16 der grössten Städte auf der Welt wollen mit einem Energiesparprogramm gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen.
«Der Klimawandel ist ein globales Problem, das lokales Handeln erfordert», so Ex-US-Präsident Bill Clinton, dessen Stiftung das ehrgeizige Projekt leitet. In einem
ersten Schritt sollen die öffentlichen Gebäude energie-effizient saniert und damit der Ausstoss von Treibhausgasen drastisch gesenkt werden. Erreicht werden soll das mit neuen Heizungen, Klimaanlagen und Beleuchtungssystemen. Zudem sollen Dächer mit weisser oder reflektierender Farbe gestrichen werden, um die Sonneneinstrahlung abzublocken. Damit könne der Energieverbrauch der Gebäude um 20 bis 50 Prozent und damit auch der Ausstoss von Treibhausgasen reduziert werden.
Das Projekt, an dem sich die Städte New York, Chicago, Houston, Toronto, Mexiko-Stadt, London, Berlin, Tokio, Rom, Neu-Delhi, Karatschi,
Seoul, Bangkok, Melbourne,
São Paulo und Johannesburg beteiligen, wurde auf der internationalen Städte-Klimakonferenz in New York vorgestellt.
Fünf Banken – darunter auch die UBS – wollen insgesamt fünf Milliarden Dollar an Krediten bereitstellen, damit die Gebäude renoviert werden können. Die Besitzer sollen die Zinsen mit dem eingesparten Geld abzahlen können.
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