Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

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Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Lemi » Mo 20. Mär 2006, 13:02

Oi gente,

gestern abend strahlte Globo TV in der Sendung FANTÁSTICO eine einmalige, bisher nie dagewesene Reportage, über die Verwicklung von Minderjährigen in den Drogenhandel aus.

Der Film wurde von MC Bill, Rapper mit Favela-Ursprung, gedreht und präsentiert insgesamt 90 Stunden höchst brisanten Filmmaterials aus den letzten 6 Jahren. Globo zeigte gestern abend ca. 1,5 Stunden der Favelaszenen, einerseits schockierend, andererseits das bestätigend, was schon seit Jahren unter vorgehaltener Hand geflüstert wird.

Drogendealer sterben vor den Kameras. Deren Kinder schwören Rache und sterben später als Minderjährige. Andere Kinder spielen auf der Strasse Bandenkrieg. Während sie (realitätsnah) spielen, wird nebenan an X9 umgelegt. Drogendealer wurden interviewt. Heute sind sie schon unter der Erde. Die gesamte Funktionsweise einer bandenbeherrschten Favela wird erklärt (natürlich von deren Bewohnern). Der Tod ist eine Ware. Man kalkuliert eiskalt. Ansatzweise unerwünschte Personen werden sofort eliminiert. Verräter vorher verstümmelt.

Alles in allem ein Wahnsinnsreport, der selbst "Cidade de Deus" bei weitem in den Schatten stellt.

Nun meine Frage:

Wo bekommt man das komplette Filmmaterial her ???

Die Fantastico-HP hat die 3x 30min-Filme bereits "indisponivel" gemacht.
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Re: Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Gregor » Di 21. Mär 2006, 03:09

Lemi hat geschrieben:Alles in allem ein Wahnsinnsreport, der selbst "Cidade de Deus" bei weitem in den Schatten stellt.



Ich fand es interessant, aber als Wahnsinnsreport würde ich es nicht bezeichnen. Die Fakten sind seit Jahren bekannt und daher fand ich es nicht aufregend neu. Wie es dort abgeht, erzählen mir Freunde, die dort gelebt haben, noch viel realistischer. Davon abgesehen hat mich im Gegenteil bei dieser Reportage folgendes gestört: Es hat mich sehr an die beiden Geiselnehmer in D erinnert und die damit zusammenhängende Diskussion über das Verhalten der Medien. Welche Wirkung hat das, wenn man jetzt als Jugendlicher mit Sturmgewehr auch noch von einem Globo Reporterteam stundenlang interviewt wird? Fühlt man sich dann noch 3 mal wichtiger, als man sich vorher schon gefühlt hat? Und was sollen sich diejenigen denken, die noch nicht mit einer Waffe dort an der Ecke stehen und daher keinen TV Auftritt zur besten Sendezeit bekommen haben? Inwieweit ist eine solche Reportage sinnvoll? Diese Form der Reportage, wie sie dort von Globo produziert wurde, halte ich persönlich für kontraproduktiv. Hier ging es IMO mehr darum, eine Wahnsinnsreportage zu erstellen, mit der man eine Wahnsinnseinschaltquote erzielt, als eine Reportage, die interessant ist und neue Erkenntnisse bringt. Ich meine nicht, das man diese Interviews nicht zeigen sollte, mir fehlte an der ganzen Sache ein wenig die journalistische Aufbereitung. In dieser Form der Darstellung ist mir einfach die Gefahr der Glorifizierung der Personen zu gross.
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Re: Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Lemi » Di 21. Mär 2006, 10:32

Gregor hat geschrieben:Welche Wirkung hat das, wenn man jetzt als Jugendlicher mit Sturmgewehr auch noch von einem Globo Reporterteam stundenlang interviewt wird?


Es war keine Globo-Reportage!!! Globo hat lediglich die Sendelizenz von MC Bill erworben!

Gregor hat geschrieben: Diese Form der Reportage, wie sie dort von Globo produziert wurde, halte ich persönlich für kontraproduktiv. Hier ging es IMO mehr darum, eine Wahnsinnsreportage zu erstellen, mit der man eine Wahnsinnseinschaltquote erzielt, als eine Reportage, die interessant ist und neue Erkenntnisse bringt.


Vollkommen daneben, Gregor. Wer 6 Jahre quer durch die Favelas des Landes tourt und dort teilweise sehr lebensgefährliche Dinge dreht, ist nicht darauf aus Einschaltquoten für GLOBO TV zu produzieren.

MC Bill wurde mehrmals des Lebens bedroht, falls der Stoff in die Medien käme. So wurde u.a. die Ausstrahlung der Reportage im Jahr 2003 wegen einer Morddrohung kurz vor Sendebeginn bei Fantastico gestoppt. Damals war der Stoff nämlich (bis auf 3 Minuten) schon fertig.

Gehe mal bisschen im Internet serven und erkundige dich nach den Motiven der beiden Produzenten. Vielleicht öffnet dir das die Augen.

Gregor hat geschrieben:Ich meine nicht, das man diese Interviews nicht zeigen sollte, mir fehlte an der ganzen Sache ein wenig die journalistische Aufbereitung. In dieser Form der Darstellung ist mir einfach die Gefahr der Glorifizierung der Personen zu gross.


Also erst schreibst du, dass die Sendung von GLOBO als Einschaltquotenfänger gedreht wurde und jetzt behauptest du genau das Gegenteil, nämlich das eine journalistische Aufbereitung fehlte.

Natürlich war alles semiprofissionell, aber dafür authentischer!
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Interessant und Schockierend

Beitragvon Gast » Di 21. Mär 2006, 11:18

wie brutal die Kinder und Jugendlichen ihr Leben leben und sehen. Einige staendig zugedroehnt damit sie garnicht erst anfangen ueber ihr Tun und ihr Leben nachzudenken, andere fast wahre Philosophen und mit Perspektive `auf ein Leben danach `- also ich fand die Reportage alles andere als Glorifizierung, eher manchmal etwas langweilig aufgrund der vielen Wiederholungenoder aehnlichen Sequenzen. Andererseits wirkte das natuerlich auch eindringlich auf den Betrachter, zeigte die Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit - und die diversen Problematiken und Ursachen. Ganz besonders interessant fand ich die Tatsache, dass nahezu keiner der interviewten Jungen einen Vater `disponivel `hatte, bzw. ein extrem gestoertes Verhaeltnis zu diesem. Eine ernuechternde Reportage, die viele `suspeitos `die ich hatte leider sehr verstaerkt hat, ich befuerchte Brasilien hat nur eine sehr bedingte Zukunft, denn die Favelas, die Faveleiros und Trafficantes werden eher mehr als weniger - und die Polizei verdient fleissig mit am Drogenhandel - nein, `Brasil esta perdido `:(:(:(
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Beitragvon Lemi » Di 21. Mär 2006, 11:48

So habe ich die Reportage auch verstanden, Thiess. =D>

Im Prinzip war es eine Aufforderung an die Politiker endlich zu handeln .......... allerdings nicht mit Panzern, sondern mit Sozial- und Bildungspolitik!
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Beitragvon Severino » Di 21. Mär 2006, 12:15

Im Prinzip war es eine Aufforderung an die Politiker endlich zu handeln

Das ist doch ein Widerspruch in sich: Politiker und handeln.
Für mich ist ein Politiker einer der viel redet ohne etwas zu sagen. Und das ist nicht nur in Brasilien so.
Brasil esta perdido

Und nicht nur Brasil. Wo sind denn die Zukunfstaussichten für die Jugend? Um über die Runden zu kommen bleibt den Jungen meist nur die Kriminalität. Und die Drogen, um es auszuhalten. Und schon sitzt Du in der !&@*$#!.
paz e amor
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Re: Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Gregor » Di 21. Mär 2006, 12:50

Lemi hat geschrieben:
Gregor hat geschrieben:
Vollkommen daneben, Gregor. Wer 6 Jahre quer durch die Favelas des Landes tourt und dort teilweise sehr lebensgefährliche Dinge dreht, ist nicht darauf aus Einschaltquoten für GLOBO TV zu produzieren.

MC Bill wurde mehrmals des Lebens bedroht, falls der Stoff in die Medien käme. So wurde u.a. die Ausstrahlung der Reportage im Jahr 2003 wegen einer Morddrohung kurz vor Sendebeginn bei Fantastico gestoppt. Damals war der Stoff nämlich (bis auf 3 Minuten) schon fertig.

Gehe mal bisschen im Internet serven und erkundige dich nach den Motiven der beiden Produzenten. Vielleicht öffnet dir das die Augen.



Morgens,
was meinst Du mit Augen öffnen, ich habe meinen Eindruck beim erstmaligen Sehen geschildert. Und dafür muss ich nicht "mal ein bisschen surfen", den hab ich einfach so bekommen.

Ob es jetzt ein Globo Machwerk war oder nicht, spielt für meinen Eindruck auch keine Rolle, wenn es auf mich wie eins gewirkt hat. Vielleicht ist das einfach die Gefahr, die man eingeht, wenn man etwas bei Globo ausstrahlen lässt.
Und die von Dir hier angedeuteten weiteren Informationen ändern meine Einschätzung bisher auch nicht ab, denn ob Sensationsjournalismus gefährlich ist oder nicht, bleibt er dennoch Sensationsjournalismus.

Aber, das bezieht sich alles auf die Darstellung der Inhalte, daher will ich das jetzt gar nicht weiter vertiefen, da die ernsten Inhalte damit in den Hintergrund rücken, und das wiederum ist von meiner Seite aus nicht gewollt.
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Re: Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Fudêncio » Di 21. Mär 2006, 13:59

Gregor hat geschrieben:Ich fand es interessant, aber als Wahnsinnsreport würde ich es nicht bezeichnen. Die Fakten sind seit Jahren bekannt und daher fand ich es nicht aufregend neu. Wie es dort abgeht, erzählen mir Freunde, die dort gelebt haben, noch viel realistischer. Davon abgesehen hat mich im Gegenteil bei dieser Reportage folgendes gestört: Es hat mich sehr an die beiden Geiselnehmer in D erinnert und die damit zusammenhängende Diskussion über das Verhalten der Medien. Welche Wirkung hat das, wenn man jetzt als Jugendlicher mit Sturmgewehr auch noch von einem Globo Reporterteam stundenlang interviewt wird? Fühlt man sich dann noch 3 mal wichtiger, als man sich vorher schon gefühlt hat? Und was sollen sich diejenigen denken, die noch nicht mit einer Waffe dort an der Ecke stehen und daher keinen TV Auftritt zur besten Sendezeit bekommen haben? Inwieweit ist eine solche Reportage sinnvoll? Diese Form der Reportage, wie sie dort von Globo produziert wurde, halte ich persönlich für kontraproduktiv. Hier ging es IMO mehr darum, eine Wahnsinnsreportage zu erstellen, mit der man eine Wahnsinnseinschaltquote erzielt, als eine Reportage, die interessant ist und neue Erkenntnisse bringt. Ich meine nicht, das man diese Interviews nicht zeigen sollte, mir fehlte an der ganzen Sache ein wenig die journalistische Aufbereitung. In dieser Form der Darstellung ist mir einfach die Gefahr der Glorifizierung der Personen zu gross.


Das sehe ich genauso :!:

Diese Reportage wird nichts grosses bewegen, denn diejenigen die dazu die Macht, bzw. das Geld haben, interessieren sich nicht dafür wie die Leute (nicht nur Kinder) in den Favelas leben.
In der Bevölkerungsschicht der Reichen und Mächtigen Brasilien interessiert sich keiner dafür, für diese Leute existieren keine Favelas, kein Bettler in den Strassen oder Leute die auf der Starsse leben, etc... all das wird bei denen einfach nicht wahrgenommen oder verdrängt.
Deren Leben speil sich nur innerhalb des Condomíno fechado, dem Clube, der Privatschule und dem sicheren Arbeitsplatz ab. Was ausserhalb dieser Bereich abgeht wird nicht wahrgenommen. :?

Also wird sich nichts an den Favelas und der Kriminalität dort ändern. Wäre das gleich wenn jemand behaupten würde er könne die Dürre und Trockenheit im Nordosten beenden! :twisted:
Das ist ebenso totaler Schwachsinn :!: :!: :!:
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Re: Globo TV: Falcão - Meninos do tráfico

Beitragvon Lemi » Di 21. Mär 2006, 14:15

Fudêncio hat geschrieben:Das sehe ich genauso :!:

Diese Reportage wird nichts grosses bewegen, denn diejenigen die dazu die Macht, bzw. das Geld haben, interessieren sich nicht dafür wie die Leute (nicht nur Kinder) in den Favelas leben.
In der Bevölkerungsschicht der Reichen und Mächtigen Brasilien interessiert sich keiner dafür, für diese Leute existieren keine Favelas, kein Bettler in den Strassen oder Leute die auf der Starsse leben, etc... all das wird bei denen einfach nicht wahrgenommen oder verdrängt.
Deren Leben speil sich nur innerhalb des Condomíno fechado, dem Clube, der Privatschule und dem sicheren Arbeitsplatz ab. Was ausserhalb dieser Bereich abgeht wird nicht wahrgenommen. :?

Also wird sich nichts an den Favelas und der Kriminalität dort ändern. Wäre das gleich wenn jemand behaupten würde er könne die Dürre und Trockenheit im Nordosten beenden! :twisted:
Das ist ebenso totaler Schwachsinn :!: :!: :!:


Hi Fudencio,

Stimmt, was du schreibst. Es hat aber gar nichts ........ und wirklich rein gar nichts mit dem zu tun, was Gregor geschrieben hat.
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Beitragvon stefan - rio » Di 21. Mär 2006, 19:33

Globo Reportage oder nicht ist doch eigentlich egal.
Hauptsache es wird gezeigt.

WIRKUNG????? KEINE!!!
1 Bericht von 4 Seiten am Montag in der Zeitung und das wars.
Heute redet man schon ueber was anderes.

Ich glaube diese Ausweglosigkeit, diese GEWISSHEIT dass sich NICHTS, aber auch GAR NICHTS auf einen mittleren Zeitraum hin aendern wird ist der eigentliche Grund dafuer, dass ich mir Gedanken mache aus Brasilien aus-zu-wandern!!!

[url]http://www.brasilienfreunde.net/viewtopic.php?t=2935[url]

Heute haben die Banditen nicht mal mehr vor dem Heer (exercito) Angst. Im Gegenteil, sie verhoehnen die Soldaten und fordern sie auf, doch endlich anzugreifen......!

Im Grunde koennen wir, die 'normalen' Buerger der Gesellschaft VON GLUECK reden, dass diese ganzen 'Kinder' (Banditen, traficantes, ladroes ect...) GOTT SEI DANK so jung STERBEN.......!!!!!


DENN: wenn die sich erst einmal ORGANISIEREN und bewusst werden, welche MACHT sie haben, dann ist es aber vorbei mit unserer Sicherheit ...........!
Dann ist der (bisher verborgene) Buergerkrieg auf der Strasse, bei UNS (und nicht mehr 'nur' in den Favelas, wie bisher).


Dann hilft nicht mal mehr beten.
Ciao Stefan
[/url]
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