Gesundheitsplan, ja oder nein?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon ptrludwig » Fr 2. Jan 2009, 10:11

Männlein hat geschrieben:Zitat ptrludwig
Tolle Experten!!! Wart ihr überhaupt schon mal in einem staatlichen Krankenhaus in Brasilien, meint ihr, daß Kranken dort überhaupt nicht geholfen wird? Ihr habt doch sonst immer eine so tolle Meinung von Brasilien.
Meine Frau und Tochter haben sich schon öfter behandeln lassen (ohne Gesundheitsplan) und ich habe nie Beschwerden gehört. Komisch oder?

Hallo

Ne nicht komisch sondern Glück gehabt .Und ansonsten kann ich nur die Meinungen von ana-klaus und donesteban für richtg halten .Auf jedenfall viel richtiger als die Meinung , die du vertrittst . Es ging ja bei dir darum das du die hohen Zahlungen als Mitglied nicht aufbringen kannst . Und glaubst das Brasi Gesundheitssystem SUS würde dir immer weiterhelfen . Ja dann warte mal bis etwas kommt das man mit Herzinfarkt bezeichnet .Oder etwas das man als Krebs bezeichnet . Ob du dann anschließend auch noch zufrieden bist und keine Beschwerden gehört hast . Ich halte deine Einstellung egal warum aus welchen Gründen auch immer als unverantwortlich .
Aber mein Freund du hast doch auch eine Verantwortung deiner Frau und denien Kindern gegenüber . Die scheint dir aber egal zu sein .
Nur als Beispiel ein Angehöriger der Familie . Der Sohn der ältesten Schwester meiner Frau . Hat etwas im Kopf das mit lockeren Schrauben zu bezeichnen wäre . Aber nicht so gravierend nur leicht behämmrt . Das Schlimme aber er mußte vor drei Monaten an Brustkrebs operiert werden . Und nach einem Monat wurde nochmal nachgeschnitten . Alles in einem staatlichen Krankenhaus des SUS. Die haben ihn unter dem Vorwand sie wären nicht für Pflegefälle zuständig nach einer Woche mit einer offenen Wunde in der Brust raus geschmissen . Die arme " Sau " hat keinen Plan . Nur die Brotkrummen die ihm die SUS zu wirft . Nach dem Motto friß oder stirb . Ja wenn du mal so was mitbekommst dann kann man nur über deine Meinung lachen lachen lachen . Wenn es nicht so traurig wäre .Aber da bei dir ja 95 % der Krankheiten sich im Kopf abspielen . Wird dir ja sowas nicht passieren .
Na dann auf ein weiteres Beitragsfreies Jahr

Bis dene und neulich
Männlein

Danke für das beitragsfreie Jahr, 12000.- R$ mehr in der Kasse!
Mein Schwager ist im vergangenen Jahr an Krebs gestorben! In Deutschland, wir hatten das gleiche Geburtsjahr. Ja also, irgendwo hat auch teure Medizin ihre Grenzen.
Mein Halbruder, allerdings 15 Jahre älter als ich, hatte Anfang vergangenen Jahres einen schweren Schlaganfall, wurde gerettet, nach einem halben Jahr der nächste, den hat er nicht überlebt. Gut hier in Brasilien hätte er schon den ersten nicht überlebt (ohne Gesunheitsplan oder vielleicht auch mit).
ptrludwig
 
Beiträge: 738
Registriert: Do 4. Okt 2007, 13:15
Bedankt: 261 mal
Danke erhalten: 132 mal in 101 Posts

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon Männlein » Fr 2. Jan 2009, 10:23

ptrludwig hat geschrieben:
Männlein hat geschrieben:Zitat ptrludwig
Tolle Experten!!! Wart ihr überhaupt schon mal in einem staatlichen Krankenhaus in Brasilien, meint ihr, daß Kranken dort überhaupt nicht geholfen wird? Ihr habt doch sonst immer eine so tolle Meinung von Brasilien.
Meine Frau und Tochter haben sich schon öfter behandeln lassen (ohne Gesundheitsplan) und ich habe nie Beschwerden gehört. Komisch oder?

Hallo

Ne nicht komisch sondern Glück gehabt .Und ansonsten kann ich nur die Meinungen von ana-klaus und donesteban für richtg halten .Auf jedenfall viel richtiger als die Meinung , die du vertrittst . Es ging ja bei dir darum das du die hohen Zahlungen als Mitglied nicht aufbringen kannst . Und glaubst das Brasi Gesundheitssystem SUS würde dir immer weiterhelfen . Ja dann warte mal bis etwas kommt das man mit Herzinfarkt bezeichnet .Oder etwas das man als Krebs bezeichnet . Ob du dann anschließend auch noch zufrieden bist und keine Beschwerden gehört hast . Ich halte deine Einstellung egal warum aus welchen Gründen auch immer als unverantwortlich .
Aber mein Freund du hast doch auch eine Verantwortung deiner Frau und denien Kindern gegenüber . Die scheint dir aber egal zu sein .
Nur als Beispiel ein Angehöriger der Familie . Der Sohn der ältesten Schwester meiner Frau . Hat etwas im Kopf das mit lockeren Schrauben zu bezeichnen wäre . Aber nicht so gravierend nur leicht behämmrt . Das Schlimme aber er mußte vor drei Monaten an Brustkrebs operiert werden . Und nach einem Monat wurde nochmal nachgeschnitten . Alles in einem staatlichen Krankenhaus des SUS. Die haben ihn unter dem Vorwand sie wären nicht für Pflegefälle zuständig nach einer Woche mit einer offenen Wunde in der Brust raus geschmissen . Die arme " Sau " hat keinen Plan . Nur die Brotkrummen die ihm die SUS zu wirft . Nach dem Motto friß oder stirb . Ja wenn du mal so was mitbekommst dann kann man nur über deine Meinung lachen lachen lachen . Wenn es nicht so traurig wäre .Aber da bei dir ja 95 % der Krankheiten sich im Kopf abspielen . Wird dir ja sowas nicht passieren .
Na dann auf ein weiteres Beitragsfreies Jahr

Bis dene und neulich
Männlein

Danke für das beitragsfreie Jahr, 12000.- R$ mehr in der Kasse!
Mein Schwager ist im vergangenen Jahr an Krebs gestorben! In Deutschland, wir hatten das gleiche Geburtsjahr. Ja also, irgendwo hat auch teure Medizin ihre Grenzen.
Mein Halbruder, allerdings 15 Jahre älter als ich, hatte Anfang vergangenen Jahres einen schweren Schlaganfall, wurde gerettet, nach einem halben Jahr der nächste, den hat er nicht überlebt. Gut hier in Brasilien hätte er schon den ersten nicht überlebt (ohne Gesunheitsplan oder vielleicht auch mit).


Hallo
Tut mir leid für die beiden . Nur bei denen war bei Einlieerung ins Krankenhaus nicht die erste Frage das Pulver Wie bezahlen sie welche Krankenkasse haben sie . Wenn sie keine haben ja dann tut es uns leid würde in Deutschland nicht gesagt werden. Dann können wir leider nichts für sie tun .Du nennst ja selbst ein Beispiel dein Halbbruder . Stelle dir mal vor das Gleiche wäre dir hier passiert ohne plan de saude .Den Zustand den du ja bevorzugst .

Bis dene und neulich
Männlein
.
Männlein
 
Beiträge: 1062
Registriert: Do 16. Feb 2006, 16:10
Wohnort: JP Paraiba
Bedankt: 42 mal
Danke erhalten: 86 mal in 68 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon ana_klaus » Fr 2. Jan 2009, 10:24

@ptrludwig,

wie ignorant muss man sein, um nicht zu erkennen, dass die Einrichtung der Krankenversicherung eine der grössten Erungenschaft überhaupt ist.

Wenn das in deine Lebensplanung nicht passt, ok.Deine bisher angeführten Argumente haben mich bisher nicht überzeugt, meine Krankenversicherung zu kündigen.

klaus
http://www.pension-brasilien.de
Benutzeravatar
ana_klaus
 
Beiträge: 1317
Registriert: Do 16. Aug 2007, 18:28
Wohnort: Warendorf/Cabo de Santo Agostinho, Praia do Paiva
Bedankt: 332 mal
Danke erhalten: 149 mal in 122 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon ana_klaus » Fr 2. Jan 2009, 11:07

@ donesteban

deinen Versicherungsschutz bei permanentem Aufenthalt in Br. würde ich überprüfen. Ist ansich nur möglich, wenn Du Deinen
Wohnsitz in D. behältst und eine Zusatzversicherung für temporären Aufenthalt abschliesst.

klaus
www.pension-brasilien.de
Benutzeravatar
ana_klaus
 
Beiträge: 1317
Registriert: Do 16. Aug 2007, 18:28
Wohnort: Warendorf/Cabo de Santo Agostinho, Praia do Paiva
Bedankt: 332 mal
Danke erhalten: 149 mal in 122 Posts

Folgende User haben sich bei ana_klaus bedankt:
maxi

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon donesteban » Fr 2. Jan 2009, 23:12

ana_klaus, das habe ich bereits, weil ich mir selbst unsicher war. Ich habe explizit meine Situation angefragt und mir schriftlich bestätigen lassen, dass der Schutz gilt. Erster Wohnsitz und Lebensmittelpunkt Deutschland, permanente Aufenthaltsgenehmigung für Brasilien und teilweise länger als 6 Monate pro Jahr in Brasilien. Die haben mir geantwortet, dass meine Versicherung dieses Szenario abdeckt und ich darüberhinaus weltweit und unbefristet versichert bin. Also auch wenn ich mal ein Jahr oder zwei Jahre in Brasilien am Stück bleiben sollte. Vom Ablauf her muss ich Behandlungskosten vorstrecken und bekomme das Geld nach Einreichung der Belege. Muss alles im Rahmen vergleichbarer Kosten in DE liegen. Das ist bei mir das 6-fache vom Gebührensatz. Damit kann ich mich sonstwo neben Brasiliens Reiche "ins Bett legen".

Klar, das geht natürlich nur, wenn man wie ich eben kein klassischer Auswanderer ist. Ich bin da, wo es mir am besten gefällt. Zur Zeit Brasilien und morgen...?

Übrigens ptrludwig. Ich habe die Versicherung seit über 10 Jahren noch nie in Anspruch genommen. Von meinen Beiträgen bekommen Vermittler, Aktionäre, Angestellte etc. einen anständigen Teil ab. Der Rest wird nach mathematischen Modellen "angespart" und auf die Lebenszeit gerechnet in etwas gleich verteilt. Das heiß, wenn ich alt werde(n sollte), dann bleiben die Beiträge bezahlbar. Dann werde ich die Versicherung eher benötigen und "zehre" im Prinzip von den früher geleisteten, relativ hohen Beiträgen. So funktionieren private Lebensversicherungen in DE und mit größter Wahrscheinlichkeit auch in BR. Du musst einfach nur verstehen was Du tust. Dann ist es Deine Entscheidung, wie Du Dein späteres Leben planst. Wichtig ist solche Entscheidungen auf Fakten und nicht auf Gefühle oder Träume zu basieren.

Ich erkenne in Deinen Beiträgen immer wieder die Argumentation eines Rauchers, der das Rauchen nicht aufgeben will: "Ich kenne jemand, der hat sein Leben lang geraucht und ist nicht an Lungenkrebs gestorben." Oder die zweite Variante: "Ich kenne jemand, der hat nie geraucht und ist mit 50 an Lungenkrebs gestorben."
Benutzeravatar
donesteban
 
Beiträge: 1852
Registriert: Do 15. Nov 2007, 19:39
Wohnort: Stuttgart 7/12 Recife 5/12
Bedankt: 7 mal
Danke erhalten: 86 mal in 67 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon 007 » Sa 3. Jan 2009, 03:11

donesteban hat geschrieben:ana_klaus, das habe ich bereits, weil ich mir selbst unsicher war. Ich habe explizit meine Situation angefragt und mir schriftlich bestätigen lassen, dass der Schutz gilt. Erster Wohnsitz und Lebensmittelpunkt Deutschland, permanente Aufenthaltsgenehmigung für Brasilien und teilweise länger als 6 Monate pro Jahr in Brasilien. Die haben mir geantwortet, dass meine Versicherung dieses Szenario abdeckt und ich darüberhinaus weltweit und unbefristet versichert bin. Also auch wenn ich mal ein Jahr oder zwei Jahre in Brasilien am Stück bleiben sollte. Vom Ablauf her muss ich Behandlungskosten vorstrecken und bekomme das Geld nach Einreichung der Belege. Muss alles im Rahmen vergleichbarer Kosten in DE liegen. Das ist bei mir das 6-fache vom Gebührensatz. Damit kann ich mich sonstwo neben Brasiliens Reiche "ins Bett legen".

Klar, das geht natürlich nur, wenn man wie ich eben kein klassischer Auswanderer ist. Ich bin da, wo es mir am besten gefällt. Zur Zeit Brasilien und morgen...?

Übrigens ptrludwig. Ich habe die Versicherung seit über 10 Jahren noch nie in Anspruch genommen. Von meinen Beiträgen bekommen Vermittler, Aktionäre, Angestellte etc. einen anständigen Teil ab. Der Rest wird nach mathematischen Modellen "angespart" und auf die Lebenszeit gerechnet in etwas gleich verteilt. Das heiß, wenn ich alt werde(n sollte), dann bleiben die Beiträge bezahlbar. Dann werde ich die Versicherung eher benötigen und "zehre" im Prinzip von den früher geleisteten, relativ hohen Beiträgen. So funktionieren private Lebensversicherungen in DE und mit größter Wahrscheinlichkeit auch in BR. Du musst einfach nur verstehen was Du tust. Dann ist es Deine Entscheidung, wie Du Dein späteres Leben planst. Wichtig ist solche Entscheidungen auf Fakten und nicht auf Gefühle oder Träume zu basieren.

Ich erkenne in Deinen Beiträgen immer wieder die Argumentation eines Rauchers, der das Rauchen nicht aufgeben will: "Ich kenne jemand, der hat sein Leben lang geraucht und ist nicht an Lungenkrebs gestorben." Oder die zweite Variante: "Ich kenne jemand, der hat nie geraucht und ist mit 50 an Lungenkrebs gestorben."


Ich musste mich bis jetzt zurückhalten um meine bescheidene Meinung kundzutun.

Wer hier in Brasilien als Gringo ohne KK lebt, ist für mich ein Seiltänzer ohne Netz und doppelten Boden. Schaut doch einmal im TV wie es in den öffentlichen Spitälern her und zugeht. Das wünsche ich hier keinem Teilnehmer des Forums da sich in die Schlange einreihen zu müssen. Wenn man Pech hat, sind die Aerzte vom Plantão nicht einmal am arbeiten...........
Ich habe Glück, ich bin bei der CASSI versichert. Ist die KK für die Angestellten der BB.
Gilt in ganz Brasilien und ist nach Angaben eines Freundes und Mediziner hier, eine der besten KK Brasiliens.

@doesteban Die Beiträge sind hier in Brasilien für alle Teilnehmer gleich, egal wie oft der Versichterte die Leistungen beansprucht hat in den letzen Jahren.

Alt Bundeskanzer Schmitt ist doch der Beweis, dass Raucher länger leben, Oder nicht ?
Der raucht wie ein Schlot und ist doch letzthin 90 Jährchen alt geworden. Wenn er nicht am Glimmstengel zieht, ist er wohl Passivraucher bei seiner Frau Loki......

abraço

James

PS. Bin auch Nikotinabhängig !!!! Habe seit 2003 einen Stent, hier in Brasilien eingebaut und von der KK bezahlt. Hat runde R$ 25.000,00 gekostet !!!!!
Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


fortalezaconsult
Benutzeravatar
007
 
Beiträge: 919
Registriert: So 12. Nov 2006, 17:08
Wohnort: Fortaleza/CE/Brasil
Bedankt: 14 mal
Danke erhalten: 10 mal in 9 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon esteban38 » Sa 3. Jan 2009, 03:52

007 hat geschrieben:James

PS. Bin auch Nikotinabhängig !!!! Habe seit 2003 einen Stent, hier in Brasilien eingebaut und von der KK bezahlt. Hat runde R$ 25.000,00 gekostet !!!!!


Ein denkwürdiges Statement, besser kann man es nicht beschreiben, dass der Gesundheitsplan hier zweifellos eine schwache Seite hat. Wenn ich da an BrasilianerInnen denke, welche 5 Jahre Salario minimo arbeiten , ohne jemals Aussicht auf einen Gesundheitsplan im Vergleich zu diesen wohl massgeblich selbstverschuldeten (das unterstell ich jetzt einfach mal aufgrund des Beitrages) OP-Kosten , dann versteh ich jeden, der bei sowas die Faust im Sack ballt.

P.S. lass doch mit Verlaub einfach in Zukunft die überflüssigen Ausrufezeichen weg, die machen Dein Posting nicht weniger blamabel.
esteban38
 
Beiträge: 565
Registriert: Di 30. Okt 2007, 17:11
Bedankt: 125 mal
Danke erhalten: 90 mal in 65 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon 007 » Sa 3. Jan 2009, 04:36

esteban38

Jawohl Herr Oberlehrer, jetzt haben sie aber ausgeteilt. :lol:

Du weisst ja gar nicht wie viele Glimmstengel ich pro Woche rauche. Oder hast du eine Glaskugel aus Europa mitgenommen ? Du kannst die Faust im "Hosen"- Sack wieder aufmachen du Besserwisser und Schlaumeier und behalt deine Unterstellungen für dich. [-o<
Wenn dir die Ausrufzeichen nicht gefallen, überseh sie doch einfach.Du !&@*$#! !


James
Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


fortalezaconsult
Benutzeravatar
007
 
Beiträge: 919
Registriert: So 12. Nov 2006, 17:08
Wohnort: Fortaleza/CE/Brasil
Bedankt: 14 mal
Danke erhalten: 10 mal in 9 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon daniel 78 » Sa 3. Jan 2009, 15:42

Mein Bekannter lebt seit etwa 26 Jahren in Brasilien, ohne Krankenversicherung. Er hätte zwar gerne eine, kann sie sich aber einfach nicht leisten. Schon ohne diese Kosten gabs Monate, in denen er kaum was gegessen hat, weil am Monatsende nicht mal mehr genug Geld für Reis und Bohnen vorhanden war.
Noch dazu mußte er 4 Kinder großziehen. 2 davon sind inzwischen aus dem Haus, aber zwei Nachzügler (7 und 9 Jahre) sind noch da. Er erzählte mir von einer gleichgültigen, manchmal herablassenden Art der Ärzte, wenn er mit seinen Kindern dort war. 2 mal mußten kleinere Eingriffe vorgenommen werden, die zusammen knapp 2500 Reis gekostet haben. Er konnte es sich nicht leisten. Nur weil sein Vater ihm das Geld geschenkt hat, wurden die Kinder überhaupt operiert. In Kürze wird er 50 und Jahr für Jahr wird es wahrscheinlicher, dass auch er gesundheitliche Gebrechen bekommt. Wenn ich so an seine Zukunft denke, wird mir Angst und Bange.

Also sollte ich mal auswandern, dann nur, wenn ich es schaffe, genug Geld zu verdienen, um mich gesundheitlich abzusichern. Wenn mir das nicht gelingt, bleibe ich lieber in Deutschland und flieg rüber in Urlaub.
Benutzeravatar
daniel 78
 
Beiträge: 247
Registriert: Mo 6. Nov 2006, 16:20
Wohnort: Augsburg
Bedankt: 17 mal
Danke erhalten: 11 mal in 8 Posts

Re: Gesundheitsplan, ja oder nein?

Beitragvon 007 » Sa 3. Jan 2009, 16:30

daniel 78 hat geschrieben:
Also sollte ich mal auswandern, dann nur, wenn ich es schaffe, genug Geld zu verdienen, um mich gesundheitlich abzusichern. Wenn mir das nicht gelingt, bleibe ich lieber in Deutschland und flieg rüber in Urlaub.



Auf den Punkt gebracht.

James
Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


fortalezaconsult
Benutzeravatar
007
 
Beiträge: 919
Registriert: So 12. Nov 2006, 17:08
Wohnort: Fortaleza/CE/Brasil
Bedankt: 14 mal
Danke erhalten: 10 mal in 9 Posts

VorherigeNächste

Zurück zu Tipps für den Alltag

 



Berechtigungen in diesem Forum

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Persönlicher Bereich

Anmelden

Empfehlungen

Wortübersetzer

Deutsch/Portugiesisch - Übersetzer in Kooperation mit Transdept

Neu im IAP PortalNetwork

Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]