Geschichte aus dem wahren Leben

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon amarelina » Di 1. Jan 2008, 22:13

danke, danke, danke ihr seid alle so grosszügig mit mir und habt mir verzeiht, ich bin gerührt und will von jetzt an eine ganz liebe sein...

amarelina
"Wenn man sich mit einem langweiligen, unglücklichen Leben abfindet, weil man auf seine Mutter, seinen Vater, seinen Priester, irgendeinen Burschen im Fernsehen oder irgendeinen anderen Kerl gehört hat, der einem vorschreibt, wie man leben soll, dann hat man es verdient."
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon Careca » Mi 2. Jan 2008, 09:04

Ich bin nicht großzügig, titinha amarelina. [-X [-X [-X
Abraços
Careca

"No risc, no fun!
MfG Microsoft"
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon Jacare » Mi 2. Jan 2008, 12:35

Oi, Caipiboerse !
Kohle hilft, ist aber nicht alles. Es hängt meiner Meinung auch viel davon ab, wie das Leben deine Karten mischt. Es gibt auch Erfolgsgeschichten, wenn auch weit weniger. Nun mein bester Kumpel, ging vor 10 Jahren zu besten Real-Zeiten mit 150.000 DM rüber und kam nach 12 Monaten wieder zurück als Sozialhilfeempfänger. Er geriet wie so viele leider an die Falsche. Das Ende vom Lied war, daß er sich hier totgesoffen hat. Auch eine wahre Geschichte ! Drum was die brasilianischen Frauen angeht, sollte man(n) nicht zu sehr schw*nzgesteuert denken. Zugegeben, die wohl schwierigste Sache der Welt :wink:

Gruss
Jacare
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon sorocabano » Mi 2. Jan 2008, 14:00

der springende punkt für mich ist:
Als Faustregel gilt : handelt in Brasilien, so wie ihr zuhause auch handelt... mit gewissen abstrichen natürlich ( oder handle so wie du gerne behandelt werden willst :-).. man kann schließlich ein drittweltland nicht mit europa vergleichen.. finde es nur aberwitzig das eine diskussion entsteht ob der bericht abgeschrieben wurde oder nicht.., auf einen großteil der auswanderer trifft die darstellung fast annähernd zu..
habs mit einem lachenden/weinenden auge gelesen... thx
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon daniel 78 » Mi 2. Jan 2008, 15:09

Jacare hat geschrieben:Oi, Caipiboerse !
Kohle hilft, ist aber nicht alles. Es hängt meiner Meinung auch viel davon ab, wie das Leben deine Karten mischt. Es gibt auch Erfolgsgeschichten, wenn auch weit weniger. Nun mein bester Kumpel, ging vor 10 Jahren zu besten Real-Zeiten mit 150.000 DM rüber und kam nach 12 Monaten wieder zurück als Sozialhilfeempfänger. Er geriet wie so viele leider an die Falsche. Das Ende vom Lied war, daß er sich hier totgesoffen hat. Auch eine wahre Geschichte ! Drum was die brasilianischen Frauen angeht, sollte man(n) nicht zu sehr schw*nzgesteuert denken. Zugegeben, die wohl schwierigste Sache der Welt :wink:

Gruss
Jacare


So einen kenn ich auch. Der ging mit etwa dem gleichen Geld nach Brasilien, mit der genialen Idee, dort Bananen zu züchten. Bananen gab´s schliesslich kaum da unten :roll:
Dann unten das volle Programm:
-übers Ohr gehauen worden beim Landkauf
-Bananen sind nicht richtig gewachsten, weil eigentlich keine Ahnung von der Materie und schlechtes Land
-die wenigen Bananen, die er ranziehen konnte, waren schwer zu verkaufen, weil die bereits existierenden Bananenverkäufer neue Konkurrenten nur gegen gewisse Zahlungen reinlassen
-aus Frust Alkohol, gefolgt von den falschen Frauen
-nun siecht er vor sich hin und wird´s nicht mehr allzu lang machen, ist krank und hat nicht mal Geld für ein Rückflugticket.

Nur eine der vielen blauäugigen Ideen, die Gringos so haben, wenn sie unbedingt in Brasilien leben möchten.

Bei fast all den Auswanderern, die ich so beobachten konnte, war ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg oder Misserfolg in Brasilien, ob sie die richtige Frau gefunden haben, oder eben nicht.
Ich denke, in Brasilien selbständig zu sein, als Ausländer ist kaum machbar, ohne den richtigen Familiären Rückhalt und dem richtigen, vertrauenswürdigen, einheimischen Partner an der Seite.

Dieser Punkt wird von vielen unterschätzt, weil sie denken, in Brasilien läufts wie in Europa, wenn man sich nur selbst verhält, wie in Europa. Dabei gibt es so viele Fallen die auf unwissende Gringos lauern.
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon caipiboerse » Mi 2. Jan 2008, 16:23

moin Leute,

anscheinend spielt sich die Geschichte mit dem blauauegigen Auswandern recht oft ab.

In den letzten Jahren war ich einige Male in Natal. Dort wird an jeder Ecke ein Hochhaus hochgezogen und die Gringos kaufen wie bloed.
Dies, da es nun Charterfluege von Amsterdam und Duesseldorf gibt.
Lach mich krumm, wenn ich sehe, dass Leute, die zum ersten Mal in Brasil sind, nichts besseres zu tun haben, als sofort einen Kaufvertrag zu unterschreiben. Sie meinen es sei die Investition ihres Lebens.
Vor einigen Jahren gab es solche Appartemens fuer die Haelfte und dann war der Real auch noch viel billiger, jedoch kaum ein Gringo kaufe und heute, bei den nicht gerade billigen Preisen, wird gekauft als gaebe es kein morgen mehr.
Habe mir auch ein Grundstueck in einem condo. privado angeschaut. Die meisten Grundstuecke waren verkaut, auf einigen stand ein Haus, in denen lebte aber niemand.
Auf dem Weg dorthin fuhr man an Favellas vorbei.
Also ich kann in einem Hochsicherheitstrakt leben, wenn ich aber vorher kilometerweit fahren muss duch nicht gerade sichere Zonen, dann verzichte ich gerne darauf.
Habe mich ebenfalls fuer Appatements in Natal erkundigt. Diese wurden verkauft aufgrund von Plaenen.
Anzahlung 20% und dann ueber 3oder 4 Jahre abzahlen.
Fertigstellung ungefaher 2011 :mrgreen: :mrgreen:
Der Bauunternehmer lacht sich krumm. :mrgreen:
Er bekommt alles vorfinanziert und sehr wahrscheinlich wird dieses Gebauede nie gebaut wegen falencia :mrgreen:
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon Frankfurter » Mi 2. Jan 2008, 17:05

@ daniel 78

ja da sagst Du ein wahres Wort: " Die richtige Frau und Familie" =D> ohne das geht es nicht richtig

Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe: testet die Frauen gleich, ob sie lesen, schreiben und rechnen können, wenn Mann sich eine Partnerschaft aufbauen möchte. Denn als Gringo bist Du voll auf die Hilfe von Menschen angewiesen, die die Art und Weise der dort lebenden verstehen, und danach handeln können. Und trotzdem haben auch die Brasis ihre Schwierigkeiten, und werden über`s Ohr geschlagen :oops:

... und das ist eben nicht sehr leicht, eine Frau zu finden, die eine gute Familie hinter sich hat. In diese Familien hat MANN normal kaum Kontakt. Was treibt sich denn in den Touri-Zentren und Bars rum ? Und in 14 Tagen und voll der Hormone bleibt MANN fast zwangsläufig an den "einfachen" Mädelz hängen.

Also volles VORSICHSPROGRAMM fahren ! [-o<

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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon donesteban » Do 3. Jan 2008, 00:54

Ja natürlich. Kontakte und wirkliche Freunde sind hilfreich. Wenn es ne zuverlässige, clevere Frau ist, auch prima. Viele scheitern jedoch, weil sie in Brasilien Dinge machen die sie zuhause nicht machen würden. Wäre ich ein guter Bäcker und hätte ich in DE schon ein paar Bäckereien aufgebaut und würde ich dann in Brasilien eine Bäckerei eröffnen, dann hätte ich gute Chancen, dass es mir gelingt. Vorausgesetzt ich komme sonst dort auch gut mit Menschen aus und kann die Sprache. Bin ich aber Busfahrer und war noch nie selbständig und gehe nach Brasilien, um eine Bananenplantage zu kaufen, naja, die "Erfolgsgeschichten" kennen wir alle. Irgendwie löst sich bei vielen der Restverstand - falls früher mal vorhanden - spätestens beim Überqueren des Äquators auf. Manche schaffen es etwas weiter...bis in den ersten Puff.

Also, Verstand einpacken, Brasilien kennen lernen, Sprache lernen und dann seine Ideen verwirklichen. Klug agieren. Misstrauisch aber nicht paranoid. Ich würde es ähnlich wie an der Börse machen. In jungen Jahren höheres Risiko fahren. Man kann sich mit 25 oder 30 auch wieder aufrappeln. No Risk no Fun. Ist man älter, dann nur wenn man ein Scheitern verkraften kann. Mit 60 sein ganzes Geld zu verlieren ist einfach ätzend, oder?

Kleiner Hinweis an sorocabano: Brasilien ist ein Schwellenland. Kein Dritte Welt Land. Das war mal so. Die klassische "Dritte Welt" findet man heute verstärkt auf dem afrikanischen Kontinent und in Teilen Ostdeutschlands.
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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon Jacare » Do 3. Jan 2008, 12:50

Oi,Gente !
Diese Natal-Apartment Geschichte kann man irgendwie nachvollziehen. Das Leben wird in D immer teurer durch Energiepreistreiberei,etc. und da sucht man sich eben ein warmes Plätzchen an der Sonne wo sich das Heizungsproblem von alleine löst. Auch wenn es mit gewissen Risiken verbunden ist. Aber dafür hat uns ja der liebe Gott ja den Verstand gegeben. Aber um auf das Thema auswandern zurückzukommem. Ein guter Freund von mir (er geht dieses Jahr nach Portugal) sagte mir: "Viele Menschen sagen mir, daß es es mutig ist mit 55 und und wenig Geld auszuwandern, aber ich sage es wäre genauso mutig von mir hier zu bleiben." :wink:

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Re: Geschichte aus dem wahren Leben

Beitragvon Neto » Do 3. Jan 2008, 20:31

tolle Beiträge, danke,
Brasilien ist Himmel und Hölle, eine gute Vorbereitung

Bild
wie ich schon mal geschrieben hatte, meine Knochen bleiben hier.
Neujahr, ein Riesenfest, die Freude, das muss man gesehen und miterlebt haben.
Trotz mancher Problemchen, das Land ist Nota 10
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