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Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: geldtransfer

Beitragvon Ararenser » Mi 27. Apr 2016, 14:56

In der CH war es anders. Meine Exfrau musste die Theorieprüfung machen und eine "Prüfungsfahrt". Aber nur um zu sehen, ob sie mit den Verkehrsregeln vertraut ist. Das war unbürokratischer. Fahren konnte sie gut. Theorie ging auf portugiesisch und sie hat 5-6 Fahrstunden gemacht. Fahrlehrer sprach portugiesisch, damit sie für den "Experten", alles richtig machte.
Ich habe sie vorher mit der ganzen STadt vertraut gemacht, damit sie die Strassen und "Kniffs" kannte. War alles kein Problem. Den BR Lappen musste sie nicht abgeben. Warum auch. ist ein BR Dokument. Die CH hatte ja gar kein Recht den ein zu ziehen.
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Re: geldtransfer

Beitragvon cabof » Mi 27. Apr 2016, 20:14

Das mit den FS aus Drittstaaten ist mal wieder so eine Sache für sich... auch hier gilt, macht euch bei den Behörden schlau... folgenden Text habe ich mal ergoogelt, gilt für DE...

Der Antrag auf Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis ist stets bei dem für den Wohnsitz des Kraftfahrzeugführers zuständigen Straßenverkehrsamt zu stellen (Fahrerlaubnisbehörde). Eine Frist für den Antrag besteht nicht. In dem deutschen Führerschein wird ein Vermerk aufgenommen, aus dem die Vorlage einer ausländischen Fahrerlaubnis ersichtlich ist. Der ausländische Führerschein wird von der deutschen Behörde an die Ausstellungsbehörde zurückgesandt oder in Verwahrung genommen. Ein Rücktausch ist nur bei Rückgabe der deutschen Fahrerlaubnis möglich. Soweit die Behörde vor der Ausstellung eines deutschen Führerscheins eine Klassifizierung der ausländischen Fahrerlaubnis verlangt, kann diese vom ADAC-Regionalclub vorgenommen werden.

Ergo, wenn man sowieso (als BR z.B.) in DE das gesamte Fahrschulprogramm durchlaufen muss, inkl. Erste Hilfe usw. - warum sollte man dann angeben, das man einen ausl. FS besitzt?
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Re: geldtransfer

Beitragvon brasilharry » Do 28. Apr 2016, 01:30

Vor ca. 20 Jahren war die Umschreibung eines brasilianischen Fuehrerscheins in Deutschland kein Problem. Dann hat man die Huerden so nach und nach angehoben. Soweit ich weiss, ist der Aufwand der Umschreibung heute nicht mehr weit weg davon gleich direkt den deutschen Fuehrerschein zu machen. Dazu kommt, dass man wohl tatsaechlich den brasilianischen Fuehrerschein abgeben muss, was wohl keinem Brasilianer gefallen duerfte. Insofern sehe ich das so wie cabof. Vor ca. 10 Jahren hat man noch damit Vorlieb genommen einen Stempel auf den brasilianischen Fuehrerschein zu machen, um ihn als umgeschrieben zu kennzeichnen, aber er blieb zumindest beim Inhaber. Aber auch hier gilt: vielleicht gibt es regionale Unterschiede bei der Behandlung des Sachverhalts, nicht alle Beamten ticken gleich ...
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Re: geldtransfer

Beitragvon cabof » Do 28. Apr 2016, 08:32

Ich würde jedem BR empfehlen in DE den FS zu machen, wenn er sein Auto beherrscht - also fahren kann - dürfte die Praxis in wenigen Stunden bestanden sein. Der Knackpunkt ist die Theorie .... was es hier bei uns an "Schilderwald" gibt, da liegt BR im Promillebereich. Auch nachts halte ich bei roter Ampel an, in den Vororten von Köln, Industriegebiet etc. verriegele die Tür und halte die Augen offen... aber so dolle ist es noch nicht bei uns.
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Re: geldtransfer

Beitragvon frankieb66 » Do 28. Apr 2016, 14:28

cabof hat geschrieben:Ich würde jedem BR empfehlen in DE den FS zu machen, wenn er sein Auto beherrscht - also fahren kann - dürfte die Praxis in wenigen Stunden bestanden sein. Der Knackpunkt ist die Theorie .... was es hier bei uns an "Schilderwald" gibt, da liegt BR im Promillebereich. Auch nachts halte ich bei roter Ampel an, in den Vororten von Köln, Industriegebiet etc. verriegele die Tür und halte die Augen offen... aber so dolle ist es noch nicht bei uns.

weshalb "empfehlen" ... das ist doch seit zig Jahren Gesetzeslage dass ein bras. FS max. 6 Monate in D gilt (umgekehrt gilt ein dt. FS in BR auch nur 6 Monate, den kann man aber ohne theor. und prakt. Pruefung umschreiben lassen, es braucht lediglich einen medizinisch-psychologischen Test, der uebrigens gar nicht so ohne ist ...), danach muss der Inhaber eines bras. FS zwingend einen dt. machen, wenn er denn weiter selbst fahren moechte ... und die Theoriefragen gibt es auf Portugiesisch, schon mind. seit Mitte der 90er-Jahre (meine bras. Ex-Frau hatte den damals gemacht, und zwar obwohl des Deutschen recht maechtig trotzdem mit port. Theoriefragen, mas weiss ja nie ... und mit den damals vorgeschriebenen Mindestfahrstunden ... weiss nicht mehr wie viele das waren, auf jeden Fall kostete ihr FS damals inkl. aller Gebuehren so um die 1000 DM (sie hat die Pruefungen uebrigens aufs 1.-Mal bestanden). Heute kostet das sicherlich das Doppelte.).

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Re: geldtransfer

Beitragvon frankieb66 » Fr 29. Apr 2016, 14:06

frankieb66 hat geschrieben:... das ist doch seit zig Jahren Gesetzeslage dass ein bras. FS max. 6 Monate in D gilt (umgekehrt gilt ein dt. FS in BR auch nur 6 Monate, den kann man aber ohne theor. und prakt. Pruefung umschreiben lassen, es braucht lediglich einen medizinisch-psychologischen Test, der uebrigens gar nicht so ohne ist ...), danach muss der Inhaber eines bras. FS zwingend einen dt. machen, wenn er denn weiter selbst fahren moechte ...

Sorry, es sind natuerlich 12 Monate!!!
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Re: geldtransfer

Beitragvon cabof » Fr 29. Apr 2016, 18:48

"empfehlen" - bitte lesen, natürlich nix vom BR Führerschein sagen, damit dieser nicht noch evtl. eingezogen wird... warum überhaupt und wo liegt der Sinn in dieser Sache? Nach X Monaten gilt er nicht mehr als gültig - Pässe und Ausweise werden ja auch nicht eingezogen... einfach nur Behördenkram.
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Re: geldtransfer

Beitragvon frankieb66 » Fr 29. Apr 2016, 19:01

cabof hat geschrieben: - Pässe und Ausweise werden ja auch nicht eingezogen... einfach nur Behördenkram.

doch, untergewissen Umstaenden schon ... und ansonsten: Anspruch auf zumindest 1 Pass erwirbt man sich per Geburt, den FS hingegen nicht.
:mrgreen:
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Re: geldtransfer

Beitragvon cabof » Sa 30. Apr 2016, 05:38

Frankie u.a. - nachzuvollziehen ist das für uns Normalos nicht. Warum einen ausl. FS einziehen, der dann sowieso nicht gültig ist? Das mit dem Pass (Staatsbürgerschaft) ist eine andere Sache. Für BR`s und einige andere Staaten ist die Sache klar - kann man beibehalten, bei Deutschen die wechseln
sieht es schon anders aus...

Zum FS und Ungereimtheiten. Da wird jemand in DE verknackt, mit Fahrverbot, FS abgeben... dann die Grauzone (weiss nicht ob diese noch besteht) einen
FS in Osteuropa "kaufen" und fröhlich weiterfahren. Wo liegt das Problem der Gesetzgebung? Herr/Frau XY erhält Fahrverbot für DE... also kein KfZ mehr
fahren dürfen für den Zeitraum wo der FS Urlaub in Flensburg macht. Das sind Schlupflöcher...

Frage nur so: Residents, musstet ihr den deutschen FS in Brasilien auch abgeben?
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Re: geldtransfer

Beitragvon Regina15 » Sa 30. Apr 2016, 08:27

Die Schlupflöcher scheinen vorbei zu sein. Vor einigen Jahren haben Leute, die ihren Führerschein verloren in einem anderen europäischen Land ihren Führerschein günstig gemacht bzw. bekommen (Niederlande war da sehr beliebt). Daraufhin werden wohl fremde Führerscheine eingezogen, damit man nicht nach einem Vergehen fahren kann.
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