Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Copafred » Mi 30. Sep 2009, 04:42

ana_klaus hat geschrieben: Er heiratete, ohne Ehevertrag, ohne mich als Trauzeugen das hatte ich abgelehnt. Wir hatten uns ca. 1 Jahr aus den Augen verloren, bis er mich mit weinerlicher Stimme anrief und um meinen Rat bat.

klaus
http://www.pension-brasilien.de



ana_klaus. Kein Cartorio wird eine solche Ehe schliessen.

Dazu gibt's hier einen Hinweis http://www.direito2.com.br/stj/2001/abr ... _60_anos_e
Gottes schönste Gabe ist der Schwabe!
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Westig » Mi 30. Sep 2009, 06:51

Esteban38: vielen Dank.
Hochinteressanter Vorschlag vom "gemeinsamen Projekt".

Sicherlich und auch im Rahmen eines Brasilienfreunde-Forums auch wohl realisierbar. Einige hier kennen entsprechende technische Wege, finanzielle Möglichkeiten auch, und haben politische Beziehungen. Sehr spannend: Das wär doch mal was, besser als ewige Meckerei über "Ihr versteht dieses Land doch nicht mit eurer eurozentrischen und imperialistischen und sozialdemokratischen Sichtweise"... und wer weiß (Takeo) was sonst noch alles!

Dieses Forum als Protagonist eines brasilianischen Entwicklungsprojekts. Keine Kinderkrippe wie anderswo und wie stets, sondern z.B. Beitrag zum Umwandlungsprozess ausgewählter Grossgrundbesitze in Richtung kleinbäuerlicher, gemeinsamer, dörflicher, nachhaltiger Subsitenzwirtschaft. Etwa: Unterstützung einer Kleingenossenschaft mit 800 Familien auf einem maroden, enteigneten, ehemaligen Zuckerrohr-Großgrundbesitz wie in in San Benedito, Pernambuco. Die exportieren inzwischen ihre Bananen und Acerola-Produkte selbst nach Japan. Leben zwar nicht im Paradies, aber weitaus besser denn als ehemalige Zuckerrohrschneider allemal, die sie mal waren. Und haben soeben ihr Gymnasium gebaut. Mit eigenem Schwimmbad.

Der RWSchuster kann da z.B. erzählen, wie so etwas in Sergipe gelang. Mit Pater Leeb und mit RW Schuster und mit vielen brasilianischen Mitarbeitern und mit engagierten brasilianischen (!) Frauen wie Joana Batista Costa, und ohne Brasilienforum, noch besserwissenden Takeos die das alles für "Sozialscheiss" halten.

Das technische Wissen ist ja bei einigen hier im Forum gegeben. Und andere würden ein Entwicklungsprojekt, wenn es einsichtig ist, wohl zusammen mit engagierten brasilianischen Unternehmen und Einrichtungen gern auch unterstützen.

Hingegen:

Gemeinsame Projekte, esteban38, bauen nicht auf immensem gemeinsamen Wissensschatz und auf entsprechender Besserwisserei auf, sondern auf bescheidenem Konsens. Und nicht auf der Tatsache, dass einer da keinen Millimeter von seiner eigenen Größe herabkommen kann, sondern stets von seinem Gegenüber "was verlangt".

Mit so einem macht man keine gemeinsamen Vorhaben.

Wie sich Takeo da z.B. aus vielen Geschichten, aktuell aus der gelogenen und perfiden Air-France-Geschichte herauswindet ("vehemente (??) Reaktionen" die er "nicht abschätzen konnte"): oder auch aus der mit den seinerzeit sehr beliebten Camara-Büchern (bei google nichts gefunden), oder aus der vom "Quacksalber"-Feuersturm in Kaprun mit 155 Toten: lächerlich. Warum nicht einfach: Entschuldigung, ich habe mich geirrt. Als Quacksalber stellt er einen dar, als Lügner auch. Weil man mit diesem pathologischen Rechthaber nicht konform geht.

Entwicklungsprojekte gehen anders, mit anderen Leuten, die nicht deutsch-dogmatisch argumentieren noch was verlangen von einem.

Da lob ich mir zum guten Schluss doch einen anderen in diesem Forum, stets heftiger Widersacher an dieser Stelle, mit dem ich mich gestritten habe und mit dem es diverse Auseinandersetzungen über das Selbstwertgefühl oder nicht im Zusammenhang mit brasilianischen Frauen gab. Und den ich stets als "selbsternannten supergringo und superman" titulierte. Und er mich hier als u.a. !&@*$#! bezeichnete.

Der hat sich bei mir entschuldigt. Gut begruendet und recht ausführlich.

Und ich bin sicher: wir haben ein wenig zueinander gefunden. Und werden uns in diesem Forum nicht mehr streiten noch angreifen. Weil jeder von uns versuchen wird, den anderen zu respektieren. Und dafür und für Konsensfindung und für gemeinsame Projekte ist eine Entschuldigung denn doch mal ein ganz guter Anfang.
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Folgende User haben sich bei Westig bedankt:
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Beitragvon Tuxaua » Mi 30. Sep 2009, 13:30

Westig hat geschrieben:...oder der Moderator schickt ihn vielleicht mal für 4 Wochen oder länger in die schweigenden Exerzitien. Oder mich, sollte ich mich geirrt haben...
Auf gar keinen Fall! :wink:
Es gibt selten so umfangreiche und fundierte Beiträge wie von euch hier, schon aus eigenem Interesse wäre es schön blöd, eure Diskussion abzuwürgen.
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Männlein » Mi 30. Sep 2009, 14:04

ana_klaus hat geschrieben:@Timao,

ne,ne das ist keine Satire, das ist die traurige Realität.

klaus
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Hallo @ Ana

Ja dann brauchst Du dich ja nicht viel um zustellen in/mit deinen Erwartungen ans das Leben . Bist ja jetzt wohl wieder hier in Brasilien . Ich meine wenn Deutschland so schlimm ist .
PS . Funktioniert deine Cirrus Karte jetzt ? .
Küssi
.
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Takeo » Do 1. Okt 2009, 03:20

Westig hat geschrieben:Dieses Forum als Protagonist eines brasilianischen Entwicklungsprojekts. (...) Beitrag zum Umwandlungsprozess ausgewählter Grossgrundbesitze in Richtung kleinbäuerlicher, gemeinsamer, dörflicher, nachhaltiger Subsitenzwirtschaft. Etwa: Unterstützung einer Kleingenossenschaft mit 800 Familien auf einem maroden, enteigneten, ehemaligen Zuckerrohr-Großgrundbesitz wie in in San Benedito, Pernambuco. Die exportieren inzwischen ihre Bananen und Acerola-Produkte selbst nach Japan. Leben zwar nicht im Paradies, aber weitaus besser denn als ehemalige Zuckerrohrschneider allemal, die sie mal waren. Und haben soeben ihr Gymnasium gebaut. Mit eigenem Schwimmbad.

Der RWSchuster kann da z.B. erzählen, wie so etwas in Sergipe gelang. Mit Pater Leeb und mit RW Schuster und mit vielen brasilianischen Mitarbeitern und mit engagierten brasilianischen (!) Frauen wie Joana Batista Costa, und ohne Brasilienforum, noch besserwissenden Takeos die das alles für "Sozialscheiss" halten.

Das technische Wissen ist ja bei einigen hier im Forum gegeben. Und andere würden ein Entwicklungsprojekt, wenn es einsichtig ist, wohl zusammen mit engagierten brasilianischen Unternehmen und Einrichtungen gern auch unterstützen.

Hingegen:

Gemeinsame Projekte, esteban38, bauen nicht auf immensem gemeinsamen Wissensschatz und auf entsprechender Besserwisserei auf, sondern auf bescheidenem Konsens. Und nicht auf der Tatsache, dass einer da keinen Millimeter von seiner eigenen Größe herabkommen kann, sondern stets von seinem Gegenüber "was verlangt".

Mit so einem macht man keine gemeinsamen Vorhaben.


Also es besteht kein Interesse – weil man sich vorher nicht beim Professor westig entschuldigt? Was verlangst DU denn von Anderen, bist Du hier eine besondere Eminenz, bei der man sich nach einem eher sportlichen Diskussionsdisput würdig entschuldigen muss??? Bei mir hat sich noch nie jemand entschuldigen brauchen! Warum? Weil ich Gegenwind nicht nur vertragen kann, sondern oft auch vertragen muss! Das gehört nämlich beim produzierenden Privatsektor dazu, und damit wächst man; nicht indem man nur seinen eigenen Nabel, beziehungsweise sein Bücherregal oder sein Adressbuch bewundernd anstarrt… und von Anderen verlangt westig ob seiner Grösse in vollendeter Bewunderung zu schweigen! Wer von seiner eigenen Grösse keinen Millimeter herabkommen kann ist einzigund alleine westig. Er verlangt von seinen Gegenübern Respekt, und ist es wohl nicht gewohnt auch mal von seinen Gegeübern Gegenwind zu bekommen, nur weil sie sich nicht per-se von seinen Geschichten oder Fallbeispiele beeindrucken lassen? Deshalb wohl auch lieber unter seinesgleichen bleiben: “bescheidener Konsens”…

Gemeinsames Projekt – es besteht kein Interesse Seinerseits! (übrigens Nota ‘dez’ für esteban, er zeigt, dass er sportlich sein kann, und auch mal über seinen eigenen Schatten springen kann) Nungut , hätte man sich ja beinahe denken können: lieber doch Bücher schreiben oder sich mit grossen Namen schmücken und mit den vollbrachten Leistungen glänzen. Anmassend ist, dass westig grundsätzlich davon ausgehst , dass nur Monsignore grosse Leistungen in kleinen Schritten (bescheidener Konsens) in Brasilien vollbringt, aber bei einem gemeinsamen Projektvorschlag lieber sofort darauf hinweist, dass man mit Takeos nicht arbeiten kann, bitteschön möglichst so wie westig, aber auf garkeinen Fall wie Takeo, damit es auch möglichst nach westigs Vorstellungen laufen sollte, sein Projektvorschlag hat er ja schon nach seinen Vorstellungen vorgeschlagen, und seine Worte klingen dann ach prompt wie Honigtau, aber lieber mal nicht prüfen, was ‘Takeos’ den so in Brasilien oder sonstwo alles fabrizieren… Eins kann ich aber allen Predigern mal verraten: dass 800 Familien nach Japan exportieren hat nämlich auch verdammt viel damit zu tun, dass Agrônomos wie ‘Takeos’ mit handfestem wisschenschaftlichen Rat , Tat und Lösungen beiseite stehen, damit Kleinbauern nicht nur Subsistenz erwirtschaften (was, nebenbei bemerkt, in einer immer voller werdenen Welt immer kritischer zu betrachten ist: Subsistenz ist nämlich zu wenig: wer Land hat muss auch seine Nächsten nachhaltig ernähren können ), sondern echte Qualität exportieren… Meine Kollegen haben schon Subsitenzwirtschaftler bis zum EUREPGAP-Zertifikat gebracht… nur schöne Worte helfen nämlich nicht immer, irgendwann muss auch die “mão na massa”…

…aber da sind wir wieder beim Ausgangsthema: westig kommt sofort wieder mit 800 Subsistenzwirtschaftlern, die auf einer maroden Zuckerrohrplantage nach Japan exportieren… schöner Fall, aber alleine in diesem Satz stecken doch schon wieder mindestes vier klangvolle Schlagwörter, die nur mal wieder Brasiliens Extreme auf der Gauss’chen Normalverteilung beschreiben, genauso wie die helicopterfliegenden CEOs oder aber, und besonders, die ach so häufigen Geschichte um eher seltene sklavenhaltende Grossgrundbesitzer, das alles stellt aber nicht unbedingt den brasilianischen Alltag dar, andererseits ist es aber der brasilianischer Alltag, der unbemerkt von kritischen Sozialarbeitern tagtäglich DIE Devisen produziert, die der brasilianischen Bevölkerung immer mehr einen bescheidenes Auskommen, Manchen sogar ein Vermögen – und das ist nicht verwerflich, sondern normal für ‘nicht-kommunistische Gesellschaftssysteme’ - bereitet, und womit die Regierung heutzutage viele ihrer Sozialprogramme finanzieren kann… …somit muss ich einfach wieder feststellen: für den ‘sozialarbeitenden’ Ausländer (estrangeiro social-encanado) ist und bleibt Brasilien “das ewige Land der Extreme”… gerade so, als ob eine relative Normalität keine Daseinsberechtigung hätte.
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon ana_klaus » Do 1. Okt 2009, 12:22

@ Männlein,

geht es auch einmal ohne persönlichen Angriff ?

Und mit dem Küssi lass mal, ich bin schon vergeben. [-X [-X

Was die Frage Cirrus angeht, schau mal in den von dir eröffneten Thread.

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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Westig » Fr 2. Okt 2009, 05:17

Agraringenieure und Wissensvermittlung: Das ist richtig: das genannte Projekt wurde, und diverse ähnliche wurden und werden in Pernambuco mit fachlich versierten, gut bezahlten und wegen schwieriger Rahmenbedingungen zusätzlich sehr gut honorierten brasilianischen Agraringenieuren durchgeführt, nicht hingegen mit eurozentrischen, oder deutschen Agraringenieuren von Hochschulen etwa aus München oder - noch schlimmer - deutschen Entwicklungshelfern, sondern ausschließlich mit pernambucanischen, nicht alleswissenden noch gar Besserwissenden, sondern toleranten, engagierten und bodenständigen EMATER-und anderen Technikern.

Die das mit insgesamt positiver Grundeinstellung in und zu ihrem eigenen Land und mit ihrer eigenen Bevölkerung machen, sich über oft auch bescheidene Erfolge bei der Armutsbekämpfung genauso ehrlich freuen wie die beteiligten Familien, und dies alles nicht stets bemäkeln noch als Sozialscheiss bezeichnen.

Richtig ist auch: Professoren, noch Monsignori oder Erzbischöfe waren da nicht handfest beteiligt, hochdekorierte schon gar nicht. Die gibt es im Vatikan. Und in der Deutschen Bischofskonferenz z. B., goldbehängt und mit roten Talaren. Brasilianische Erzbischöfe und Priester haben zugegebenermaßen von Bananenanbau und von Herstellung und Vermarktung von Acerola-Saft keine Ahnung.

Weil sie pädophil sind, Quacksalber sind, oder als Renter in der Hängematte liegen und entsprechenden sportlichen Disput über solche und andere jobs und weitergehende unsinnige Auseinandersetzungen mit Ignoranten nicht ertragen wollen, oder weil es ganz einfach nicht ihre Aufgabe ist.

Nicht alle sind hingegen gleich: bei chilenischen Bischöfen ist das ganz anders. Da gibt es Mediziner, und auch Agraringenieure (z.B. in Talca und in Linares), die Kooperativen mit zehntausenden Familien aufgebaut haben. Jedes Land hat die Bischöfe, die es verdient und die es ertragen kann. Und die Agraringenieure auch.

Dennoch: ohne die des öfteren genannten Quacksalber, Pädophilen, Monsignori, Bischöfe auch, und vor allem ohne die brasilianischen Agraringenieure, und - ganz nebenbei aber deswegen nicht weniger erwähnenswert - ohne die weit mehr als 200 Mio. Euro, die allein aus Deutschland per annum als Spendengelder, und ohne die mehr als 150 Mio. Euro die da aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit nach Brasilien fließen, wären auch solche Projekte nicht möglich.
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Takeo » Fr 2. Okt 2009, 13:56

Westig hat geschrieben:...nicht hingegen mit eurozentrischen, oder deutschen Agraringenieuren von Hochschulen etwa aus München...


Sind Dir jetzt die Argumente ausgegangen?
Du vergisst, dass Wissenschaft und Technik (i.d.R.) meinungsneutral sind, und in seiner wissenschaftlichen Qualität kann sich die TU noch ziemlich gut messen... keine Sorge, nicht umsonst komm' ich in meinem brasilianischen Job relativ gut klar, ich bin allerdings weder besser noch schlechter als meine brasilianischen Kollegen, die überall in Brasilien studiert haben... mindestens einer auch in Pernambucco.

Ich bin kein Brasilienhasser, nocht ein Brasilienträumer, auch kein Eurohasser... ich möchte nur, dass viele Europäer auch mal unsere durchaus schätzenswerte Normalität wahrnehmen, diese liegt nämlich zwischen den Extremen, denn Brasilien besteht nicht nur aus Ungerechtigkeit und Elend, noch aus sich einmauerneden Helicopterpiloten!
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Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Männlein » Fr 2. Okt 2009, 14:13

Takeo hat geschrieben:
Westig hat geschrieben:...nicht hingegen mit eurozentrischen, oder deutschen Agraringenieuren von Hochschulen etwa aus München...


Sind Dir jetzt die Argumente ausgegangen?
Du vergisst, dass Wissenschaft und Technik (i.d.R.) meinungsneutral sind, und in seiner wissenschaftlichen Qualität kann sich die TU noch ziemlich gut messen... keine Sorge, nicht umsonst komm' ich in meinem brasilianischen Job relativ gut klar, ich bin allerdings weder besser noch schlechter als meine brasilianischen Kollegen, die überall in Brasilien studiert haben... mindestens einer auch in Pernambucco.

Ich bin kein Brasilienhasser, nocht ein Brasilienträumer, auch kein Eurohasser... ich möchte nur, dass viele Europäer auch mal unsere durchaus schätzenswerte Normalität wahrnehmen, diese liegt nämlich zwischen den Extremen, denn Brasilien besteht nicht nur aus Ungerechtigkeit und Elend, noch aus sich einmauerneden Helicopterpiloten!


Hallo Taki

Ja da stellt sich doch die Frage ? Für den Leser Weißt Du überhaupt wer oder was Du bist und vor allem was Du willst . Klar ist nur Rechthaben willst Du auf Teufel komm heraus Rechthaben. Allmählich kommen da Zweifel auf .
.
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Westig

Re: Gibt es eigentlich auch ein Forum "Brasilienhasser" ?

Beitragvon Westig » Sa 3. Okt 2009, 01:27

Niemandem hier gehen die Argumente über brasilianische Gegebenheiten aus, einige ansonsten Vielschreiber sind aber allmählich still geworden, weil sie wohl nicht weiter wissen, gegen 2.500 Beiträge auch nicht mehr anschreiben wollen, und insgesamt das Ganze auch Leid werden. Mit Recht.

Wohl aber einem gehen deutlich die Argumente aus, der auf Argumente dann Argumente nicht bringt, sondern sich herauswindet, und stattdessen Menschen, die zumindest versuchen, sachlich zu argumentieren, auch positiv und konstruktives über sein (?) Land beitragen, diesen und diesem also stets - neben sehr vielen anderen Attributen unterstellt: sie seien:

'Schreibtischtäter', 'Hängematten-Morena-Träumer die ihr Touristenvisum verlängern wollen', 'Quacksalber', 'Doktor', 'Professor', 'Eurozentriker', 'Eminenz', 'Pädophil', 'MST-Anhänger', 'VIVA-MST-Leute', 'Gehirnkrampfproduzenten', Mitglieder einer 'gelangweilten kranken, neoliberalen, sozialdemokratisch imperalistischen Luxusgesellschaft', 'anmassende Menschen mit gekränkter Eitelkeit', 'rassitisch ignorante Reiche', 'angebliche Brasilienspezialisten', Freunde von 'Freunden in der Air-France-Unglücksmaschine', und so weiter.

Und vor allem: "Ich verlange das von Euch", und so manches andere mehr.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei mehr als 2.500 Beiträgen mit diesen und anderen Attributen findet sich sicherlich noch einiges.

Paranoia? Pathologisch? Zynisch? Ignorant (das wohl weniger), oder einfach nur chronisch Rechthaberei, wie von einigen hier vermutet, oder provozierend, wie andere meinen. Jemand schrieb hier was von Stasi-Methoden und Schwarzer Kanal. Ich schrieb was von faschistoid.

Interessant ist dieser Vielschreiber in jedem Fall, wie ja auch der Moderator meint. Aber argumentativ??
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