brasilblog hat geschrieben:
Die Kosten bei deutschen Banken kenne ich nicht, aber wenn du eine Auslandsüberweisung erhälst, muss diese unter Umständen bei der Zentralbank freigegeben werden und DU musst daher eventuell einen Nachweis des Geldes vorlegen (z.B. Rechnung, Kontoauszug Deutschland).
Wenn der überwiesene Betrag unter 5.000 US$ liegt, braucht man keine Freigabe bei der Zentralbank zu beantragen. Das Geld geht automatisch aufs Konto und man muss später bei der Bank unterschreiben, dass das Geld legaler Herkunft ist und am Ursprungsort schon versteuert wurde (z.B. bei Itau). Manche Banken wollen, dass man diesen Schriebs auch schon vorher unterschreibt (z.B. BdB oder auch Citibank).
brasilblog hat geschrieben:
Zudem berechnet die Bank Gebühren. Bei der BdB sind es derzeit 2% oder mind. 20 US-Dollar (in meinen persönlichen Fall bei Überweisungen aus den USA via SWIFT)
Wenn du bei der PB-Auslandsüberweisung die Option
"Entsender übernimmt alle Kosten" auswählst, brauchst du auf deiner bras. Bank keine Gebühren mehr zahlen, auch nicht die von Brasilblog beschriebenen. Dafür verlangt die Postbank dann nicht mehr nur 1,50 Euro pro Überweisung, sondern 11,50 Euro.
Billiger ist das Benutzen der PB-Sparcard. Bis zu 10 Abhebungen pro Jahr sind kostenlos (allerdings nur bis max. 1000 R$ pro Abhebung). Die bras. Bank berechnet aber trotzdem 6-8 R$. Ist aber bei einem Hauskauf kaum eine Alternative.
TIPP: Als ich damals mein Haus gekauft habe, habe ich dem Verkäufer vorgeschlagen, das Geld direkt aus DE auf sein bras. Konto zu überweisen. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass der Empfänger dann auch gleich auf den von BB beschriebenen Kosten sitzenbleibt, falls du nicht selber alle Kosten bei Auftragserstellung übernimmt. Wärste aber schön blöde ...
