gestriges TV-Duell

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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Jorginho » Do 8. Sep 2005, 11:40

Lemi hat geschrieben:[Unter Kultur verstehe ich im weitesten Sinne Pflege von Traditionen, Jorginho. Jedes Land hat ein Kulturerbe.


Die Filmkultur ist nun mal eine originär amerikanische Kulturerrungenschaft. Weitere Beispiele für kulturelle Errungenschaften der USA: Jazz (der hat nun immerhin schon ein Jahrhundert auf dem Buckel), Blues, Country-Musik, Rhythm'n'Blues, Soul, Funk, HipHop - alles Musikarten, die seitdem in den USA gehegt und gepflegt werden, aber auch international sehr einflußreich waren und sind.

Daß die amerikanische Kultur jung ist, kann man ihr ja wohl nicht zum Vorwurf machen. Man bezeichnet das zwar heute gerne etwas pejorativ als Pop-Kultur, aber vergißt dabei dummerweise, daß vieles, was heute als große Kultur gilt, in seiner Entstehungszeit eben genau dasselbe war: populäre Kultur oder kurz Pop-Kultur.

Natürlich sind die schaurigen Telenovelas Bestandteil der brasilianischen Kultur. So wie auch die gräßliche Música Sertaneja. Das macht aber aus den Brasilianern nicht gleich ein kulturelles Volk.

Ich habe auch in keinster Weise Verkaufszahlen als "Maßstab für Kultur" heranziehen wollen. Ich kann vielen Hollywood-Filmen und Britney Spears auch nichts abgewinnen (Opern und Theater übrigens auch nicht), aber es ändert nichts daran, daß sie ein Teil der amerikanischen Kultur sind.
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Lemi » Do 8. Sep 2005, 12:52

Jorginho hat geschrieben: Die Filmkultur ist nun mal eine originär amerikanische Kulturerrungenschaft.


Filme machen ist nur unter nichtkommerziellen Aspekten als Kultur zu betrachten. Hollywood als Filmfabrik ist für mich ein Industriezweig mit dem Ziel maximaler Gewinnabschöpfung. Von Kultur sollte man da nicht sprechen, eher von einem Kult.

Jorginho hat geschrieben:Weitere Beispiele für kulturelle Errungenschaften der USA: Jazz (der hat nun immerhin schon ein Jahrhundert auf dem Buckel), Blues, Country-Musik, Rhythm'n'Blues, Soul, Funk, HipHop - alles Musikarten, die seitdem in den USA gehegt und gepflegt werden, aber auch international sehr einflußreich waren und sind.


Beispiele ? Bitte nicht die Mehrzahl verwenden, Jorginho ! Es handelt sich lediglich um die Musik, die in den USA (ähnlich wie in Brasilien) tatsächlich den grössten Teil der Kulturszene abdeckt.

Jorginho hat geschrieben:Daß die amerikanische Kultur jung ist, kann man ihr ja wohl nicht zum Vorwurf machen.


Aber bitte, Jorginho ......... ich habe lediglich darauf hingewiesen.

Jorginho hat geschrieben:Man bezeichnet das zwar heute gerne etwas pejorativ als Pop-Kultur, aber vergißt dabei dummerweise, daß vieles, was heute als große Kultur gilt, in seiner Entstehungszeit eben genau dasselbe war: populäre Kultur oder kurz Pop-Kultur.


Bitte nicht Kultur mit Kult, also Modeerscheiung, verwechseln!

Jorginho hat geschrieben:Natürlich sind die schaurigen Telenovelas Bestandteil der brasilianischen Kultur. So wie auch die gräßliche Música Sertaneja. Das macht aber aus den Brasilianern nicht gleich ein kulturelles Volk.



Eben eben Jorginho. Das meinte ich ja. Genauso wenig sind die Amis ein Kulturvolk nur weil Madonna und Michael Jackson aus ihren Reihen stammt.

Jorginho hat geschrieben:Ich habe auch in keinster Weise Verkaufszahlen als "Maßstab für Kultur" heranziehen wollen. Ich kann vielen Hollywood-Filmen und Britney Spears auch nichts abgewinnen (Opern und Theater übrigens auch nicht), aber es ändert nichts daran, daß sie ein Teil der amerikanischen Kultur sind.


Immerhin sprichst du von Marktanteilen und Dominanz. Ausserdem bezeichnest du selber die angebliche Filmkultur als Filmindustrie (genau so denke ich nämlich auch).

Kultur ist ein völlig vom kapitalistischen Gedanke losgelöster Begriff. Wenn ich an Kultur denke, schweben mir Dinge wie Schöngeist vor.

Das betrifft auch die Sprache und deren Ausdrucksformen wie Musik oder Literatur.

Überlege mal, wie schöngeistig amerikanische Filme sind und wieviele amerikanische Schriftsteller in die Weltliteratur eingegangen sind !

Und: Ich bin zwar kein Fan von Beethoven, Mozart usw. aber das Kulturerbe in Sachen Musik liegt ja wohl eher dort als bei der schnelllebigen Popbranche, die du anfangs zitiert hast und dann später schon in die richtige Richtung (Jazz .....) korrigiert hast.

Wenn Britney nicht einen netten !&@*$#! hätte, würde kein Schwein auch nur eine Platte von ihr kaufen. Und wenn nette Ärsche Kultur sind, dann mache ich demnächst mal wieder einen Kulturabend mit Supergringo in der Boate "Crystal". :wink:
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Jorginho » Do 8. Sep 2005, 13:30

Lemi hat geschrieben:Wenn Britney nicht einen netten !&@*$#! hätte, würde kein Schwein auch nur eine Platte von ihr kaufen. Und wenn nette Ärsche Kultur sind, dann mache ich demnächst mal wieder einen Kulturabend mit Supergringo in der Boate "Crystal". :wink:


Hoppla, Lemi, aber Britneys Klientel sind ja wohl eher Teenie-Girlies, die sich vielleicht für die Knackärsche irgendwelcher Boy-Group-Mitglieder interessieren, aber nicht für den von Britney. Wer auf Ärsche steht, kauft entsprechende Magazine, aber nicht die Alben einer singenden Minnie Mouse mit Rehaugen.

Lemi, erstens gibt es auch eine amerikanische Filmszene fernab von Hollywood und zweitens gibt es auch Hollywood-Filme, die durchaus das Prädikat "kulturell wertvoll" verdienen. Oder wollen wir diese Bezeichnung nur für die langweiligen Werke eines Wim Wenders verwenden. Ist das etwa Kultur? Erinnere mich dabei gerade an ein Interview, das - lustiger Zufall - vor ein paar Jahren in der brasilianischen Möchtegern-Satire-Zeitschrift "Bundas" erschienen war. Da äußerte sich einer der alten Haudegen des Buena Vista Social Club sehr despektierlich über Wenders und seine Filmdokumentation des BVSC, die in aller Welt gefeiert wurde.

supergringo hat geschrieben:saaag mal, jorginho, brennt´s eigentlich noch immer im feuerland oder hat die deutsche legion condor (oder wie die jetzt heissen) alles (aus)gelöscht??? :lol:


Danke der Nachfrage. Die Feuer-Saison ist hier erst einmal wieder vorbei, auch wenn wir am Sonntag noch ein kleines hatten.

supergringo hat geschrieben:sollen sie sich doch ihre dämlichen filmchen reinziehen und ihren burger-dreck dabei fressen und meinetwegen auch daran verrecken


Siehste, mein lieber Supergringo, das ist genau das, was mich nervt (nicht in den falschen Hals bekommen: nicht du nervst, aber diese Vereinfachungen und Verallgemeinerungen): die amerikanische Küche besteht auch nicht nur aus Burger King und McDonald's. Warst du schon mal in New Orleans und hast die dortige Küche kennengelernt? Ist grob gesagt mit der Bahias vergleichbar, nur meines Erachtens noch besser und abwechslungsreicher. Okay, momentan wird das Essen dort wohl ein bißchen verwässert schmecken, aber generell zählen Soul- und Cajun-Food für mich zum Leckersten wo gibt.

Zambo hat geschrieben:Habe gerade mal nachgegoogelt:

"Im engeren Sinne versteht man unter Kultur folgende Bereiche: Sprache, Literatur, Religion und Ethik, Medizin, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Rechtsprechung."


Ist auch absolut richtig die Definition, Zambo, wir haben sie hier nur etwas auf das rein Künstlerische verengt.
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Lemi » Do 8. Sep 2005, 14:07

Jorginho hat geschrieben: Hoppla, Lemi, aber Britneys Klientel sind ja wohl eher Teenie-Girlies, die sich vielleicht für die Knackärsche irgendwelcher Boy-Group-Mitglieder interessieren, aber nicht für den von Britney. Wer auf Ärsche steht, kauft entsprechende Magazine, aber nicht die Alben einer singenden Minnie Mouse mit Rehaugen.


Ok Jorginho, ich nehme alles vorher geschriebene zurück. Britney Spears verkauft ihre Platten aufgrund ihrer perfekten Stimme.

Ich frage mich allerdings auch, warum meine 8-jährige Tochter auf den neuesten Hit "Barbie Gel" von Kelly Key steht. Die hat doch nun wirklich nichts weiter als Bunda ............ ach ja ......... sie ähnelt Britney ein wenig. :lol:

Kann das wieder nur mit Kult erklären ....................

Jorginho hat geschrieben:
Lemi, erstens gibt es auch eine amerikanische Filmszene fernab von Hollywood und zweitens gibt es auch Hollywood-Filme, die durchaus das Prädikat "kulturell wertvoll" verdienen. Oder wollen wir diese Bezeichnung nur für die langweiligen Werke eines Wim Wenders verwenden. Ist das etwa Kultur? Erinnere mich dabei gerade an ein Interview, das - lustiger Zufall - vor ein paar Jahren in der brasilianischen Möchtegern-Satire-Zeitschrift "Bundas" erschienen war. Da äußerte sich einer der alten Haudegen des Buena Vista Social Club sehr despektierlich über Wenders und seine Filmdokumentation des BVSC, die in aller Welt gefeiert wurde.


Ja, ja ......da magst du wohl Recht haben. Nicht alles ist Müll, was aus Hollywood kommt. Aber mindestens 80% ................ sind, sagen wir mal, eher aus kommerziellem als kulturellem Interesse gemacht worden. Das ist bei deutschen Filmen übrigens genauso. Es ist ein reiner Industriezweig. Deswegen meine ich, dass Filme nicht zum Kulturerbe einer Nation gehören. Auch die Pornofilm-Industrie hat ganz gute Verkaufszahlen in den USA ................

Bei Musik muss man dass wahrscheinlich differenziert betrachten. Es gibt die rein kommerzielle Musik (Britney und Co.) und es gibt die traditionellen Musiksparten, die man auch unter dem Sammelbegriff "Volksmusik" oder "Klassische Musik" zusammenfassen kann.

Ich gebe dir auch darin recht, dass die Sertanejo-Musik rein kommerzielle Interessen hat.

So, jetzt sind wir ganz schön abgeglitten mein lieber Jorginho und aus dem "Gestrigen TV-Duell" ist ein Duell "Jorginho x Lemi" geworden.

Interessant finde ich eine solche Diskussion aber alle Male, denn man sieht doch wie weit gefächert die Vorstellungen von so simplen Begriffen wie Kultur sind.

Und weh getan hat diese Diskussion ja auch niemanden, oder !?
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Careca » Do 8. Sep 2005, 14:47

Jorginho hat geschrieben:Die Filmkultur ist nun mal eine originär amerikanische Kulturerrungenschaft.

Na, das stimmt aber nicht.
Erst durch die Emigrantenwelle der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts aus Europa konnte diese aufgebaut werden. Regiseure wie Michael Curtiz (bekannt geworden durch "Casablanca") waren Auftragserfüller von den Wünschen der Studiobosse (das hatte Woody Allen schon in "Bullets over Broadway" dargestellt). Was zu der damaligen Zeit existierte war das Vorhandensein der Technik. Von Filmkultur kann man dabei noch nicht sprechen. Nicht umsonst hiess es auch damals schon "Filmfabrik Hollywood".
Die Filmkultur kam originär aus Frankreich (Ende 19 Jhd.) und Deutschland (Anfang 20. Jhd.) u.a. in die USA.
Originär ist allerdings der "Broadway". Und die Einflüsse vom Broadway halfen den Aufbau einer Filmkultur.
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Macumba » Do 8. Sep 2005, 15:00

supergringo hat geschrieben:(...)... ich erinnere mich, wie ich als 19-jähriger in einem szene-steak-lokal in brooklyn sass und ein steak (was sonst?) bestellte und mehrmals deutlich mit allen erdenklichen "fachbegriffen" darauf bestand, das fleisch blutig serviert zu bekommen (...)


Hast aber hoffentlich kein "bloody" steak bestellt, oder?! :lol:

Mich erinnert das an die Episode eines "Kollegen", der im US-Markt Brot kaufen wollte und den Verkäufer mit "I want to have pain" angequatscht hat. In seiner Konfusion muss er wohl sein rudimentäres Schulfranzösisch mit seinem Schulenglisch verquirlt haben...
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Jorginho » Do 8. Sep 2005, 15:02

Lemi hat geschrieben:Und weh getan hat diese Diskussion ja auch niemanden, oder !?


Also mir bestimmt nicht... ich glaube auch, daß wir beide mit unseren persönlichen Ansichten gar nicht so weit auseinanderliegen, wie es jetzt den Eindruck erwecken könnte. Ich finde, es gibt an den USA wirklich mehr als genug auszusetzen, aber es ist eben auch nicht alles, was von dort kommt kulturloser Müll.

Ich habe übrigens das Glück, in einer McDonald's-freien Gegend zu wohnen. Der nächste Laden dieser Kette ist 30 km entfernt. Meine Frau findet das sehr bedauerlich... ich find's prima. :lol:

PS: In die Weltliteratur sind wahrscheinlich schon mehr amerikanische Autoren eingegangen als du denkst. Etwa Tennesse Williams, John Steinbeck, William Faulkner, Ernest Hemingway.... Die Deutschen ruhen sich derweil auf Goethe, Schiller und Co. aus und benutzen seit Jahren Günter Grass als Feigenblatt, um in der aktuellen Literaturszene nicht ganz nackt dazustehen. Nicht, daß es keine gute deutsche Literatur mehr gäbe, aber weltbewegend ist die Produktion nicht.
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Re: gestriges TV-Duell

Beitragvon Lemi » Do 8. Sep 2005, 15:17

Jorginho hat geschrieben:Ich habe übrigens das Glück, in einer McDonald's-freien Gegend zu wohnen. Der nächste Laden dieser Kette ist 30 km entfernt. Meine Frau findet das sehr bedauerlich... ich find's prima. :lol:


Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich habe im Umkreis von 3 km mindestens 10 solcher "Kindernapper".

Jorginho hat geschrieben:PS: In die Weltliteratur sind wahrscheinlich schon mehr amerikanische Autoren eingegangen als du denkst. Etwa Tennesse Williams, John Steinbeck, William Faulkner, Ernest Hemingway.... Die Deutschen ruhen sich derweil auf Goethe, Schiller und Co. aus und benutzen seit Jahren Günter Grass als Feigenblatt, um in der aktuellen Literaturszene nicht ganz nackt dazustehen. Nicht, daß es keine gute deutsche Literatur mehr gäbe, aber weltbewegend ist die Produktion nicht.


Gott sei Dank hast du dich an die "wahren" amerikanischen Schriftsteller erinnert !

In Deutschland brauchst du aber nicht unbedingt ins 18. Jh. zurück gehen, um nach Weltliteratur zu stöbern, z.B., Thomas Mann "Buddenbrocks" und Anna Seghers "Das 7. Kreuz" sind, glaube ich, noch nicht so alt !? :lol:

Muss heute abend direkt mal gucken, was da noch so alles in meinem Regal rumsteht (.......... und verstaubt).
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u.a.a. wären da noch

Beitragvon Careca » Do 8. Sep 2005, 16:38

Hermann Hesse (wieso erinnert sich niemand mehr an ihn?),
Böll (zu deutsch)
Robert Gernhardt (Aber der ist vielleicht zu deutschbezogen)
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Re: u.a.a. wären da noch

Beitragvon Jorginho » Do 8. Sep 2005, 17:01

Careca hat geschrieben:Hermann Hesse (wieso erinnert sich niemand mehr an ihn?),
Böll (zu deutsch)
Robert Gernhardt (Aber der ist vielleicht zu deutschbezogen)


Okay, okay, ich habe jetzt durchaus ein paar gewichtige deutsche Autoren des 20. Jahrhunderts unterschlagen. Mit Hesse und Böll könntest du mich aber den Baum hochjagen, die halte ich persönlich für weit überschätzt. Die taugen nur zum Schüler-Quälen. Gernhardt dagegen liebe ich. Aber selbst in Deutschland ist er ja leider fast nur den Anhängern der Frankfurter Schule bekannt.

Ich glaube, die Diskussion hättest du etwas früher abtrennen sollen, Lemi. Die kann eigentlich noch endlos weitergehen.
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