haus am meer-griff in den a.?

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

haus am meer-griff in den a.?

Beitragvon gufe1 » Do 15. Feb 2007, 18:08

oi gente!
hab mich hier in salvador ordentlich verliebt, in die stadt, in eine frau und in ein kleines haeuschen am meer...
diese kleine immobilie koennte ich auch kaufen, um 100.000.- reais.
das ganze hat bekannterweise den haken, das alles der marine gehoert, sprich, es gibt keine grundbucheintragung, kein haus hat eine baugenehmigung, ein potemkinsches dorf am meer, alles scheint sich hier im rechtsfreien raum zu bewegen.
das haus selbst wurde vor 6 monaten von der deutschen vorbesitzerin an einen brasilianer um angeblich 60.000.- verkauft.
die maklerin legte mir nun einen vertrag vor, in dem das haus vor 4 wochen an die schwester des brasilianers um 12.000.- reais verkauft wurde. auch in meinem vertrag sollte offiziell nur diese summe aufscheinen.
was koennt ihr mir raten, um am ende nicht als bloedmann dazustehen.
herzlichst gufe
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Beitragvon Severino » Do 15. Feb 2007, 18:15

Es ist schwer zu sagen, welchen Wert das Haus hat, wenn man es und die Umgebung nicht kennt. Das mit der Marine hast Du ja schon richtig erkannt. Kann man aber per Zahlung einer Pachtgebühr regeln.
Illegal wurde das Haus allemal gebaut. Bei einem armen Brasilianer wird sowas wohl noch geduldet, aber bei einem vermutlich reichen Gringo wird dich wohl die Prefeitura mal rasch an die CREA verweisen....
So ist auch die Preisgestaltung zu verstehen: Gringo-Preis 100.000 R$, abgezockter Ausländer-Preis 60.000 R$ und Preis für eine 12-köpfige Familie eben 12.000 R$
Solange Du nicht in Brasilien bist, oder nicht mindestens 3-4 Mal im Jahr, würde ich die Finger von sowas lassen....
Du must keien Angst haben, wenn Du mal dort bist ergeben sich noch genügend Möglichkeiten. Dort gilt aber auch, niemals selbst anschauen. Immer Deine Geliebte schauen lassen und ja nichts von Gringo erzählen.
Wenn Du natürlich Geld wie Heu hast, dann spielt das natürlich keine Rolle - wegen der paar Real....
paz e amor
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Beitragvon Kalle » Do 15. Feb 2007, 19:42

Und,

einem Gringo ist es absolut verboten Grundstücke in einem Streifen von 50 Meter an der Grenze und am Meer zu besitzen. Gringos mit Perma können, wie jeder anderer Eigentum am Meer von der Marine Pachten. Ich würde mich hier erst mal gut informieren und evtl. von einem Anwalt beraten lassen, bevor das Geld weg ist!
..
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Gruß,
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Beitragvon tadinho » So 18. Feb 2007, 15:17

.....in der regel wird in brasilien nie der tatsächliche kaufpreis im kaufvertrag benannt....mann kann sich aber mit den verkäufer darauf einigen das auch der tatsächliche kaufpreis im kaufvertrag benannt wird...wahrscheinlich wird der verkäufer in diesen fall zusätzlich vom käufer verlangen das dieser auch die anstehende gewinnbesteuerung zahlt.....
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Beitragvon Frankfurter » So 18. Feb 2007, 16:32

Ich habe eine Info: Der im Kaufvertrag genannte Kaufpreis, wenn er denn aus D kommt, kann auch wieder legal bei einem Verkauf ausgeführt werden. Stimmt / Stimmt NICHT ??
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Beitragvon G-Man » So 18. Feb 2007, 18:01

Stimmt, den im Kaufvertrag genannten Kaufpreis kannst du im Falle
des Verkaufs steuerfrei wieder ausführen. Wenn du lt. Kaufvertrag
einen Gewinn machst, musst du diesen versteuern.
Deshalb lohnt es sicher für Gringos meist nicht den Kaufvertrag
über eine geringere Summe als wirklich zu zahlen ist, auszustellen.
Brasilianer, die das Geld im Land lassen, kümmert das nicht.

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Beitragvon Severino » Mo 19. Feb 2007, 13:29

Die Prefeitura kennt aber sehr wohl den Wert. Trotzdem versucht natürlich der Käufer und auch der Verkäufer einen tieferen Preis im Vertrag zu haben. Die profitieren nämlich beide davon. Einerseits die IPTU, die ja der Besitzer nach dem Wert der Immobilie zu entrichten hat und andererseits die Zugewinnsteuer, die die imobiliaria zu zahlen hat.
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Beitragvon Gunni » Mo 19. Feb 2007, 13:45

Laß es bleiben :wink:

Hast du dich schonmal gefragt, wieso der deutsche Vorbesitzer das verkauft hat ? Und wieso der neue Besitzer das nach 6 Monaten schon wieder veräußern will ? Und dann noch zu DEM Preis ?

Da muß ich mich auch dem Kommentar von Severino anschließen - dann MUSST du mehrmals im Jahr in Brasilien sein.

...und selbst das schützt dich nicht davor, daß eines Tages wer kommt, und es dir einfach wieder wegnimmt oder dich wegen eigener Interessen "höflich" davon überzeugt, es doch besser wieder zu verkaufen, falls es wirklich so schön liegen sollte :lol: :lol: :lol:

Für den Kaufpreis kannst du übrigens ne ganze Menge Top-Urlaube in Brasilien (oder anderswo) machen und bist zudem noch flexibel :wink:
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Beitragvon winni » Di 20. Feb 2007, 18:28

Ola

Es ist absolut falsch was Kalle sagt: jeder Ausländer , auch mit touristenvisum darf ein Grundstück von der Marine kaufen/ pachten/ oder besitzen!!
Das Eigentumsrecht bleibt immer bei der Marine!
Nachzulesen auf der Seite der SPU:
http://www.spu.planejamento.gov.br/publ ... _uniao.htm
Jeder Besitzer einer Immobilie am strand muß eine RIP-nummer haben, die man im Internet nachprüfen kann:
http://atendimentovirtual.spu.planejame ... Pedido.asp
Scheint der Name des Besitzers dort nicht auf, dann muß man mit der Marine persönlich reden!
für gufe1: bei so vielen Vorbesitzern sollte man sich persönlich davon überzeugen , ob im zuständigen Cartorio eine Grundbucheintragung vorhanden ist!
Anwälte helfen in so einem Fall meistens nicht!
Persönliche Kontrolle ist das Beste!

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Beitragvon Gregor » Di 20. Feb 2007, 21:36

Und das potentielle Ansteigen des Meeresspiegels nicht vergessen. 8)
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