Geht es euch persönlich heute schlechter als vor 7 Jahren?

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Geht es euch persönlich heute in Deutschland schlechter als vor 7 Jahren?

Umfrage endete am Sa 17. Sep 2005, 10:08

Ja, und zwar deutlich!
4
13%
Naja, ich muss mich schon einschränken...
7
23%
Nein.
8
27%
Quatsch. Mir ging es vor sieben Jahren schlechter als jetzt.
11
37%
 
Abstimmungen insgesamt : 30

Beitragvon lol » Mo 5. Sep 2005, 18:51

namorado hat geschrieben:...
Hier wird eben das lineare Denkmodell -wie häufig von "Stammtischpolitikern" praktiziert- bedient. .....

Übrigens wird dieses lineare Denken nicht nur von der Bildzeitung bedient.....


Was ist das denn bitte, lineares Denken? Einem Model muss ja
eine Theorie zugrunde liegen. Was ist denn dann die
vorteilhaftere Art zu Denken, im Kreis, in Wellen, oszillierend,
in Kuven, in Schattierungen, sporadisch oder gar im Quadrat? :-k
Oder besser gar nicht und einfach losplappern?

Ich dachte immer geradeaus zu denken wäre nicht so schlecht.
Geradeaus scheint mir von linear nicht weit weg.

Oder meintest du gar nicht linear sondern eindimensional ? Dann
folgt aber direkt die Frage, bis in welche Dimension der Denk-
prozeß erweitern werden kann...mithilfe solcher Blätter, wie
FAZ, TAZ, SAZ .... :wink:
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Beitragvon Lemi » Mo 5. Sep 2005, 19:09

lol hat geschrieben:Was ist das denn bitte, lineares Denken?


Das ist ganz einfach: Man liest "lol" und denkt an "Klick". :lol: :lol: :lol:

.......na, hats geklickt !? :idea:
Man sieht sich,
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Beitragvon lol » Mo 5. Sep 2005, 19:42

Witzbold!
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei obendrein Unbekannten
muss nicht unbedingt eine Gerade sein, hat also mit Linearität
nicht zwingend was zu tun, sprach Einstein, der sich gebogenen
Räumlichkeiten doch auskannte. :shock: So what !? Die Frage
bleibt stehen ! :D
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Beitragvon namorado » Mo 5. Sep 2005, 22:40

Na bingo...lemi hats kapiert! :wink:

Ja, "lineares Denken" ist für mich schon sehr eindimensional. Geradlinig ist es insofern, als dass hier mit Scheuklappen gedacht wird. Das heisst, es ist zum Beispiel ein Problem vorhanden (z.B. Schuldenberg). Dann kommt jemand an, der verspricht mit ganz einfachen Parolen -ohne das komplexe System und den Gesamtzusammenhang zu beachten- das Problem zu lösen.
Vor ca. zwei Tagen war in der Bildzeitung sinngemäß als Schlagzeile zu lesen: "Kanzler, gib die Ölreserven frei". Das meine ich mit linearem Denken. Problem=einfacher, direkter Lösungsweg (aber ohne die Gesamtsituation und die Auswirkungen zu betrachten). Ob der Sprit dann in nem halben Jahr 1,50 Euro pro Liter kostet, ist in diesem Modell erst mal zweitrangig.
Klar, mag dieses "lineare Denken" (logische Verbindung wenn...dann) bei vielen einfachen, pragmatischen Fragen von Vorteil sein. Von mir waren jetzt aber eher die Gefahren gemeint, wenn jemand kurzsichtige, populistische Thesen aufstellt und dem Volk eben einfach "Brot und Spiele" gibt, anstatt vielleicht auch mal unpopuläre, aber langfristig effektive Lösungsansätze angeht.

O.K., hoffe es ist jetzt ein bissle klarer geworden, wie ich das gemeint hatte.

Ate logo, o namorado.
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Beitragvon Lemi » Mo 5. Sep 2005, 23:02

Oi Namorado,

ohne mich jetzt irgendwelcher naturwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten rühmen zu wollen, aber ich glaube sowas nennt man:

Monokausale Zusammenhänge :x

Auf die BILD-Zeitung umgemünzt kann man es aber wohl aber auch eindimensionales Denken nennen. Da die deutsche Bevölkerung ja unter Bildungsnotstand leidet (wie heisst die weltberühmte Studie doch gleich ?), kann man das also durchaus als entgegenkommende Geste von den BILD-Redakteuren deuten. :lol:

Also, Lol, nix mit Einstein und krummen Linien ! Die gibts nur bei der PT und Caixa 2.
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Beitragvon Jorginho » Mi 7. Sep 2005, 14:16

Ich bin gerade über diese Meldung gestolpert, die wunderbar zeigt, wie schlecht es den Deutschen doch geht:

Verbraucher würden sich für Flachbildfernseher verschulden

Über die Hälfte (54 Prozent) der Besucher auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) sind bereit, sich zu verschulden, um sich eines der neuen Elektronikwunder von der Messe zuzulegen. Dies hat eine aktuelle Blitzumfrage in Berlin ergeben.


Echt !&@*$#!, wenn man sich solche Grundgüter nicht mehr leisten kann, ohne Kredite aufzunehmen...
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Beitragvon Viva Floripa » Sa 15. Okt 2005, 18:55

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Beitragvon Viva Floripa » Sa 15. Okt 2005, 19:32

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Beitragvon Careca » So 16. Okt 2005, 19:10

*Auf Verlangen gelöscht, da Rechte Dritter betroffen*
Zuletzt geändert von Careca am Sa 10. Nov 2007, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
Abraços
Careca

"No risc, no fun!
MfG Microsoft"
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Beitragvon downunder » Do 29. Dez 2005, 23:38

also vor sieben Jahren war ich krank. :oops: Damals war nicht abzuschätzen, ob es chronisch wird und ich dadurch meinen Job verliere. Inzwischen geht es mir wieder besser. :) Seit diesem Zeitpunkt gehören für mich die Frage ob ich mir ein Auto, Urlaub, neue Klamotten .....you name it.... leisten kann in die Kategorie Luxussorgen.

Ich bin bescheiden geworden und mir reicht es das es in Deutschland keinen Krieg gibt, ich mich frei bewegen und äußern kann, ich Zugang zu jeglicher Art von Information und Literatur habe, ich beste med. Versorgung erhalte, ein Dach über dem Kopf habe und mich satt essen kann und und und und und...... Was will man mehr ? :roll:


Zum Teuro ? Ich habe '98 etwa 1000 DM :? (die guten alten Telekomtarife) fürs telefonieren nach Brasilien in einem Monat ausgeben. Danach habe ich dann mit einem Callback Service etwa 300 Ditscher bezahlt. Heute 4 Cent oder billger pro Minute ..... :D
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