Brummelbärchen hat geschrieben:
Bernado,
Ich denke auch dass man sich für den Privatgebrauch ein schönes Linuxsystem hinstellen kann und damit glücklich wird. Ausser man ist ein Game- und Multimediafreak, dann wird es ev. ein bisschen schwierig.
Da es mit der neuen Lizenzierungs- und Updatepolitik von MS für Privatleute zunehmend schwieriger wird eine Raubkopie von Windows sicher zu betreiben, werden billigere Alternativen wohl auch noch an Marktanteil zulegen.
BB
Hallo BB,
Du unterschätzt Linux. 2005 setzten laut Webcraft
http://www.tecchannel.de/netzwerk/news/431504/ 70% aller Internetprovider Linux ein.
Inzwischen gibt auf Linux eine ernstzunehmende Konkurrenz für Groupware wie Microsoft Exchange Server, Lotus Domino und Tobit. Es gibt aber zuwenig Leute, die sich mit Materie auskennen.
Es ging eigentlich gerade los, dass Linux eine ernstzunehmende Konkurrenz für Microsofts Kernkompetenz wurde, nämlich den Backoffice Desktop. Was braucht eine Sekretärin mehr als Office, Email, Kalender und Adressbuch?
Microsoft arbeitet inzwischen mit einigen Distrianbieter (Novell Suse & OpenSuse, Linspire, Xandros) zusammen. Die Zeiten Microsoft kontra Linux sind vorbei.
Für Multimedia gibt es ein ganzes Betriebsystem Ubuntu bzw. Ubuntu Studio.
http://www.dell.com/content/topics/segtopic.aspx/ubuntu?c=us&cs=19&l=en&s=dhs
Was Microsoftspolitik mit Updates und sicheres Windows betrifft hat Microsoft ein natürliches Interesse an einem sicherem Netz. Microsoft liefert Sicherheitspatches über die Updatefunktion an Raubkopien aus.
Es wäre geschäftsschädigend wenn es weiterhin hieße, Microsoft Windows ist unsicher.
Was mich zu Linux gebracht war die Anforderung, eine Alternative zu Windows 2000 Server und einer Groupware zu finden. Dabei ging es um die Einsparung jährlicher Lizenzkosten. Da kam ich zu Debian und eGroupware. Mir hat dabei imponiert, dass in Brasilien Behörden und Firmen es umfangreich eingesetzt wird.
Grüsse Bernd