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 Betreff des Beitrags: Gegenmaßnahmen gegen Radargeräte
BeitragVerfasst: 20 Feb 2007 23:13 
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Registriert: 20 Feb 2007 23:03
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Ich werde regelmäßig auf brasilianischen Autobahnen geblitzt; deswegen werde ich aber trotzdem die 120 km/ Limit nicht einhalten. Schließlich bin ich als Deutscher anderes von deutschen Autobahnen gewohnt.Die Blitzgeräte sind wie eine Seuche,schlimmer als in Deutschland und völlig unsinnig auf gutausgebauten Straßen aufgebaut. Und die Bußgelder stehen in keinem Verhältnis zur Geschwindigkeitsüberschreitung.Wegen 1 km/h mehr soll ich jetzt etwa R$ 67,-- zahlen - reine Abzocke von den Bullen. Weiß jemand von Euch,wie man die asbachuralten Radargeräte austricksen kann ?In Radarforum.de werden nur noch deutsche Lasergeräte diskutiert. Kennzeichen abschrauben und ohne fahren ? Mit Tesaband abkleben ? Habt Ihr gute Tips und welche Folgen drohen bei Kennzeichenmißbrauch in Brasilien ?


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 08:45 
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Wie jetzt? Es kostet 67R$, wenn ich 121 km/h anstatt 120 km/h fahre?


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 09:13 
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Ja. Die Strafen sind sehr hoch in Brasilien. Meist ist auch die Autobahnpolizei ganz in der Nähe. Sonst muss man ja ab und zu auch direkt durch die Posten durchfahren. Daneben ist immer ein Gitterverschlag mit Autos. Diese gehören Fahrern, die IPVA oder Strafzettel nicht bezahlt haben. Auch Autonummern zu fälschen ist eine gute Möglichkeit, dass Dein Auto dort landet.
An Deiner Stelle wäre ich froh, dass Du überhaupt mit 120 km/h von Schlagloch zu Quebra Mole fahren kannst....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 10:16 
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Wohnort: bei Frankfurt
lobomau hat geschrieben:
Wie jetzt? Es kostet 67R$, wenn ich 121 km/h anstatt 120 km/h fahre?


Das ist noch günstig. In Curitiba bin ich innerorts einmal mit 1 und einmal mit 2 km/h zu schnell geblitzt worden, und musste jeweils ca. 130 Reais bezahlen.


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 13:58 
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Beiträge: 445
Es gibt im Internet ne site in Israel mit 'nem Radar-Totalschutz, den du in dein Auto einbauen kannst - da werden alle gängigen Radartechniken geblockt, auch Kontaktstreifen im Boden, Pistolen und stationäre Blitzer (nur gegen Lichtschranken hatten die nichts, aber die sind teuer und kann sich in Brasilien die Polizei nicht leisten) - sogar eine Art "unsichtbarer Schild" ist integriert, der dem Radargerät eine Falschmeldung liefert und dir ein akustisches Signal, daß du sofort runter gehst vom Gas mit automatischer Abschaltung. - Wollte mir so ein Teil aus Israel für Brasilien bestellen, ist aber nicht billig (ca. 600 bis 1500 US$, je nachdem gegen was du dich alles absichern willst).

In Europa machst du dich auf jeden Fall straffällig mit so nem Teil, gibt sogar Paragraphen dafür.

Hab's letztendlich aber dann doch bleiben lassen, weil ich nicht soviel zahlen wollte und zudem eine Auslandsbestellung immer ne Ewigkeit braucht und dann das Rumgezetere mit den Zollbehörden und die Zuschläge. - Die "billigste" Art ist, dir einfach ein Auto mit nem kleinen Motor zu kaufen, der dich eh nur mit Mühe auf 150km/h bringt - und unauffällig bist du gleich noch dazu :wink: :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gegenmaßnahmen gegen Radargeräte
BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 14:43 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
Beiträge: 2034
Valdini hat geschrieben:
Ich werde regelmäßig auf brasilianischen Autobahnen geblitzt; deswegen werde ich aber trotzdem die 120 km/ Limit nicht einhalten. Schließlich bin ich als Deutscher anderes von deutschen Autobahnen gewohnt.


Warum fährst du (als Deutscher) dann nicht einfach weiter auf deinen geliebten deutschen Autobahnen? Sieht irgendwie so aus als läge das Problem bei dir ....

Valdini hat geschrieben:
Die Blitzgeräte sind wie eine Seuche,schlimmer als in Deutschland und völlig unsinnig auf gutausgebauten Straßen aufgebaut. Und die Bußgelder stehen in keinem Verhältnis zur Geschwindigkeitsüberschreitung.Wegen 1 km/h mehr soll ich jetzt etwa R$ 67,-- zahlen - reine Abzocke von den Bullen.


Wende dich am besten an das Verkehrsministerium oder den Gesetzgeber. Die sind nämlich für Verkehrsregelung und Strafhöhe verantwortlich.

Valdini hat geschrieben:
Weiß jemand von Euch,wie man die asbachuralten Radargeräte austricksen kann ? Kennzeichen abschrauben und ohne fahren ? Mit Tesaband abkleben ? Habt Ihr gute Tips und welche Folgen drohen bei Kennzeichenmißbrauch in Brasilien ?


Alles, was du beschreibst ist strafbar und wird (wohl ähnlich wie in DE) strafrechtlich verfolgt. Mit 67 R$ wärst du da noch recht billig dabei. Glaub nicht, dass die Bullen in Brasilien blöd sind, nur weil du gerade aus der 1. Welt kommst und meinst deutsche Regeln einführen zu müssen ... :roll:



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 14:48 
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...hab´ noch nie so viele Radarfallen auf einem Haufen gesehen, wie beim letzten Mal im distrito federal...Sao Paulo ist aber auch nicht ohne...

Da ist Deutschland echt ein Dreck dagegen...

Mein ultimativer Tipp:

HALTET EUCH EINFACH AN DIE LIMITS...

Das ist eindeutig die kostengünstigste, nervenschonenste und vor Allem verkehrssicherste Variante !!!

Toi, toi, toi !!! Beim letzten Mal waren es wieder rund 6.000 km ohne Strafzettel ...

:wink:

Cuco


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BeitragVerfasst: 21 Feb 2007 15:10 
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Registriert: 30 Nov 2004 09:16
Beiträge: 1052
Wohnort: bei Frankfurt
[quote="Cuco]
HALTET EUCH EINFACH AN DIE LIMITS...

Das ist eindeutig die kostengünstigste, nervenschonenste und vor Allem verkehrssicherste Variante !!!

Cuco[/quote]

Sehe ich auch so. ist teilweise aber nicht so einfach (zumindest in der Stadt), da schon ab 1 km/h mehr (zzgl. Toleranz) gleich die volle Strafhöhe fällig wird. Um auf Nummer sicher zu gehen, muss man dann immer einige Km/h unter der Geschwindigkeitsbegrenzung fahren, was auch nicht so gerne gesehen wird... :wink:
Ich wünsche mir einen Limiter im Auto. Einfach auf die Geschwindigkeitsbegrenzung einstellen und gut ist. Leider gibt es das in Mietwagen selten.


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BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 16:47 
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Registriert: 29 Nov 2004 23:55
Beiträge: 297
Wohnort: vorhanden
War dieses Jahr im Carnaval wieder einiges unterwegs, was ich an zerfetzten Autos, Motorraedern und sogar einen Reisebus gesehen habe laesst eigentlich nur den Schluss zu das gar nicht genug kontrolliert wird. Meiner Meinung nach gibt es ueberhaupt noch nicht genuegend Radarfallen und Videoueberwachungen auf brasiliens Fernstrassen. Gestern war ein Bericht bei Globo, das dieses Jahr zum Carnaval die Unfallrate um 8 % gestiegen ist. Ich stand auf der BR 101 bei Rio Bonito laengere Zeit auf einer gesperrten Stasse weil ein Rettungshubschrauber "menschliche Reste" zu bergen hatte.


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BeitragVerfasst: 23 Feb 2007 18:57 
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Registriert: 24 Apr 2006 17:31
Beiträge: 961
Wohnort: Belo Horizonte
Am Geld kanns nicht liegen, dass nicht mehr Kontrollen gemacht werden. Aus den Zusatzeinnahmen durch Bussen könnte sich BH gleich hunderte von neuen Radargeräten leisten...

Ich habe bis jetzt nicht begriffen, warum sich die Prefeitos diese Zusatzeinnahmen für die Stadtkassen entgehen lassen. Vom Aspekt einer sichereren Stadt ganz zu schweigen. :roll:

BB



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