Takeo hat geschrieben:
Man sollte sich mal anfangen zu fragen, ob das 'deutsche Institut für Entwicklungspolitik' überhaupt kompetent genug ist für eine solche Studie. Überhaupt: was hat "deutsche Entwicklungspolitik" mit brasilianischer Ethanol/Zuckerproduktion überhaupt noch gemein??? Wenn man dann die Realität mit dem vergleicht, was in Europa 'gedacht' wird, entdeckt man nämlich imense Divergenzien. Eine Grupo COSAN, zu der die Usina São Martinho (zugegebenermassen eine der modernsten Brasiliens) gehört, leistet Entwicklungshilfe, anstatt welche zu bekommen. Da sind dann ausländische Entwicklungshilfeorganisationen eher passive Zuschauer als aktive Player... das wenn sie überhaupt 'reingelassen werden in die Usinas!
Und:
Takeo hat geschrieben:
Sollte das etwa die Retourkutsche dafuer sein, dass ich die Kompetenz deutscher Entwicklungshilfe hinterfrage...zu hinterfragen wage?
Starke Logik. Wo und wie und warum sollen auslaendische EH-Organisationen passive Zuschauer sein bei der Usina Sao Martinho? Die haben mit der nichts zu tun. Und mit grupo COSAN ebenfalls nichts. Versteh das einer.
Passive Retourkutsche? Fuer was? Und wo hast Du eigentlich die Kompetenz der deutschen Entwicklungshilfe hier hinterfragt? Etwa bei der eigenartigen Bemerkung ueber das DIE? Ich finde nichts von Dir zur Kompetenz oder Nicht-Kompetenz der deutschen Entwicklungshilfe. Und das DIE gibt keine Entwicklungshilfe. Weisst Du wahrschenlich nicht. Was solls also? Und wo helfen Deine Beitraege der Diplomarbeit, um die es hier geht?
Spezialist in Sachen Entwicklungshilfe bist Du offenbar ebenso wenig wie in Sachen Zuckerrohr. Aber wie gesagt, muss ja auch nicht sein. Stattdessen musst Du halt Brasilien im Jahre 2008 voranbringen wie Du sagst.. Auch wenn, so ich denn richtig zitiere, zwei Drittel der Brasilianer zu nichts oder wenig Nutze sind. Wie gut fuer Brasilien, dass es Dich hat.