schemas wird eine vierte Dosis 12 Monate nach der ersten Impfung empfohlen.

Nebenwirkungen:

Nach der Impfung können innerhalb der ersten 48 Std. Allgemeinreaktionen des Körpers und/oder auch Haut –und/oder Gewebereaktionen um die Einstichstelle herum auftreten. In der Regel klingen Sie nach 1-2 Tagen wieder ab.

Wann darf nicht geimpft werden:
Bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile
Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.


Gelbfieber

Gelbfieber
Wann wird geimpft:
Bei Reisen in ein Gelbfieber-Infektionsgebiet im tropischen Afrika oder in Südamerika.
Bei Vorschrift als Einreisevoraussetzung, insbesondere bei Einreise aus einem Gelbfieber – Infektionsgebiet.

Warum wird die Gelbfieber - Impfung empfohlen?
Da Gelbfieber-Erkrankungen plötzlich und nicht vorhersehbar in den Infektionsgebieten auftreten können, wird die Impfung aus medizinischen Gründen bei allen Aufenthalten in Gelbfiebergebieten empfohlen. D.h. also nicht nur bei Aufenthalten in Ländern, in denen eine Gelbfieber-Impfung als Voraussetzung zur Einreise vorgeschrieben ist, sondern generell in allen Ländern, in denen ein Gelbfieber-Infektionsrisiko besteht. Daher ist auch bei beruflich bedingten Langzeitaufenthalten in nahe den Gelbfiebergebieten liegenden Regionen die Impfung ebenfalls empfohlen.

Wo wird geimpft:

Bei autorisierten Gelbfieber-Impfstellen mit vorgeschriebener Dokumentation im Internationalen Impfausweis. Die amtliche Gültigkeit beginnt 10 Tage nach der Impfung und endet nach 10 Jahren.

Zeitpunkt:
mindestens 10 Tage vor Einreise
Impfung:
Lebendimpfung: einmalige Impfung

Impfschutz:
10 Jahre

Nebenwirkungen:

Nach der Impfung können innerhalb der ersten 48 Std. Allgemeinreaktionen des Körpers und/oder auch Haut –und/oder Gewebereaktionen um die Einstichstelle herum auftreten. In der Regel klingen Sie nach 1-2 Tagen wieder ab.

Wann darf nicht geimpft werden:

* Bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile, v.a. Hühnereiweißallergie;
* Kinder unter 6 Monaten.
* In der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Impfung nur in Ausnahmefällen unter bestimmten Voraussetzungen erteilt werden.

Was passiert, wenn nicht geimpft werden kann ?
Impfbefreiung: Wenn aus medizinischen Gründen eine Impfung nicht durchgeführt werden kann, kann eine Impfbefreiung im internationalen Impfausweis von der Gelbfieberimpfstelle ausgestellt werden. Die Länder mit Impfpflicht sind zur Anerkennung dieses Zeugnisses nicht verpflichtet. Im Extremfall kann bei Einreise Nachimpfung, Quarantäne oder Zurückweisung erfolgen.

Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.


Tetanus (Wundstarrkrampf)
Wann wird geimpft:

Ein Impfschutz ist generell weltweit empfohlen.

Routineimpfung

Nachdem der Impfschutz gegen Wundstarrkrampf in Deutschland allgemein empfohlen ist, besteht eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Grundimmunisierung:

Nichtgeimpfte oder Personen mit nicht eindeutig dokumentierter Grundimmunisierung sollten 2 Impfungen im Abstand von 4 – 6 Wochen und eine dritte Impfung 6 – 12 Monate nach der 2. Impfung erhalten. Diese Zeitabstände sind als Mindestabstände zu verstehen, d.h. jede Impfung gilt ( es gibt keine unzulässig großen Abstände zwischen den einzelnen Impfungen ) !

Vor der Reise sollten möglichst 2 Impfungen gegen Tetanus erfolgt sein.

Auffrischung:

Wenn die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurück liegt, erfolgt eine einmalige Auffrischungsimpfung. Die Wirksamkeit ist sehr zuverlässig.

Impfschutz:
10 Jahre

Impfstoff:

Tetanus: Totimpfstoff (Toxoid)
Tetanus-Diphtherie-Kombi-Impfung:

Nachdem in letzter Zeit das Risiko für Rachen- und Wunddiphtherie im internationalen Reiseverkehr zugenommen hat, empfiehlt es sich, die Tetanusimpfung mit einer Diphtherie-Auffrischimpfung zu kombinieren.

Nebenwirkungen:

Nach der Impfung können innerhalb der ersten 48 Std. Allgemeinreaktionen des Körpers und/oder auch Haut –und/oder Gewebereaktionen um die Einstichstelle herum auftreten. In der Regel klingen Sie nach 1-2 Tagen wieder ab.

Wann darf nicht geimpft werden:

Bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile
Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden. Gegen was man sich Hier in Brasilien impfen lassen sollte.
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oda janz eefach jesacht: ick rede,
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